AT225876B - Geschirrwaschmaschine - Google Patents
GeschirrwaschmaschineInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Geschirrwaschmaschine Die Erfindung betrifft eine Geschirrwaschmaschine mit einem in einer Gehäusetrommel rotierbar ge- lagerten Geschirrkörper und einer zur Zirkulation von Reinigungsflüssigkeit und Beförderung von Spülflüs- sigkeit dienenden Pumpe, die beide mittels einer gemeinsamen vertikalen Welle motorisch angetrieben sind, wobei Strahlrohre zur Besprühung des zu spülenden Geschirrs an die Pumpe angeschlossen sind und auch eine zweckmässig mit einem Ablassventil absperrbare Abflussleitung an der Gehäusetrommel vorge- sehen ist. Eine solche Geschirrwaschmaschine wird gemäss der Erfindung dadurch verbessert, dass unter der Ge- häusetrommel ein gegenüber deren Durchmesser kleineres Gehäuseabteil mit einer Pumpensumpfkammer angeordnet ist, von der eine Abflussleitung abzweigt, wobei die in der Gehäusetrommel angeordnete und in das kleinere Gehäuseabteil eintauchende Pumpe mit ihrer Ansaugöffnung mindestens so tief wie die obere Kante der Einmündung der Ablaufleitung liegt. Diese Massnahme hat zur Folge, dass bei der Vor-und Nachspülung eine verhältnismässig kleine Menge von fliessendem Wasser pro Zeiteinheit erforderlich ist. Nach dem Öffnen des Wasserhahnes, um die Vor-oder Nachspülung in der Geschirrwaschmaschine in Gang zu setzen, steigt die Wasseroberfläche in der Sumpfkammer allmählich und die kreissegmentför- mige Querschnittsfläche des Flüssigkeitsstromes, der durch den Ablass fliesst, nimmt auch allmählich zu. Wenn die Wassermenge, welche pro Zeiteinheit herausfliesst, gleich der Wassermenge wird, die während derselben Zeiteinheit in die Maschine hineinfliesst, dann wird ein Gleichgewichtszustand erreicht und eine unterhalb des höchsten Punktes der Wasserabflussleitung liegende, stabile Flüssigkeitsoberfläche erhalten. Es ist, wie erwähnt, wichtig, dass diese Flüssigkeitsoberfläche auf einer genügenden Höhe in bezug auf den Pumpeneinlass liegt. Da die Pumpe ziemlich nahe an dem Boden der Sumpfkammer gelegen ist und diese Kammer einen verhältnismässig kleinen Durchmesser hat, ist die zum Erreichen dieses Flüssigkeitsniveaus erforderliche Wassermenge klein. Die Wassermenge, die erforderlich ist, um das in dieser Weise erreichte Niveau beizubehalten, entspricht der Menge, welche vom Ablass wegfliesst. Weitere Merkmale der Erfindung sind in der Beschreibung an Hand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles erläutert. Die Waschmaschine ist in Fig. 1 im Aufriss teilweise geschnitten, in Fig. 2 in Ansicht bei geöffneter Trommel und in Fig. 3 in Ansicht auf den Boden dargestellt. Die Fig. 4 zeigt die Trommel im Horizontalschnitt und die Fig. 5,6 und 7 zeigen die Ablaufleitung samt Ventil in drei verschiedenen Ansichten. Die in der Zeichnung dargestellte Geschirrwaschmaschine enthält eine zylindrische Gehäusetrommel 10, die aus einem oberen und einem unteren Gehäusetrommelteil 11 und 12 besteht. Beide Teile der Gehäusetrommelteile sind an ihrer Trennfuge miteinander durch einen kombinierten Dichtungs- und Tragstreifen 13, vorzugsweise aus Gummi oder Plastik, verbunden. Die genannten Gehäuseteile der Gehäusetrommel bestehen aus Aluminiumblech oder einem plastischen Glasfasergespinst. Der untere Gehäuseteil, der den Boden 14 der Gehäusetrommel bildet, ist mit vier Füssen 15 und einem konischen Flansch 16 versehen, der den Mittelteil des Bodens nach aussen abschirmt. Der Boden 14 besitzt in der Mitte eine kreisförmige Öffnung 17, an deren Rand von aussen mit Hilfe von Schrauben 18 ein zylindrisches