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ElektrischeKassenregistriervorrichtung.
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Weise ausgebildet sind. Die Knopfreihen b und b', von denen erstere zur Angabe der Farthings, letztere für die Pence bestimmt ist, sind von gleicher Farbe ausgeführt, während dagegen die anderen Knopfreihon b, b, welche die Zahlen der Schillinge bezw. der Pfund kennzeichnen, in abweichender Farbe ausgeführt sind, um dadurch ein leichtes Anzeigen der Beträge möglich zu machen.
Jeder dieser Knöpfe ist in einem Schlitz a2 der Platte a
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welcher seine Bewegung durch die Ansätze c2 der Knopfreihe b erhält, ist am Gehäuse 'bei d4 angelenkt und trägt an seinem freien Ende ein Kontaktstück e, welches mit einer
Reihe von Metullzähnen f in Kontakt gebracht worden kann, die an einem isolierten, segmentartigen Block fl befestigt sind ; der Block/fl wird entweder von der Platte a oder
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drehbar befestigt ist und unter der Wirkung einer Feder eO steht. Die Vorderseite des Teiles e4 ist mit einem Isolationsmaterial e7 bekleidet, so dass ein elektrischer Kontakt zwischen dem Teil e4 und den Zähnen f nur bei der Rückwärtsbewegung desselben ent-
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elektrischen Kontakt unmöglich macht.
Die Zahl der Zähne jeder Kontaktreibe entspricht der höchsten Zahl derjenigen Münzeinheit, welche durch die betreffende Knopfreihe. angegeben wird. Die Gestalt der plattenförmigen Ansätze c2 und ihre Entfernung von dem Drehpunkte der zugehörigen Hebel bestimmt die Grösse des Ausschlages, welchen der betreffende Hebel bei Bewegung des Knopfes nach rechts bezw. nach links erhält, so dass hiedurch die Zahl der in Kontakt zu bringenden Zähne festgelegt wird.
Die Hebel d, d', d2, d3, welche durch die plattenförmigen Ansätze c2 betätigt werden, stehen unter der
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hieraus ohne weiteres, dass die Geschwindigkeit, mit welcher der elektrische Strom zwischen irgendeinem der beweglichen Kontakte e und den zugehörigen Kontaktzähnen f unmittelbar nacheinander geöffnet und geschlossen wird, leicht kontrolliert werden kann und zugleich unabhängig ist von der Geschwindigkeit, mit welcher die Knöpfe in ihren Schlitzen bewegt
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elektrische Glocke i oder ein anderes Alarmsignal eingeschaltet ist, so dass ein hörbares Zeichen gegeben wird, sobald irgendeine der Knopfreihen in Wirksamkeit kommt.
Durch Einschaltung der genannten Kontakte e8 und f8 wird gleichzeitig ein sichtbares Zeichen gegeben, indem in den Stromkreis, welcher durch die Kontakte e8 und f8 der Hebel d, dl geschlossen wird, eine elektrische Lampe j und in den Stromkreis der Kontakte der anderen lebel dz die Lampen j1, j2 eingeschaltet sind. Diese Lampen j1, P werden ebenso wie
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sichtlich, angeordnet.
Jede der Lampen ist von verschiedener Farbe ; die Lampe j, welche aufleuchten soll, sobald irgendeiner der Knöpfe, welcher die in Kupfergeld eingezahlten Beträge angibt, betätigt wird, kann beispielsweise entsprechend der Farbe der zugehörigen Knöpfe weiss ausgebildet sein, während dagegen die Lampen j1 und p, welche bei Betätigung der die Einzahlung von Silber- und Goldbeträgen angebenden Knöpfe in Wirksamkeit treten sollen, beispielsweise in roter oder gelber Farbe ausgeführt werden können, ebenfalls entsprechend der Farbe der zugehörigen Knopfreihe.
Um zu verhindern, dass irgendein Knopf einer Reihe betätigt wird, bevor der zu-
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zugehörigen Knöpfe solange unmöglich macht, bis der betreffende Hebel seinen Rückgang beendet hat.
