AT22167B - Reguliervorrichtung für Bogenlampen. - Google Patents

Reguliervorrichtung für Bogenlampen.

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AT22167B
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regulation device
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William James Davy
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William James Davy
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  Reguliervorrichtung für Bogenlampen. 



   Vorliegende Erfindung betrifft eine Reguliervorrichtung für elektrische Bogenlampen, die durch einen Thermostaten oder einen durch den Strom erhitzten Draht betätigt werden. 



   Bisher wurde hei solchen Bogenlampen mit Thermostatenwirkung die durch die Dehnung eines Drahtes entstehende Längsbewegung unmittelbar zu der Inbetriebsetzung der Reguliervorrichtung verwendet, während gemäss vorliegender Erfindung die bei Erhitzung eines zwischen zwei festen Punkten eingespannten Drahtes entstehende Querbewegung zur Beeinflussung des Reguliermechanismus benützt wird. Die Wirkung dieser Bewegung lässt sich auf einfache Weise, z. B. mit Hilfe eines Hebels   beträchtlich   vergrössern. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in zwei   Ausführungsformen   beispielsweise zur Darstellung gebracht und zeigt : Fig. 1 die eine   Ausführungsform   in Seitenansicht, Fig. 2 und 3 im Horizontalschnitte durch die Einrichtung nach Fig. 1. Fig. 4   znigt die Art der Isolierung einzelner   Teile. 



   Fig. 5 und G sind Seitenansicht und Horizontalschnitt einer zweiten   Ausführung.   



   Das Gestell der Lampe besteht aus einer oberen Platte a. und einer unteren   Platte 1"   die durch seitliche Säulen c und eine mittlere Führungshülse d miteinander verbunden sind. 



   Bei der Ausführungsform nach den Fig.   1-4,   stehen die beiden Kohlen, welche durch Gewichtswirkung einander zu berühren bestrebt sind durch das Seil g, welches über die Rolle 11 geführt ist, miteinander in Verbindung, während der Reguliermechanismus nur an dem   Bremsrade 111   wirkt. Das Rad h ist auf der Achse i von derselben isoliert befestigt, 
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   Brcmsrades/ ;   sind Arme   m   auf der Achse i drehbar befestigt, an deren unteren Enden   Arme ? t, gelenkig   angeordnet sind. Die letztgenannten Arme wirken   a ! s Bremshebol   mit dem an ihnen in zweckentsprechender Weise in den   Punkten 0, 01   befestigten Bremsdraht oder Gurt 8. 



   Sie stehen durch ein Gelenkstück p, welches durch eine   Regulierschraube   p1 eingestellt werden kann, mit der Reguliervorrichtung in Verbindung. 



   Die Reguliervorrichtung selbst besteht aus dem Draht oder Band   1,   welches bei 2 an der oberen Platte a befestigt ist und an der unteren Platte b bei 3 eingestellt worden kann.   Zu   diesem Zwecke ist der Draht 1 mittels einer Kopfschraubo 30 an der Stell-   schraubf) bei 5. ? angebracht,   die in dem Arme 3 durch die Muttern   82   in Längsrichtung verstelltwerdenkann. 



   Eine   Ro) ie   ist zwischen den Hebelarmen. 5 drehbar gelagert. Diese sind einerseits an den Säulen c schwingber angoordnet, stehen andererseits mit dem Gelenkstück p in Verbindung. An den freien Enden der Hebel 5 ist ferner das Gewicht 6 aufgehängt. Die 
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 derart ans, dass derselbe eine gebrochene Linie bildet. Der Winkel, den die Hebelarme 5 mit dem untoren Teile des Drahtes 1 bilden, ist kleiner als 900. Durch die Anordnung 
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 mit dem unteren Teile des Drahtes 1 am Ende ihres Niederganges nahezu einen rechten Winkel'bilden können, ohne dass man zu befürchten braucht, dass die Hebel alsdann in Sperrstellung geraten. 



   Die Leitung, welche von der positiven Polklemme kommt, ist durch die Schraube 2 an den Apparat angeschlossen und der Strom läuft von 2 durch   den Thermostaten J'und   die Klemme 3 zu dem Halter des positiven Kohlenstiftes, durch die Kohle zu dem Halter für den negativen Kohlenstift und zurück zu der negativen Polklemme. 



   Die   Rollen h und   4 sind in bekannter Weise (Fig. 4) auf ihren Achsen isoliert angeordnet, um einen Kurzschluss durch das Gestell zu vermeiden. 



