AT225632B - Vorrichtung zur Deionisation von Flüssigkeiten, insbesondere zum Vollentsalzen von Rohwässern - Google Patents

Vorrichtung zur Deionisation von Flüssigkeiten, insbesondere zum Vollentsalzen von Rohwässern

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AT225632B
AT225632B AT826360A AT826360A AT225632B AT 225632 B AT225632 B AT 225632B AT 826360 A AT826360 A AT 826360A AT 826360 A AT826360 A AT 826360A AT 225632 B AT225632 B AT 225632B
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Othmar Ing Ruthner
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Othmar Ing Ruthner
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  • Treatment Of Water By Ion Exchange (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zur Deionisation von Flüssigkeiten, insbesondere zum Vollentsalzen von Rohwässern 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 einen Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 1, Fig. 3 die Regenerationseinrichtung für das Kationenmate- rial, Fig. 4 eine zweite Ausführungsform der Vorrichtung, das Filter in der Regenerationsphase, Fig. 5 dieselbe Vorrichtung, das Filter in der Arbeitsphase, Fig. 6 eine dritte Ausführungsform der Vorrichtung. 



   Bei der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsform dient als Niederhaltevorrichtung beispiels- weise ein Stempel 3 mit Siebboden. Dieser ist abnehmbar, seine'Lage ist durch die an ihm angebrachte
Schraubverbindung 1 verstellbar. Wird der Stempel 3 zu Beginn der Arbeitsphase fest gegen das Filterma- terial 8 gepresst, so ergibt sich im unteren Teil des Filterkörpers keine Möglichkeit zur Ausbildung eines
Fliessbettes. Selbst diese Arbeitsweise bildet einen gewaltigen Vorteil gegenüber den vorstehend beschrie- benen Verfahren. Die Ausbildung eines geringen Fliessbettfilters im unteren Sektor ist aber von besonde- rem Vorteil. Der Stempelboden kann aus zwei perforierten Platten 4 und 6 gebildet werden.

   Dazwischen liegt ein Gummiring zur besseren Abdichtung gegen die Filterwand und ein Siebeinsatz 5 festgezogen.
Die Feststellschraube 7 dient zum Anziehen der beiden Platten 4 und 6. Die zu deionisierende Flüssig- keit tritt unten in den Filterraum ein, geht durch das gut gemischte Ionenaustauschmaterial und wird der Öffnung 2 zugeführt, um es als Deionisat am oberen Filterboden zu verlassen. Fig. 3 stellt die Regene- rationseinrichtung für das Kationenmaterial dar. Es ist dies ein einfaches nach unten perforiertes, ge- kreuztes Verteilerrohr. Der Eintritts- und der Austrittsstutzen am Filterboden und Deckel sind ebenfalls mit Sieben, Schaumgummi od. dgl. versehen. 



   Die Regeneration beginnt mit dem Abheben des Filterdeckels und Herausnehmen des Stempels 3 oder der sonstigen Niederhaltevorrichtung. Darauf wird zurückgespült, wodurch sich die beiden Ionenaustau- scher, die verschiedenes spezifisches Gewicht besitzen, trennen. Sodann wird in üblicher Weise mit Lau- ge und Säure regeneriert. Die Mischung der beiden Materialien kann mit Pressluft oder Saugluft besorgt werden. Darauf wird die Niederhaltevorrichtung wieder eingebracht und das Filter ist einsatzbereit. Durch die Schraubvorrichtung 1 kann die gewünschte Höhe der Fliessbettzone vorher eingestellt werden. 



   Bisher wurde nur eine der einfachsten Lösungen der erfindungsgemässen Vorrichtung beschrieben. Es ist aber auch durchaus möglich, beispielsweise anstatt der Siebe Düsen, Schaumgummieinlagen   od. dgl.   zu verwenden. Ebenso ist es möglich, anstatt des Stempels Schaumgummi zu verwenden. Bei grossen An- lagen ist es, um das Abheben des Filterdeckels zu ersparen, zweckmässig, an Stelle des Stempels ein teleskopartiges Zentralrohr zu verwenden, an welchem die Niederhaltevorrichtung für den Filterkuchen fixiert ist. 



