<Desc/Clms Page number 1>
Feuerzeug mit Kerzenträger.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf zur Aufnahme von Zündhotzschachtetn bestimmte Feuerzeuge, welche mit einer verschliessbaren Hülse zur Aufnahme einer Kerze ausgestattet sind, um dort, wo es sich um vorübergehende, d. h. nur kurze Zeit dauernde Beleuchtung eines Raumes handelt, den Besitzer eines solchen Feuerzeuges instand zu setzen, rasch Licht herzustellen, ohne dass er gezwungen ist, die hiezu erforderlichen Behelfe (Streichhölzer und Kerze) gesondert mitzuführen.
Der Zweck der Erfindung ist, ein derartiges Feuerzeug zu einem vollkommen gebrauchssicheren zu machen. Erreicht wird dies durch Einrichtungen, die ein unvorhergesehenes Entzünden der Reibhölzchen infolge Überschlagens der Flamme oder zu starker Erwärmung der Schachtel verhindern, ferner das Feuerzeug für Schachteln von untereinander abweichenden Abmessungen (Breiten) benutzbar machen, sowie den noch vorhandenen Kerzenvorratjederzeitleichtüberprüfenlassen.
EMI1.1
Feuerzeug mit Kerzenträger in Fig. 1 im lotrechten Schnitt, in Fig. 2 in schaubildlicher Darstellung, in Fig. 3 in Draufsicht und in Fig. 4 im wagerechten Schnitt dar.
EMI1.2
lager dient, die nach Einführen der Kerze in die llülso eingesetzt wird und letztere dauernd gegen die Dülle f drückt.
Der obere Boden k bildet die bereits erwähnte Dülle f und verschliesst auch teilweise die obere Mündung des Behälters a, so dass die Reibholz- schachtel nur von einer Seite in das Gehause eingeschoben und auch nur nach einer Seite, und zwar nach der der Brennstelle der Kerze abgewendeten Seite herausgeschoben werden
EMI1.3
durch Fingerdruck von oben bewirken zu können. Diese Einrichtung hat den Zweck,
dass beimAnzündenderKerzebeinochgeöffneterReibholzschachtelnichtetwadieFlamme infolge eines Luftzuges oder durch unvorsichtige Handhabung den Zündholzköpfchen zu nahe kommt und diese sich an ihr entzünden könnten.
EMI1.4
<Desc/Clms Page number 2>
EMI2.1
Schachtel, indem er an dem der Flamme nächstliegenden unausweichlich sich etwas erwärmenden Teil Wärme aufnimmt und an seiner grossen Oberfläche rasch wieder an die Luft abgibt. Die DUlle f ist dabei gegen den Boden n soweit vertieft, dass beim Überschieben des Deckels der Kerzendocht nicht berührt wird und so der Kerze ihre leichte Entzündbarkeit gewahrt bleibt.
'Damit die Reibholzschachtel überhaupt gegen die Wärmeeinflüsse möglichst geschützt werde, ausserdem auch das Feuerzeug für innerhalb geringer Grenzen in den Abmessungen voneinander abweichende Reibholzschachteln benutzt werden kann, ist an der der Rahmenwand b gegenüberliegenden Innenseite des Gehäuses a, die durch die Hülsenwand c oder auch durch eine besondere Scheidewand gebildet sein kann, eine Feder o angebracht, die gegen die eine Längsseitenfläche der Schachtel wirkend, diese an die Rahmenwand b so fest andrückt, dass sie nicht aus dem Gehäuse a herausfallen kann und hiebei auch die doch sehr dünnwandige Schachtel um geringes deformiert, dass das Einschiebsel auch bei längerem Gebrauch nicht aus seiner Schachtel herausgleiten kann.
Gleichzeitig wird aber hiedurch eine stagnierende Luftschicht zwischen Schachtel und Kerzenhülse geschaffen, welche, als schlechter Wärmeleiter wirkend, ein Erwärmen der Schachtel und deren Inhaltes verhindert, so dass in bezug auf Feuergefährlichkeit weitestgehende Sicherheit geboten ist.
Um den noch vorhandenen Kerzenvorrat jederzeit überprüfen zu können, wird die Kerzenhülse der ganzen Länge nach oder wenigstens im oberen, der Dülle zunächstliegenden Teil mit einem Schlitz p ausgestattet, durch welchen die Kerze von aussen sichtbar wird.
Mit diesen Einrichtungen ausgestattet, bildet das neue Feuerzeug einen Gebrauchsgegenstand, dessen Handlichkeit, Einfachheit und Wohlfeilheit ihm bald allgemeinste Anwendung sichern dürften.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Taschenfeuerzeug, dessen zur Aufnahme der Zündholzschachtel bestimmtes Gehäuse mit einer als Kerzentrilger dienenden Hülse und Nachschubfeder für die Kerze ausgestattet ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse an jener Seite, wo bei Benutzung als Leuchtvorrichtung die Kerzenflamme brennt, mit einem Boden ausgestattet ist, welcher nur eine das Herausschieben der Reibholzschachtnl nach der entgengesetzten Seite durch Fingerdruck zulassende Öffnung besitzt, zum Zwecke, das Öffnen der Zündholzschachtel nach jener Seite hin, wo die Kerze brennt, zu verhindern.