AT231085B - Stripperzange - Google Patents

Stripperzange

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AT231085B
AT231085B AT64662A AT64662A AT231085B AT 231085 B AT231085 B AT 231085B AT 64662 A AT64662 A AT 64662A AT 64662 A AT64662 A AT 64662A AT 231085 B AT231085 B AT 231085B
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AT
Austria
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mold
block
pliers
tongs
legs
Prior art date
Application number
AT64662A
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English (en)
Inventor
Rudolf Dipl Ing Balatsch
Felix Dipl Ing Fritsch
Original Assignee
Simmering Graz Pauker Ag
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Stripperzange 
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Erfindunggeführt ist und Anschläge besitzt, die in den Bereich von Anschlägen der Kokillenzangenschenkel ragen, die beim Anheben der Kokillenzange die Blockzangentraverse durch Aufeinandertreffen ihrer Anschläge auf die Anschläge der Kokillenzange zwangsläufig mitnehmen. 



   In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist die Anordnung der Anschläge an der Blockzangentraverse und der Kokillenzangenschenkel so getroffen, dass im Augenblick des Aufeinandertreffens der Anschläge der Kokillenzangenschenkel auf die Anschläge der Blockzangentraverse die unteren Enden der Kokillenzangenschenkel entweder mit derUnterfläche der Blockzangentraverse in gleicher Ebene fluchten oder der Unterfläche nur ein kurzes Stück nach unten überragen. 



   Schliesslich besteht noch ein wesentliches Merkmal der Erfindung darin, dass an der Blockzangentraverse beiderseits symmetrisch Leitflächen angebracht sind, über welche an den Kokillenzangenschenkeln befestigte Leitrollen od. dgl. laufen, wenn durch Anheben der Kokillenzangentraverse eine Relativbewegung der beiden Traversen bzw. Zangen erfolgt, wobei die Kokillenzangenschenkel im Öffnungssinn auseinander gedrückt werden. 



   Dabei ist es vorteilhaft, in den Kokillenzangenschenkeln Druckfedern einzubauen, die das selbsttätige Schliessen der Kokillenzange bewirken. 



   Der zur Betätigung der Stripperzange bestimmte, vertikal bewegliche Druckstempel wirkt hier also primär nur auf die Traverse der Kokillenzange ein, während die Blockzange mittelbar erst über die Kokillenzange betätigt wird, wenn die Blockzangentraverse durch Anschläge an den hochgezogenen Kokillenzangenschenkeln angehoben wird. Bei diesem Anheben öffnet sich die Blockzange. Der Schluss der Blockzange erfolgt bei Absenkung der Kokillenzange und gleichzeitigem Nachsinken der Blockzangentraverse infolge des Eigengewichtes der Blockzange. Mittels der Hubvorrichtung, die auf den Zangenträger wirkt, kann dann der von der Blockzange gefasste Block oder eine beliebige von der Blockzange gefasste Last gehoben, weiterbewegt und durch das Drehwerk auch gedreht werden. 



   In einer vorzugsweisen Ausbildung er Erfindung ist die Lage der Anschläge auf den KoRillenzangenschenkeln und die Lage der Anschläge auf der Traverse der Blockzange so gewählt, dass die unteren Enden der Kokillenzange nicht oder nur wenig die Blockzangentraverse nach unten überragen, wenn die   l. 1it-   nahme der Traverse durch die Kokillenzange mittels der sich berührendenAnschläge beginnt. Da die zum Fassen bestimmten Blockzangenschenkel um ein beträchtliches Stück tiefer liegen als die Blockzangentraverse, liegen sie demnach bei dieser Ausführungsform der Erfindung auch tiefer als die unteren Enden der Kokillenzangenschenkel.

   Die Kokillenzange behindert daher den Arbeitsbereich der Blockzange in keiner Weise. 
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 genschenkel im Zangenschild bewirkt wird, schliesst sich die Kokillenzange durch die dafür besonders vorgesehenen Mittel wie Federn, Gewichte od. dgl. Zur Öffnung der Kokillenzange sind   erfindungsgemäss   in der Traverse der Blockzange beiderseits symmetrische   Leitflächen   angebracht, über welche an den Kokil-   lenzangenschenkelnbefestigteleitrollen od. dgl.   laufen, wenn durch Anheben der   Kokillenzangentraverse   
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 Öffnungssinn auseinander gedrückt werden. Die Kokillenzange öffnet sich also sobald sie gegenüber der Blockzange um ein merkbares Mass gesenkt wird.

