DE613107C - Fahrkontakt fuer Kleinfoerderanlagen, insbesondere Rohrpostanlagen - Google Patents

Fahrkontakt fuer Kleinfoerderanlagen, insbesondere Rohrpostanlagen

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DE613107C
DE613107C DET35250D DET0035250D DE613107C DE 613107 C DE613107 C DE 613107C DE T35250 D DET35250 D DE T35250D DE T0035250 D DET0035250 D DE T0035250D DE 613107 C DE613107 C DE 613107C
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driving contact
magnet
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magnetic
systems
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G51/00Conveying articles through pipes or tubes by fluid flow or pressure; Conveying articles over a flat surface, e.g. the base of a trough, by jets located in the surface
    • B65G51/04Conveying the articles in carriers having a cross-section approximating that of the pipe or tube; Tube mail systems
    • B65G51/36Other devices for indicating or controlling movements of carriers, e.g. for supervising individual tube sections, for counting carriers, for reporting jams or other operating difficulties
    • B65G51/38Contact devices on interior of tubes for detecting passage of carriers

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Non-Mechanical Conveyors (AREA)

Description

  • Fahrkontakt für Kleinfördeianlagen, insbesondere Rohrpostanlagen Die Erfindung betrifft einen Fahrkontakt für Kleinförderanlagen, insbesondere Rohrpostanlagen, bei denen sich der Fördergutträger mit hoher Fahrgeschwindigkeit vorwärts bewegt. Wenn derartig schnell fahrende Büchsen auf in der Fahrbahn angeordnete Kontakte zur Steuerung irgendwelcher Vorgänge mechanisch einwirken, so besteht .die Gefahr, daß sowohl die Büchsen als auch die Kontakte über Gebühr beansprucht werden und sehr starkem Verschleiß unterliegen. In dem Hauptpatent 59i 4.0o ist bereits vorgeschlagen, die mechanische Einwirkung der Büchse auf den Fahrrohrkontakt dadurch zu ersetzen, daß die fahrende Büchse eine Änderung des magnetischen Feldes an der Steuerstelle hervorruft. Diese Erkenntnis macht sich die Erfindung zunutze.
  • Erfindungsgemäß wird die magnetische Beeinflussung in der Weise durchgeführt, daß durch den Fördergutträger aus gut leitenden magnetischen Werkstoff ein magnetischer Nebenschluß an der Überwachungsstelle zu einem Magneten gebildet wird, so daß das Feld desselben zwischen den Polen geschwächt wird. Diese Feldschwächung kann, wie in den Ausführungsbeispielen gezeigt, in verschiedener Weise zum Schließen- oder Öffnen des Fährkontaktes ausgenutzt werden. In den Abb. r und z ist eine Einrichtung dargestellt, bei der ein durch eine Feder vorgespannter Anker bei der Feldschwächung zum Abfall gebracht wird und hierdurch die Kontaktgabe bewirkt.
  • In Abb.3 wird die Eigenschaft des Wismuts, seinen Widerstand mit der magnetischen Feldstärke zu ändern, ausgenutzt.
  • In :dem Ausführungsbeispiel der Abb. q. wird eine magnetische Differentalscraltung angewendet, während in Abb.5 eine Drehspule zur Kontaktgabe benutzt wird, die zwischen den Polen nach Art eines Drehspuleninstrumentes angebracht ist.
  • Zunächst sei die Anordnung nach Abb. r und a beschrieben.
  • An der Fahrstrecke a, z. B. dem Fahrrohr einerRohrpostanlage, ist ein permanenter oder Elektromagnet b so angeordnet, daß seine Kraftlinien zum Teil das Fahrrohr durchsetzen, zum anderen Teil sich über einen sehr kleinen und leichten Weicheisenanker d schließen. Der Anker d ist an einer Blattfeder e befestigt und legt sich infolge der Anziehungskraft des Magneten b fest gegen die Einstellschraube f, die es gestattet, die Größe des Luftspaltes zwischen den Polen von b und dem Anker d einzustellen. Mit Hilfe der Einstellschraube g wird die Federe so stark gespannt, daß der Anker d gerade noch vom Magneten b gehalten wird. Eine Feineinstellung könnte durch einen veränderlichen magnetischen Nebenschluß zu b erzielt werden ähnlich dem Schwächungsanker beim Hughesapparat. Fährt nun der Fördergutträger beispielsweise eine Rohrpostbüchse mit :einem Mantel aus magnetisch gut leitendem Material an dem Magneten b vorbei, so tritt infolge des magnetischen Nebenschlusses über den Mantel der Büchse eine Schwächung der Anziehungskraft von b auf d ein. Unter Wirkung der Feder e fällt daher der Anker d ab und gibt über h Kontakt. Trägt die Büchse nur einzelne Ringe aus magnetisch gut leitendem Werkstoff, so kann zum Ausgleich der einzelnen Stöße auf dem Magneten b eine Dämpferwicklung i angebracht werden, die sowohl das Anschwellen wie das Abschwellen des magnetischen Flusses-verzögert.
