AT225091B - Vorrichtung zur Serienherstellung von Formlingen aus vorgespanntem Stahlbeton - Google Patents

Vorrichtung zur Serienherstellung von Formlingen aus vorgespanntem Stahlbeton

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AT225091B
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Veran Costamagna & Cie
Andre Blanquet
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  Vorrichtung zur Serienherstellung von Formlingen aus vorgespanntem Stahlbeton 
Gegenstand der Erfindung ist   eine Vorrichtung zurSerienerzeugung von Formlingen   aus vorgespanntem
Stahlbeton mit zwei Längsholmen, einer Vorrichtung zum Spannen von parallel zu den Längsholmen ver- laufenden Armierungsdrähten, einem auf den Längsholmen angeordneten Metallboden und auf diesem querverschieblich gelagerten, die Seitenwände der Formlinge bestimmenden Metallschablonen, die durch lose Zwischenstücke, die die Länge der Formlinge bestimmen und die von den Armierungsdrähten durch- setzt werden, distanziert und durch Festhaltevorrichtungen, die sich gegen die Längsholme abstützen und die Schablonen und Zwischenstücke gegeneinander drücken, gehalten werden,

   so dass nach der Entfernung der Festhaltevorrichtungen unter dem Einfluss der Längenverringerung und Querschnittsvergrösserung der Formlinge   bei Aufhebung der Spannung derDräÌ1te   sich die Schablonen senkrecht zu ihrer Längsachse verschieben können, wobei das Abbinden der Formlinge durch Dampfheizung beschleunigt wird. 



   Bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art bestehen die Schablonen aus massivem Metall, so dass bei der Zuführung des Heizdampfes nur bestimmte Zonen des Formlings beheizt werden, wodurch das Abbinden nicht gleichmässig über den ganzen Formling erfolgt. Um dem abzuhelfen, wird erfindungsgemäss vorgeschlagen, dass   die Metallscha blonen   innen hohl sind und von dem Heizdampf   durchströmt   werden, so dass ihre gesamte Oberfläche geheizt wird. 



   In der Zeichnung ist beispielsweise eine Ausführungsform der Erfindung im Schnitt dargestellt. 



   Die Vorrichtung besteht aus mehreren massiven Grundplatten, die nötig sind, um die Bewehrungsstahldrähte vorzuspannen, und die untereinander durch   die Holme 1, 2   verbunden sind. Auf diesen Holmen, welche die Seitenwände der Trockenkammer bilden, sind die Schienen 4 und 5 angeordnet. In der Mittelachse der Kammer 3 liegt das Dampfverteilungsrohr 6 auf metallenen Stützen 7. 



   Auf die Holme 1 und 2 und auf das Rohr 6 stützen sich die Zwischenträger 8, welche ihrerseits den Blechboden 9 tragen. 



   Über dem Rohr 6 ist eine fixe Schablone 10 angeordnet, welche die Mittelachse der Einrichtung festlegt. 



   Auf beiden Seiten dieser Mittelschablone sind die andern Schablonen 11 angeordnet, oder anders geformte Schablonen, welche erlauben, andere Profile herzustellen, ohne dass der ebene Blechboden ver- ändert werden müsste. Vorrichtungen 13, 14 zum Festhalten der Schablonen gewährleisten die genaue Lage der Schablonen 11 parallel zur Achse 10 während des Betoniervorganges. Die Schablonen 11 sind durch Bügel oder bewegliche Zwischenstücke 13 distanziert, welche Zwischenstücke zugleich die Länge der gegossenen Elemente festlegen und durch ihre kammähnliche Ausbildung zur genauen Einhaltung der richtigen Lage der   vorgespannten Stahldrähte dienen. Die Kammer   3 ist durch eine Verkleidung wärmeisoliert. 



   Mit der beschriebenen Vorrichtung kann man die Serienerzeugung von Elementen aus vorgespanntem Beton auf Einrichtungen von mässigen Ausmassen durchführen. Die künstliche Trocknung dieser Elemente gestattet die Freigabe der Vorspannung in den einbetonierten Stahldrähten sehr kurze Zeit nach dem Abbinden des Zementes, daher ist eine rasche Folge der einzelnen Phasen der Erzeugung gegeben.. 



   Man erreicht eine vollkommene Automatisierung der Fabrikationsgänge, wie Spannen der Stahldrähte, Giessen des Betons, Vibration und Ausschalung der fertigen Elemente. 

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   Die Heizung der Schablone erfolgt durch Dampfeinlass in den Zwischenraum 3, durch das seiner ganzen Länge nach mit seitlichen Bohrungen versehene zentrale Rohr 6. Der Dampf dringt auch in die hoh-   len Schablonen   10 und 11 ein, d. h., er kommt mit der ganzen Oberfläche der die Elemente aufnehmenden Schablonen in Berührung ; diese Wirkung wird noch dadurch gesteigert, dass die Trockenkammer sorgfältig wärmeisoliert ist und daher Wärmeverluste vermeidet. 



   Ohne aus dem Rahmen der Erfindung zu treten, können die Formen, Abmessungen und Anordnungen der einzelnen Teile der erfindungsgemässen Vorrichtung auch anders als dargestellt gemacht werden. 



  Ebenso können andere Materialien zu ihrer Verwirklichung verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Vorrichtung zur Serienerzeugung von Formlingen aus vorgespanntem Stahlbeton mit zwei Längsholmen, einer Vorrichtung zum Spannen von parallel zu den Längsholmen verlaufenden Armierungsdrähten, einem auf den Längsholmen angeordneten Metallboden und auf diesem querverschieblich gelagerten, die Seitenwände der Formlinge bestimmenden Metallschablonen, die durch lose Zwischenstücke, die die Länge der Formlinge bestimmen und die von den Armierungsdrähten durchsetzt werden, distanziert und durch Festhaltevorrichtungen, die sich gegen die Längsholme abstützen und die Schablonen und Zwischenstücke gegeneinander drücken, gehalten werden,
    so dass nach der Entfernung der Festhaltevorrichtungen unter dem Einfluss der Längenverringerung und Querschnittsvergrösserung der Formlinge bei Aufhebung der Spannung der Drähte sich dieSchablonensenkrechtzuihrer Längsachse verschieben können, wobei das Abbinden der Formlinge durch Dampfheizung beschleunigt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die MetallSchablonen (11) innen hohl sind und von dem Heizdampf durchströmt werden, so dass ihre gesamte Oberfläche geheizt wird.
AT449358A 1958-04-03 1958-06-26 Vorrichtung zur Serienherstellung von Formlingen aus vorgespanntem Stahlbeton AT225091B (de)

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