AT233474B - Auflockerer für Silo - Google Patents

Auflockerer für Silo

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AT233474B
AT233474B AT236963A AT236963A AT233474B AT 233474 B AT233474 B AT 233474B AT 236963 A AT236963 A AT 236963A AT 236963 A AT236963 A AT 236963A AT 233474 B AT233474 B AT 233474B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
silo
loosener
rollers
discharge
loosening
Prior art date
Application number
AT236963A
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English (en)
Inventor
Fritz Ing Hofmann
Original Assignee
Fritz Ing Hofmann
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Auflockerer für Silo 
Gegenstand der Erfindung ist ein Auflockerer vor der unteren Austragsvorrichtung eines Silos, der aus im Silo vorgesehenen, mittels Wellen, Walzen od. dgl. drehbaren Organen zum Erfassen des zusammengepackten Silogutes besteht. 



   Es sind bereits Auflockerer bekannt, die aus quer durch den Silo geführten drehbaren Vierkanten bzw. aus mit Zinken besetzten Walzen bestehen. Diese Auflockerer, die das Silogut einer darunter angeordneten Austragvorrichtung, wie   z. B. Förderschnecke,   Förderband   od. dgl. zuführen,   weisen den Nachteil auf, dass sie bei stark zusammengepacktem Silogut, das von selbst durch sein Eigengewicht im Silo schwer abgleitet und an den Stirnwänden haften bleibt, nur das in ihrem Bewegungsbereich befindliche Gut erfassen, wogegen das andere Silogut vom Auflockerer nicht erfasst und daher der Austragsvorrichtung auch nicht zugeführt wird.

   Weisen die Zinken an den Walzen eine grössere Länge auf, so dass die Zinkenwalzen einen grösseren Durchmesser besitzen, um einen grösseren Griffbereich der Zinkenwalzen zu erzielen. dann sind die Walzen im gefüllten Silo schwer zu drehen. 



   Um diesem Übelstand abzuhelfen, sind an den im Silo oberhalb der Austragsvorrichtung angeordnete 
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 schwingen aus ihrer eingeklappten Lage immer mehr Silogut erfassen und der Austragsvorrichtung zuführen, wobei gleichzeitig durch die Auflockerungsschwengel eine Schlagwirkung erzielt wird, die das Silogut erschüttert, wodurch dieses entsprechend dem Abgang durch die Austragsvorrichtung im Silo abgleitet, so dass im Bereiche der Auflockerungsorgane kein Hohlraum entsteht, sondern stets Silogut für die Abnahme durch die Auflockerer bereit ist. 



   In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele dargestellt. Die Fig. 1 zeigt einen Silo im vertikalen Mittelschnitt, Fig. 2 einen Horizontalschnitt dazu, die Fig. 3 und 4 vergrössert ein Auflockerungorgan in Vorder-und Seitenansicht und die Fig. 5 und 6 in analoger Darstellung, wie die Fig. 3 und 4 ein abgeändertes Ausführungsbeispiel der Auflockerungsorgane. 



   Mit 1 ist das   Silofundament,   mit 2 der Silo und mit 3 dessen von einem Seilzug 4 hebbarer Deckel bezeichnet. Der Boden 5 des Silo läuft in der Mitte zu einer Mulde 6 ab, entlang welcher eine Schnekke 7 als Fördervorrichtung angeordnet ist. Oberhalb der Förderschnecke sind zwei Auflockerungswellen 8 durch den Silo geführt, die ausserhalb derselben von der Welle 9 der Schnecke 7 über eine Kette 10 angetrieben werden, die eine nicht dargestellte Spannrolle in Spannung hält. 



   Erfindungsgemäss sind auf den Wellen 8 Scheiben 11 befestigt, auf welchen mittels Gelenkbolzen 12 durch die Fliehkraft ausschwingbare Auflockerungsschwengel 15 befestigt sind, die zum besseren Erfassen des Silogutes abgewinkelte Ende 15a aufweisen (Fig. 3,4). 



   Beim Ausführungsbeispiel nach den Fig. 5 und 6 sind auf den durch den Silo durchgehenden Walzen 16 im Silo Arme 17 befestigt, die an ihren Enden an Gelenkbolzen 18 die Schwengel 19 tragen, die an ihren Enden eine Verbreiterung 19a in Form eines T-förmigen Querbalkens aufweisen und gegebenenfalls verschieden lang sind. 



   Durch Drehen der Welle 8 bzw. der Walzen 18 lockern die Schwengel 15 bzw. 19 das um sie lagernde Silogut auf und schleudern es zur Schnecke 7, die es aus dem Silo aus und gegebenenfalls dem 

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 Futterbarren zufördert. Beim Drehen der Welle 8 bzw. der Walzen 16 hat jeder Schwengel durch die Fliehkraft das Bestreben, seine radial gestreckte Lage einzunehmen, die er nur allmählich erreicht, weil ihm das umgebende Material hindernd im Wege ist. Jeder Schwengel übt dabei Schläge gegen das Silomaterial aus, wodurch dasselbe erschüttert wird und trotz fester Zusammenpackung des Materials zum Abgleiten im Silo angeregt wird, so dass die Auflockerungsorgane   3tets   gegen. das Silogut arbeiten und dasselbe der Austragsvorrichtung zuführen.

   Durch die Verbreiterungen 15a, 19a an den Schwengelenden wird   mehr-Silogut   erfasst, als es die Schwengel allein bewerkstelligen würden. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Auflockerer vor der unteren Austragsvorrichtung eines Silos, bestehend aus im Silo vorgesehenen, mittels Wellen, Walzen od. dgl. drehbaren Organen zum Erfassen des zusammengepackten Silogutes,   da,   durch gekennzeichnet, dass an den drehbaren Organen, wie Scheiben (11), Hebel, Arme (17) od. dgl.". mittels Gelenkbolzen (12, 18) durch die Fliehkraft ausschwingbare Auflockerungsschwengel (15,19) befestigt sind.

Claims (1)

  1. 2. Auflockerer nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Auflockerungsschwengel (15, 19) an seinem freien Ende eine Verbreiterung (15a.'19aì aufweist und gegebenenfalls verschieden lang ist.
AT236963A 1963-03-25 1963-03-25 Auflockerer für Silo AT233474B (de)

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