DE2227310B1 - Druckknopfbetatigbare Vorrichtung zum Abgeben eines Gemisches aus mehreren flussigen Komponenten - Google Patents

Druckknopfbetatigbare Vorrichtung zum Abgeben eines Gemisches aus mehreren flussigen Komponenten

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DE2227310B1
DE2227310B1 DE19722227310D DE2227310DA DE2227310B1 DE 2227310 B1 DE2227310 B1 DE 2227310B1 DE 19722227310 D DE19722227310 D DE 19722227310D DE 2227310D A DE2227310D A DE 2227310DA DE 2227310 B1 DE2227310 B1 DE 2227310B1
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pipe socket
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Boris Daragan
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    • B65D83/14Containers or packages with special means for dispensing contents for delivery of liquid or semi-liquid contents by internal gaseous pressure, i.e. aerosol containers comprising propellant for a product delivered by a propellant
    • B65D83/68Dispensing two or more contents, e.g. sequential dispensing or simultaneous dispensing of two or more products without mixing them
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Description

  • Wenn die Druckquelle aus einem Druckbehälter besteht, so kann dieser beispielsweise in Form einer Patrone von außen her in den die Aerosoldosen aufnehmenden Behälter eingesetzt und an das Anschlußstück angeschraubt werden. Der Druck des Treibmittels in dem Druckbehälter liegt zwischen 1 und 25 bar. Durch das Reduzierventil auf dem Druckbehälter kann bei Öffnen des Verschlußorgans eine Druckbeaufschlagung der einzelnen Aerosoldosen mit einem einstellbaren Druck erfolgen. Nach Erreichen des Gleichgewichtsdrucks in den Behältern wird das Verschlußorgan an dem Rohrstutzen wieder geschlossen, so daß sich der Druck während aufeinanderfolgender Abgaben der Produkte, wie vorstehend beschrieben, abbaut und bei Öffnen des Verschlußorgans der Druck jederzeit wieder aufgebaut und neu eingestellt werden kann. Wenn als Treibmittel ein Flüssiggas verwendet wird, so kann jede Aerosoldose beispielsweise mit so viel Treibmittel versehen werden, daß die Flüssigphase bis zum völligen Entleeren des Behälters vorhanden ist.
  • Eine weitere Möglichkeit der Einstellung besteht darin, daß das Verschlußorgan an dem Rohrstutzen, das mit einer Druckquelle von konstantem Druck oder mit dem Druckbehälter verbunden ist, dessen Druck durch das Reduzierventil eingestellt ist, dauernd geöffnet bleibt. Dadurch ist gewährleistet, daß die Abgabe der einzelnen Komponenten bei Betätigung der Hebelanordnung und des Druckknopfes bei einem dauernd konstant bleibenden Druck erfolgt. Wenn ein Druckbehälter eingesetzt ist, kann dabei außerdem während aufeinanderfolgender Abgaben von außen her der Abgabedruck erhöht oder erniedrigt werden. Wenn die Aerosoldosen außer dem abzugebenden Produkt auch ein bereits vorher eingefülltes Treibmittel enthalten, so kann die Abgabemenge der einzelnen Komponenten wiederum über die Verschlußorgane in den Verbindungsleitungen zu der Mischkammer eingestellt werden. Außerdem kann durch Anschließen an die einzelnen Aerosolbehälter, wenn an jeder Aerosoldose Verschlußorgane derart vorgesehen sind, daß sie mit der Verbindungsleitung der einzelnen Aerosoldosen zusammenwirken, der Abgabedruck konstant gehalten und verändert werden. Die Konstanthaltung erfolgt dabei wiederum über das geöffnete Verschlußorgan an dem Rohrstutzen der Verbindungsleitung der einzelnen Aerosoldosen, während die Druckänderung einmal über die Einstellung des Reduzierventils an dem Druckbehälter erfolgen kann und andererseits auch dann eintritt, wenn sich bei geschlossenem Verschlußorgan an dem Rohrstutzen der Druck in den einzelnen Behältern abgebaut hat und ein neues Aufbauen des Drucks in den Aerosoldosen durch Öffnen dieses Verschlußorgans erfolgt.
