AT22711B - Umlaufender Fadengeber für Nähmaschinen. - Google Patents

Umlaufender Fadengeber für Nähmaschinen.

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AT22711B
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Description


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  Umlaufender Fadengeber für   Nähmaschinen.   



   Der Gegenstand vorliegender Erfindung bezieht sich auf umlaufende   Fadengeber   für Nähmaschinen, bei welchen sich der Nadelfaden an dem rotierenden   Fadcngebcrarm zum   Zwecke der Fadenausgabe und des Stichanzuges auf und ab bewegt. Gemäss vorliegender Ertindung ist der umlaufende Fadengeberarm mit einem das äussere hakenförmige Ende desselben übergreifenden, an der Kopfplatte der Maschine befestigten Schutzring versehen, um den Nadelfaden zu verhindern, mit dem Arme ausser Eingriff zu kommen und gleichzeitig den Arbeiter gegen Verletzungen zu schützen, wenn er mit der Hand in die   Nabe   dieses Armes gelangt.

   Ferner ist der nächst der Achse gelegene (innere) Teil des Faden.   gssberarmes   mit einem den Faden zurückhaltenden Vorsprung versehen, welcher eine zu rasche Lockerung des Fadens während des Niederganges der Nadel verhindert. Endlich ist eine Fadenausfädelvorrichtung vorgesehen, welche ausserhalb des normalen Weges des Fadens auf der Fadenausgabeseito des Fadengebers derart gelegen ist, dass der Faden mit derselben nur dann in Berührung kommt, wenn er gerissen ist. Durch diese   Ausfädel-   vorrichtung wird das lose Ende des zufällig gerissenen Fadens aufgefangen, um dieselbe   herumgeführt   und so aus dem Wege des rotierenden Fadengebers gebracht. 



   In der Zeichnung veranschaulichen die Fig. 1, 2   und : 3 Vorderansichten des   Kopfes einer gemäss vorliegender Erfindung ausgestalteten   Nähmaschine   in verschiedenen Stellungen der einzelnen Teile. Fig. 4 ist eine Seitenansicht desselben mit der feststehenden Schutzvorrichtung im Schnitt. Fig. 5 zeigt eine Oberansicht der Ausfädelvorrichtung und einen Teil des feststehenden Ringes, welcher den Weg des rotierenden Fadengeberarmes umschliesst. 



   Am Kopfe 12 des vorderen Endes des   Näbmaschinenarmes   gewöhnlicher Konstruktion ist die Platte 13 befestigt. Die Welle 14 des Fadengebers ist in einem geeigneten Lager in der Platte 13 gelagert und erhält ihre drehende Bewegung von der die   Nadolstango   betätigenden Welle auf irgendeine geeignete Weise. Auf der Welle 14 ist eine   Scheibe     1   aufgekeilt, welche den radial nach auswärts gerichteten Fadengeberarm 15 trägt. Der Fadengeberarm besteht zweckmässig aus zwei getrennten Teilen (Platten), zwischen welchen in bekannter Weise ein den Faden   zurückhaltender Hebel- drehbar   ist, welcher eine
Einwärtsbewegung der Nadelfadenschleife bei der   Fadenaufnahme   so lange hindert, bis der Stich vollständig angezogen ist.

   Zwischen dem inneren Teil des Armes 15 und der
Scheibe 1 befindet siel. ein   Steg 2,   auf   welchen sieh   die Schleife des Nadelfadens während eines Teiles der   Ausgaboperiodo   auflegt. 



   Das äussere Ende des Armes   15   ist mit einem nach vorwärts gerichteten Finger 17 
 EMI1.1 
 geordnet werden kann. Der Schutzring 20 dient in erster Linie als Schutz dafür, dass der Nadelfaden während der Arbeit der Maschine nicht mit dom Arme   ausser     Berührung     kommt :   
 EMI1.2 
 

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 befindet ; doch zur Sicherung des Arbeiters wird die Schutzvorrichtung vorteilhaft als vollständiger hohler Ring ausgebildet, welcher in allen Stellungen den Finger 17 des Armes 15 umgreift. 



   Es sei nun angenommen, der Fadengeberarm stehe direkt unter der   Drehungsachse   (Fig. 2), also in jener Stellung, welche er einnimmt, wenn der Faden vollständig abgegeben ist, eine Schleife über das Schiffchen oder das Spulengehäuse des Unterfadens gezogen worden ist und der Anzug des soeben gebildeten Stiches beginnen soll. Während der Arm bei seiner entgegen dem Sinne des Uhrzeigers erfolgenden Bewegung auf die rechte Seite der Achse und oberhalb dieselbe gelangt, wird der Stich vollkommen angezogen (Fig. 1) und der Faden wird infolge des Rückgangs des vorstehenden Endes des bekannten Faden-   ruckhalthebels-M zwischen die Platten   des Fadengeberarmes in bekannter Weise nachgelassen.

   Während des ersten Teiles der nun beginnenden Fadenausgabo gleitet die Fadenschleife längs der geneigten   Fläche   4 des Fadengeberarmes nach   abwärts   (gegen die Achse 14 zu), bis er an einen Vorsprung 16 am inneren Teile dieses Armes   kommt.   Dieser Vorsprung'16 hält den Faden bei seiner Abwärtsbewegung auf (Fig. 3) und verhindert so eine zu rasche Lockerung des Fadens während des Niederganges der Nadel. Der Vorsprung 16 bewegt sich nämlich ungefähr mit derselben Geschwindigkeit nach abwärts wie die niedergehende Nadel, so dass der Faden gerade so schnell nachgelassen wird, um den Anforderungen der Nadel genüge zu leisten, bis letztere ihren Abwärtsgang vollendet hat.

