AT220716B - Elektromechanischer Zerhacker - Google Patents

Elektromechanischer Zerhacker

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AT220716B
AT220716B AT255161A AT255161A AT220716B AT 220716 B AT220716 B AT 220716B AT 255161 A AT255161 A AT 255161A AT 255161 A AT255161 A AT 255161A AT 220716 B AT220716 B AT 220716B
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AT
Austria
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contact
contact springs
pins
electromechanical
armature
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Application number
AT255161A
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English (en)
Inventor
Karl Ernst Lerner
Original Assignee
Zentralinstitut Fuer Kernphysi
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  • Reciprocating, Oscillating Or Vibrating Motors (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Elektromechanischer Zerhacker 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   3. Störspannungen durch Thermoeffekt an den Kontakten werden nicht wirksam, da an beiden Federn   infolgegleichlanger'3leitwege un, i gleicher   Biegebeanspruchung der Kontaktfedern Spannungen gleicher Gwsse, aber entgegengesetzter   Polarität. auftreten,   die sich gegenseitig kompensieren. 



   4. Die insgesamt mögliche Störspannung ist gleich oder kleiner 5   V.   



   An Hand eines Ausführungsbeispieles soll der Gegenstand der Erfindung näher beschrieben werden. 



   Es zeigen : Fig. 1 eine Gesamtansicht des elektromechanischenZerhackers gemäss der Erfindung, Fig. 2 die Ansicht der Kontaktfedern in Richtung der Stifte gesehen. 



   Der erfindungsgemässe elektromechanische Zerhacker besteht im wesentlichen aus zwei Hauptgruppen :
1. Das elektromechanische Antriebssystem, bestehend aus einer Magnetspule   l,   einem Magnetkern 2 und zwei Polschuhen 3 und 4. Zwischen den Polschuhen 3 und 4 ist auf einer Welle 5 ein Anker 6 drehbar angeordnet. Der zwischen dem Anker 6 und den Polschuhen 3 und 4 bestehende Luftspalt beträgt z. B. auf beiden Seiten 0, 05 mm. 



   2. Das Kontaktsystem, bestehend aus den Kontaktfedern 7 und 8 sowie aus zwei, aus einem Isolierwerkstoff bestehenden Stiften 9 und 10, die mittels einer Walze 11 mit der Welle 5 fest verbunden sind. 



  Durch eine mechanische Kraft, z. B. mittels Zug- oder Torsionsfeder wird der Anker 6 aus seiner Normallage in Richtung des Pfeiles 12 verdreht. Damit werden die Stifte 9 und 10 an der Walze 11 auf die Kontaktfedern 7 und 8 zu bewegt. Indem sie über die Schrägen der Kontaktfedern 7 und 8 gleiten. wird der Kontakt geschlossen und festgehalten. Da im Moment des Schliessens die Kontaktfedern 7 und 8 durch die Stifte 9 und 10 festgehalten werden, wird absolute Prellarmut erreicht. 



   Wird die Magnetspule 1 von einem Strom durchflossen, bildet sich zwischen den Polschuhen ein magnetisches Feld aus. Der Anker 6, der durch die vorstehend genannte Kraft in Richtung des Pfeiles 12 ge- dreht ist, wird durch das magnetische Feld in seine Normallage. gedreht. Dadurch gleiten die Stifte 9 und 10 von den Kontaktfedern, und diese bewegen sich in Richtung des Pfeiles 13 bzw. 14 auf Grund der ihnen aufgegebenen Vorspannung. Damit wird der Kontakt geöffnet. Verschwindet der Stromfluss in der Magnetspule   l,   wird durch die Kraft in Richtung des Pfeiles 12 der Anfangszustand wieder hergestellt. Zwischen dem Antriebs- und Kontaktsystem ist eine Abschirmung 15 angeordnet, die magnetische und statische Einstreuungen auf das Kontaktsystem weitestgehend ausschliesst.

   Durch die besondere Ausführung des Ankers und der Polschuhe sowie ihre Stellung zueinander. wenn der Kontakt geschlossen ist, tritt bei Stromfluss durch die Magnetspule am Anfang der Drehbewegung ein grosses Drehmoment auf. 



   Durch die Verwendung des Drehankersystems mit kleinem und gleichbleibendem Luftspalt   (z. B.   



    0.   05 mm) zwischen Anker und Polschuhen wird den Stiften 9 und 10 an der Walze 11 mit Eintretendes Stromflusses durch die Magnetspule eine grosse Beschleunigung erteilt. Da die entgegenwirkende Kraft in Richtung des Pfeiles 12 nach Beendigung des Stromflusses durch die Magnetspule den gleichen Verlauf in entgegengesetzter Richtung aufweist, können zwei gleiche Kontaktsätze, z. B.   Arbeits- und Ruhekontakt.   gemeinsam angeordnet werden. die in gleicherWeise beansprucht werden und dadurch auch gleiche Eigenschaften besitzen. 



   Durch die an den Kontaktfedern 7 und 8 befindlichen Schrägen, gemäss Fig. 2, ergeben sich für die Stifte 9 und 10 gleich lange Gleitweg, so dass an beiden Kontaktfedern gleiche Biegebeanspruchung auftritt. Die dadurch entstehenden Thermospannungen sind also gleicher Grösse, aber entgegengesetzter Polarität, und kompensieren sich daher. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1.   ElektromechanischerZerhacker (Chopper), dadurch gekennzeichnet,   dass an einem elektromagnetisch   bewegtenÁnker (6)   eine durch eine Abschirmung (15) hindurchragende Welle (5) angeordnet ist, die eine Walze (11) trägt, an der zwei isolierte Stifte (9 und 10) angebracht sind, die bei entsprechender Bewegung des Ankers (6) zwei oder mehrere Kontaktfedern (z. B. 7 und 8) bewegen, in der Weise, dass die Stifte   (9'und   10) auf den Schrägen der Kontaktfedern entlanggleiten, den Kontakt schliessen und die Kontaktfedern in dieser Stellung festgehalten werden.

Claims (1)

  1. 2. Elektromechanischer Zerhacker nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleitwege der Stifte (9 und 10) auf den Kontaktfedern (7 und 8) und die Auslenkung der Kontaktfedern beim Öffnen und Schliessen des Kontaktes gleich lang sind. <Desc/Clms Page number 3>
    3. Elektromechanischer Zerhacker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwei oder mehrere gleiche Kontaktsätze (z. B. Arbeits- und Ruhekontakt) angeordnet sind und zugleich betrieben werden.
AT255161A 1960-12-30 1961-03-28 Elektromechanischer Zerhacker AT220716B (de)

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DE220716X 1960-12-30

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AT220716B true AT220716B (de) 1962-04-10

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ID=5836062

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AT255161A AT220716B (de) 1960-12-30 1961-03-28 Elektromechanischer Zerhacker

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