AT22457B - Feuerzeug mit Kerzenträger. - Google Patents

Feuerzeug mit Kerzenträger.

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AT22457B
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Austria
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candle
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Adolf Wlach
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Adolf Wlach
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  Feuerzeug mit Kerzenträger. 



   Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf zur Aufnahme von   Zündhotzschachtetn   bestimmte Feuerzeuge, welche mit einer verschliessbaren Hülse zur Aufnahme einer Kerze ausgestattet sind, um dort, wo es sich um   vorübergehende,   d. h. nur kurze Zeit dauernde Beleuchtung eines   Raumes   handelt, den Besitzer eines solchen Feuerzeuges instand zu setzen, rasch Licht herzustellen, ohne dass er gezwungen ist, die hiezu erforderlichen Behelfe (Streichhölzer und Kerze) gesondert mitzuführen. 



   Der Zweck der Erfindung ist, ein derartiges Feuerzeug zu einem vollkommen gebrauchssicheren zu machen. Erreicht wird dies durch Einrichtungen, die ein unvorhergesehenes Entzünden der Reibhölzchen infolge Überschlagens der Flamme oder zu starker Erwärmung der Schachtel verhindern, ferner das Feuerzeug für Schachteln von untereinander   abweichenden Abmessungen   (Breiten) benutzbar machen, sowie den noch vorhandenen Kerzenvorratjederzeitleichtüberprüfenlassen. 
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 Feuerzeug mit Kerzenträger in Fig. 1 im lotrechten Schnitt, in Fig. 2 in schaubildlicher Darstellung, in Fig. 3 in Draufsicht und in Fig. 4 im wagerechten Schnitt dar. 
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 lager dient, die nach   Einführen   der   Kerze   in die llülso eingesetzt wird und letztere   dauernd   gegen die Dülle f drückt.

   Der obere Boden k bildet die bereits erwähnte Dülle f und   verschliesst auch teilweise   die   obere Mündung   des   Behälters a,   so dass   die Reibholz-     schachtel   nur von einer Seite in das   Gehause eingeschoben und   auch nur nach einer Seite, und zwar nach der der Brennstelle der Kerze abgewendeten Seite herausgeschoben werden 
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 durch   Fingerdruck von oben bewirken   zu   können.     Diese Einrichtung hat den Zweck,

   dass   beimAnzündenderKerzebeinochgeöffneterReibholzschachtelnichtetwadieFlamme infolge eines Luftzuges oder durch unvorsichtige Handhabung den Zündholzköpfchen zu nahe   kommt   und diese sich an ihr entzünden   könnten.   
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 Schachtel, indem er an dem der Flamme nächstliegenden unausweichlich sich etwas erwärmenden Teil Wärme aufnimmt und an seiner grossen Oberfläche rasch wieder an die Luft abgibt. Die   DUlle f ist   dabei gegen den Boden n soweit vertieft, dass beim Überschieben des Deckels der Kerzendocht nicht berührt wird und so der Kerze ihre leichte Entzündbarkeit gewahrt bleibt. 



   'Damit die Reibholzschachtel überhaupt gegen die   Wärmeeinflüsse   möglichst geschützt werde, ausserdem auch das Feuerzeug für innerhalb geringer Grenzen in den Abmessungen voneinander abweichende Reibholzschachteln benutzt werden kann, ist an der der Rahmenwand b gegenüberliegenden Innenseite des Gehäuses a, die durch die Hülsenwand c oder auch durch eine besondere Scheidewand gebildet sein kann, eine Feder o angebracht, die gegen die eine Längsseitenfläche der Schachtel wirkend, diese an die Rahmenwand b so fest andrückt, dass sie nicht aus dem Gehäuse a herausfallen kann und hiebei auch die doch sehr dünnwandige Schachtel um geringes deformiert, dass das Einschiebsel auch bei längerem Gebrauch nicht aus seiner Schachtel herausgleiten kann.

   Gleichzeitig wird aber hiedurch eine stagnierende Luftschicht zwischen Schachtel und Kerzenhülse geschaffen, welche, als schlechter Wärmeleiter wirkend, ein Erwärmen der Schachtel und deren Inhaltes verhindert, so dass in bezug auf Feuergefährlichkeit weitestgehende Sicherheit geboten ist. 



   Um den noch vorhandenen Kerzenvorrat jederzeit überprüfen zu können, wird die   Kerzenhülse   der ganzen Länge nach oder wenigstens im oberen, der Dülle zunächstliegenden Teil mit einem Schlitz   p   ausgestattet, durch welchen die Kerze von aussen sichtbar wird. 



  Mit diesen Einrichtungen ausgestattet, bildet das neue Feuerzeug einen Gebrauchsgegenstand, dessen Handlichkeit, Einfachheit und Wohlfeilheit ihm bald allgemeinste Anwendung sichern dürften. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Taschenfeuerzeug, dessen zur Aufnahme der   Zündholzschachtel   bestimmtes Gehäuse mit einer   als Kerzentrilger   dienenden Hülse und Nachschubfeder für die Kerze ausgestattet ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse an jener Seite, wo bei Benutzung als Leuchtvorrichtung die   Kerzenflamme   brennt, mit einem Boden ausgestattet ist, welcher nur eine das Herausschieben der   Reibholzschachtnl   nach der entgengesetzten Seite durch Fingerdruck zulassende Öffnung besitzt, zum Zwecke, das Öffnen der Zündholzschachtel nach jener Seite hin, wo die Kerze brennt, zu verhindern.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform des Feuerzeuges nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen über die DUlle der Kerzenträgerhülse bewegbaren Verschlussdeckel zum Verlöschen des Lichtes, wobei die Dülle dem Deckel gegenüber so versenkt ist, dass beim Schliessen des letzteren der Docht nicht beschädigt oder auf das Kerzenende niedergedrückt wird, um das Kerzenende stets leicht entzündbar zu erhalten.
    3. Ausführungsform des Feuerzeuges nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine in dem die Reibholzschachtel aufnehmenden Teil des Gehäuses angeordnete Feder, welche einerseits die Schachtel sicher im Gehäuse festhält, andererseits zwischen Schachtel und Gehäuse eine als Wärmeisolierung dienende Luftschichte belässt.
    . 4. Ausführungsform des Feuerzeuges nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anordnung sines Schlitzes in der Kerzenführllngshülse, welcher die Überprüfung des noch vorhandenen Kerz6nvorrates jederzeit leicht gestattet.
AT22457D 1905-03-01 1905-03-01 Feuerzeug mit Kerzenträger. AT22457B (de)

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