Gehäuse 19 befestigt ist, an dessen Boden eine Sumpfkammer 20 an- <Desc/Clms Page number 2> geordnet ist. In dem Gehäuse 19 mündet eine Rohrleitung 21, die von einem sogenannten Leitungsunter- brecher 22 ausgeht. Dieser Leitungsunterbrecher 22 dient als Schutzsyphon und ist an der Aussenseite der Gehäusetrommel angeordnet und wird mittels eines Gummi- oder Plastikschlauches23 mit einem Wasser- hahn in der Küche od. dgl. verbunden. Das aus dem Leitungsunterbrecher 22 heraustretende Leckwasser kann durch einen an ihm angeordnetenAbflussstutzen 28 in einen Trichter 29 an der Gehäusetrommel ab- tropfen. Der Trichter besitzt an seinem Boden eine Auslassöffnung 30, durch welche das Leckwasser in das Innere der Gehäusetrommel abfliessen kann. Aus dem Leitungsunterbrecher 22 spritzt das Wasser durch eine mit dem Einlass des Schlauches 23 fluchtende Öffnung in eine zylindrische Wirbelkammer, welche durch eine Wand und einen Deckel 31 mit Entlüftungsrohr von dem Unterbrechergehäuse abgetrennt und konzentrisch unter einer kreisförmigen Öffnung 32 dieses Unterbrechergehäuses angeordnet ist. Teilstücke der vom Boden des Leitungsunterbre- chers 22 ausgehenden Rohrleitung 21 und des Schlauches 23 liegen, wie aus Fig. 17 ersichtlich, tangential zur zylindrischen Gehäusetrommel. Die Seitenwand der am Boden 14 der Gehäusetrommel angeordneten Sumpfkammer 20 ist vorderseitig mit einem Ventilsitz 33 ausgerüstet, mit dem eine Ventilplatte 34 zusammenwirkt. Ventilsitz 33 und Ventilplatte 34 bilden ein Auslassventil, das über eine, Stange 44 mit einem Handhebel 35 betätigt werden kann, der unter der Vorderkante des Bodens 14 der Gehäusetrommel 10 zwischen einer das Ventil schliessenden Stellung (Fig. 5 - 7) und einer das Ventil öffnenden Stellung (Fig. 2) geschwenkt werden kann. In geöffneter Stellung verbindet das Ventil die Sumpfkammer 20 mit einem Anflussrohr, welches mit einem biegsamen Schlauch 36 aus Gummi oder Plastik verbunden ist, der sich in Fig. 5 nach rechts erstreckt und bis zu einem Abflussbecken od. dgl. führt. Mit dem Abflussrohr ist ein Überlaufrohr 37 verbunden, das in das obere Ende eines elastischen Knierohres 38 aus Gummi oder Plastik eingesetzt ist. Das Knierohr ist an seinem oberen Ende mit einer Umfangsnut 39 ausgerüstet, welche, wenn das Knierohr in eine Öffnung 40 des Bodens 14 eingesetzt ist, die Kante dieser Öffnung 40 umfasst und dadurch das Knierohr fest mit dem Boden 14 verbindet. Das Knierohr 38 und der Abflussschlauch 36 können mit je einem Rohrstutzen 42 versehen sein, welche Rohrstutzen mit dem Ventilgehäuse 41 des Auslassventils verbunden sind, so dass der Abflussschlauch 36 sich entweder nach rechts, wie in Fig. 18 und 19 dargestellt, oder nach links erstrecken kann. Im letzteren Falle wird das Knierohr 38 zusammen mit dem Überlaufrohr 37 eine andere Öffnung 43 am Boden 14 (Fig. 4) eingesetzt, welche gleich der Öffnung 40 ist, aber symmetrisch zu dieser auf der andern Seite der durch die Stange 44 des Auslassventils gelegten senkrechten Ebene liegt. Die nicht zur Befestigung des Knierohres 38 benutzte Öffnung 40 bzw. 43 wird mittels einer biegsamen Platte 45 aus Gummi oder Plastik verschlossen,. welche mit einer ringförmigen Umfangsnut 46 derselben Art wie die Nut 39 im Knierohr 38 versehen ist, so dass die Platte 45 abgedichtet im Boden 14 eingesetzt werden kann. Der Handhebel 35 des Auslassventils steht unter der Wirkung einer Feder 47, die so angeordnet ist, dass, nachdem der Handhebel bei seiner Bewegung von Hand eine Gleichgewichtsstellung überschritten hat, er in die jeweils äusserste Stellung schnappt und darin durch die