AT221396B - Vorrichtung zum Kräuseln von Textilfäden durch Falschzwirnen - Google Patents

Vorrichtung zum Kräuseln von Textilfäden durch Falschzwirnen

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AT221396B
AT221396B AT664259A AT664259A AT221396B AT 221396 B AT221396 B AT 221396B AT 664259 A AT664259 A AT 664259A AT 664259 A AT664259 A AT 664259A AT 221396 B AT221396 B AT 221396B
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tube
disks
disk
magnet
rotating tube
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AT664259A
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Heberlein & Co Ag
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zum Kräuseln von Textilfäden durch Falschzwirnen 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 zusammenarbeitenden Randteile der Scheiben 3, 3', 6, 6' bestehen aus Kunststoff,   z. B.   einem Polyamid oder einem Phenolformaldehyd-Kunstharz (Bakelit). 



   Das Drehröhrchen 4 steht unter dem Einfluss eines waagrechten, mittig zwischen den Scheiben   3, 3'   und den beiden Scheibenachsen angeordneten Permanent-Stabmagneten 13. Dieser läuft an seinem dem
Drehröhrchen 4 zugekehrten Ende dachartig in eine zum Röhrchen 4 parallele Fläche 28 aus, die in einem
Abstand von etwa 0, 3 mm vom Mantel 12 des Röhrchen liegt. Der Magnet 13 presst das   Drehröhrchen   4 gleichmässig gegen den Rand der angetriebenen Scheiben 3, 3'und der nicht angetriebenen Scheiben 6,6', welch letzteren von den angetriebenen Scheiben 3, 3' über das Röhrchen 4 in Drehung versetzt werden, entsprechend dem in Fig. l durch Pfeile angedeuteten Drehsinn. 



   Der Magnet 13 liegt gemäss Fig. 3 auf dem mit einer entsprechend geformten Hohlkehle versehenen
Unterteil 14 eines zweiteiligen Lagers aufund wird   durch den Lageroberteil15   mittels zweier Spannschrau- ben 16, 16' in der vorbestimmten Lage festgeklemmt. Die Schrauben sind durch je eine Deckeldurchbre- chung hindurchgesteckt und in Gewindebohrungen des Lagerunterteiles eingeschraubt. Letzterer ist mittels die Platte 11 durchsetzender Schrauben 29 auf dieser starr befestigt   (Fig. 3).   Zur Justierung des Magneten
13 gegenüber dem Röhrchen 4 dient eine zum Magneten 13 parallele Schraube 30, die frei drehbar, aber gegen axiale. Bewegung gesichert in einem auf dem Magneten aufgesetzten Stellring 31 gelagert ist. Dieser ist mittels einer Schraube 32 auf dem Magneten festgeklemmt.

   Die Justierschraube 30 ist in eine Gewindebohrung des Lagerunterteiles 14 eingeschraubt und bewirkt beim Drehen in der einen oder andern Richtung bei gelockerten Spannschrauben 16, 16' eine Längsverschiebung des Magneten 13. 



   Wie aus   Fig. 2   hervorgeht, weist das   Drehröhrchen   4 an einem Ende einen gegabelten Kopf 20 mit einem den Gabelspalt durchsetzenden, quer zur Drehachse des Röhrchens angeordneten Dorn 17 aus hartem Material, z. B. Saphier, auf. Der zu behandelnde, durch eine Durchbrechung 18 der Platte 11 zugeführte und alsdann durch das Röhrchen 4 hindurchgeleitete Textilfaden 19 wird in bei Falschzwirneinrichtungen üblicherweise mit einer Windung um den Dom 17 geschlungen. 



   Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 besteht der Mantel 12 aus einem Paket von nebeneinanderliegenden Scheiben aús verlustarmem Eisenblech, wie es   z. B. im Transformatorenbauüblichist. Ferner sitztauf   auf dem Röhrchen 4 zu beiden Enden des Scheibenpakets je eine Scheibe 21 bzw. 21'aus nichtmagnetischem Material, z. B. Messing. Diese Scheiben 21, 21'arbeiten mit den einander zugekehrten Randseiten der die Axialverschiebung des Röhrchens 4 begrenzenden Scheiben 3, 3'zusammen. 



