AT222016B - Verfahren zur Herstellung feuerfester Massen und Steine - Google Patents

Verfahren zur Herstellung feuerfester Massen und Steine

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AT222016B
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AT555559A
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Erich Dipl Ing Schroth
Walter Dipl Chem Dr Koenig
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Didier Werke Ag
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    • C04B33/00Clay-wares
    • C04B33/02Preparing or treating the raw materials individually or as batches
    • C04B33/04Clay; Kaolin
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
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Description


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  Verfahren zur Herstellung feuerfester Massen und Steine 
Im Stammpatent Nr. 214341 ist ein Verfahren zur Herstellung feuerfester Massen und Steine aus zerkleinertem, rohem Bindeton und Magerungsmitteln geoffenbart, das sich dadurch besonders auszeichnet, dass, bezogen auf das   RUtte lvolumen, 20 - 64 Vol. -% rohòr,   auf Korngrössen unter 2 mm zerkleinerter Bindeton und   36-80 Vol.-% Magerungsmittel mit Korngröl3en von 0 bis 5   mm, deren Anteil von 0 bis 0, 1 mm mindestens das 0, 33fache der gesamten Bindetonmenge und deren Anteil über   1 mm   höchstens das 0, 38fache der gesamten Magerungsmittelmenge und mindestens das   0,1fache   der gesamten Formmasse beträgt, miteinander vermischt und die erhaltene, krümelige Masse unter Druck zu Steinen oder andern Gegenständen verformt wird. 



   Nach besonderen Ausführungsformen dieses Verfahrens beträgt im rohen zerkleinerten Bindeton der Anteil im Korngrössenbereich von 0 bis 0, 1 mm mindestens 15   Gew.-%, jedoch   höchstens 60   Gew.-%   der Bindetonmenge. Ferner zeichnet sich dieses Verfahren dadurch aus, dass, bezogen auf das   Rüttelvolumen,   der Anteil an Magerungsmitteln im Korngrössenbereich von 0 bis 0, 1 mm höchstens das 0, 3fache der gesamten Formmasse beträgt. Schliesslich ist es auch möglich, dass der zerkleinerte rohe Bindeton einen Feuchtigkeitsgehalt von mindestens 5   Gew.-%   und höchstens 15   Gew.-%   besitzt. 



   Die Erfindung betrifft eine weitere Ausgestaltung des Verfahrens nach dem Stammpatent und besteht darin, dass beim Mischen zuerst das Schamottegrobkorn in den Mischer eingebracht und diesem die gegebenenfalls zusätzlich zu der im Rohton enthaltenen, noch erforderliche Menge Feuchtigkeit zugegeben wird. Dann wird   das Bindetonfeinkorn   eingebracht und mit dem Schamottegrobkorn vermischt. Dabei umhüllen sich die Schamottegrobkörner mit dem Tonfeinkorn. Dieser Mischung wird dann das Schamottefeinkorn zugesetzt. Beim Vermischen drückt sich das Schamottefeinkorn dann in die auf dem Schamottegrobkorn gebildeten Tonhüllen und magert den Ton, wodurch vermieden wird, dass beim Brennen die Tonhüllen durch zu starke Schwindung sich von dem Schamottegrobkorn lösen. 



   Als nächstes wird dann das Schamottemittelkorn und am Schluss das Tongrobkorn zugesetzt und die erhaltene Masse dann in bekannter Weise unter Druck zu Gegenständen verformt oder als Stampfmasse verwendet. 



   Das   Mischt !   kann unter Druck geschehen, dabei darf beim Mischen von Schamottegrobkorn, Tonfeinkorn, Schamottefeinkorn und Schamottemittelkorn der Druck höchstens so hoch sein, dass noch keine Zertrümmerung der Schamottekörner erfolgt. Beim Vermischen der Masse mit dem Tongrobkorn muss der Druck so gering sein, dass die Tongrobkörner nicht zerquetschen. Als eine zweckmässige Mischvorrichtung erwies sich ein Koller mit aufgehängten Läufern. Nach der Zugabe des Tongrobkornes soll nur noch so lange gemischt werden wie zur gleichmässigen Verteilung des Tongrobkornes in der Masse erforderlich ist, um ein Zerreiben dieses Kornes möglichst weitgehend zu vermeiden. 



   Die neben der im Ton enthaltenen gegebenenfalls noch erforderliche Menge Feuchtigkeit soll dem Schamottegrobkorn zugesetzt werden, da dann das Tonfeinkorn besser an der Oberfläche der Schamottegrobkörner haftet. Zweckmässig ist es, einen Ton zu verwenden, dessen Feuchtigkeitsanteil geringer ist als die insgesamt erforderliche Menge Feuchtigkeit und die fehlende Menge Feuchtigkeit dann dem Scha- 

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 mottegrobkorn vor der Beimischung der andern Komponenten zuzusetzen. Gegebenenfalls ist es möglich, den Ton auf einen zweckmässigen Feuchtigkeitsgehalt zu trocknen. 



   Vorteilhaft kann der dem Grobkorn zuzusetzenden Feuchtigkeit noch ein klebendes Mittel   beigege-   ben werden, z. B. Sulfitablauge. Dadurch wird die   Haftfähigkeit   des Tonfeinkornes auf dem Schamottegrobkorn weiter erhöht. 



   Schamottefeinkorn und Schamottemittelkorn oder auch Schamottemittelkorn und Tongrobkorn können gegebenenfalls gemeinsam zugesetzt werden. 



   Die zusätzlich. zu der im Ton enthaltenen, noch zuzusetzende Feuchtigkeit braucht nicht-unbedingt allein dem Grobkorn vor der Zumischung der   andem   Komponenten beigefügt werden. Es ist auch möglich, einen Teil dieser Feuchtigkeit an einer andern Stelle des Verfahrens zuzugeben,   z. B.   zwischen der Zumischung von Schamottemittelkorn und Tongrobkorn. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Verfahren zur Herstellung feuerfester Massen und Steine nach Patent   Nr. 214341,   dadurch gekennzeichnet, dass die Einzelkomponenten Schamottegrobkorn, gegebenenfalls zusätzlich zu der im rohen Bindeton enthaltenen noch erforderlichen Menge Feuchtigkeit, Bindetonfeinkorn, Schamottefeinkorn, Schamottemittelkorn und Tongrobkorn in der angegebenen Reihenfolge in die Mischvorrichtung gegeben werden und die nachfolgenden Komponenten erst dann eingebracht werden, wenn die vorhergehend zugegebenen Komponenten miteinander vermischt sind.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Schamottefeinkorn und Schamottemittelkorn gemeinsam zugesetzt werden.
    3. Verfahren nachAnspruchl, dadurch gekennzeichnet, dass Schamottemittelkorn und Bindetongrobkorn gemeinsam zugesetzt werden.
    4. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der zugesetzten Feuchtigkeit noch ein Klebemittel zugegeben wird.
    5. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass dem Schamottegrobkorn vor der Zumischung der andern Komponenten nur ein Teil der Feuchtigkeit zugesetzt wird und der Rest an einer andern Stelle des Verfahrensganges, jedoch vor der Zumischung des Bindetongrobkornes.
AT555559A 1958-11-21 1959-07-29 Verfahren zur Herstellung feuerfester Massen und Steine AT222016B (de)

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