   Sie schliesst sich aber bei weiterem Absinken, nachdem die auf ihren Schenkeln befindlichen Leitrollen od. dgl. die Leitflächen auf der Blockzangentraverse passiert haben, wieder. Bei einer weiteren Ausbildung der Erfindung sind in die Kokillenzangenschenkel Druckfedern eingebaut, um die Weitergabe   von Stössen   an den Druckstempel bzw. den Antrieb beim Strippen zu vermeiden. Weiterhin ist es vorteilhaft, erfindungsgemäss die Anschläge in den Kokillenzangenschenkeln und bzw. oder die Anschläge in der Blockzangentraverse zur Milderung von Stössen in an sich bekannter Weise federnd auszubilden. 



   Die Arbeitsweise der Stripperzange gemäss Erfindung wird durch die schematische Darstellung eines Ausführungsbeispieles in den Fig. 1-3 verdeutlicht. 



     Fig. 1   ist die Schema-Darstellung eines Schnittes durch eine Stripperzange in Ebene der Blockzange und Fig. 2 ein Schnitt senkrecht dazu in Ebene der Koldllenzange, wobei in beiden Figuren die Lage der Stripperzange dem Zustand des Lösens eines Blockes aus einer Kokille entspricht. In Fig. 3 ist bei gleicher Schnittführung wie in Fig. 2 die Stripperzange mit hochgezogener Kokillenzange dargestellt. 
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 das Schrägführungen 11 für die Betätigungsrollen 5 der   Blockzangenschenkel l   enthält. Die Lager 3 der Blockzangenschenkel 1 befinden sich in der Blockzangentraverse 4, in der mittels der Bunde 24, 25 die Führungsstange 8 befestigt ist.

   Durch diese Führung   d   kann sich die Blockzangentraverse entweder durch das Eigengewicht nach abwärts oder von der Kokillenzange 14 mittels der Anschläge 18, 19 angehoben, in 

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 vertikaler Richtung im Zangenträger 7 bewegen. Im Zangenträger 7 ist der Druckstempel 10 mittels der
Schraubenspindel 9, die durch einen nicht gezeichneten Antrieb in Drehung versetzt werden kann, ver- tikal beweglich geführt. Mit dem Druckstempel 10 ist die Traverse 12, in der bei 13 die Kokillenzangen- schenkel 14 gelagert sind, fest verbunden. Der Zangenträger 7 ist durch die nicht dargestellten Hub- bzw. Dreh-Einrichtungen anhebbar bzw. kann um seine Mittelachse verdreht werden. 



   Die Kokillenzange 14 besitzt durch gleichfalls nicht gezeichnete Einrichtungen, wie Federn, Ge- wichte u. dgl. die Tendenz, sich ständig zu schliessen. An den Kokillenzangenschenkeln sind Leitrollen 20 angebracht, die beim Hochnehmen der Kokillenzangentraverse 12 durch den Druckstempel 10 über Leit- flächen 21 auf der Blockzangentraverse 4 rollen und dabei die Kokillenzangenschenkel öffnen. Nach Über- laufen der Leitflächen im Hubsinn schliessen sich die Kokillenzangenschenkel wieder, wobei Anschläge 18 auf ihnen mit Anschlägen 19 auf der Blockzangentraverse in Berührung kommen, so dass bei weiterem
Hochgehen der Kokillenzange von ihr die Blockzangentraverse 4 mitgenommen wird. Hiebei öffnet sich durch die Schlitze 11 die Blockzange 1. 



   Zum Fassen der Blöcke oder sonstiger Lasten besitzen die unteren Blockzangenschenkel die Spitzen 2. 



   Zum Abstützen gegen Kokillen od. dgl. sind die unteren Enden 17 der Kokillenzangenschenkel 14 durch
Bildung von Absätzen 16 geeignet geformt. In der Nähe der Lagerung 13 der Kokillenzangenschenkel 14 sind die Längsführungen der geteilten Zangenschenkel mit Druckfedern 15 angedeutet, welche zur Ab- federung von Stössen dienen. 



   Aus Fig. 3 ist deutlich erkennbar, dass bei der Stripperzange nach der Erfindung mit hochgezogener
Kokillenzange die Blockzange für den Transport beliebiger Lasten frei ist. 



