AT220794B - Fenster mit in einer Luke eines Schrägdaches einzubauendem Blendrahmen - Google Patents
Fenster mit in einer Luke eines Schrägdaches einzubauendem BlendrahmenInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04D—ROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
- E04D13/00—Special arrangements or devices in connection with roof coverings; Protection against birds; Roof drainage ; Sky-lights
- E04D13/03—Sky-lights; Domes; Ventilating sky-lights
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- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05C—BOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
- E05C9/00—Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing
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Description
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Fenster mit in einer Luke eines Schrägdaches einzubauendem
Blendrahmen
Die Erfindung betrifft Fenster mit in einer Luke eines Schrägdaches einzubauendem Blendrahmen und einem an dessen oberen Rande um eine waagrechte Achse schwenkbaren Flügelrahmen, der mittels eines von innen betätigbaren selbsthemmenden Schneckentriebes in wählbarem Öffnungswinkel ein-und feststellbar ist sowie am Blendrahmen dichtend schliesst.
Bei bisher bekannten Dachfenstern dieser Art kann nun der schwenkbare Flügelrahmen selbst in Schliessstellung - also parallel zu einem vorhandenen Hilfsrahmen - an diesem letzteren durch einen Riegel festgestellt werden. Bei dieser Ausführungsform muss sowohl zum Öffnen als auch zum Schliessen des Fensters der Hilfsrahmen gemeinsam mit dem Flügelrahmen mittels des Schneckentriebes bewegt-beim Öffnen also auch noch das Gewicht des Hilfsrahmens mit angehoben-werden. Das Verschwenken des Flügelrahmens selbst gegen den Hilfsrahmen ist aber nur gelegentlich zur Reinigung, Wartung oder Ausbesserung des Dachfensters erforderlich.
Durch die Erfindung wird nun eine solche Ausgestaltung von Dachfenstern dieser bekannten Ausführungsform geschaffen, dass unter Wahrung der leichten Zugänglichkeit aller Teile zum normalen Öffnen oder Schliessen nur der Flügelrahmen selbst bewegt zu werden braucht, der Hilfsrahmen hiebei jedoch in Ruhe bleibt.
Nach der Erfindung wird dies bei Dachfenstern der eingangs beschriebenen Bauart dadurch erreicht, dass der Flügelrahmen, der wie bekannt an einem um seine waagrechte Mittelachse im Blendrahmen verschwenkbar sowie an einem parallel u diesem verriegelbaren Hilfsrahmen drehbar ist, mit einerends an seinen Profilwangen innen angelenkten, anderends mit der waagrechten Abtriebswelle des am Hilfsrahmen angeordneten Schneckentriebes starr verbundenen Kniehebeln versehen ist und dass an beiden beweglichen Rahmen entlang ihren Profilwangen mit Ausnahme der Anlenkungsstellen Leisten und Nuten als Dichtungselemente für die Schliessstellen angesetzt sind.
Beim normalen Öffnen oder Schliessen des Dachfensters bleibt nunmehr der Hilfsrahmen am Blendrahmen verriegelt und es braucht mit dem Schneckentrieb nur der Flügelrahmen verschwenkt werden.
Der Hilfsrahmen selbst lässt sich jedoch - unabhängig vom Öffnungswinkel des Flügelrahmens-nach Lösen seiner Verriegelung am Blendrahmen zusammen mit dem Flügelrahmen bequem um seine Drehzapfen schwenken.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Dachfensters dargestellt. Es zeigen : Die Fig. l und 2 ein Dachfenster in Seitenansicht bzw. in Draufsicht. Die Fig. 3 und 4 stellen einen vergrösserten Querschnitt hiezu nach der Linie IH-III der Fig. 2 in zwei verschiedenen Stellungen des Flügelrahmens dar. Die Fig. 5 und 6 veranschaulichen den Blendrahmen mit dem Hilfsrahmen im senkrechten Mittelschnitt bzw. in teilweisem waagrechtem Längsschnitt. Schliesslich zeigen die Fig. 7 und 8 zwei Querschnitte nach den Linien VII-VII bzw. VIII-VIII der Fig. 6.
