AT233064B - Verfahren und Vorrichtung zum In-Stücke-Trennen einer Platte aus sprödem Material - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum In-Stücke-Trennen einer Platte aus sprödem Material

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AT233064B AT924662A AT924662A AT233064B AT 233064 B AT233064 B AT 233064B AT 924662 A AT924662 A AT 924662A AT 924662 A AT924662 A AT 924662A AT 233064 B AT233064 B AT 233064B
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  Verfahren und Vorrichtung zum In-Stücke-Trennen einer Platte aus sprödem Material 
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum In-Stücke-Trennen einer Platte aus sprödem Material, wie
Germanium, Silizium od. dgl., wobei die einseitig mehrere im wesentlichen parallele Einkerbungslinien aufweisende Platte einer Biegung unterworfen wird, um das Trennen in Stücke längs der Einkerbungslinien zu bewirken. Ein solches Verfahren ist aus der österr. Patentschrift Nr. 218074 bekannt. Es findet   z. B.  
Anwendung zum Trennen einer Germaniumplatte od. dgl. in eine grössere Anzahl Stücke, wobei die Plat- te   z. B.   einen Durchmesser von 1 cm und eine Stärke von 1 bis 2 mm hat. Beim bekannten Verfahren wird die zu trennende Platte auf eine biegsame Unterlage aufgebracht, die auf einen flachen, nicht biegsamen
Tisch gelegt wird.

   Das Gebilde wird darauf geradlinig an einer Walze mit nicht federnder Oberfläche ent- lang bewegt, wodurch die Platte nacheinander längs der aufeinanderfolgenden Einkerbungslinien einer Biegung unterworfen und gebrochen wird. Die getrennten Stücke werden dabei durch Klebeband zusam- mengehalten. 



   Die Erfindung bezweckt, ein Verfahren zu schaffen, bei dem das Trennen der Platte in Stücke schneller erfolgen kann und die Verwendung eines Klebebandes an der Plattenfläche nicht mehr notwendig ist. 



   Das Verfahren nach der Erfindung weist das Kennzeichen auf, dass die Platte zwischen zwei anfanglich auseinander bewegten Oberflächen angeordnet wird, von denen die der   eingekerbtenPlattenseite   zugekehrte Oberfläche konkav und die andere Oberfläche konvex ist, und anschliessend dadurch ein Biegemoment ausgeübt wird, dass diese Oberflächen aufeinander zu bewegt werden. 



   Die konvexen und konkaven Oberflächen werden vorzugsweise in eine Form gestaltet, die auch durch das Muster der Einkerbungslinien bedingt wird. Ist dies eine Reihe im wesentlichen paralleler Linien, so bildet vorzugsweise jede Oberfläche einen Teil einer Zylindermantelfläche, wobei die Erzeugenden der Oberflächen parallel zu   denEinkerbungslinien verlaufen. Wenn   das Muster der Einkerbungslinien mit zwei Reihen im wesentlichen paralleler Einkerbungslinien versehen ist, die einander vorzugsweise unter einem Winkel von 900 schneiden, so ist es vorzuziehen, die konkaven und konvexen Oberflächen sphärisch zu. gestalten. Durch die Bewegung der konkaven und konvexen Oberflächen aufeinander zu erfolgt das InStücke-Trennen dabei gleichzeitig längs der beiden Reihen von Einkerbungslinien.

   Der Trennvorgang vollzieht sich dabei in einer einzigen Bewegung längs sämtlicher Einkerbungslinien. 



   Die Erfindung betrifft weiterhin eine Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens. Diese weist das Kennzeichen auf, dass sie einen Stempel und eine Gegenstütze besitzt, zwischen denen die zu trennende Platte angeordnet werden kann, wobei von den einander zugekehrten Oberflächen des Stempels und der Gegenstütze die der eingekerbten Seite der zu trennenden Platte gegenüberliegende Oberfläche konkav und die andere   Oberfläche   konvex ist, und weiterhin ein Mechanismus vorgesehen ist, durch den der Stempel und die Gegenstütze aufeinander zu bewegt werden können, derart, dass auf eine zwischen den Oberflächen des Stempels und der Gegenstütze befindliche Platte aus Germanium, Silizium od. dgl. ein Biegemoment ausgeübt und längs jeder Einkerbungslinie eine Trennung bewirkt wird. 



   Es ist vorteilhaft, wenn eine der einander zugekehrten Oberflächen des Stempels und der Gegenstütze,   u. zw.   vorzugsweise die konvexe Oberfläche, elastisch ist,   z. B.   aus synthetischem Gummi besteht. 



   Bei einer besonderen Ausführungsform dieser Vorrichtung ist die Gegenstütze über dem in. senkrechter 

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   Die in Stücke gebrochene Platte, die beim Herabbewegen des Kolbens auf der Oberseite des Stempels 28 liegen geblieben ist, kann entweder von Hand aus entfernt werden. oder es können die Stücke in seitlicher Richtung zu einem   Behälter   weggeblasen werden. 



    PATEN T ANSPRÜCHE :    
1. Verfahren zum In-Stücke-Trennen einer Platte aus sprödem Material, wie Germanium, Silizium od. dgl., wobei die einseitig mehrere im wesentlichen parallele Einkerbungslinien aufweisende Platte einer Biegung unterworfen wird, um das Trennen in Stücke längs der Einkerbungslinien zu bewirken. dadurch gekennzeichnet, dass die Platte zwischen zwei anfänglich auseinander bewegten Oberflächen (32 und 29) angeordnet wird, von denen die der eingekerbten Plattenseite zugekehrte Oberfläche (32) konkav und die andere Oberfläche (29) konvex ist, und anschliessend dadurch ein Biegemoment ausgeübt wird, dass diese Oberflächen aufeinander zu bewegt werden.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen Stempel (28) und eine Gegenstütze (31) besitzt, zwischen denen die zu trennende Platte angeordnet werden kann, wobei von den einander zugekehrten Oberflächen des Stempels und der Gegenstütze die der eingekerbten Seite der zu trennenden Platte gegenüberliegende Oberfläche (32) konkav und die andere Oberfläche (29) konvex ist, und weiterhin ein Mechanismus (bei 10) vorgesehen ist, durch den der Stempel (28) und die Gegenstütze (31) aufeinander zu bewegt werden können, derart, dass auf eine zwischen den Oberflächen des Stempels und der Gegenstütze befindliche Platte aus Germanium, Silizium od. dgl. ein Biegemoment ausgeübt und längs jeder Einkerbungslinie eine Trennung bewirkt wird.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine der einander zugekehrten Oberflächen des Stempels (28) und der Gegenstütze (31) elastisch ist, z. B. aus synthetischem Gummi besteht.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die konvexe Oberfläche (29) elastisch ist.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 2,3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Gegenstütze (31) über dem in senkrechter Richtung und vorzugsweise pneumatisch beweglichen Stempel (28) fest angeordnet ist, wobei die konkave Oberfläche (32) der Gegenstütze (31) nicht biegsam und die mit dieser konkaven Oberfläche zusammenwirkende Stempeloberflt : che (29) konvex und elastisch ist.
AT924662A 1961-11-28 1962-11-26 Verfahren und Vorrichtung zum In-Stücke-Trennen einer Platte aus sprödem Material AT233064B (de)

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