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Gerät zum Aufheben von Spielkegeln
Die Erfindung bezieht sich. ;. auf eine selbsttätige Maschine zum Aufstellen von Spielkegeln und ins- besondere auf ein neues Förderrad, mit dem Spielkegel aus dem Kugelfang einer Kegelbahn an eine Ab- lieferstelle zur Auslieferung an eine Kegelaufstellvorrichtung gefördert werden, welche die Kegel dann auf ihre Plätze auf den Kegelstand einer Kegelbahn bringt.
Der erfindungsgemässe Kegelförderer besitzt mehrere Taschen und mit jeder der Taschen ist eine neuartige Einrichtung zusammengebaut, welche einen in einer Tasche befindlichen Spielkegeisolan- ge darin festhält, bis er an einer vorbestimmten Stelle oder Abgabestation ausgelöst oder bis hinter die
Auslösestation mitgenommen worden ist, je nachdem, wie es von einer geeigneten Steuereinrichtung, beispielsweise einem Zählwerk, bestimmt worden ist. Die Einrichtung zum Festhalten der Kegel ist so gebaut und angeordnet, dass jedes ihrer Betätigungselemente während des Umlaufes des Förderrades über an genau berechneter Stelle neben dem Förderrad liegende Schaltkurven geführt oder bewegt wird.
Nach dieser Betätigung wird jeder Kegelhalter oder Kegelhalterarm durch ein unter Federwirkung stehendes
Kniegelenk in oder ausser Eingriff gehalten, so dass es nicht erforderlich ist, dass die Kegelhalteeinrichtung mit einer ununterbrochenen Kurve zusammenwirkt.
Es ist daher ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine Einrichtung zum Aufheben von Spielkegeln mit kurvenbetätigten Kegelhaltern zu schaffen, bei der ein unter Federwirkung stehendes Kniegelenk den Kegelhalter in geschlossener oder offener Stellung hält, je nachdem, wie es für das Festhalten oder Aus- lösen des Kegels, der sich in der mit dem jeweiligen Kegelhalter zusammenwirkenden Tasche befindet, erforderlich ist.
Nach einem weiteren Erfindungsziel sollen verbesserte mechanische Mittel geschaffen werden, die die Spielkegel im Bedarfsfall sicher aus dem Kegelhebewerk auslösen, so dass sie in die Kegelausrichtund Übertragungseinrichtung einer selbsttätigen Kegelaufstellmaschine überführt werden können.
Ein Erfindungsziel bezieht sich auch auf Mittel zum Tragen eines achslosen Kegelheberades. Diese Mittel enthalten einen in Längsrichtung von der Rückseite des Kegelheberades etwas entfernten Kreisring.
Ein weiteres Erfindungsziel bezieht sich auf ein neuartiges Gerät zum Aufheben von Spielkegeln für eine Kegelaufstellmaschine in Form eines Ringrades von im wesentlichen U-förmigen Querschnitt mit Lagerstellen in den Wänden des U-förmigen Kanales, die als Taschen zur Aufnahme der Kegel dienen, wenn sie aus dem Kugelfang einer Kegelbahn aufgehoben und zu einer Abgabestelle gebracht werden.
Dabei ist jede Tasche mit einem gesondert betätigten Kegelhalter ausgerüstet, der an der Aufhebeeinrichtung befestigt ist und mit dieser umläuft, wobei er mit an geeigneten Stellen angebrachten Betätigungskurven zusammenwirkt. Der neuartige Aufbau der Kegelhalter soll es ermöglichen, dass die Öffnung der Aufhebeeinrichtung nicht versperrt ist, so dass die Kegel aus dem Kugelfang der Kegelbahn entfernt und Instandsetzungen und Einstellungen der Maschine von deren Rückseite her vorgenommen werden können.
Ein zusätzliches Erfindungsziel bezieht sich auf Mittel zum Tragen und Drehen eines achslosen Kegelheberades, bei denen die Geräuschleitfähigkeit zwischen diesem Rad und andern Teilen der selbsttätigen Kegelaufstellmaschine vermindert ist.
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In den Zeichnungen stellen dar : Fig. 1 eine Vorderansicht einer bevorzugten Ausführungsform eines Kegelhebewerkes nach der Erfindung, Fig. 2 eine teilweise geschnittene Teilansicht des oberen Teiles des in Fig. l gezeigten Hebewerkes, Fig. 3 eine'Ansicht entlang der Linie 3 - 3 der Fig. l, Fig. 4 eine teilweise Seitenansicht des unteren Teiles des in Fig. 1 gezeigten Hebewerkes, Fig. 5 eine Schnittdarstellung i entlang der Linie 5 - 5 der Fig. 1, Fig. 5A eine Ansicht einer Einzelheit der in Fig. 5 gezeigten Enrichtung, Fig. 6 eine teilweise Ansicht von oben des in Fig. l gezeigten Hebewerkes, Fig. 7 eine Einzeldarstellung des Kegelzählwerkes und eines Kegelhalters an der Kegelauslösestation, Fig. 8 eine teilweise Ansicht von hinten des in Fig. 7 gezeigten Mechanismus und Fig. 9 eine Ansicht von oben des in Fig. 8 gezeigten Mechanismus.