   Die Wirkungsweise dieser Vorrichtung ist folgende : Sobald die Kohlenstifte einander berühren und der Strom eingeschaltet wird, wird der Draht erhitzt, so dass er sich aus- 
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 nieder, so dass das Gelenkstück p niedergezogen wird und den Hebel n niederdrückt, wobei zunächst der Bremsdraht 8 an die Rolle   hl   angepresst wird und hierauf die Rolle   A und   durch den Bremsdrabt und die Hebel   111   und n in Umdrehung versetzt werden, so dass sich die Kohlen e   und- ! voneinander entfernen.   



   Sobald die Entfernung der Kohlenspitzen, d. h. die Länge des Lichtbogens zu wachsen beginnt, zieht sich der Draht 1 wieder zusammen. Durch Vermittlung der Hebel 5 und n wird der Hebel   m   beeinflusst, so dass der Bremsdraht 8 gelockert und auf diese Weise ein ruhiges und gleichmässiges Brennen der Kohlen erzielt wird. 



   Bei der in Fig. 5 und 6 gezeichneten Ausführungsform der beschriebenen Vorrichtung wird der untere (nicht dargestellte) Kohlenstift fest angeordnet. Der obere Kohlenstift wird durch Gewichtswirkung an den unteren Stift angedrückt und durch die Regulier- vorrichtung beeinflusst. 



   Der ganze vorher beschriebene obere Teil der Reguliervorrichtung, die Rolle   h,   das
Seil g, der Bremsdraht   8,   die Hebel m und n, das Gelenkstück p und der Anschlag 11 kommen in Wegfall und die Hebel 5 sind über ihren Drehpunkt hinaus verlängert, so dass sie direkt durch ein Gelenkstück r mit dem Kohlenhalter in Verbindung gebracht werden können. Das Gelenkstück r besitzt in seinem oberen Teile einen Schlitz, durch welchen der Stift r1 hindurchgeführt ist. Dieser Schlitz ermöglicht, dass die   Kohlenstift   schneller zusammengehen, als wenn der Schlitz nicht vorhanden wäre, da die Abkühlung des Drahtes 1 in ihrem letzten Stadium langsam vor sieb geht, dagegen seine Erhitzung meist sehr schnell erfolgt, sobald der Lichtbogen kleiner wird. 



   Die Wirkungsweise der Lampe ist ähnlich wie bei der vorher beschriebenen Aus-   führnngsform : Berührt   der durch das Gewicht des   Kohlenhalters und   sein Eigengewicht in tiefster Lage stehende obere Kohlenstift den unteren, so wird der Draht 1 bei ein- geschaltetem Strom erhitzt, dehnt sich aus und biegt sich unter dem Gewichte 6 durch,
Rolle 4 und der mit ihr verbundene Arm des Hebels 5 geht hiebei abwärts, der andere
Arm aufwärts, wodurch unter Vermittlung der Zugstange r der daran befestigte obere   @   Kohlenstift nach aufwärts gezogen wird. 



   Der Draht 1 kann statt-in Form einer gebrochenen Linie geradlinig angeordnet werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum Regulieren des Lichtbogens bei elektrischen Bogenlampen unter Anwendung der Ausdehnung und Zusammenziehung eines von dem Strom erhitzten Drahtes, dadurch gekennzeichnet, dass bei Festhalten der Drahtenden, eine durch die Dehnung des Drahtes entstehende Querbewegung desselben zur Beeinflussung der Reguiiervorrichtung verwendet wird.

Claims (1)

  1. 2. A. usílihrungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anordnung "'tues Hebels (5), welcher sich vermittels eines geeigneten, nahe an dessen Ende vorgesehenen Organes (z. B. Rolle 4) gegen den Draht (1) derart anlegt, dass er letzteren durchbiegt und bei der durch die Verlängerung oder Zusammenziehung entstehenden Querbegung desselben, während welcher das Organ an diesem entlang gleiten kann, bewegt zu dem Zwecke, hiebei die Reguliervorrichtung zu beeinflussen.
    3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch die Anordnung einer Bremsvorrichtung (8, hot), welche von dem Hebel (5) derart beeinflusst wird, dass bei der Ausbiegllng des Drahtes die Bremsvorrichtung angezogen wird, und dadurch eine Drehung der Führungsrolle (h) erfolgt, so dass sich der untere Kohlenstift von dem oberen (e) entfernt, oder sich demselben nähert.
AT22167D 1904-03-26 1904-03-26 Reguliervorrichtung für Bogenlampen. AT22167B (de)

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