  • Dies zeigt, daß die erfindungsgemäße Vorrichtung äußerst vorteilhaft vielen Abgabevariationen anpaßbar ist.
  • An Hand der Zeichnungen werden beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung näher erläutert.
  • F i g. 1 zeigt in einer perspektivischen und auseinandergezogenen Ansicht eine Vorrichtung mit zwei Aerosoldosen; F i g. 2 zeigt die Vorrichtung in einem Längsschnitt; F i g. 3 zeigt die Handbetätigung der Vorrichtung; F i g. 4 zeigt in einer Seitenansicht die Vorrichtung in der Stellung, in der die Mischkammer gefüllt wird; F i g. 5 zeigt in einem Teilschnitt wie F i g. 2 eine weitere Ausführungsform.
  • Die in den Zeichnungen gezeigte Vorrichtung besteht aus einem Behälter 14, in dem die Aerosoldosen 1 und 2 aufgenommen sind. Im Oberteil des Behälters 14 ist ein Einsatzblock 3 angeordnet, aus dessen Unterseite Rohrstutzen 4 und 5 vorstehen, die durch Dichtungen 6 bzw. 7 aus Kautschuk hindurchragen. Die Rohrstutzen 4 und5 haben an ihren vorstehenden Enden diametrale Schlitz 8 und münden mit ihren im Einsatzblock 3 liegenden Ende in Verbindungsleitungen 10 bzw. 11, die wiederum mit einer im Einsatzblock 3 angeordneten Mischkammer 12 in Verbindung stehen.
  • Die Enden der Rohrstutzen 4 und 5 mit den Schlitzen 8 sitzen, wie in F i g. 2 gezeigt ist, auf den Verschlußorganen9 der Aerosoldosen auf, die bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel als Kugelventile ausgebildet sind. Die Verschlußorgane 9 der Dosen 1 und 2 können so geöffnet werden, daß keine Drosselung eintritt. In der Mischkammer 12 ist zum Erreichen einer homogenen Mischung der aus den Dosen 1 und 2 zuströmenden Komponenten ein Mischelement angeordnet, das bei dem gezeigten Beispiel schraubenförmig ausgebildet ist. Die Mischkammer fl steht mit einem geeignet ausgebildeten Druckknopf 13 für die Abgabe des Gemisches in Verbindung.
  • Wie aus Fig. 1 zu erkennen ist, ist am unteren Ende des Behälters 14 ein Klappdeckel 15 angeordnet, der mittels eines Hebels 16 und eines Bügels 17, der an Haken 15 a und 15 b des Klappdeckels 15 angreift, betätigbar ist. Die Größe des Behälters 14, des Einsatzblockes 3 sowie der Aerosoldosen 1 und 2 ist so festgelegt, daß nach Anordnen des Einsatzblokkes 3 und der Dosen 1 und 2 in dem Behälter 14 der Deckel 15, der Hebel 16 und der Bügel 17 sich in der in F i g. 4 gezeigten Lage befinden. In dieser Lage ist es möglich, durch die Öffnung 18 in dem Behälter 14 den Druckknopf 13 mit dem Abgabeventil in die entsprechende Öffnung 13 a des Einsatzblockes 3 zur Verbindung mit der Mischkammer 12 einzusetzen. Danach ist die Vorrichtung gebrauchsfertig.
