AT227389B - Beschickungsvorrichtung für Gießereimaschinen od. dgl. - Google Patents

Beschickungsvorrichtung für Gießereimaschinen od. dgl.

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AT227389B
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screw
pump
casting
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conveyor screw
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AT531661A
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Buehler Ag Geb
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Beschickungsvorrichtung für Giessereimaschinen od. dgl. 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Nach oben ist der Tiegel 4 mit einer Haube 9 abgeschlossen, die einen Deckel 10 für das Nachfüllen des Giessgutes und eine Schutzgasleitung 11 für die Zufuhr eines das Giessgut vor Oxydation schützenden
Gases 12 aufweist. 



   Um das Giessmaul der Förderpumpe 1 in richtigeBeziehung zur Giesskammer 3 bringen zu können, ist   das rohrförmigeGehäuse   der Förderpumpe z. B. mittels einer Klemmhülse 13 in der Schutzhaube 9 höhen- verstellbar befestigt. 



   Im Inneren des   Pumpeng. ehäuses ist   die Förderschraube 14 an ihrem oberen Ende gegen Axialer- schiebung gesichert, sonst aber fliegend gelagert, wobei sie mit ihrer Umfangsfläche an der Innenwand des Gehäuses streift, aus welchem Grunde sie aus einem Material guter Laufeigenschaft hergestellt ist. 



   Ihren Antrieb erhält die Förderschraube 14   z. B.   von einem an das Pumpengehäuse angeflanschten
Motor 15 aus, der einen Drehzahlregler 16 aufweist. Es steht über Zahnräder 17, 18 mit der   Förderschrau -   be in Treibverbindung. 



   Beim Giessmaul 2 erleichtert eine scharfe Kante 19 eine exakte Abtrennung des geförderten Giess- gutes und damit dessen genaueDosierung. Der Austrittsquerschnitt 20 für das Giessgut ist zweckmässig gerade nur so gross bemessen, dass die maximal zu fördernde Giessgutmenge durchgelassen wird, wodurch unnötiger Luftzutritt zum Giessgut und damit eine Oxydation desselben möglichst verhindert wird. 



   Der Antriebsmotor 15 für die Förderschraube 14 ist über den Drehzahlregler 16 und Leitungen 21, 23 mit einem zwischengeschaltetenHauptschalter 22 an das elektrische Netz 24 angeschlossen, wobei dieser Hauptschalter selbst über Hilfsschalter   25 - 27   und ein einstellbares Zeitrelais 28, die ihrerseits ebenfalls mit dem Leitungsnetz 24 in Verbindung stehen, schaltbar ist. 



   Die Wirkungsweise der   vorstehend beschriebenen Beschickungsvorrichtung für Giessmaschinen   ist wie folgt :
Je nach der Betriebsweise ist es möglich, die Beschickung der Giesskammer entweder von Hand oder automatisch durchzuführen. In beiden Fällen ist es aber von entscheidender Bedeutung, die Dosierung des zuzuteilenden Giessgutes genau und gegebenenfalls über eine beliebig grosse Stückzahl auch stets gleichbleibend durchführen zu können ; diese Möglichkeit ist bei der erfindungsgemässen Förderpumpe, deren Drehzahl durch denDrehzahlregler 16 und deren Einschaltdauer durch das Zeitrelais 28 genau einreguliert werden können, gegeben. 



   Da die Förderschraube 14 infolge ihrer Herstellung aus einem Material guter Laufeigenschaften entlang ihrer Umfangsfläche an der Innenwand des   rohrförmigen   Pumpengehäuses 1 dichtet, werden Leckverluste selbst bei noch so dünnflüssigem Giessgut praktisch vermieden, wodurch die Dosiergenauigkeit weiter gesteigert wird. 



   Soll nun die Zuteilung des Giessgutes vorgenommen werden, so muss über den Hauptschalter 22 die Stromzuführung zum Antriebsmotor 15 geschlossen und dieser in Betrieb gesetzt werden. 