Um zu veranlassen, dass jede der Platten c2 vollständig ausschwingt, nachdem dieselbe einmal in Bewegung gesetzt ist oder um zu verhindern, dass die Knöpfe nur eine teilweise Bewegung in ihren Schlitzen vollziehen und in die Ruhestellung zurückkehren, bevor eine Bewegung bis an das Ende des Schlitzes erfolgt ist, wird folgende Sperrvorrichtnng in Anwendung gebracht : Jede der Platten c2 trägt auf ihrer Oberseite eine Zahnstange 1, mit welcher ein an der Platte a angelenkter Sperrkegel 11 während der Bewegung dieser Platte in den zugehörigen Schlitzen in Eingriff steht, wodurch eine Rückwärtsbewegung des Knopfes und der Platte solange verhindert ist, bis die Zahnstange so weit verschoben wurde, dass der Sperrkegel 11 vollständig freiliegt (Fig. 6, 7 und 8).
Das im vorstehenden beschriebene
Schalt. brett wird zweckmässigerweise an einem geeigneten Platze untergebracht, so dass es den betreffenden Angestellten leicht zugänglich ist ; das Schaltbrett steht in elektrischer Verbindung mit den registrierenden Zifferblättern, welche an geeigneter Stelle für die unmittelbare Beobachtung des Geschäftsführers oder Eigentümers angebracht werden können.
Die registrierenden Zifferblätter (Fig. 9-14) sind in einem geeigneten Rahmen oder Gehäuse m untergebracht, welches durch eine Wand in zwei Teilo geteilt ist. An der Vorderseite dieser Wand sind Zifferblätter und an der Rückseito das Schaltwerk für die
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Pence, Schillinge und Pfund, während dagegen das Zifferblatt n4 die grossen Geldbeträge in Pfund, welche auf dem Zifferblatt n3 nicht mehr angegeben werden können, anzeigt.
Jedes dieser Zifferblätter kann mit einer Anzahl von Teilungen versehen sein, entsprechend der Art des Geschäftes oder dem Münzfuss, welchem der Apparat angepasst werden soli.
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die Pfund und das Zifferblatt n4 in in) gleiche Teilungen zum Anzeigen der Vielfachen von 50 Pfund. Die Zeiger o, o1, o2, o3, o4, welche sich auf den zugehörigen Zifferblättern in Richtung der Pfeile drehen, zeigen den betreffenden Betrag an. An den Achsen der Zeiger
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ein Sicherungsrahmen pl angeordnet.
Dieser Rahmen ist mit einzelnen Schutzhülsen p2 ausgestattet, welche über die Knöpfe p geschoben werden können ; der Rahmen ist bei p3 an
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Schloss p4 festgestellt werden, so dass die Schutzhülsen die Knöpfe p in sicherer Weise umschliessen. Der Schaltmechanismus jedes Zeigers kann auf elektrischem Wege stufenweise vorwärts bewegt werden, dadurch, dass derselbe in elektrischer Verbindung mit den
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des Betrages, falls dasselbe von dem einen Zifferblatt nicht mehr angezeigt worden kann, auf ein weiteres mit höherer Wertangabe übertragen, und zwar nach irgendeinem der be- kannten Systeme auf mechanischem oder elektrischem Wege.
Eine geeignete Schaltvorrichtung fur die Zeiger, durchy welche gleichzeitig die Angabe des in der Kasse befindlichen Gesamtbetrages orfolgt, ist in den Fig. 11-14 dargestellt, und zwar beispielsweise der Schalt- mccbanismns t2 für das Zifferblatt n2, durch welches die Zahl der Schillinge angegeben wird. Auf der Achse q, welche ihrer Vorderseite den Zeiger 02 trägt und in geeigneten
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pines Solenoids s2 oder eines Elektromagneten in fester Verbindung bezw. mit demselben aus einem Stück hergestellt ; sobald das Sotenoid bezw. der Elektromagnet Strom erhält, wird der Kern s1 in die Spule hineingezogen und die Schiene s mitgenommen.
