AT229726B - Hydraulische Kupplung für Kraftfahrzeuge, insbesondere Traktoren - Google Patents

Hydraulische Kupplung für Kraftfahrzeuge, insbesondere Traktoren

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AT229726B
AT229726B AT898761A AT898761A AT229726B AT 229726 B AT229726 B AT 229726B AT 898761 A AT898761 A AT 898761A AT 898761 A AT898761 A AT 898761A AT 229726 B AT229726 B AT 229726B
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Austria
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shaft
pump
hydraulic
hydraulic clutch
turbine
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AT898761A
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Traktorenwerk Schoenebeck Veb
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D31/00Fluid couplings or clutches with pumping sets of the volumetric type, i.e. in the case of liquid passing a predetermined volume per revolution
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60KARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
    • B60K17/00Arrangement or mounting of transmissions in vehicles
    • B60K17/28Arrangement or mounting of transmissions in vehicles characterised by arrangement, location, or type of power take-off

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  • Arrangement Of Transmissions (AREA)

Description


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Die Erfindung bezieht sich auf eine hydraulische Kupplung für Kraftfahrzeuge, insbesondere Trakto- ren, mit Anlaufverzögerung und Drehmomentbegrenzung. 



   Es sind hydraulische Kupplungen bekannt, die die Möglichkeit des Anfahrens unter Last und die Scho- nung der Triebwerkteile im Fahrzeugbau gestatten. Des weiteren sind hydraulische Kupplungen bekannt, die bei einem Schlupf von   1000/0   ein derart geringes Moment,. das sogenannte Schleppmoment, übertra- gen, dass das sogenannte Abwürgen eines Verbrennungsmotors nicht mehr möglich ist. Die hydraulischen
Kupplungen, die einen derartigen Effekt aufweisen, sind besonders für Traktoren geeignet. Nachteilig dabei ist, dass dieser Effekt nur mit zusätzlichem mechanischen Aufwand erreicht wird. 



   Weiterhin sind hydraulische Kupplungen bekannt, die den obengenannten Effekt durch eine kegelige Erweiterung des Schaufelraumes der Turbine erzielen. Nachteilig hiebei ist, dass bei dieser Ausführung die axiale Baulänge zu gross und somit die hydraulische Kupplung für den Einbau in einen Traktor ungeeignet ist. Auf Grund der angeführten Nachteile, konnten sich die hydraulischen Kupplungen noch nicht entscheidend im Traktorbau durchsetzen. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine hydraulische Kupplung zu schaffen, die einfacher und raumsparender in ihrer Ausführung ist und den Einbau in einen Traktor gestattet. Die Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass der Verzögerungsraum um die Turbinennabe angeordnet ist, und gegen die Pumpe durch eine schräge Kante abgegrenzt ist, wobei ein zusätzlicher Abtrieb vorzugsweise für Zapfwellen so vorgesehen ist, dass der Abtrieb wahlweise vor oder hinter der Kupplung über die Welle abzunehmen ist. Die Pumpe ist dabei gleichzeitig als Motorschwungmasse ausgebildet. Weiterhin ermöglicht eine Welle zum Antrieb der Zapfwelle eine Zwischenstellung, so dass auch eine Treibscheibe für eine mechanische Kupplung direkt unter Umgehung der hydraulischen Kupplung anzutreiben ist.

   Die Aufnahme für die Lagerung der Turbine ist mit den gleichen Schrauben wie die Pumpe an der Kurbelwelle des Motors befestigt. 



   Die Vorteile nach der Erfindung liegen darin, dass bei kürzester axialer Baulänge der gewünschte Schleppermomenteffekt ohne zusätzlichen Bauaufwand erreicht wird und darüber hinaus sowohl für den Zapfwellenantrieb als auch für den Fahrantrieb die hydraulische Kupplung wahlweise umgangen werden kann. Die Lagerung des Turbinenrades wird dabei so ausgeführt, dass ohne Benötigung zusätzlichen Bauraumes eine Verzögerungskammer dadurch entsteht, dass das grösser zu bemessende Lager für die Aufnahme von Axialkräften zur Pumpe hin angeordnet ist. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt ; sie zeigt eine Seitenansicht einer hydraulischen Kupplung in teilweise geschnittener Darstellung. 