   Sobald die Nadel wieder hochgeht und die Nadelfadenschleife von dem Greifer oder Schiffchen erfasst worden ist, gelangt diese Schleife ausser Eingriff mit dem Vorsprung 16 und gibt einen entsprechenden Fadenteil für die Bedürfnisse der Stichbildung frei. Indem dann der Fadengeberarm seine Umdrehung fortsetzt, um in die Anfangsstellung (Fig. 2) zu gelangen, kommt der Faden ausser Eingriff mit dem Steg 2 und gleitet an dem jetzt nach abwärts gerichteten Arm   15   herunter, bis er von dem Finger 17 erfasst wird, worauf bei dem   Hochgange   desselben das frühere Spiel von neuem beginnen kann. 



   An der Kopfplatte 13 befestigt oder mit derselben aus einem Stücke hergestellt ist eine Ausfädelvorrichtung 21. Dieselbe besteht der Hauptsache nach aus einer segmentoder   halbkreisförmigen   Rippe oder Flansche an der Fadenausgabeseite des Weges des Fadengeberarmes. Das obere Ende der Ausfädelvorrichtung, welchem Ende der umlaufende Abzugsarm zuerst genähert wird, ist mit einem Finger 22 versehen, an welchem der Faden, wenn er zwischen dem Abzugsarm und dem Arbeitsstück zufällig gerissen ist, gefangen wird, ohne weiter beschädigt zu werden, so dass der gerissene Faden durch den rotierenden Fadengeberarm auf die segmentförmige Ausfädelvorrichtung aufgewunden, da- durch sofort von dem Fadengeberarm zurückgezogen bezw. aus der Nadel ausgefädelt und auf diese Weise eine Verwirrung des Fadens mit dem Abzugsarm vollständig vermieden wird.

   Die segmentförmige Ausfädelvorrichtung befindet sich ständig vollkommen ausserhalb des normalen Weges des von der Spannvorrichtung 23 zu der Nadel gehenden Fadens, so dass bei der normalen Arbeit der Maschine der Faden mit derselben nicht in Berührung kommt. Reisst jedoch der Faden und wird das lose Ende schlaff, so gelangt der lose schlaffe Faden sofort in den Bereich der Ausfädelvorrichtung, wird von der Spitze oder dem Finger 22 bei der ersten Umdrehung des Fadengeberarmes nach dem Reissen erfasst und nach einer weiteren vollen Umdrehung des Fadengeberarmes von demselben zurück- gezogen bezw. ausgefädelt. Dies ist in Fig. 2 dargestellt, wo der Faden von hinten über den Finger 22 der Ausfädelvorrichtung 21 zu der punktiert gezeichneten Stellung des rotierenden Fadengeberarmes 15 und von da durch Zentrifugalwirkung nach auswärts geht (siehe die punktierte Linie).

   Dies ist der Beginn des Aufwickelns auf die Ausfädel- vorrichtung 21 durch den rotierenden Arm, während der Faden zu der Zeit, wo der Faden- geberarm die in Fig. 2 in vollen Linien gezeichnete Stellung erreicht hat, von diesem
Arm bereits zurückgezogen und in die in der genannten Figur in seinen sichtbaren Teilen in vollen Linien zur Anschauung gebrachte, aufgewickelte Stellung gelangt ist. 



   Der Nadelfaden geht von der Spule oder dgl. durch eine Fadenführung 5 zu der
Spann vorrichtung 23, von da unter einen Fadenregler 6, welcher mit dem Presserfuss sich hebt und senkt, dann zu einem Fadenführer 7, von da zu und um den Fadengeberarm 15 und durch ösenförmige Fadenführer 8 und 9 zu der   Nadel 10.   

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Umlaufender Fadengeber für Nähmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass das hakenförmige äussere Ende (17) des Fadengeberarmes (15) von dem U-förmig aufgebogenen EMI2.1 ist, wodurch ein Entfernen des Nadelfadens von dem Haken des Fadengeberarmes vorhindert und gleichzeitig der Arbeiter gegen Verletzungen geschützt wird. <Desc/Clms Page number 3>
    2. Fadengeber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an dem nächst der Achse gelegenen (inneren) Teile dos Fadengebors ein Vorsprung (16) vorgesehen ist, welcher ein zu schnelles Nachlassen des Fadens während des Niedergangs der Nadel verhindert.
    3. Bei einem Fadengeber nach Anspruch 1 eine Vorrichtung, um den gerissenen Faden vom Fadengeberarm zu entfernen und am Verwickeln mit demselben zu verhindern, dadurch gekennzeichnet, dass diese Ausfädelvorrichtung ausserhalb des normalen Fadenweges angeordnet ist, so dass der Faden mit derselben nur dann in Berührung kommt, wenn er abgerissen ist.
    4. Eine Ausführungsform der Ansfädelvorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch ein an der Kopfplatte (13) auf der Fadenausgabeseite des Weges des Fadengeberarmes (15) vorgesehenes Segment (21), das an demjenigen Ende, welchem der Fadengeberarm sich zuerst nähert, einen Finger (22) besitzt, an welchem das schlaffgewordene Ende des gerissenen Fadens gefangen wird. EMI3.1
AT22711D 1903-07-14 1903-07-14 Umlaufender Fadengeber für Nähmaschinen. AT22711B (de)

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