AT22899B - Tenderkupplung für Lokomotiven mit durch den Tender unterstütztem hinteren Überhang. - Google Patents

Tenderkupplung für Lokomotiven mit durch den Tender unterstütztem hinteren Überhang.

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Locomotivfabrik Krauss & Comp
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  Tenderkupplung für Lokomotiven mit durch den Tender unterstütztem hinteren Überhang. 



   Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Lokomotiven, welche infolge ihrer Gesamtanordnung an sich keine befriedigende Lastverteilung auf die einzelnen Achsen zeigen, vielmehr ein gewisses Übergewicht nach hinten besitzen. Ein solcher Fall ist z.   D.   bei der in der Zeichnung dargestellten Lokomotive durch die seitlich verbreiterte Feuerbüchse gegeben, welche notgedrungen ganz hinter die Räder verlegt werden muss. Bei solchen Fahrzeugen pflegt man das hintere Ende der Maschine gegen das mit letzterem gelenkig verbundene Tendergestell in geeigneter Weise abzustützen. Bekannte derartige Anordnungen sind die früher häufig angewandte von   Engerth,   sowie die neuere von Klose, welch letztere zum Vergleiche in Fig. f) und   C   dargestellt ist.

   Bei dieser Kloseschen Anordnung greifen die vorderen   Enden der Tendorlangträger a   in senkrechter Ebene drehbar an den Endzapfen   b eines Querbalkens c   an, welcher seinerseits in wagerechter Ebene um den am   Lokomotivgestelle   befestigten Bolzen d drehbar ist. Schrägstellungen der beiden Fahrzeuge gegeneinander in wagerechtem Sinne (bedingt durch die   Bahnkrümmungon)   worden demgemäss durch Drehung um (i vermittelt, solche in senkrechtem Sinne (bedingt durch Un-   ebenheiten   des Geleises) durch Drehung um die Zapfen b.

   Die Abstützung des hinteren Lokomotivendes erfolgt durch die Qucrfeder e, welche in ihrem Mittelpunkte den Lokomotivrahmen trägt, während sie an den Enden mittels der Scharniere f an den Tenderlangträgern derart aufgehängt ist, dass sie für die erforderlichen seitlichen Verschiebungen kein Hindernis bildet. Durch entsprechende Anspannung dieser Feder kann jede gewünschte   I. astverteilung   auf die Lokomotivachsen hergestellt werden.

   Dabei tritt zwar wieder eine   Mehrbelastung   des Querbalkens c ein ; da diese jedoch im Verhältnis der   Hebelüber-   setzung   l   : L kleiner ausfällt als die Federspannung und da ferner c näher am Lokomotivschwerpunkte liegt als   e,   so ist das Ergebnis doch die angestrebte Entlastung des hinteren   Lokol11otivendes unter Übertragung   eines Teiles des Lokomotivgewichtes auf die Tenderachsen. 



   Bei der den Gegenstand vorliegender Erfindung bildenden, auf dem gleichen Grundgedanken beruhenden Anordnung (vgl. Fig. 1-4), hängt ebenfalls die Querfeder e mittelst   Scharnieren f an den Tenderlangträgern a. Der Querbalken e dagegen ist weggelassen und   durch seitlich am   Lokomotivgestelle bdestigte Auflager 9   ersetzt, auf welchen die Vorder-   enden der Langträgor a mittelst Kugelzapfen/'und Gleitpfannen i aufruhon.

   Eine   geometrisch bestimmte Verbindung zwischen Lokomotive und Tender wird durch diese Teile einmal in seitlicher Richtung hergestellt, zwecks seitlicher Führung des vorderen   Tenderendes,   sodann in senkrechter Richtung, zwecks Übertragung der in h wirkenden Belastungen auf das   Lokomotivgestell   ; nicht jedoch in der Längsrichtung, da die Pfannen i in   den Auflagern   nach vorne und hinten Spiel haben, also   Längskräfte   nicht übertragen können. Für letzteren Zweck ist vielmehr die gewöhnliche Zug-und Stosskupplung vorgesehen, der Hauptsache nach durch das Kuppeleisen   k in bekannter Ausführung   gebildet. 



   Der theoretische Punkt, um welchen bei dieser Verbindung die gegenseitige Verdrehung der beiden Fahrzeuge erfolgt, ist, wie leicht einzusehen, gegeben durch den Schnittpunkt   der Querverbindungslinie der Kugelzapfen A mit   der Linie, in welcher das   Kuppeleisen k   liegt, also durch den Punkt o. Um sich der Drehung um diesen Punkt anzupassen, sind 

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 , die übrigen Teile der Tenderkupplung, die   Notschleifon m und   die   Spannpuff   n,   radial auf o zu gerichtet angeordnet.

   Die Auflager g sollten oigentlich nach Kreisbögen um o gekrümmt sein (streng richtig wäre dies auch nicht, da wegen   Nichtüberoinstimmons   der Länge von k mit dem Abstande p, o geringe Verschiebungen des   Punktes o   eintreten) ; tatsächlich liegen jedoch die Verhältnisse so, dass die Auflager ohne merklichen Fehler geradlinig hergestellt werden können, wenn man den Pfannen i geringen seitlichen Spielraum   lasst   oder die Langträger a in   wagerochtem   Sinne etwas elastisch herstellt. 



   Das Tendergestell kann bei der beschriebenen Anordnung auf einer oder mehreren festen Achsen laufen, wie durch Fig. 1 angedeutet, oder aber auf einem wiederum um 
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 achsig sein kann.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Einrichtung zur Verbindung der vorderen Enden der mitte1st einer Querfeder das hintere Ende der Lokomotive unterstützenden L". gträger des Tenders mit der Lokomotive, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflager (i) der Trägerenden auf dem Lokomotivgestelle in der Querrichtung den Zusammenhang zwischen beiden Fahrzeugen sichern. in der Längsrichtung jedoch frei verschiebbar sind, um die die Zugkraft übertragende Kupplung in ihrer Wirkung nicht zu behindern.
AT22899D 1905-01-19 1905-01-19 Tenderkupplung für Lokomotiven mit durch den Tender unterstütztem hinteren Überhang. AT22899B (de)

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