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Anlage zum Trocknen und/oder Lockern von gewaschenen Wäschestücken
Die Erfindung betrifft eine Anlage zum Trocknen und/oder Lockern von gewaschenen Wäschestücken, wobei eine Beladestation und eine Entladestation vorgesehen ist. Sie Ist insbesondere ftit. kleine Wäsche- Einzelposten, wie sie in Grosswäschereien anfallen, geeignet.
Die in Wäschereinen benutzten Lockerer, die mit einer sich drehenden Trommel versehen sind, dienen der Auflockerung von schleuderfeuchter Wäsche, welche zusammengepresst aus der Schleuder kommt, um verpackt zu werden.
Derartige stirnseitig beschickte, mit Warmluft arbeitende Trockner sind bekannt. Es sind auch sogenannte Durchlaufrüttler bzw. Durchlauftrockner und Tumbler bekannt, bei denen jedoch die gewaschene und geschleuderte Wäsche lediglich auf einer langen Strecke gelockert und teilweise getrocknet wird. worauf sie dann-meist über besondere Förderkarren - der Mangel od. dgl. zugeführt wird.
Für kleine Wäsche-Einzelposten, wie sie den Grosswäschereien von Haushaltungen geliefert werden, sind diese Durchlauftrockner nicht geeignet, weil die Wäscheposten nicht einzeln getrocknet werden können, es sei denn, man nähme eine lange Arbeitsdauer in Kauf und warte, bis wieder ein Posten den Durchlauftrockner verlassen hat.
Die Erfindung macht es sich zur Aufgabe, das aus kleinen Wäscheposten bestehende Gnt dessen Einzelstücke nicht besonders gekennzeichnet sind und deswegen schon von den übrigen Posten getrennt gehal- ten werden müssen, in Warmluft-Trommeltrocknern bzw. Lockerem zu behandeln und eine eintache Entleerung dieser Trommeltrockner zu erzielen.
Die Erfindung besteht darin, dass zumindest ein Warmluft-Trommeltrockner mit zentraler 5 :. ; hik- kungsöffnung auf einem schrittweise drehbaren Drehgestell in an sie), bekannter Weise in Richtung der Beschickungsöffnung nach aussen kippbar befestigt ist, wobei bei Anordnung mehrerer Trommeltrockner auf dem Drehgestell für jeden Trockner eine eigene Warmluft-Zuführung vorgesehen ist.
Der technische Fortschritt besteht darin, dass während der Belade- und Entladezeit jedes einzelnen Trockners der Trockenprozess ohne Unterbrechung weitergeführt werden kann. da die nicht den Beladeund Entladestationen gegenüberstehenden Trommeltrockner ohne weiteres mit Warmluft versorgt werden können.
Durch die erfindungsgemässe Anlage wird bei den Tausenden täglich anfallenden Posten Wäsche der
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in der Schleuder zu festen Packen zusammengepresst wurden, gelockert und entfaltet werden. Nach kurzer Arbeitszeit wird die Maschine stillgelegt, um die aufgelockerte Wäsche für die nächste Bearbeitungsstation zu entnehmen und insbesondere in versandfertige Form zu bringen.
DieErfindung lässt sich in verschiedenerWeise ausführen. In der Zeichnung sind mehrere Ausführtngs- beispiele veranschaulicht. u. zw. zeigt :
Fig. l die Anordnung von zwei Nachbehandlungsmaschinen, insbesondere Trommeltrocknern oder Lockerem, auf einem Grundgestell, Fig. 2 zeigt im Grundriss die Anordnung von beispielsweise vier Maschinen auf einem Drehschemel, Fig. 3 zeigt die Anordnung der Nachbearbeitungsmaschine zwischen Zuführungseinrichtung und Expeditionsstelle und die Art der Lagerung, Fig. 4 zeigt eine Ansicht der Maschine
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von unten. Fig. 5 zeigt eine andere Ausführungsform der Lagerung der Maschine, Fig. 6 zeigt einen Grund- riss des Laufkranzes und Fig. 7 zeigt teilweise im Schnitt eine Drehschemellagerung.
Auf einem drehbaren Traggestell, wie in Fig. 1 und 2 gezeigt, das beispielsweise um den Zapfen 20 drehbar und gegebenenfalls durch Rollen 18 abgestützt ist. sind mehrere an sich bekannte Warmluft-Trom- meltrockner 10 mit Frontbeschickungsöffnung 11 angeordnet. Diese Warmluft-Trommeltrockner bzw.
Lockerer sind nach aussen um Zapfen 30 kippbar. Dadurch ist man in der Lage, während der Beschickung der einen Maschine die andere entleeren zu können. Durch die Kippbarkeit wird die Entleerung erleichtert. In Fig. 2 ist gezeigt, dass auf einem Drehschemel 28 vier Maschinen 10, je paarweise gegenüberliegend, angeordnet sein können.
In Fig. 3-6 ist gezeigt, dass die mit einer drehbaren Trommel lOb und einer Beschickungsöffnung 11 versehene Nachbehandlungsmaschine 10, welche stirnbeschickt ausgebildet ist und insbesondere als Lokkerer dient, zwischen der Zuführungseinrichtung 13, einer Förderbahn und der Entladestelle 14, einem Arbeitstisch, angeordnet ist. Auch hiebei ist die vorgenannte Maschine um einen lotrechten Zapfen 20 drehbar. Zweckmässigerweise ist ein Kugellager 16 angeordnet, das in einem kreuzförmigen Lagerrahmen 17 angeordnet ist. Der Lagerrahmen weist-vorzugsweise an der Unterseite der Maschine angeordnet - Laufrollen 18 auf, die um bezüglich des Zapfens 20 radial angeordnete Achsen 19 drehbar sind. Der Zapfen 20 kann an einer Bodenplatte21 befestigt sein.
Nachdem die Maschine durch die Beschickungsöffnung 11 mit von der Zuführungseinrichtung 13 herangeführter Wäsche gefüllt ist. diese Wäsche eine angemessene Zeit gelockert und getrocknet wurde, wird die Maschine um ihre Achse 15 bzw. den Zapfen 20 um 180 gedreht, so dass die Maschine nunmehr der Entladestelle 14. beispielsweise einem Packtisch, zugekehrt ist.
Die Bedienungsperson kann die Wäsche leicht der Trommel lOb entnehmen und verpacken.
Nach Entleeren wird die Maschine wieder in ihre Anfangsstellung zurückgedreht, so dass die Beschikkungsöffnung wieder der Förderbahn zugekehrt ist und hier beladen werden kann.
In den Fig. 5 und 6 ist dargestellt, dass der Drehzapfen 20 an der Maschine 10 mittels einer Scheibe 22 befestigt sein kann und in ein Kugellager 23 eines Grundlagers 24, das am Boden befestigt ist, greift.
Die Maschine kann hiebei mit ihren Laufrollen 18 auf einen mittels des Armkreuzes 25 mit dem Grundlager 24 verbundenen Laufkranz 26 laufen. Es ist möglich, den Laufkran U-förmig oder T-förmig auszuführen und die Laufrollen in diesem Laufkranz zu führen.
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7zes 28 unter Zwischenschaltung von Laufkugeln 29 um ihre lotrechte Mittelachse drehbar gelagert sein kann.
Es wäre möglich, das Weiterdrehen des Karussels elektrisch oder mechanisch, beispielsweise mittels Hebeln, oder auch von Hand zu bewirken.