  • Zur Erzeugung des homogenen Gemisches der beiden Stoffkomponenten aus den Dosenl und2 wird der Deckel 15 durch Drücken des Hebels 16 in Richtung des Pfeiles F, wie in F i g. 4 gezeigt, gekippt und in die in Fig.3 gezeigte Lage gebracht. Dadurch werden die oberen Enden der Dosen 1 und2 gegen die Dichtungen 6 und 7 gedrückt und gegenüber den Verbindungsleitungen 10 und 11 abgedichtet. Gleichzeitig dringen dabei die Rohrstutzen 4 und 5 in das Innere der Dosen ein und drücken auf die Verschlußorgane 9, wodurch der Innenraum der Aerosoldosen 1 und 2 über die Schlitze 8, die Rohrstutzen 4 bzw. 5 und die Verbindungsleitungen 10 bzw. 11 mit der Mischkammer 12 in Verbindung gebracht werden, die dann ebenfalls druckbeaufschlagt ist. Die Abgabe des gebildeten Gemisches erfolgt erst dann, wenn auf den Druckknopf 13 gedrückt wird, wobei die Abgabe unterbrochen wird, wenn auf den Druckknopf 13 kein Druck mehr ausgeübt wird.
  • In den Verbindungsleitungen 10 bzw. 11 zwischen den einzelnen Aerosoldosen 1 und 2 und der Mischkammer 12 sind Verschlußorgane 24 a und 24 b vorgesehen, die durch geeignete Öffnungen in dem Einsatzblock3 von außen zugänglich sind, so daß das Verschlußorgan so eingestellt werden kann, daß aus den einzelnen Aerosoldosen jeweils nur die gewünschte Produktmenge pro Zeiteinheit abgegeben wird, so daß die Anteile des in der Mischkammer 12 gebildeten Gemisches eingestellt und verändert werden können.
  • Im Einsatzblock 3 ist weiterhin unterhalb der Verbindungsleitungen 10 bzw. 11 eine weitere Leitung 18 a bzw. 18 b vorgesehen, die ebenfalls durch die Dichtungen 6 bzw. 7 hindurchgehen und in die eingesetzten Aerosoldosenl und2 ragen. Diese Verbindungsleitung 18 a bzw. 18 b hat einen Rohrstutzen 19, an dem ein Verschlußorgan 20 sitzt, an das sich ein Anschlußstück 21 anschließt. Das Anschlußstück 21 dient zur Verbindung mit einer Druckquelle, die beispielsweise außerhalb des Behälters 14 vorgesehen sein kann. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel besteht die Druckquelle aus einem Druckbehälter 23, der zwischen den Aerosoldosenl und2 angeordnet ist und mit dem Anschlußstück 21 durch eine Schraubverbindung verbunden ist. Zwischen dem Anschlußstück 21 und dem Druckbehälter 23 ist ein Reduzierventil 22 vorgesehen. Sowohl das Verschlußorgan 20 als auch das Reduzierventil 22 sind von außen zugänglich und einstellbar, so daß das Verschlußorgan 20 wahlweise geöffnet und geschlossen werden kann, während das Reduzierventil 22 so einstellbar ist, daß der gewünschte Druck bei geöffnetem Verschlußorgan 20 über die Verbindungsleitung 18 a bzw. 18 b an die einzelnen Aerosoldosen angelegt werden kann. Der Druckbehälter 23 ist durch eine Öffnung 25 in dem den Behälterboden bildenden Deckel 15 auswechselbar.
  • Bei der in Fig.5 gezeigten Ausführungsform ist gegenüber der Ausführungsform von Fig.2 zusätzlich an jeder Aerosoldose ein weiteres Kugelventil 29 a so vorgesehen, daß durch dieses Ventil die Aerosoldose geschlossen ist. Wenn die einzelnen Aerosoldosen, die bei dieser Ausführungsform bereits mit einem Treibmittel gefüllt sein können, in dem Behälter 14 angeordnet werden, erfolgt bei der vorstehend beschriebenen Betätigung der Hebelanordnung durch die dem Kugelventil 29 a zugeordnete Mündung 28 a der Verbindungsleitung 18 a das Öffnen dieses Ventils, so daß weiteres Treibmittel in die Aerosoldosen strömen kann, wenn das Verschlußorgan 20 geöffnet ist und der angelegte Druck größer ist als der bereits im Inneren der Aerosoldose herrschende. Wenn in diesem Fall die Hebelanordnung in die Lage gebracht ist, in der die Kugelventile9 und 29 a offen sind und außerdem das Abgabeventil 20 offen und das Reduzierventil 22 geeignet eingestellt sind, kann beim Drücken des Druckknopfes 13 bei konstantem Druck und mittels der Verschlußorgane 24 a bzw.