  • In Abb. 3 ist gleichfalls ein Magnet b an der Förderstrecke a angeordnet. Zwischen den Polen N und S des Magneten b befindet sich eine Wismutspirale w. Wird nun durch den Fördergutträger t ein magnetischer Nebenschluß'während der Vorbeifahrt gebildet, so ändert sich der Ohmßche Widerstand der Wismutspirale und das dem Fahrkontakt tragende Relais r spricht an. Durch einen Widerstand q kann der Anzugsstrom für das Relais r eingestellt werden.
  • In Abb. q. ist ein Anordnung gezeigt, bei der eine magnetische Differentialschaltung angewendet wird. Zu dem an der Förderstrecke a liegenden Magneten b wird durch den Fördergutträger t gleichfalls ein magnetischer Nebenschluß gebildet. Den Polen N und S des Magneten b sind die Pole N' und S' eines zweiten Magneten (Kompensationsmagneten) e gegenübergestellt. Zwischen den von den beiden Magneten gebildeten Feldern ist ein Flügelanker c drehbar angeordnet. Von den beiden Magneten werden nun Anziehungskräfte auf den Flügelanker ausgeübt, so daß er die hier in der Abbildung gezeigte Lage einnimmt. Wird jedoch durch den Fördergutträger t der magnetische Nebenschluß gebildet, so tritt eine Schwächung der von den Polen N und S ausgeübten Anziehungskräfte ein, so daß der Einfluß der-' Anziehungskräfte von den Polen N' und S' überwiegt und eine Drehung des Flügelankers bewirkt. Der Flügelanker steuert den Fahrkontaktsatz.
  • In Abb.5 ist eine Anordnung getroffen, die den bekannten Drehspuleninstrumenten ähnelt. b ist gleichfalls der an der Fahrstrecke a angebrachte Magnet, zu dem durch den Fördergutträger t ein magnetischer Kebenschluß während der Vorbeifahrt gebildet wird. Zwischen .den Polen N und S des Magneten ist eine Drehspule o angebracht, die unter dem Einfluß einer Drehungsfeder s steht. Die Spule o wird von einem konstanten Hilfsstrom .durchflossen, so daß von dem Magneten b auf die Spule o eine Richtkraft ausgeübt wird. Tritt nun während der Vorbeifahrt eine Feldschwächung ein, so überwiegt die Kraft der Feder s, und der Fahrkontakt k wird wirksam.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Fahrkontakt nach Patent 591400 für Kleinförderanlagen, insbesondere Rohrpostanlagen; .dadurch gekennzeichnet, daß beim Vorbeifahren durch den Fördergutträger (t) aus magnetisch gut leitendem Werkstoff zu einem an der Fahrstrecke (a) angebrachten Magneten (b) ein magnetischer Nebenschluß gebildet =wird, der eine Feldschwächung zwischen den Polen (N und S) und Magneten (b) bewirkt und die zur Steuerung der Kontakteinrichtung benutzt wird. z. Fahrkontakt nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Feldschwächung ein durch eine Feder (e). vorgespannter Anker (d) zum Abfall gebracht und damit die Kontaktgabe bewirkt wird. 3. Fahrkontakt nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in einer zwischen den Polen des Magneten (b) angeordneten Wismutspirale (w) durch die Feldschwächung eine Widerstandsänderung bewirkt wird, so daß ein in dem Stromkreis der Wismutspirale liegendes Relais (r) zum Ansprechen kommt. q.. Fahrkontakt nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in einer anagnetisehen Differentialschaltung (N, S und N' und S') das Gleichgewicht der Felder durch Bildung des magnetischen Nebenschlusses über den Fördergutträger gestört wird und hierdurch ein unter dem Einfiuß der magnetischen. Felder stehender Flügelanker (c) bewegt wird. 5. Fahrkontakt nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine von einem ; Hilfsstrom durchflossene Drehspule (o) in dem Magnetfeld bei der Feldschwächung durch den Fördergutträger unter dem Einfluß einer Richtfeder (s) eine Drehung erfährt und dadurch den Fahr- i kontakt (k) steuert.
DET35250D 1926-06-27 1928-06-10 Fahrkontakt fuer Kleinfoerderanlagen, insbesondere Rohrpostanlagen Expired DE613107C (de)

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DED50804D DE591400C (de) 1926-06-27 1926-06-27 Anordnung zur wahlweisen Beeinflussung von Signal- und Steuerstellen bei Rohrpostanlagen durch die fahrenden Buechsen
DET35113D DE612951C (de) 1926-06-27 1928-05-08 Kontakteinrichtung fuer Rohrpostanlagen
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