   Über die Pumpe   1,   welche gleichzeitig als Schwungmasse für den Motor dient, wird in an sich bekannter Weise durch Spezialöl das Turbinenrad 2 angetrieben. Das Turbinenrad 2 treibt über eine Turbinennabe 3 und die Treibscheibe 4 die (nicht dargestellte) mechanische Kupplung an. Das Turbinenrad 2 ist mit seiner Turbinennabe 3 auf der Hohlwelle 5 gelagert. Die Hohlwelle 5 ist am Motor mit den gleichen Schrauben 15 wie die Pumpe 1 an der (nicht dargestellten) Kurbelwelle befestigt. Die Hohlwelle 5 trägt ein Keilnabenprofil 7, in das die Welle 6 zum Zapfwellenantrieb 14 mit dem   Keilwellenprofil 13   eingeführt werden kann.

   Ein gleiches Zahnnabenprofil 8 trägt die Treibscheibe 4, so dass der Antrieb der Zapfwelle wahlweise von der Hohlwelle 5,   d. h.   direkt vom Motor oder von der Treibscheibe 4,   d. h.   hinter der hydraulischen Kupplung, abgenommen werden kann. 

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   Des weiteren kann die Welle 6 in eine Mittelstellung gebracht werden, so dass die Treibscheibe 4 direkt vom Motor über die Hohlwelle 5, das Keilnabenprofil 7, das Keilwellenprofil 13 und das Keil- nabenprofil 8 der Treibscheibe 4 angetrieben werden kann. 



   Die Lagerung des Trubinenrades 2 auf der Hohlwelle 5 ist so angeordnet, dass das hintere Lager 9 zur Aufnahme der axialen Kräfte der Kupplungsbetätigung der (nicht dargestellten) mechanischen Kupplung ausgebildet ist. Dadurch muss das Lager 9 grösser als das Lager 10 ausgelegt sein ; somit wird eine Aus- führung der Turbinennabe 3 derart ermöglicht, dass ein ringförmiger Verzögerungsraum 11 entsteht, der zur Pumpe hindurch eine schräge Kante 12 abgegrenzt. ist. Bei kleiner Turbinendrehzahl,   d. h.   bei gro-   ssem Schlupf der Kupplung,   findet der Strömungsvorgang in der Nähe der Turbinennabe 3 statt. Durch den
Verzögerungsraum 11 wird   ein Teil der Flüssigkeit dem Strömungskreislauf   entzogen und die schräge Kan- te 12 verhindert ein sofortiges Eintreten der Flüssigkeit in die Pumpe 1.

   Hiedurch wird die Übertragungs- fähigkeit der Kupplung erheblich gemindert. Bei grösseren Drehzahlen der Turbine findet der Strömungs- kreislauf auf einem grösseren Durchmesser statt und der Verzögerungsraum 11 bleibt ohne Wirkung. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Hydraulische Kupplung für Kraftfahrzeuge, insbesondere Traktoren, mit Anlaufverzögerung und
Drehmomentbegrenzung, dadurch gekennzeichnet, dass der Verzögerungsraum (11) um die Turbinennabe (3) angeordnet ist, und gegen die Pumpe (1) durch eine schräge Kante (12) abgegrenzt ist, wobei ein zu- sätzlicher Abtrieb vorzugsweise für Zapfwellen so vorgesehen ist, dass der Abtrieb wahlweise vor oder hin- ter der hydraulischen Kupplung über die Welle (6) abzunehmen ist.

Claims (1)

  1. 2. Hydraulische Kupplung, insbesondere für Traktoren, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpe (1) dabei gleichzeitig als Motorschwungmasse ausgebildet ist.
    3. Hydraulische Kupplung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Welle (6) zum Antrieb der Zapfwelle eine Zwischenstellung ermöglicht, so dass auch die Treibscheibe (4) direkt unter Umgehung der hydraulischen Kupplung anzutreiben ist.
    4. Hydraulische Kupplung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnah- me für die Lagerung der Turbine mit den gleichen Schrauben (15) wie die Pumpe (1) an der Kurbelwelle des Motors befestigt ist.
AT898761A 1961-11-27 1961-11-27 Hydraulische Kupplung für Kraftfahrzeuge, insbesondere Traktoren AT229726B (de)

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