<Desc/Clms Page number 1>
Halbleiteranordnung
Die Erfindung betrifft eine Halbleiteranordnung, bei der gemäss dem Stammpatent Nr. 211432 mindestens eine Halbleitervorrichtung mittels eines wärmeableitenden Metallkörpers unter Zwischenlage einer dünnen Scheibe oder einer Platte eines Isoliermaterials, vorzugsweise Glimmer od. dgl., auf einer Metallstützwand, insbesondere innerhalb eines Behälters, montiert ist.
Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, eine Befestigungsmöglichkeit für die Halbleitervorrichtung bzw. Gleichrichterpatrone zu schaffen, welche Befestigung einerseits eine gute Wärmeübertragung sicherstellt und anderseits unerwünschte mechanische Beanspruchungen weitestgehend vermeidet. Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass der unter Zwischenlage der Isolierscheibe auf der Metallstützwand montierte wärmeableitende Metallkörper eine schmale ringförmige konische Fläche geringer Neigung, vorzugsweise in der Grössenordnung von 90 bis 1200 aufweist, auf welcher die Gleichrichterpatrone mit einem flachen konischen Stumpf entsprechender Neigung sitzt. Vorzugsweise ist hiebei die Anordnung so getroffen, dass der konische Stumpf über die komplementäre ringförmige Fläche hinaus in eine Öffnung oder Vertiefung des wärmeableitenden od. dgl. Körpers ragt.
Die ebene Befestigung der Gleichrichterpatrone, wie sie z. B. der Fig. 2 der österr. Patentschrift
EMI1.1
diesen bekannten Konstruktionen der Konus sehr spitz und die Berührungsfläche relativ gross bzw. hoch.
Solche Verbindungen sind im Bedarfsfalle relativ schwer lösbar, was der bei Gleichrichteranordnungen erwünschten leichten Auswechselbarkeit der Patrone abträglich ist. Die erfindungsgemässe Ausbildung vermeidet die Nachteile der erwähnten Konstruktionen und ergibt eine zuverlässige Befestigung der Gleich- richterpatrone, wobei die Auswechselbarkeit dieses Elementes gewahrt bleibt. Ausserdem ist zur Herstellung der erfindungsgemässen Verbindung nur ein relativ geringer Montagedruck erforderlich, wodurch mit schwächeren Dimensionierungen das Auslangen gefunden werden kann.
Eine besonders zweckmässige Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, dass die Gleichrichterpatrone mittels eines Bolzens befestigt ist, der von einer Isolierbüchse umgeben ist, die durch die Wand hindurchtritt und in eine Vertiefung des wärmeableitenden Körpers vorspringt.
Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an Hand der Zeichnung näher erläutert, die einen Schnitt durch eine Montageanordnung für die Befestigung eines Gleichrichters in der Wand eines Behälters zeigt.
Die allgemeine Anordnung ist jener ähnlich, die in der österr. Patentschrift Nr. 211439 (Stammpa-
EMI1.2
oder Strahlkörper 1. aus Kupfer, Aluminium oder einem andern gut leitenden Material stark genug, dass die Anbringung einer konischen Vertiefung 2 bis etwa zur Hälfte seiner Stärke ermöglicht wird, um die komplementäre abgestumpfte konische Basis 3 der Germanium-Gleichrichterpatrone 4 aufzunehmen, von der nur ein Teil gezeichnet ist. Vorzugsweise ist der Scheitelwinkel des Konus etwa 900, doch kann auch ein Winkel bis zu etwa 1200 verwendet werden. Ein Randbereich 5 der Basis ausserhalb des konischen Bereiches, ist so angeordnet, dass er einen Abstand vom Körper 1 aufweist und nicht auf diesem aufsitzt.
Gemäss dem Stammpatent ist zwischen dem wärmeleitenden Körper 1 und einem Konsolenteil 7 der
<Desc/Clms Page number 2>
Wand eines Behälters, z. B. aus Aluminiumguss, in dem der Gleichrichter montiert ist, eine dünne Schei- be 6aus Glimmer od. dgl. angeordnet. Weiters ist eine Isolierhülse 8, z. B. eine Keramik-Hülse vorgese- hen, die den Gewindebolzen 9 umgibt, durch den die Gleichrichterpatrone 4 mit Hilfe einer Mutter 10 befestigt ist. Die Mutter 10 fasst mittels einer Sicherungsscheibe 12, einer flachen Scheibe 13 und einer Glimmerscheibe 14 gegen den Grund einer, in einem Vorsprung der Wand gebildeten Vertiefung 11, wo- bei sie nicht auf die Buchse 8 einwirkt. Vorzugsweise und wie dargestellt, ragt die Büchse 8 in eine Senk- bohrung oder Vertiefung des Körpers 1. Die Konsole selbst hat eine Senkbohrung 16.
Der durch eine Öff- nung 17 des Körpers 1 mit Spiel hindurchgeführte Stehbolzen 9 ist bei 18, unmittelbar unterhalb des Ba- sisteiles 3 der Kapsel 4, auf den Kerndurchmesser hinterschnitten. Die Vertiefung 11 ist mit einem fest erstarrenden elektrischen Isolationsgemisch gefüllt und durch eine Aluminiumscheibe 10 verschlossen.
Die durch die konische Basis 3 erhaltene kleine Berührungsfläche gewährleistet einen guten, zuver- lässigen Kontakt mit dem Wärmeableitkörper 1, wobei die Wärmeübertragung, verglichen mit einer ebenen Basis, nicht geschmälertisi. Tatsächlich kann diese Wärmeübertragung besser sein als bei Verwen- dung einer ebenen Basis, wenn letztere nicht vollkommen plan, z. B. geringfügig konkav ist. Ausserdem wird die Gefahr von unerwünschten, durch die Herstellung der Halbleitervorrichtung hervorgerufenen Be- anspruchungen weitestgehend vermieden.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Halbleiteranordnung nach Patent Nr. 211432, dadurch gekennzeichnet, dass der unter Zwischen- lage der Isolierscheibe (6) auf der Metallstützwand (7) montierte wärmeableitende Metallkörper (1) eine schmale ringförmige konische Fläche (2) geringer Neigung, vorzugsweise in der Grössenordnung von
90 bis 1200 aufweist, auf welcher die Gleichrichterpatrone (4) mit einem flachen konischen Stumpf (3) entsprechender Neigung sitzt.