AT222641B - Verfahren zur Herstellung von threo-1-(p-Nitrophenyl)-2-acylamino-1,3-propandiolen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von threo-1-(p-Nitrophenyl)-2-acylamino-1,3-propandiolen

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AT222641B
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AT
Austria
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threo
acylamino
nitrophenyl
propanediols
preparation
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AT620959A
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Laszlo Dipl Ing Chem Levai
Katalin Dipl Ing Chem D Ritvay
Oszkar Dipl Ing Chem Fuchs
Andor Dipl Ing Chem Hajos
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Egyt Gyogyszervegyeszeti Gyar
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
    (p-Nitrophenyl)-2-acylamino-l, 3-propandiolenl- (p-Nitrophenyl)-2-acylamino-l, 3-propandiole   können hergestellt werden aus   M-Acylamino-ss-hydroxy-   p-nitropropiophenonen durch Reduktion mit Aluminiumalkoxyd nach Meerwein-Ponndorf oder mittels komplexer Metallhydride. Nach der deutschen Patentschrift Nr. 855264 und der brit. Patentschrift Nr.   739, 127   wird z. B.   M-Acetamino-ss-hydroxy-p-nitropropiophenon   mit Aluminiumisopropylat reduziert, wobei das entsprechende threo-Acetaminodiol mit einer Ausbeute von   49, 2%   erhalten wird. Nach einem weiteren Verfahren, bei welchem neben Aluminiumpropylat Aluminiumchlorid verwendet wird. kann die Ausbeute 70% erreichen. 



   Ein sehr vorteilhaftes Reduktionsverfahren ist in der deutschen Patentschrift Nr. 931829 beschrieben, wonach in Gegenwart von Alkohol Natriumborhydrid als Reduktionsmittel verwendet wird. 



   Dieses Verfahren hat gegenüber dem Meerweinschen Verfahren den Vorteil, dass reine, harzfreie Verbindungen ohne störende Nebenprodukte erhalten werden, besitzt aber den Nachteil, dass die entstehenden Acetaminodiole aus einem Gemisch der erythro-und der threo-Modifikationen bestehen, wobei die erythroModifikation vorwiegt. Bei der oben bereits beschriebenen Reduktion von   K-Acetamino-ss-hydroxy-p-   nitropropiophenon z. B. besteht das Endprodukt zu 25% aus der threo-und zu 47% aus der erythroModifikation. 



   Nach vorliegender Erfindung wird nach der Reduktion bei hohem Reinheitsgrad ohne harzartige Nebenprodukte überwiegend die threo-Modifikation erhalten. Ein weiterer Vorzug des   erfindungsgemässen   Verfahrens gegenüber dem   Aluminiumalkoholatverfahren   besteht darin, dass bei der Reduktion optisch aktiver Ketone optisch aktive Aminoalkohole erhalten werden. 
 EMI1.2 
 Borhydride, das dadurch gekennzeichnet ist, dass man als komplexes Borhydrid Kalziumborhydrid verwendet. Die Reduktion wird zweckmässig in Gegenwart von Alkoholen, z. B. Methanol bzw. Äthanol, oder in hydroxylfreien Medien, z. B. Tetrahydrofuran bzw. Dioxan, vorgenommen. Falls die Reduktion in einem alkoholischen Medium durchgeführt wird, arbeitet man unterhalb   00 C,   zweckmässig zwischen - 25 und-35   C.

   Das Kalziumborhydrid wird entweder in fester Form angewendet oder im Reaktionsgemisch hergestellt, indem man eine alkoholische Lösung des Natriumborhydrids mit wasserfreiem Chlorkalzium versetzt. Das entstandene Natriumchlorid kann abfiltriert werden, man kann aber die alkoholische Lösung ohne weiteres zur Reduktion verwenden. 



   Der gebildete Borkomplex wird mit Säure zersetzt, die Isomermischung mit einem Lösungsmittel extrahiert, der Extrakt eingedampft und das gewonnene Gemisch mittels fraktionierter Kristallisation getrennt. 



   Nach dem beschriebenen Verfahren entsteht bei Reduktion des   fx-Dichloracetamino-ss-hydroxy-p-   
 EMI1.3 
 gelöst. Es wird dann im Verlauf einer Stunde bei gleichbleibender Temperatur und ebenfalls unter Rühren eine   auf-5   C   gekühlte Suspension von 30, 24 g    < x-Acetamino-ss-hydroxy-p-nitropropiophenon   in 300 cm3 absolutem Alkohol hinzugefügt. Das Reaktionsgemisch wird 10 h bei Temperaturen zwischen-30 und   - 350   C gerührt, über Nacht stehengelassen, sodann mit 15-20%iger Salzsäure auf PH 4 eingestellt. 



  Die Lösung wird sodann im Vakuum auf dem Wasserbad bei 45   C zur Trockne eingedampft. Der abgekühlten Masse werden 400 cm3 Benzin zugefügt und über Nacht stehengelassen. Nach Abgiessen des überflüssigen Benzins wird die zurückgebliebene viskose Masse in 250 cm3   dest.   Wasser suspensiert, das pH, falls nötig, mit Salzsäure auf 6 eingestellt und die wässerige Suspension mittels 900 cm3 mit Wasser gesättigten Butanols ausgeschüttelt. Sodann wird filtriert und das Filtrat im Vakuum bei   45-50   C   zur Trockne eingedampft. Das ausgeschiedene kristalline Produkt wird mit Benzin auf das Filter gebracht.   30, 0   g threound erythro-Acetaminodiol werden erhalten ; Fp.   143-1450 C.   

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 EMI2.1 


AT620959A 1958-12-17 1959-08-26 Verfahren zur Herstellung von threo-1-(p-Nitrophenyl)-2-acylamino-1,3-propandiolen AT222641B (de)

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