AT22565B - Zweiteilige, hölzerne Riemscheibe. - Google Patents

Zweiteilige, hölzerne Riemscheibe.

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AT22565B
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Karl Wittkowsky
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Karl Wittkowsky
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Zwelteilige, hdlzerne Riemscheibe.   



   Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine zweiteilige, hölzerne Riemscheibe, be-   stehend aus einem Laufmantel   und zwei oder mehreren, diesen Laufmantel mit der Nabe verbindenden   Felgcnscheiben, welche   in gewisser Entfernung voneinander stehen ; und zwar besteht das Erfindungsmerkmal in der verbindung der   Fetgenscheiben mit   dem Laufmantel. 



   Es sind   Riomscheiben bekannt, bei denen Folgenscheiben   vorgesehen sind, die durch sektorförmige Ausschnitte die einzelnen Speichen und einen die äusseren Enden dieser Speichen verbindenden Felgenkranz bilden und bei denen diese   Felgenkränze   zur Unterstützung des auf ihnen auflagernden Laufmantels auf seinem ganzen Umfange dienen.

   Diese   Riemscheiben   haben jedoch den Nachteil, dass die Verbindung der   Felgenkränze   mit dem Laufmantel eine sehr schwierige ist und leicht eine Loslösung des   Laufmantels   von ihnen den Betrieb gefährdet. 
 EMI1.1 
 Raum bei   Uingerem   Arbeiten der Scheibe ein Ansammeln von Staub statt, was sowohl in hygienischer Richtung, wie wegen der Feuergefährlichkeit nachteilig ist. 
 EMI1.2 
 den Felgenkränzen liegt, während die   beiden äusseren von aussen   an diesen Felgenkränzen   befestigt   sind. Es werden somit die Felgenkränze zu mittragenden Teilen des   Laufmanteis.   



   Die Neuerung ist in der umstehenden Zeichnung veranschaulicht, in welcher Fig. 1 ein Vertikalschnitt durch eine   gemäss vorliegender Erfindung gebauto   Riemscheibe ist, während Fig. 2 eine Oberansicht derselben darstellt und Fig. 3 dieselbe in Seitenansicht 
 EMI1.3 
 
Die Speichen a und der Felgenkranz d jeder Felgenscheibe werden durch Ausschneiden der sektorförmigen Teile b aus den halbrunden Felgenscheibenteilen gebildet.

   Die einzelnen Speichen hängen demnach sowohl an der Nabe c als auch durch den äusseren Felgenkranz d 
 EMI1.4 
 scheiben auf sehr bequeme Art durch Leimen oder durch   Anbringung von Nieten, N@geln,     holzes   oder   Schrauben vorgenommen werden kann   und dass die Lauffläche durch die in dieselbe eingeschalteten Stirnseiten der Felgenkränze in eine direkte starre Verbindung zur Wolle tritt, wobei das   Verziehen des-Laufmantels verhindert und   die Widerstandskraft 
 EMI1.5 
 hergestellt werden. Es können mithin sowohl aus einem Stück gebogene Hölzer zur Ver-   @ wendung gelagen als   auch in bekannter Weise aus schmalen   sektorförmigon Hotzstücken     zusammengesetzte Kränze.

   Auch können die Laufmantelteile e, f, g vollständig aus neben-   einander liegenden, halbkreisförmig gebogenen, viereckigen Holzstäben bestehen. 

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   Die Nabe der Riemscbeibe wird vorteilhaft in bekannter Weise durch einen zwischen den   Felgeuscheiben   liegenden, aus einem   oder mehreren Teilen bestehenden Holzklotz ge-   bildet. 



   Bei der vorliegenden   Scheibenkonstruktion   ist es auch möglich, die Scheibe ganz oder teilweise aus dünnen Holzplatten herzustellen, welche so miteinander verbunden sind, dass die Faserrichtungen der aufeinander liegenden, dünnen Bretter sich kreuzen. Die Holzplatten sind dann vorteilhaft sämtlich so anzuordnen, dass sie senkrecht zur Achse der Riemschoibe stehen. 



   Selbstverständlich richtet sich die Anzahl der Speichen bezw. Sektorausschnitte nach der Grösse der Scheiben und kann die Anzahl der Felgenscheiben bei breiten Riemscheiben erhöht werden, wobei vorteilhaft sämtliche Felgenkränze in den Laufmantel eingeschaltet werden. 
 EMI2.1 


Claims (1)

  1. Zweiteilige, hölzerne Riemscheibe, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei mit sektorförmigen Ausschnitten versehene, aus in bekannter Weise kreuzweise zusammen- geleimten Furnieren bestehende Felgenscheiben (d) aussen an der eigentlichen zweiteiligen Nabe (c) befestigt sind und dass der Riemscheibenkranz durch die in bekannter Weise bis zum äusseren Umfang durchgehenden Felgenscheiben, ein eingeschlossenes Riemscbeiben- kranzstück [odor mehrere] (e) und zwei aussen angesetzte Riemscheibenkranzstücke (f, g) gebildet wird. EMI2.2
AT22565D 1904-04-23 1904-04-23 Zweiteilige, hölzerne Riemscheibe. AT22565B (de)

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