   Für   die Zuteilung des Giessgutes von Hand   aus wird zu diesem Zweck der Schalter 27 in die mit vollen Linien gezeichnetestellung gebracht, wodurch der Hauptschalter 22 über den Schalter 25 eingerückt werden kann, nach dem Öffnen des Schalters aber wieder in seine gezeichnete stromlose Lage zurückspringt. 



  Da die Förderschraube 14 an ihrem ganzen Umfang an der Innenwand des Pumpengehäuses 1 anliegt und dadurch gebremst wird, kommt sie bei Aufhören des Antriebes unvermittelt zum Stillstand, wodurch auch die Förderung des Giessgutes aussetzt. Infolge der scharfen Kante 19 des Giessmaules 2 wird das geförderte Giessgut ohne die Gefahr des Nachtropfens exakt abgetrennt, sobald dies der Fall ist. Es kann somit auch bei Handbeschickung eine äusserst genaue Zuteilung des Giessgutes erzielt werden. 



   Soll jedoch die Beschickung der Giesskammer 3 im Zuge einer Massenherstellung von Gussstücken vollautomatisch erfolgen, so wird der schon erwähnte Schalter 27 in die andere Lage gebracht, wodurch die Schaltung des Hauptschalters 22 über das einstellbare Zeitrelais 28 und den Hilfsschalter 26, der entweder manuell oder mechanisch bedient werden kann, erfolgt. 



   Dabei bleibt der Motor 15 über eine jeweils genau   eingehalteneZeitspanne mit   einer durch den Drehzahlregler 16 dem zu fördernden Giessgut angepassten Motordrehzahl eingeschaltet, wodurch eine stets genau gleichbleibende Menge an flüssigem Giessgut zugeteilt wird. 



   Da die erfindungsgemässe Beschickungsvorrichtung für Giessmaschinen, wie schon beschrieben, nicht nur infolge ihrer zweckmässigen Bauart eine genaue Dosierung des Giessgutes ermöglicht, sondern obendrein auch bei aggressivenMetallschmelzen kaum störanfällig ist, stellt sie eine wesentliche Verbesserung gegenüber bisher bekannten Vorrichtungen gleicher Zweckbestimmung dar. Bei der Variante nach Fig. 2 ist die Förderschraube 31 einfacher. Sie weist nur unten Schraubengänge auf.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Beschickungsvorrichtung für Giessmaschinen od. dgl. mit einem Vorratsbehälter für das geschmolzene Metall, aus dem das Metall in dünnflüssigem Zustand und in abgemessenen Mengen mittels einer motorisch angetriebenen Pumpe einer Giessvorrichtung zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Förderpumpe als eine das Giessgut (5) hebende Schraubenpumpe (1) ausgebildet ist, deren Förderschraube (14) aus einem gegen aggressive Metallschmelzen widerstandsfähigen Material guter Laufeigenschaft, wieHartgraphit, besteht und die an ihrem Umfang eineDichtfläche aufweist, mit der sie an der Innenwand des zylindrischen Pumpengehäuses streift.
    2. Beschickungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Förderschraube (14) mit einem in der Drehzahl geregelten Antriebsmotor (15) in Treibverbindung steht, der seinerseits über einen Hauptschalter (22) an das elektrische Leitungsnetz (24) angeschlossen ist, wobei der Hauptschalter (22) mit weiteren elektrischen Schaltvorrichtungen (25 - 27) in Verbindung steht, die es ermöglichen, die Laufdauer des Antriebsmotors (15) und damit auch die der Förderschraube (14) und die Menge des zuteilenden Giessgutes automatisch zu regeln.
    3. Beschickungsvorrichtung nach Anspruch l oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Förderschraube nur unten Schraubengänge aufweist.
AT531661A 1960-07-14 1961-07-10 Beschickungsvorrichtung für Gießereimaschinen od. dgl. AT227389B (de)

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