AT228624B - Photographischer Zentralverschluß mit von einem Galvanometer automatisch gesteuerter Belichtungsregelung - Google Patents

Photographischer Zentralverschluß mit von einem Galvanometer automatisch gesteuerter Belichtungsregelung

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AT228624B
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Austria
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cam
galvanometer
central
automatically controlled
exposure control
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AT100961A
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Julius Ing Durst
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Durst Soc P Az
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  Photographischer Zentralverschluss mit von einem Galvanometer automatisch gesteuerter Belichtungsregelung 
 EMI1.1 
 

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 druck gegen denselben die Klinke 23 aus der Rast hebt und der Welle ermöglicht, abzulaufen. Der Ab- lauf der Welle 21 wird beispielsweise mittels eines pneumatischen Hemmwerkes geregelt. Dies besteht aus einem am Wellenflansch 18 sitzenden Kurbelzapfen 16, welcher über eine Pleuelstange 15 und einen
Bolzen 14 einenHemmwerkskolben 13 aus einem Zylinder 12 zieht. Der Zylinder 12 ist durch eine Saugleitung 11 mit einer Saugplatte 10 verbunden, deren Saugquerschnitt von einem Ventilplättchen 9 am
Galvanometerzeiger der Drehspule 8 abgedeckt wird (vgl. österr. Patent Nr. 185683).

   Je nach dem Pho- tostrom des Photoelementes 17 wird ein mehr oder weniger grosser Durchströmungsquerschnitt für die Luft entsprechend dem jeweiligen Drehwinkel des von der Drehspule geführten   Ventilplättchens freigegeben.   



   Beim Ablauf des Verschlusses bildet sich im Zylinder 12 ein entsprechendes Vakuum, welches die
Ab'laufgeschwindigkeit und damit die Belichtungszeit bestimmt. Hiebei wird mittels einer Nocke 19 die
Kraftübertragung von der Verschlusswelle 21 auf die Lamellen 2 und 3 bewirkt und die Lamelle 3 wird durch die Nocke 19 aufgestossen. Eine Feder 20 hält dieNocke gegen die in   PfeilrichtungwirkendeZentri-   fugalkraft. 



   Bei hoher Winkelgeschwindigkeit zieht die schwerere Seite der Nocke 19 die Feder 20 zurück und hält den Eingriffskreis klein, während bei langsamem Ablauf der Welle die Nocke unter Federwirkung den grössten Eingriffskreis zieht. 



   Der durch die Nocke 19 an die Blätter 2 und 3 gegebene Impuls ist jedenfalls so bemessen, dass die
Blätter gegen die Schliessfeder 6 bis zur vollkommenen Objektivöffnung auflaufen. 



   Um den Lamellenweg zu verkürzen bzw. kleinere Blenden zu erzielen, ist ein Amboss 35 im Weg der Blätter angeordnet, von welchem sie zurückprallen. 



   Dieser Amboss sitzt fest auf einem beweglichen Ring 29, welcher durch eine Feder 33 mit einem Tast- fortsatz 34 gegen einKurvenprofil am Wellenflansch 18 gezogen wird. Bei Ablauf der Spannwelle 21 wird der Tastfortsatz 34 infolge fallender Radialhöhen am Wellenflansch frei und wandert diesem nach. Die
Geschwindigkeit dieser Wanderung kann durch den Dämpfungskolben 31, welcher über eine Pleuelstange 32 mit dem Ambossring verbunden ist und im Zylinder 30 arbeitet, festgelegt werden. Der Amboss ent-   fernt   sich auf diese Weise von   denLamellen. so dass   der Rückprallpunkt die Wegumkehr der Lamellen spä- ter erfolgen lässt und somit grössere Öffnungen ergibt. 



   Das vorstehend   beschriebeneAusführungsbeispiel   betraf   einenzentralverschluss,   bei dem nur ein einziger Amboss für die Wegumkehr der Blätter vorgesehen ist. Der erfindungsgemässe Zentralverschluss kann jedoch auch so ausgeführt werden, dass sich das Anschlagelement längs einer geraden Führung bewegt, wobei symmetrisch für jedes Verschlussblatt ein eigener ihm zugeordneter Amboss vorgesehen ist. DieseAmbosse führen dann gleichzeitig zum Rückprall der Blätter. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Photographischer Zentralverschluss mit von einem Galvanometer automatisch gesteuerter Belichtungsregelung, dadurch gekennzeichnet, dass zur Regelung des Öffnungsweges der Verschlussblätter (2, 3) und damit der Objektivöffnung ein an sich bekanntes photoelektrisch gesteuertes Hemmwerk   (12, 15)   vorgesehen ist, welches auf den Antrieb der Verschlussblätter einwirkt und deren Öffnungsgeschwindigkeit beeinfluss, und dass im.

   Wege der Verschlussblätter mindestens ein Anschlag oder Amboss (35) angeordnet ist, der sich gleichzeitig mit dem Ablauf der   den Verschluss öffnendenAntriebswelle' (21) in Bewegung   setzt und sich dabei, gegebenenfalls durch eine Dämpfung (30,31) verzögert, von den Verschlussblättem entfernt, welche nach dem Einholen des Anschlages von diesem um so. früher zurückprallen und in ihre   Schliessstellung   zurückkehren, je grösser ihre Geschwindigkeit ist.

Claims (1)

  1. 2. Photographischer Zentralverschluss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für die Bewegung der Verschlussblätter (2, 3) eine mit der Antriebswelle (21) verbundene Nocke (19) vorgesehen und als durch Zentrifugalkraft geregeltes Element ausgebildet ist, wobei eine Feder (20) die Nocke auf grösstem Eingriffsradius hält, solange die Winkelgeschwindigkeit der Antriebswelle (21) niedrig ist, und die Zentrifugalkraft die Nocke mit zunehmender Winkelgeschwindigkeit entgegen der Wirkung der Feder auf einen kleineren Eingriffradius bringt.
    3. Photogräphischer Zentralverschluss nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass für die Bewegung des Anschlagelementes eine gerade Führung und für den gleichzeitigen Rückprall der Blätter (2, 3) symmetrisch für jedes Verschlussblatt ein eigener ihm zugeordneter Amboss vorgesehen sind.
AT100961A 1961-01-20 1961-02-07 Photographischer Zentralverschluß mit von einem Galvanometer automatisch gesteuerter Belichtungsregelung AT228624B (de)

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