AT227654B - Verfahren zur Herstellung eines stückigen bis körnigen mineralischen Brennstoffes - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines stückigen bis körnigen mineralischen Brennstoffes

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AT227654B
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Rudolf Dipl Ing Schlauer
Walter Ing Redl
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Wiener Stadtwerke
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  Verfahren zur Herstellung eines stückigen bis körnigen mineralischen Brennstoffes 
Bei der Handhabung von stückigen bis körnigen mineralischen Brennstoffen, wie Koks, tritt leicht eine unerwünschte, störende und gesundheitsschädliche Staubentwicklung auf. Es hat daher nicht an Versuchen gefehlt, diese Staubentwicklung zu verringern. 



   Gegenstand eines in dieser Richtung besonders erfolgreichen, nicht zum Stande der Technik gehörenden Vorschlages ist ein Verfahren, bei welchem die einzelnen Brennstoffkörper mit einer Sprühflüssigkeit besprüht werden, die überwiegend aus einem mineralischen Öl besteht, das einen Zusatz an einem der Ausbreitung des Öles entgegenwirkenden Fixiermittel, wie Bitumen, aufweist, und wobei durch geeignete Wahl der Menge der Sprühflüssigkeit, der Art und Dauer der Besprühung sowie der Temperatur- und Druckverhältnisse beim Besprühen dafür Sorge getragen wird, dass die entstehenden punktförmigen öligen Auftragungen bei der überwiegenden Zahl der einzelnen Brennstoffkörper voneinander dauernd getrennt bleiben.

   Bei Betrachtung der einzelnen Brennstoffkörper im   UV-Licht   mit freiem Auge sind hiebei die besprühten Stellen als gelbe Punkte sichtbar, während sich die unbesprühte Brennstoffoberfläche dunkel abzeichnet. Als Sprühmittel dient z. B. ein geruchloses Raffinat, das 10-30 Gew.-% Bitumen enthält. 



    Auf Grund der vorliegenden Erfindung wurde nun festgestellt, dass ein in der eben Weise   besprühter Brennstoff noch weniger Staub bei seiner Handhabung entwickelt, wenn die Brennstoffkörper vor der Besprühung zwecks Entfernung von oberflächlich an ihnen haftendem Staub zunächst einem Abrösten, z. B. durch Behandlung mit Flammen, unterworfen werden und anschliessend der an den Brennstoffkörpern noch verbliebene, getrocknete Staub durch Absaugen entfernt wird. 



   Das Abrösten wird vorzugsweise auf Sieben vorgenommen, auf welchen die Brennstoffe mit Flammen intensiver Wärmeausstrahlung, vorzugsweise Gasflammen, behandelt werden. Hiebei wird ein Teil des Staubes verbrannt. Sodann kommen die Brennstoffe zur Windsichtung auf weitere Siebe, wobei der restliche, während des Abröstvorganges nicht entfernte Staub von den Winden mitgerissen wird. 



   Vorzugsweise wird mit regelbaren Windsichtern gearbeitet. Es wurde festgestellt, dass bei Verwendung von Koks Nuss I, Korngrösse 20-40 mm, die Siebgrösse sowohl beim Abrösten als auch beim Windsichten zweckmässig 12 mm betragen soll. 



   Das erfindungsgemässe Verfahren ist sämtlichen bekannten Verfahren dieser Art in seiner Wirkung weit überlegen. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung eines stückigen bis körnigen mineralischen Brennstoffs, der bei seiner Handhabung nur eine geringe Staubentwicklung zeigt, wobei die einzelnen Brennstoffkörper mit einer Sprühflüssigkeit besprüht werden, die überwiegend aus einem mineralischen Öl besteht, das einen Zusatz an einem der Ausbreitung des Öles entgegenwirkenden Fixiermittel, wie Bitumen, aufweist, und wobei durch geeignete Wahl der Menge der Sprühflüssigkeit, der Art und Dauer der Besprühung sowie der Temperaturund Druckverhältnisse beim Besprühen dafür Sorge getragen wird, dass die entstehenden punktförmigen öligen Auftragungen bei der überwiegenden Zahl der einzelnen Brennstoffkörper voneinander dauernd getrennt bleiben, dadurch gekennzeichnet,
    dass die Brennstoffkörper vor der Besprühung zwecks Entfernung von oberflächlich an ihnen haftendem Staub zunächst einem Abrösten, z. B. durch Behandlung mit Flammen, unterworfen werden und anschliessend der an den Brennstoffkörpern noch verbliebene getrocknete Staub durch Absaugen entfernt wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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