Wirkung der Feder gehalten wird, so dass das Ventil sicher geschlossen oder geöffnet ist. PATENTANSPRÜCHE : 1. Geschirrwaschmaschine mit einem in einer Gehäusetrommel rotierbar gelagerten Geschirrkörper und einer zur Zirkulation von Reinigungsflüssigkeit und Förderung von Spülflüssigkeit dienenden Pumpe, die beide mittels einer gemeinsamen vertikalen Welle motorisch angetrieben sind, wobei Strahlrohre zur Besprühung des zu spülenden Geschirrs an die Pumpe angeschlossen sind und auch eine zweckmässig mit einem Ablassventil absperrbare Abflussleitung an der Gehäusetrommel vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass unter der Gehäusetrommel (10) ein gegenüber deren Durchmesser kleineres Gehäuseabteil (19) mit einer Pumpensumpfkammer (20) angeordnet ist, von der die Abflussleitung (33) abzweigt, wobei die in der Gehäusetrommel (10) angeordnete und in das kleinere Gehäuseabteil (19) eintauchende Pumpe (85) mit ihrer Ansaugöffnung (90) mindestens so tief wie die obere Kante der Einmündung der Ablaufleitung (33) liegt.
Claims (1)
- 2. Geschirrwaschmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abflussleitung (33) von der Seitenwand des kleineren Gehäuseabteils (19) abzweigt und das Ablassventil (34) an dieser Abzweigstelle in der Seitenwand des erwähnten Gehäuseabteils sitzt.3. Geschirrwaschmaschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilschaft (44) des Auslassventils (34) im rechten Winkel zur Ablassleitung (36), jedoch parallel zum Boden 14) der Gehäasetrommel (10) liegt und an einem starren Arm des Ventilgehäuses (41) ein Hebel (35) ho- <Desc/Clms Page number 3> rizontal schwenkbar gelagert ist, dessen einer Arm am Ventilschaft (44) angreift und das Ventil (34) unter der Wirkung einer Feder (47) geschlossen hält.4. Geschirrwaschmaschine nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Ansaugöffnung (90) der Pumpe (85) niedriger als der Überlaufrand (37) eines Überlaufrohres (38) liegt, der über dem Boden (14) der Gehäusetrommel (10) liegt.5. Geschirrwaschmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (41) des Ablassventils (34) zwei in entgegengesetzte Richtungen weisende Anschlussstutzen für die Abflussleitung (36) besitzt, die wahlweise an dem einen der beiden Stutzen befestigbar ist, wogegen der jeweils andere Anschlussstutzen an das Überlaufrohr (37, 38) anschliessbar ist.6. Geschirrwaschmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Überlaufrohr (38) wahlweise durch eine von zwei für sich wasserdicht verschliessbaren Bodenöffnungen (40,43) einsetzbar ist, je nachdem, an welchen der beiden Anschlussstutzen des Ablassventils (34) das Überlaufrohr (38) angeschlossen wurde.7. Geschirrwaschmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Überlaufrohr (37) in ein Leitungsstück (38) aus elastischem Material, wie Gummi, Plastik od. dgl. eingesetzt ist, das in eine der Bodenöffnungen (40,43) mit Spannung einsetzbar und darin durch seine Eigenelastizität, dicht gegen die Kanten der Bodenöffnung anliegend, gehalten ist.8. Geschirrwaschmaschine nach Anspruch 5 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die nichtbenutzte Bodenöffnung (40 bzw. 43) durch eine aus elastischem Material bestehende, durch ihre Eigenfederung gegen die Kanten der Bodenöffnung gehaltene Abschlussplatte (45) verschliessbar ist.9. Geschirrwaschmaschine nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Bodenöffnungen (40, 43) zum Einsetzen des Überlaufrohres (37) symmetrisch zur Achse des Ablassventils (34) angeordnet sind.
Applications Claiming Priority (1)
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