<Desc/Clms Page number 1>
Silo
Die Erfindung bezieht sich auf einen Silo mit einem aus Metallprofilstäben bestehenden Gerüst in Form eines Parallelepipedes, welcher Silo durch seine vorteilhafte Bauweise einen sehr geringen Aufwand an Baumaterial erfordert und welcher ausserdem mit einer geringen Grundfläche das Auslangen findet. Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemässen Silos ist die gute Zugänglichkeit zu der nach unten gerichteten Auslassöffnung.
Es sind bereits Silos von prismatischer Form bekanntgeworden, deren obere und untere Basisflächen
EMI1.1
bedarf einer besonderen Stützkonstruktion.
Bei einem andern Silo ähnlicher Art ist ein in einem Gerüst angeordneter Behälter vorgesehen. Das Gerüst ruht auf vier Füssen und weist einen schwenkbaren Stützhebel auf, mit dessen Hilfe der Silo aufgerichtet werden kann.
Demgegenüber zeichnet sich der erfindungsgemässe Silo dadurch aus, dass die schiefwinkeligen Seitenflachen des vom Gerüst gebildeten Parallelepipedes in vertikalen Ebenen stehen und je eine der Diagonalen
EMI1.2
jeder dieser Flächen ein in der Ebene dieser Flächen liegender Fuss vorgesehen ist, wobei der Schwerpunkt des Silos auf einer Vertikalen liegt, welche sich innerhalb des von den Eckpunkten beider Füsse bestimmten Polygons befindet.
Durch diese Massnahme erübrigt sich die Anordnung von dauernd vorhandenen, festen Stützen, die das Gerüst in seiner Lage halten müssten.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung verlaufen die längeren Diagonalen der schiefwinkeligen Seitenflächen im wesentlichen vertikal.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässcn Silos dargestellt. Es zeigt Fig. l den erfindungsgemässen Silo in Seitenansicht, Fig. 2 den unteren Teil des Silos von vorne gesehen und Fig. 3 eine axonometrische Darstellung.
Der Silo weist ein Gerust 1 aui, welches die Form eines schiefwinkeligen Parallelepipedes hat. Die schiefwinkeligen Seitenflächen 4 dieses Parallelepipedes stehen hiebei in vertikalen Ebenen. Das Gerüst ist aus Metallprofilstäben erbaut ; die die Seitenkanten dieses Gerüstes bzw. Parallelepipedes bildenden Profilstäbe sind mit 2, 3, 5 und 6 bezeichnet. Die Seitenflächen 4 des Gerüstes stehen mit ihren von den Profilstäben 2 und 6 gebildeten Ecken auf dem Fundament auf, wobei die längeren Diagonalen der Seitenflächen 4, die von den soeben genannten Ecken ausgehen, im wesentlichen lotrecht stehen. An den von den Stäben 2 und 6 gebildeten Ecken sind weiters Füsse 7 vorgesehen, welche jeweils in der von der zugehörigen Seitenfläche 4 gebildeten Ebene verlaufen.
Innerhalb des Gerüstes 1 ist der eigentliche Behälter 8 angeordnet, welcher durch zwei Zwischenwände, die im wesentlichen parallel zu den Profilstäben 5 und 6 verlaufen, in drei Kammern 9 unterteilt ist.
Der untere Teil des Behälters ist über die unteren, kurzen Profilstäbe 2 nach unten vorgezogen und besitzt an dieser Stelle die Auslassöffnungen 10, die von allen Seiten her gut zugänglich sind ; bei entsprechend grossen Abmessungen des Silos können die Auslassöffnungen auch von Fahrzeugen oder sonstigen Trans- porte1l1Ilchtungen erreicht werden, die zwischen den Fusses 7 die Oeffnungen lu unterfahren.
<Desc/Clms Page number 2>
Ander bezüglich der vertikalen Diagonalen den Öffnungen 10 gegenüberliegenden Seite des Gerüstes 1 ist an jeder der von den Profilstäben 3 und 6 gebildeten Ecke der Seitenflächen 4 je ein Gelenk 12 vorgesehen, welches zur Anlenkung je einer Stütze 11 dient. Diese Stütze 11 besitzt einen ausziehbaren und fixierbaren Teil 13 und hat den Zweck, dem Silo zusätzlichen Halt zu geben und gegebenenfalls als Hilfseinrichtung bei der Errichtung oder Aufstellung des Silos zu dienen. Die Stütze kann, wenn sich nicht gebraucht wird, um das Gelenk 12 an die vom Profilstab 6 gebildete Kante des Gerüstes herangeschwenkt werden.
Unter normalen Umständen wird diese Stütze nicht gebraucht, da der Schwerpunkt des gesamten, aus Gerüst 1 und Behälter 8 samt Inhalt bestehenden Silosaufeiner Vertikalen liegt, welche durch jenes Polygon (praktisch ein Rechteck) hindurchgeht, welches von den Verbindungslinien der äussersten Punkte der beiden Füsse 7 gebildet wird. Die Stützen 11 können jedoch auch zur Anordnung von Fördereinrichtungen zum Füllen des Silos etwa von Förderkörben od. dgl., verwendet werden.
Der Silokannauchso ausgeführt sein, dass er ein schwenkbares System bildet (nicht dargestellt), welches sich in der Gebrauchslage des Silos in vertikaler Lage und bei Nicht-Gebrauch des Silos in horizontaler Lage befindet. Hiebei kann das ganze Gerüst auf einem Fahrgestell angeordnet sein, so dass der Silo leicht von einer Stelle zur andern verfahren werden kann.
Der Silo ist nicht an die dargestellte Ausbildungsart gebunden ; es ist aus verschiedenen Erwägungen möglich, das Gelüst so zu erstellen, dass die kurzen Diagonalen der schiefwinkeligen Seitenflächen 4 vertikal stehen und nicht die langen Diagonalen dieser Flächen, wie dies beim gezeigten Ausführungsbeispiel der Fall ist.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Silo mit einem aus Metall-Profilstäben bestehenden Gerüst in Form eines Parallelepipedes, dadurch gekennzeichnet, dass die schiefwinkeligen Seitenflächen (4) des vom Gerüst (1) gebildeten Parallelepipedes in vertikalen Ebenen stehen und je eine der Diagonalen dieser Flächen im wesentlichen vertikal verläuft und weiters an der auf dem Fundament aufruhenden Ecke jeder dieser Flächen ein in der Ebene dieser Flächen liegender Fuss 7) vorgesehen ist, wobei der Schwerpunkt des Silos auf einer Vertikalen liegt, welche sich innerhalb des von den Eckpunkten beider Füsse (7) bestimmten Polygons befindet.