AT228144B - Kerbmaschine für gewirkte Teigabschnitte - Google Patents

Kerbmaschine für gewirkte Teigabschnitte

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AT228144B
AT228144B AT517261A AT517261A AT228144B AT 228144 B AT228144 B AT 228144B AT 517261 A AT517261 A AT 517261A AT 517261 A AT517261 A AT 517261A AT 228144 B AT228144 B AT 228144B
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AT
Austria
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rack
carrier
roller
corner
notching machine
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Application number
AT517261A
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English (en)
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Hermann Gaisberger
Original Assignee
Hermann Gaisberger
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Publication date
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Description


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  Kerbmaschine für gewirkte Teigabschnitte 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Kerbmaschine fur gewirkte Teigabschnitte, bei der in einem auf- und abwärts bewegten Träger vertikale Messerkopfspindeln und eine mit auf diesen sitzenden Zahnrädern kämmende waagrechte Zahnstange gelagert sind, wobei die Zahnstange bei der Trägerbewegung mit- tels einer mit einer Rolle der Zahnstange zusammenwirkenden Kurvenbahn und einer Rückholfeder hin- und hergeschoben wird. Das Kerben erfolgt bei derartigen Maschinen in der Weise, dass die in Aufnahmenäp- fen befindlichen Teigabschnitte mit Hilfe eines zweckmässig absatzweise bewegten Transportbandes od. dgl. unter die Messerköpfe geführt werden, die dann unter gleichzeitiger Drehung senkrecht in die Teigabschnitte eindringen.

   Die Zahnstange für den von der auf- und abwärtsgehenden Trägerbewegung abgelei- teten Spindelantrieb ist vorteilhaft, weil sie eine willkürlich Unterbrechung der Abhängigkeit der Spin- deldrehbewegung von der   auf-und abwârtsgehenden Tragerbewegung   mit einfachsten Mitteln ohne beson- dere Umstellungen an der Maschine erlaubt. Die Zahnstange braucht nämlich nur gegen die Kraft der
Rückholfeder in einer Lage festgehalten zu werden, in der sich die Rolle ausserhalb des Einflussbereiches der Kurvenbahn befindet. Das Abschalten des Spindelantriebes ist wünschenswert, um mit der gleichen
Maschine auch Teigabschnitte für solches Gebäck kerben zu können, bei dem der reinen auf-und abwärtsgehenden Messerkopfbewegung keine Drehbewegung überlagert werden darf.

   Bei den bisherigen Kerbmaschinen der eingangs geschilderten Art ist nun die Kurvenbahn, in der Regel eine geradlinige   Schragbahn,   ortsfest angeordnet, und die an der Zahnstange vorgesehene Rolle wälzt sich bei der   Auf- und Abwärtsbe-   wegung des Trägers auf dieser feststehenden Kurvenbahn ab. Es hat sich nun gezeigt, dass hiebei die Rolle und die Kurvenbahn einem starken Verschleiss unterliegen, zumal die Neigung der Kurvenbahn, dieeinerseits vom Trägerhub, anderseits vom gewünschten   Zahnstangenweg   abhängt, nicht sehr gross ist und bei flacher Kurvenbahn eine vertikale Kraftkomponente auftritt, die einen starken Druck auf die Rolle aus- übt und die Zahnstange zu verbiegen versucht. Es ist daher auch notwendig, der Zahnstange eine besonders gute Führung zu geben. 



   Die Erfindung bezweckt eine diesbezügliche Verbesserung, was dadurch erreicht wird, dass die Kurvenbahn an einem im Träger mit waagrechter Achse schwenkbar gelagerten und durch eine Gelenklasche mit einem ortsfesten Teil verbundenen Mitnehmer vorgesehen ist, der beim Abwärtsgehen des Trägers eine der Wirkungsrichtung der Rückholfeder entgegengesetzte Schwenkbewegung ausführt. Es handelt sich also nicht mehr um eine ortsfeste Kurvenbahn, sondern um einen schwenkbaren Mitnehmer, der beiseiner Schwenkbewegung auf die Zahnstange eine im wesentlichen in ihrer Längsrichtung liegende Kraft ausübt, so dass die Zahnstange kaum Biegebeanspruchungen ausgesetzt ist, die besonderen Führungen der Zahnstange entfallen können und auch der Verschleiss an der Kurvenbahn bzw. an der Rolle herabgesetzt ist, da keine wesentliche Abwälzbewegung mehr stattfindet. 