An einen Zapfen r1 dieser Schiene s ist ein ausbalancierter, unter Federwirkung stehender Sperr.
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und 12), welcher den Solonoidstrom des zum Zifferblatt n3 gehörigen Schaltwerkes im geeigneten Augenblick schliessen kann. Dies wird zweckmässigerweise dadurch erreicht, dass man den Zahn q1 mit dem einen Ende eines drehbaren Hebels q2 in Eingriff bringt,
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mit dem Unterschied, dass auf der Achse des Zeigers o, weicher dem zur Angabe der Farthings dienenden Zifferblatt n angehört, vier Zähne qt vorgesehen sind, mit Rücksicht darauf, dass dieses Zifferblatt 16 Fahrthings oder 4 Pence anzeigt.
Die verschiedenen elektrischen Ströme und Anschlüsse sind aus dem Schaltungsschema der Fig. 15 ersichtlich. Die beweglichen Kontakte e, ei, e2, es und die Kontaktbacken e8 (nicht dargestellt) sind alle in elektrischer Verbindung miteinander und durch
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f2, f3, f4, also die Kontakte für die Knopfreihe der Farthings b, der Pence bl, der Schillinge b2 und der Pfund b3 stehen mit den Polen der Solenoide, welche zu den Schaltwerken t, t1, t2, t3 gehören, durch die drahtleitungen 2, 3, 4 und 5 in Verbindung. Die
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Verbindung, wobei in den Stromkreis die Glocke i eingeschaltet ist. Letztere beruht auf dem bekannten Hammersystom, welches ohne Stromunterbrechung arbeitet.
Die Quecksilber-
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t2, tus und t4 durch Leitungen 11, 12, 15 und 13 in Verbindung, also mit denjenigen Solenoid- polen der Mechanismen tl, t2 und t3, an welche auch die Leitungen 3, 4 und 5 angeschlossen sind ; der freie So) enoidpol des Schaltwerkes to ist an den rückkehrenden Stromkreis ss an- geschlossen. Die anderen Quocksilbernäpfe q6 sind mit dem zweiten Pol der Batterie s durch Leitungen 14 verbunden.
Die verschiedenen Leitungsdrähte des Schaltbrettes sind an die Polklemmen x, x, welche zweckmässi9g oberhalb des Gehäuses a1 in abnehmbaren
Kästchen a2 untergebracht sind, angeschlossen (Fig. 3 und 4). Die Polklemmen y, y (Fig. 10) der verschiedenen, zu den Zifferblättern führenden Stromleitungen sind in einer besonderen Abteilung m2 untergebracht, welche im oberen Teil der Rückseite des Gehäuses m vorgesehen ist. Diese Polklemmen y, y sind zugänglich, ohne dass man das Verschl11ssbrctt, welches zweckmässigerweise die Schaltwerke auf der Rückseite einschliesst, entfernt.
Die Wirkungsweise des Erfindungsgegenstandes ist folgende : Angenommen, es erfolgt eine Zahlung von 1 1/2 Pence, so wird der oberste Knopf der Reihe b von links nach rechts bewegt oder umgekehrt, sollte der Knopf zufällig in der Ruhelage auf der anderen
Seite des Schlitzes sich befinden ; wenn der Knopf die Hälfte des Weges erreicht hat, nimm :, dr Hebel d unter Einwirkung der entsprechend ausgebildeten Platte c2 die strich- punktierte Stellung der Fig. 5 ein.
Da diese Bewegung des Hebels die Teile e8 und f8
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bewegt wird, wobei je ein Zahn des Sperrades einem Zahn f des Hebelkontaktes entspricht ; der Zeiger o des Zifferblattes n zeigt dann die Ziffer 2 im zweiten Quadranten des Zifferblattes an-entsprechend dem Werte von sechs Farthings 11/2 Pence-während der Zeiger o1 des Zifferblattes n1 von 0 Ruf die Ziffer 1 gerückt ist, weil der Kegel ql
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der Reihe b angegeben ist.