   Die Fig. 4 und 5 stellen eine dieser andern Ausführungsformen dar. Fig. 4 zeigt ein Filter in der Regenerationsphase. Fig. 5 zeigt dasselbe Filter in der Arbeitsphase. Der Rohwassereintritt geht durch das Zentralrohr 13 (Fig. 5) und das Wasser wird durch die Öffnungen 11 in den unteren Filterbodenteil eingeführt. Das Deionisat verlässt den Filterkörper an der oberen Öffnung 14. Der Deckel 15 bleibt bei dieser Ausführung auch bei der Regeneration geschlossen. Die Stopfbüchse 16 dient zur Fixierung und Abdichtung des verstellbaren Zentralrohres 13. Der Stempel 17 ist am Zentralrohr befestigt und wird mit diesem je nach Bedarf hinauf und hinab geschoben. Das Zentralrohr 13 mündet im Teleskoprohr 18. An der tiefsten Stelle des Zentralrohres 13 ist ein Dichtungspfropfen angebracht.

   Seitlich über dem Dichtungspfropfen sind zwei Löcher 19 gebohrt, die in der Arbeitsphase mit den Öffnungen 11 am unteren fix angebrachten Teleskoprohr korrespondieren. Durch Anheben des Zentralrohres 13 in die oberste Stellung wird der Weg für die Regenerationseinrichtung 20 freigegeben, während der Dichtungspfropfen das Rohr nach unten zu abschliesst. Der Düsenboden 10 bewirkt die bessere Verteilung des Rohwassers und der Mischluft, die bei 12 eingeblasen oder angesaugt wird. Die Regeneration wird in ähnlicher vorbeschriebener Weise durchgeführt. 



   Dem Verfahren, zu dessen Durchführung die erfindungsgemässe Vorrichtung dient, liegt die neuartige Erkenntnis zugrunde, dass beim Durchführen des Rohwassers oder der zur Deionisation gelangenden Flüssigkeit von unten nach oben durch das gemischte Ionenaustauschmaterial die mitgeführte Luft oder die Neutralgase auf das kapillaraktive Filtermaterial nur wenig oder fast überhaupt nicht wirken. Die Luft usw. kann mit dem Deionisat nach oben entweichen und wird nicht in die feinen, mikroskopisch gut sichtbaren Kapillaren des   Ionenaustauschmaterials   gepresst. Die in den Kapillaren vorrätigen Gase werden allmählich frei, so dass mehr Fläche für den   Ionenaustauschprozess   am Ionenaustauscher freigegeben wird. Durch das im unteren Filterrauin ausgebildete Fliessbett wird das Ionenaustauschmaterial noch leistungsfähiger.

   Das Filter selbst nimmt aber nicht die schlechten vorerwähnten EigenschÅaften eines Fliessbettfilters an, weil das darauf ruhende, gut gemischte Filtermaterial als unbewegter Filterkuchen die Deionisation und die Entkieselung praktisch quantitativ vollzieht. Die bei der Regeneration erforderliche Entmischung der   Ionenaustauschmaterialien   tritt erst dann ein, wenn die Niederhaltevorrichtung entfernt wird. 

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 EMI3.1 


Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 4> EMI4.1 dient.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass durch entsprechende Anordnungen von Öffnungen am Zentralrohr und am Teleskoprohr nicht nur die einstellbare Höhe des Zentralrohres, sondern auch die Winkellage des Letztgenannten zu der am Filterverschluss angebrachten Führungsstopfbüchse für das Zentralrohr, für die Zufuhr der jeweils in Frage kommenden Flüssigkeiten und der Mischluft bestimmend ist.
    5. Vorrichtung nach, Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Filtereinrichtung seitlich an ihrem Umfang in der Höhe der während der Regenerationsphase bestehenden Trennfläche zwischen Kationen-und Anionenaustauscher Zu- bzw. Ableitungseinrichtungen für die dem Kationen- bzw. Anionenaustauscher zuzuführenden Regenerationsmedien aufweist, welche Einrichtungen derart ausgebildet sind, dass eine Vermischung der Regenerationsmedien während des Regenerationsvorganges verhindert wird, und wobei im unteren (Boden-) Bereich der Filtereinrichtung ein von Austauschmaterial freier Raum ausgespart ist.
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