   Eine besonders zweckmässige Konstruktion ergibt sich, wenn der Mitnehmer als Platte mit etwa dreieckiger Grundform ausgebildet ist, wobei die Platte in der einen Ecke ihr Schwenklager aufweist, in der andernEcke die Gelenklasche angreift und im Bereich der dritten Ecke eine die Rolle der Zahnstange hinterfassende Nase vorgesehen ist. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel schematisch im Schnitt dargestellt. 



   In einem Träger 1 sind vertikale Messerkopfspindeln 2 gelagert, an deren (nicht dargestelltem) Unterende Messerköpfe auswechselbar befestigt sind. Die Spindeln 2 tragen Zahnräder 3, die mit einer im Träger 1 angeordneten waagrechten Zahnstange 4 kämmen. Die Zahnstange 4 steht unter der Wirkung einer Rückholfeder 5 und weist an ihrem Ende eine Rolle 6 auf. Der Träger 1 ist fest mit einem doppel- 

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   manreligen Hohlzylinder   7 verbunden, zu   dessenFUhrung   ein in den Mantelzwischenraum reichender ortsfester Zylinder 8 dient. Der Träger 1 mit dem Doppelmantelzylinder 7 wird durch nicht näher dargestellte Antriebsmittel auf-und abbewegt. 



   Um bei   dieser Trägerbewegung   auch   ein Hin- und Herschieben   der Zahnstangen 4 und damit ein Drehen der Messerkopfspindeln 2 zu erreichen, ist eine mit der Rolle 6 zusammenwirkende Kurvenbahn 9 vorgesehen. Die Kurvenbahn 9 wird von einem Mitnehmer 10 gebildet, der mit waagrechter Achse 11 im Zylinder 7 schwenkbar befestigt und durch eine Gelenklasche 12 mit einem Steg 13 im ortsfesten Zylinder 8 verbunden ist. Der plattenförmige Mitnehmer 10 weist eine etwa dreieckige Grundform auf, wobei in der einen Ecke das Schwenklager vorgesehen ist, in der andern Ecke die Gelenklasche angreift und die dritte Ecke eine die Rolle 6 der Zahnstange 4 hinterfassende Nase 14 bildet.

   Da sich beim Abwärtsgehen des Trägers 1 die Schwenkachse 11 dem Anlenkpunkt der Lasche 12 am Steg 13 nähert, führt der Mitnehmer 10 eine der Wirkungsrichtung der Rückholfeder 5 entgegengesetzte Schwenkbewegung aus, wobei auf die Zahnstange im wesentlichen nur in ihrer Längsrichtung liegende Kräfte wirken. In der strichpunktiert angedeuteten Grenzlage kann die Zahnstange 4 durch einen hinter einem Endzapfen 15 einzuführenden Vorstecker 16 fixiert werden, so dass die Rolle 6 dann ausserhalb des Einflussbereiches des Mitnehmers 10 liegt und bei der Auf- und Abwärtsbewegung des Trägers bzw. der Spindeln 2 letztere nicht verdreht werden. 



    PATE NTANSPRÜCHE :    
1. Kerbmaschine für gewirkte Teigabschnitte, bei der in einem auf- und abwärts bewegten Träger vertikale Messerkopfspindeln und eine mit auf diesen sitzenden Zahnrädern kämmende waagrechte Zahnstange, die bei der Trägerbewegung mittels einer mit einer Rolle der Zahnstange zusammenwirkenden Kurvenbahn und einer Rückholfeder hin-und hergeschoben wird, gelagert sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Kurvenbahn (9) an einem im Träger (1) mit waagrechter Achse (11) schwenkbar gelagerten und durch eine Gelenklasche (12) mit einem ortsfesten Teil (13) verbundenen Mitnehmer (10) vorgesehen ist, der beim AbwÅartsgehen des Trägers eine der Wirkungsrichtung der Rückholfeder (5) entgegengesetzte Schwenkbewegung ausführt.

Claims (1)

  1. 2. Kerbmaschine nach-Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Mitnehmer (10) als Platte mit etwa dreieckiger Grundform ausgebildet ist, wobei die Platte in der einen Ecke ihr Schwenklager aufweist, in der andern Ecke die Gelenklasche (12) angreift und im Bereich der dritten Ecke eine die Rolle (6) der Zahnstange (4) hinterfassende Nase (14) vorgesehen ist.
AT517261A 1961-07-05 1961-07-05 Kerbmaschine für gewirkte Teigabschnitte AT228144B (de)

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