   Bei der Ausführungsform gemäss Fig. 5 ist die Kante des Magneten 13   zackenförmig   ausgebildet. Der Mantel des Drehröhrchens 4 besteht aus einem Paket von nebeneinanderliegenden Scheiben 22, 23 die abwechselnd angeordnet sind. Die den Magnetzacken 24 gegenüberliegenden Scheiben 22 sind aus verlustarmem Eisenblech und die zwischen diesen befindlichen Scheiben 23 aus nichtmagnetischem Material. 



   Bei einer Axialverschiebung des   Drehröhrchens4, z. B. infolge des Zuges des   Fadens 19, tritt eine magnetische Rückstellkraft auf, welche das Drehröhrchen in seine ursprüngliche Lage bringt. 



   Mit der erläuterten Vorrichtung lassen sich   Drehröhrchen-Umdrehungszahlen   bis zu   250 000   U/min und mehr erzielen bei einer Umdrehungszahl der Nabe 1 von beispielsweise etwa 7000 bis 9000 U/min. 



   Bei einer Anlage enthaltend eine Vielzahl von Vorrichtungen, wie sie oben beschrieben wurden, kann der Antrieb der Scheibenpaare 3,   3' anstatt   mittels eines Motors auch mit Hilfe eines gemeinsamen endlosen Riemens erfolgen, der an mit den Naben 1 verbundene, in deren verlängerter Achse verlaufende Wellen angepresst wird. Damit an der im Betrieb befindlichen Anlage jede einzelne Vorrichtung für sich abgeschaltet werden kann, wird in diesem Falle eine Schwenkvorrichtung vorgesehen, welche die Abhebung der Antriebswelle vom Antriebsriemen gestattet. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Vorrichtung zum Kräuseln von Textilfäden durch Falschzwirnen mit mindestens einem auf zwei achsenparallelen Scheibenpaaren gelagerten Drehröhrchen, dadurch gekennzeichnet, dass das   Drehröhr-   chen (4) mit einem sich mindestens über einen Teil seiner Länge erstreckenden, wenigstens teilweise aus verlustarmem magnetischem Material bestehenden Mantel (12) versehen ist und dass ein Magnet (13) vorgesehen ist, der, zwischen den Achsen   (25, 10) der   Scheibenpaare (3, 3', 6, 6') angeordnet, bis auf einen einstellbaren Luftspalt an den Mantel des Drehröhrchens heranreicht, wobei eines der Scheibenpaare antreibbar ist.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Mantel (12) aus einem Paket von nebeneinanderliegenden Scheiben gebildet ist, die aus verlustarmem Eisenblech bestehen.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Drehröhrchen (4) zu <Desc/Clms Page number 3> beiden Enden des Scheibenpakets je eine Scheibe (21, 21') aus nichtmagnetischem Material sitzt, welche Scheiben (21, 21') mit den einander zugekehrten Randseiten des die Axialverschiebung des Drehröhrchens (4) begrenzenden Scheibenpaares (3, 3') der angetriebenen Walze zusammenarbeiten.
    4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Magnet (13) ein stabförmiger Permanent-Magnet ist und dass er an seinem dem Drehröhrchen (4) zugekehrten Ende dachartig in eine zum Röhrchen parallele Fläche (28) ausläuft.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kante des Magneten (13) zackenförmig ausgebildet ist und dass der Drehröhrchenmantel aus abwechselnd den Magnetzacken (24) gegen- überliegenden Scheiben (22) aus verlustarmem Eisenblech und zwischen diesen befindlichen Scheiben (23) aus nichtmagnetischem Material gebildet ist.
    6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens die mit dem Drehröhrchen (4) zusammenarbeitenden Teile der Scheibenpaare (3, 3' und 6, 6') aus Kunststoff bestehen.
AT664259A 1958-11-11 1959-09-11 Vorrichtung zum Kräuseln von Textilfäden durch Falschzwirnen AT221396B (de)

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AT221396B true AT221396B (de) 1962-05-25

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