Ein Blendrahmen 1 bekannter Ausführung ist ortsfest in die Luke eines Schrägdaches einzubauen. An diesem Blendrahmen ist nach Art eines Drehfensters auf Zapfen 2 ein U-förmig profilierter Hilfsrahmen 3 gelagert, der am Blendrahmen 1 parallel zu diesem mittels eines Riegelbolzens 4 feststellbar ist. Die
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Fig. 1 und 5 zeigen den Hilfsrahmen 3 voll ausgezeichnet in Parallellage zum Blendrahmen 1 sowie strichpunktiert gezeichnet gegenüber diesem Rahmen um die Zapfen 2 ausgeschwenkt.
Ein Flügelrahmen 5 von kastenförmige Querschnitt trägt eine Fensterscheibe 6, die klemmend in einen auf der Innenseite des Kastenprofils umlaufenden Schlitz eingeschoben ist. Der Flügelrahmen 5 ist mit seinem oberen Ende am Hilfsrahmen 3 auf Drehzapfen 7 schwenkbar gelagert. In der Nähe seines unteren Endes ist an dem Hilfsrahmen 3 das Gehäuse eines selbsthemmenden Schneckentriebes 8 starr an- geordnet, dessen Schneckenwelle (Antriebswelle) ein vom Dachinnenraum her bequem bedienbares Handrad 9 od. dgl. trägt ; auf der Schneckenradwelle 10 (Abtriebswelle) des Triebes 8 sitzen starr angeordnete Kniehebel 11, die mit ihren freien Enden in Lageraugen 12 an den Profilwangen des Flügelrahmens 5 angelenkt sind.
Durch Betätigung des Handrades 9 kann man den Flügelrahmen 5 um die Drehzapfen 7 in jeden beliebigen Öffnungswinkel zu dem normalerweise mit dem Blendrahmen 1 verriegelten Hilfsrahmen 3 bringen, bis sich die Kniehebel 11 in Streckenlage befinden. Die Selbsthemmung des Schneckentriebes 8 verhindert dabei jede unbeabsichtigte Schwenkbewegung des Flügelrahmens 5.
Die Profile desBlendrahmens l, des Hilfsrahmens 3 sowie des Flügelrahmens 5 sind in bekannter Weise so ausgebildet, dass sie bei geschlossenem Fenster ineinandergreifen und eine das Eindringen von Feuchtigkeit verhindernde nach aussen geschlossene Fläche bilden. Durch Anordnung von Dichtungsstreifen 13 und 14 aus Gummi oder einem ähnlichen elastisch nachgiebigen Werkstoff an den ineinandergreifenden Profilteilen werden auch Kriechwege für die äussere Feuchtigkeit und das Eindringen von Nebelluft ausgeschlossen. An den Stellen der Drehzapfen 2 ist der Hilfsrahmen 3 durch kreisförmig gekrümmte und sich überlappende Hauben 15 nach aussen abgedichtet.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Fenster mit in einer Luke eines Schrägdaches einzubauendem Blendrahmen und einem an dessen oberem Rande um eine waagrechte Achse schwenkbaren Flügelrahmen, der mittels eines von innen betätigbaren selbsthemmenden Schneckentriebes in wählbarem Öffnungswinkel ein-und feststellbar ist sowie am Blendrahmen dichtend schliesst, dadurch gekennzeichnet, dass der Flügelrahmen (5), der wie bekannt an einem um seine waagrechte Mittelachse (2) im Blendrahmen (1) verschwenkbar sowie an einem parallel zu diesem verriegelbaren Hilfsrahmen (3) drehbar ist, mit einerends an seinen Profilwangen innen ange- lenkten, anderends mit der waagrechten Abtriebswelle (10) des amHilfsrahmen (3) angeordneten Schnekkentriebes (8) starr verbundenen Kniehebeln (11) versehen ist und dass an beiden beweglichen Rahmen (3 und 5)entlang ihren Profilwangen mit Ausnahme der Anlenkungsstellen (12) Leisten und Nuten als Dichtungselemente für die Schliessstellen angesetzt sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE220794X | 1957-11-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT220794B true AT220794B (de) | 1962-04-10 |
Family
ID=5836520
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT771058A AT220794B (de) | 1957-11-08 | 1958-11-05 | Fenster mit in einer Luke eines Schrägdaches einzubauendem Blendrahmen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT220794B (de) |
-
1958
- 1958-11-05 AT AT771058A patent/AT220794B/de active
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