  • 24b eingestellter Komponentenanteile so lange ein Gemisch abgegeben werden, bis die Aerosoldosen entleert sind oder der Treibmitteldruck ganz abgebaut ist.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Druckknopfbetätigbare Vorrichtung zum Abgeben eines Gemisches aus mehreren flüssigen Komponenten, insbesondere von Oxydationsfarbstoffen für das Haarfärben, denen vor ihrer Verwendung eine oxydierende Lösung für die Polymerisation des Farbstoffes zuzusetzen ist, die in getrennten Behältern enthalten sind, welche von einem Treibmittel druckbeaufschlagt sind, wobei die Abgabe aus den Behältern durch mit Verschlußorganen zusammenwirkende Rohrstutzen erfolgt, die in Verbindungsleitungen zu einer Mischkammer führen, die Behälter in Form von Aerosoldosen einzeln auswechselbar in einem Behälter angeordnet sind, die Verschluß organe der Dosen unabhängig vom Druckknopf mittels einer Hebelanordnung betätigbar sind und die Mischkammer, aus der die Abgabe durch Betätigung des Druckknopfes erfolgt, ein Mischelement enthält gemäß Patentanmeldung P 1457439.1-23, gekennzeichnet durch eine den Innenraum der Aerosoldosen (1,2) verbindende Leitung (18 a, 18 b), durch einen von der Leitung (18 a, 18 b) abgehenden Rohrstutzen (19) mit einem von außen her einstellbaren Verschlußorgan (20), wobei der Rohrstutzen (19) über ein Anschlußstück (21), das von außen her zugänglich ist, mit einer Druckquelle verbindbar ist, und durch von außen her einstellbare Verschlußorgane (24 a, 24 b), die in den Verbindungsleitungen (10, 11) zwischen den Aerosoldosen (1,2) und der Mischkammer (12) angeordnet sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen an dem Anschlußstück (21) des Rohrstutzens (19) von außen her auswechselbar anbringbaren, mit Treibmittel gefüllten Druckbehälter (23), wobei zwischen dem Druckbehälter (23) und dem Anschlußstück (21) ein von außen her einstellbares Reduzierventil (22).angeordnet ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch den Mündungen der die Aerosoldosen (1,2) verbindenden Leitung (18 a, 18 b) an den Aerosoldosen (1,2) zugeordnete Verschlußorgane (29 a).
    Die Hauptpatentanmeldung P 14 57 439.1-23 betrifft eine druckknopfbetätigbare Vorrichtung zum Abgeben eines Gemisches aus mehreren flüssigen Komponenten, insbesondere von Oxydationsfarbstoffen für das Haarfärben, denen vor ihrer Verwendung eine oxydierende Lösung für die Polymerisation des Farbstoffes zuzusetzen ist, die in getrennten Behältern enthalten sind, welche von einem Treibmittel druckbeaufschlagt sind. Die Abgabe aus den Behältern erfolgt durch mit Verschlußorganen zusammenwirkende Rohrstutzen, die in Verbindungsleitungen münden, die zu einer Mischkammer führen. Die Behälter in Form von Aerosoldosen sind einzeln auswechselbar in einem weiteren Behälter angeordnet.
    Die Verschlußorgane der Dosen sind unabhängig vom Druckknopf mittels einer Hebelanordnung betätigbar. Die Mischkammer, aus der die Abgabe durch Betätigung des Druckknopfes erfolgt, enthält ein Mischelement, das vorzugsweise als schraubenförmiger Körper ausgebildet ist.
    Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht darin, eine druckknopfbetätigbare Vorrichtung der vorstehenden Art so auszubilden, daß mit ihr jederzeit während des Gebrauchs die Gemischzusammensetzung und/oder der Abgabedruck variierbar sind.
    Diese Aufgabe wird mit der druckknopfbetätigbaren Vorrichtung der eingangs beschriebenen Art durch eine den Innenraum der Aerosoldosen verbindende Leitung, einen von dieser Verbindungsleitung abgehenden Rohrstutzen mit einem von außen her einstellbaren Verschlußorgan, wobei der Rohrstutzen über ein Anschlußstück, das von außen her zugänglich ist, mit einer Druckquelle verbindbar ist, und von außen her einstellbare Verschlußorgane gelöst, die in den Verbindungsleitungen zwischen den Aerosoldosen und der Mischkammer angeordnet sind.
    Vorteilhafterweise besteht die Druckquelle aus einem mit Treibmittel gefüllten Druckbehälter, der an dem Anschlußstück des Rohrstutzens von außen her auswechselbar anbringbar ist, wobei zwischen dem Druckbehälter und dem Anschlußstück ein von außen her einstellbares Reduzierventil angeordnet ist.
    Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung der erfindungsgemäßen Vorrichtung besteht darin, daß den Mündungen der die Aerosoldosen verbindenden Leitung an den Aerosoldosen Verschlußorgane zugeordnet sind, die beispielsweise aus Kugelventilen besteheu können.
    Als Treibmittel können Gase oder Gasgemische verwendet werden, die gegenüber den abzugebenden Produkten inert sind, also beispielsweise Stickstoff, Argon u. dgl. sowie Mischungen dieser Gase mit Luft. Außerdem können Treibmittel verwendet werden, die bei dem vorgegebenen Druck und der vorliegenden Temperatur eine Flüssigphase haben. Zu diesen Treibmitteln gehören die Freone.
    Die erfindungsgemäße Vorrichtung hat den Vorteil, daß sie hinsichtlich ihres Einsatzes sehr viele Variationsmöglichkeiten bietet, die nachstehend erläutert werden.
    Durch die Verschlußorgane in den Verbindungsleitungen, die von den Aerosoldosen zu der Mischkammer führen, kann von außen her der Anteil einer jeden Gemischkomponente entsprechend eingestellt werden. Diese Abgaberegulierung für die einzelnen Komponenten kann wahlweise mit folgenden Möglichkeiten gekoppelt werden: Die einzelnen Aerosoldosen sind beispielsweise nur mit dem abzugebenden Produkt gefüllt und stehen nicht unter dem Druck eines Treibmittels, d. h., die Lagerung erfolgt drucklos. Nach dem Anordnen der einzelnen Aerosoldosen wird dann das Verschlußorgan vor dem Rohrstutzen der Verbindungsleitung zu den einzelnen Aerosoldosen geöffnet, wobei dieser Rohrstutzen über das Anschlußstück mit einer Druckquelle verbunden ist. Das Verschlußorgan wird so lange geöffnet gehalten, bis sich in den Aerosoldosen ein Gleichgewichts druck eingestellt hat, danach wird das Verschlußorgan wieder geschlossen. In diesem Falle werden die in den einzelnen Aerosoldosen enthaltenen Produkte mit dem eingestellten Mengenverhältnis an die Mischkammer so lange abgegeben, bis der aufgebrachte Druck abgebaut worden ist.
DE19722227310D 1962-11-16 1972-06-05 Druckknopfbetätigbare Vorrichtung zum Abgeben eines Gemisches aus mehreren flüssigen Komponenten Expired DE2227310C2 (de)

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DE2227310 1972-06-05

Publications (2)

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DE2227310B1 true DE2227310B1 (de) 1973-02-22
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