   Die Arbeitsweise beim Strippen ist folgende : Der aus der Kokille herausragende Kopf des Blockes wird von der Blockzange erfasst (Fig. 3), wenn durch Absenken des Druckstempels 10 und dadurch bedingtes Sen- ken der über   die Amchläge 18, 19   in der Kokillenzange 14 hängenden Blockzangentraverse 4 die Spitzen2 der Blockzange infolge der Schlitzführungen 11 schliessen. Dieser Vorgang ist ähnlich der Arbeitsweise nor- maler Tiefofenkrane und kann auch für Transportarbeiten mit andern Lasten verwendet werden, wobei wesentlich ist, dass die Kokillenzange nicht behindert wird.

   Ist der Kopf des Blockes 22   von der Blockzan-   ge 1 erfasst, so wird die Kokillenzange 14 in einem Zug durch weiteres Senken auf die Kokille 23 aufgefahren, wobei sie zunachst durch die Leitflächen 21 bzw. die Leitrollen 20 und zum Schluss durch die unteren Kokillenzangenflächen 17 richtig eingeführt wird. Das weitere Senken nach dem Aufsetzen streift die Kokille ab. Der Block kann nun durch das Hubwerk gehoben und abgestellt werden, wobei zum Öffnen der Blockzange die Kokillenzange wieder angehoben wird und dabei auch der Arbeitsbereich der Blockzange frei wird. 



    PATENTANSPRÜCHE ;    
1. Stripperzange, die ein vorwiegend zum Ziehen von nach unten verjüngten Blöcken aus Kokillen dienendes Blockzangenpaar aufweist, dessen Zangenschenkel zum Öffnen und Schliessen der Blockzange mittels Schlitzführungen eines Zangenträgers betätigbar sind, und ein vorwiegend zum Abstützen der Kokillen dienendes Kokillenzangenpaar besitzt und beide Zangenpaare von einem einzigen durch einen Antriebsmechanismus vertikal bewegten Druckstempel betätigt werden, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckstempel (10) mit einer die Drehachsen (13) der Kokillenzangenschenkel (14) enthaltenden Traverse (12) fest verbunden und diese Traverse mit der Kokillenzange (14) vermittels des Druckstempels (10) relativ zu dem   derBlockzange (l)   zugeordneten Zangenträger   (7, 6) heb-und   senkbar ist,

   wobei die Kokillenzangenschenkel (14) in ihrer Schliessrichtung unter einer durch an sich bekannte Einrichtungen, wie Federn, Gewichte u. dgl. aufgebrachten Schliesskraft stehen, und dass eine die Drehachsen (3) der Blockzangenschenkel   (1)   enthaltende weitere Traverse (4) im Zangenschild (6) vertikal beweglich geführt ist und Anschläge (19) besitzt, die in den Bereich von Anschlägen (18) der Kokillenzangenschenkel (14) ragen, die beim Anheben der Kokillenzange (14) die Blockzangentraverse (4) durch Aufeinandertreffen der letztgenannten Anschläge (18) auf die erstgenannten Anschläge (19) zwangsläufig mitnehmen.

Claims (1)

  1. 2. Stripperzange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Augenblick des Aufeinandertreffens der Anschläge (18) der Kokillenzangenschenkel (14) auf die Anschläge (19) der Blockzangentraverse (4) die unteren Enden (17) der Kokillenzangenschenkel (14) entweder mit der Unterfläche der Blockzangentraverse (4) in gleicher Ebene fluchten oder der Unterfläche nur ein kurzes Stück nach unten überragen.
    3. Stripperzange nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass an der Blockzangentraverse (4) beiderseits symmetrisch Leitflächen (21) angebracht sind, über welche an den Kokillenzan- <Desc/Clms Page number 4> genschenkeln (14) befestigte Leitrollen (20) od. dgl. laufen, wenn durch Anheben der Kokillenzangentraverse (12) eine Relativbewegung der beiden Traversen bzw. Zangen erfolgt, wobei die Kokillenzangenschenkel (14) im Öffnungssinn auseinander gedrückt werden.
    4. Stripperzange nach den Ansprüchen l bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass in den Kokillenzangenschenkeln (14) Druckfedern (15) eingebaut sind.
    5. Stripperzange nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschläge (18) in den Kokillenzangenschenkeln (14) und bzw. oder die Anschläge (19) in der Blockzangentraverse (4) zur Vermeidung von Stössen in an sich bekannter Weise federnd ausgebildet sind.
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