AT229457B - Verfahren zur Herstellung von Überzügen aus Polyestern der Terephthalsäure - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Überzügen aus Polyestern der Terephthalsäure

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AT229457B
AT229457B AT987461A AT987461A AT229457B AT 229457 B AT229457 B AT 229457B AT 987461 A AT987461 A AT 987461A AT 987461 A AT987461 A AT 987461A AT 229457 B AT229457 B AT 229457B
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Austria
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terephthalic acid
polyesters
production
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AT987461A
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Heinz Dr Pohlemann
Karl Dr Herrle
Gustav Boehmer
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Basf Ag
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  Verfahren zur Herstellung von Überzügen aus Polyestern der Terephthalsäure 
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B.schrift Nr. 226435, also z. B. Kondensationsprodukte aus Formaldehyd und substituierten Harnstof- fen beschrieben werden, auf Gegenstände auftragen, wobei man nach dem Trocknen gute Über-   züge   erhält. Die Menge der zusätzlich eingesetzten Polykondensate oder Polymerisate bzw. der nieder- molekularen Vernetzungsmittel beträgt vorteilhafterweise nicht mehr als etwa 30   Gew.-o,   bezogen auf das Terephthalsäureesterharz. Um optimale Eigenschaften der Überzüge zu erreichen, ist es vorteilhaft, die Dispersionen aufzutragen, zu trocknen und die Überzüge bei höheren Temperaturen,   z. B.   zwischen 40 und 450 C, vorteilhaft zwischen 250 und 380 C, kurzfristig zu erhitzen.

   Je nach der Dicke der gewünschten Überzüge wird man einige Sekunden oder einige Minuten, bis zu etwa 30 min, erhitzen. 



   Die erfindungsgemäss erhaltenen Überzüge zeichnen sich durch eine sehr gute Härte, Abriebfestigkeit, Haftfestigkeit,   Lösungsmittel- und   Chemikalienbeständigkeit aus. Sie sind als Oberflächenschutz oder Haftgrundierungen für Metalle, Holz, Glas, Leder, Papier, Gewebe usw. geeignet. 



   Ihre guten elektrischen und thermischen Eigenschaften machen sie besonders für Isolierungen geeignet. 



   Folgende Beispiele erläutern die Erfindung, begrenzen sie jedoch nicht. Die genannten Teile sind Gewichtsteile. 



   Beispiel 1 : 470 Teile Terephthalsäuredimethylester werden bei   170 - 1900C   mit 263 Teilen   2, 2-Dimethylpropandiol-l, 3,   225 Teilen Pentaerythrit und 67 Teilen Trimethylolpropan in etwa 4 bis 5 h umgeestert. Während dieser Zeit destillieren   160 - 170   Teile Methanol ab. Man kühlt nur auf 140 C, gibt 150 Teile Adipinsäure und 27 Teile Maleinsäure zu und verestert bei 150-170 C, bis die Säurezahl 30 erreicht ist. Man erhält 1000 Teile eines in einem Gemisch aus 2 Teilen Butanol und 1 Teil Äthylenglykolmonoäthyläther gut löslichen Harzes. 



   70 Teile dieser   LacklöS1. \ng   werden mit Hilfe von 30 Teilen Wasser und 3, 5 Teilen eines Mischpolymerisates aus Vinylacetat und Vinylpyrrolidon dispergiert. Man erhält eine sehr stabile Dispersion von relativ niedriger Viskosität. 



   171 Teile dieser Dispersion werden mit 10 Teilen Dimethylformamid, 110 Teilen Wasser und 9 Teilen einer   10@eigen   Lösung von Bleinaphthenat in   Äthylenglykolmonoäthyläther   gut vermischt. Die so erhaltene Dispersion wird auf einer Horizontallackiermaschine mit einer Ofenlänge von 2, 5 m in einer Geschwindigkeit von 6 m/min in achtmaligem Durchgang bei einer Durchschnittstemperatur von 3650C auf einem 0,6 mm starken Kupferdraht aufgebracht. 



   Man erhält einen Drahtlack, der in seinen thermischen, elektrischen und mechanischen Werten die gleiche Güte besitzt, wie ein entsprechend aus organischer Lösung hergestellter Lack. 



   Beispiel 2 : 130, 8 Teile Terephthalsäuredimethylester,   30, 6 Teile Äthylenglykol, 21, 0   Teile Glyzerin und 160 Teile Xylol werden in 6 h    umgeestert, bis   zu welchem Zeitpunkt die Temperatur auf 1700C ansteigt und das Xylol und Methanol abdestilliert sind. Man gibt anschliessend 0, 05 Teile Bleiacetat hinzu und erhitzt weiter auf 240 C, wobei restliches Kondensationswasser abdestilliert. Nach   25stün-   digem Erhitzen kühlt man ab. Die erhaltene Masse wird in einer Mühle gemahlen. 



   300 Teile des so erhaltenen Harzes, 20 Teile eines aus 66   Gew.-%   Vinylpyrrolidon und 33   Gew.-   Vinylpropionat hergestellten Schutzkolloids und   280 Teile Wasser   werden 30 h in einer   Schwingmühle   gemahlen. Man erhält eine beständige Dispersion, mit der sich nach der im Beispiel 1 angegebenen Arbeitsweise Kupferdrähte lackieren lassen, die gleich gute Eigenschaften besitzen wie ein entsprechend aus organischer Lösung hergestellter Lackdraht. 



   Beispiel 3: 30 Teile des nach Beispiel 2 hergestellten Harzes werden mit 28 Teilen Wasser und 1, 5 Teilen eines durch Mischpolymerisation aus Vinylpyrrolidon, Methacrylamid und Vinylimidazol hergestellten Schutzkolloids 60 h auf einer Schwingmühle vermahlen. Man erhält eine relativ dünnflüssige, wässerige Dispersion, die sich gut zum Lackieren von Drähten eignet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Überzügen auf der Grundlage von Polyestern der Terephthalsäure, dalurch gekennzeichnet, dass man die Polyester der Terephthalsäure in wässeriger Dispersion anwendet.
AT987461A 1961-01-07 1961-12-29 Verfahren zur Herstellung von Überzügen aus Polyestern der Terephthalsäure AT229457B (de)

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