Die Lampe j wird solange aufleuchten, als der Kontakt zwischen den Teilen e8 und f8 hergestellt ist ; sobald die Zifferblätter den betreffenden Betrag angegeben haben, ist das Verlöschen der Lampen ein Zeichen dafür, dass jeder Knopf derjenigen Reihe, welche kurz vorher in Anspruch genommen wurde, für weitere Benutzung wieder zur Verfügung steht. Die Kasse erhält Schubladen, deren eine in den Fig. 16-19 zur Darstellung gebracht ist. Diese Kasse besteht im wesentlichen aus einem vertikal angeordneten Gehäuse u mit einem Schubfach u1 am unteren Ende und einem Behälter u2 mit halbkreisförmigem Querschnitt am oberen Ende.
Das Gehäuse 11 kann an der Kante des Kassen-oder Ladentisches oder an einem anderen geeigneten Platze derart befestigt werden, dass nur der Teil u2 über die Oberfläche des Tisches hinwegragt. Die Seite u3 des halbkreisförmigen Behälters u2 besteht aus einem geeigneten, durchsichtigen Material, zweckmässigerweise aus Glas. Der Teil'1,, 2 ist derart befestigt, dass er ohne Schwierigkeit von dem Gehäuse u abgenommen werden kann, um ein Reinigen der durchsichtigen Wände u3 zu ermöglichen und bei eventuellem Bruch derselben das Neueinsetzen von Glasplatten zu erleichtern ;
os erscheint zu diesem Zwecke vorteilhaft, den Behälter ut mit Klemmfedern u4 zu versehen, welche sich gegen die Innenseite des Gehäuses u legen und durch Übergreifen der Bolzen u5, welche an den Wänden des Gehäuses 14 befestigt sind, ein
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Eingriff zu bringen, wird die Zugänglichkeit zum Inneren des Gehäuses durch das Schubfach t l ermöglicht, welches mit einer gonoigneten Vorschlussvorrichtung ausgestattet ist.
Innerhalb des Gehäuses u und teilweise innerhalb des Behälters u2 ist ein drehbares huez mit vier Armen angeordnet. Durch die Arme, welche von gleicher Länge ausgeführt sind und einen dreieckigen Querschnitt aufweisen, werden vier voneinander getrennte Zwischenräume gebildet. Das Armkreuz sitzt auf einer Achse tol, welche sich in am Gehäuse It befestigten Lagern dreht ; auf der Achse ! < sitzt ein Sperrad dessen vier Zähne den Armen w des Kreuzes entsprechen.
Ein unter Federwirkung stehender Sperr-
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dieser Hebel w6 erhält eine schwingende Bewegung, welche erforderlich ist, um jedesmal eine durch einen geeigneten Anschlag begrenzte Vierteldrehung der Achse hervorzurufen.
An dem Hebel w6 ist zur Handhabung desselben ein Griff w7 befestigt. Die verschiedenen Teile greifen derart ineinander ein, dass bei Betätigung des Hebels w6, die die Arme w tragende Achse w1 eine Vierteldrehung vollzieht ; die in Ruhelage befindlichen Arme verbleiben immer in der aus der Zeichnung ersichtlichen Stellung, so dass der obere Behälter M2 durch dieselben in zwei Teile geteilt wird, in deren einen das Geld durch einen Schlitz u6 eingeführt wird (Fig. 16) ; dasselbe fällt auf den zur Zeit in horizontaler Lage befindlichen Arm, welcher gleichzeitig den Boden der linken Abteilung des Behälters U2 bildet.
Bei weiterer Betätigung des Hebels wird das Geld in den anderen Teil übergeführt, indem der soeben och in horizontaler Lage gewesene Arm eine vertikale Stellung einnimmt und so die Scheidewand der beiden Teile des Behälters n2 bildet. Um die Arme w des Kreuzes nach jeder Viertoldrehung festzustellen, ist ein doppelarmiger, unter Federw-irkung stehender
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Einl. erbung tc** trägt, die derart seitlich abgeschrägt ist, dass die Arme leicht mit derselben in Eingriff kommen können, wenn sie sich in der Pfeilrichtung der Fig. 16 drehen. Damit
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