Bei dem in den Zeichnungen beschriebenen bevorzugtenAusführungsbeispiel der Erfindung ist der Kegelhebeförderer oder das Kegelheberad mit M bezeichnet. Das Rad M ist auf der einen Seite des Kugelfanges einer Kegelbahn angebracht und liegt vorzugsweise quer nahe dem rückwärtigen Ende des Kugelfan- ges. Hier ist das Heberad tätig, um Spielkegel aus dem Kugelfang der Kegelbahn nach oben zu einer Abgabestelle oder Station zu befördern, von welcher die Kegel einer mit dem Rad M verbundenen Kegelaufstelleinrichtung zugeführt werden.
Das nach der Erfindung gebaute Kegelhebe-oder Förderwerk kann in einfacher Weise beliebigen Kegelaufstellmaschinen, die sich eines Kegelhebewerkes bedienen, angepasst werden.
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Teilen der Maschine, zu der das Kegelhebewerk gehört, gestattet, so dass man im Bedarfsfall die Maschine ohne Schwierigkeiten einstellen und instandsetzen oder Kegel wieder aufstellen, entfernen und ersetzen kann.
Der Förderer M ist im wesentlichen von U-förmigem Querschnitt und an seinem äusseren Umfang zur Anpassung an eine Antriebseinrichtung, wie einen Triebriemen 46, vorzugsweise abgeflacht. Wie Fig. 3 erkennen lässt, ist der vordere Rand 30 des Förderers M abgewinkelt und bildet einen U-förmigen oder V-förmigen Flansch, der nach innen und in Längsrichtung, bezogen auf die Stirnseite des Rades, weist.
Das mit 9 bezeichnete Gestell zum Tragen des Förderers M besteht im wesentlichen aus einem Kreisring 10 und daran befestigten Gliedern 12 und 14, die Brückenglieder zum Gestell 9 des Kegelaufstellers bilden. Der Ring 10 ist als Rohr dargestellt, er kann jedoch genau so gut von vollem Querschnitt sein, und das gesamte Gestell kann geprägt, gegossen oder auf beliebige andere Art und Weise hergestellt sein.
Der Ring 10 ist am Gestell 9 des Kegelaufstellers in einer im wesentlichen senkrechten Ebene befestigt und befindet sich in geeignetem Abstand am hinteren Ende der Kegelaufstellmaschine. deren Bestandteil er bildet. Zu der Lächsachse der Kegelbahn steht der Ring 10 im rechten Winkel.
DerFördererM wird aufFührungsrollenl6 in einer senkrechten Ebene geführt. Die Rollen 16 laufen auf Achsen 20. Diese Achsen werden von Haltern 14 und am Gestell 9 befestigten Armen getragen (Fig. 1, 3 und 4).. Die Rollen 16 werden auf ihren Achsen durch Vorlegeringe 22 und Splinte 24 in Wirkstellung ge- halten.
Der Förderer M wird weiterhin durch einen mit 17 bezeichneten Riemenspanner in seiner Lage ge- halten, der eine Führungsrolle 18 besitzt. Diese Rolle 18 übt auf Grund der Gegenwirkung einer Feder 28 des Riemenspanners eine nach unten gerichtete Kraft auf den Förderer M aus. Wie Fig. 6 zeigt, läuft die Führungsrolle 18 auf einer Achse 32. Die Achse 32 ist zwischen den voneinander in Abstand befindlichen Tragarmen 34 eines H-Hebels 35 befestigt, der auf dem am Ring 10 sitzenden Halter 36 angelenkt ist.
Die Führungsrollen 16 und 18 weisen jede einen genuteten Spurkranz 26 auf, in welchen der Flansch 30 des äusseren Randes des Förderers M eingreift, um axiale Bewegungen des Förderers M zu verhindern. Die Riemenspannrolle 38 des Riemenspanners 17 liegt auf der der Führungsrolle 18 gegenüberliegenden Seite und ist an dem Tragarm 40 auf der Achse 42 drehbar gelagert. Die Achse 42 wird zwischen den voneinander in Abstand befindlichen Armen 41 des H-Armes 40 gehalten. Zwischen dem nach oben stehenden Steg 43 des H-förmigen Tragarmes 40 und dem flanschartigen Ansatz einer Stellschraube 44, die an dem nach oben stehenden Steg 43 des Trägers 34 befestigt ist, ist oberhalb des Gelenkzapfens 36 eine Schraubenfeder 28 gelegen.
Auf diese Weise übt die Feder 28 auf den schwenkbaren Tragarm 34 eine Kraft aus, welche die Führungsrolle 18 nach unten gegen den Förderer M drückt. Gleichzeitig übt die Feder 28 eine entgegengerichtete Kraft auf den Tragarm 40 aus und drückt so die mit Flanschen versehene Riemenspannrolle 38 nach unten gegen den Riemen 46.
Der Treibriemen 46 umgibt den Förderer M entlang der Abflachung an seinem äusseren Umfang. Der Treibriemen46 wird durch eine Antriebsscheibe48 von einer geeigneten, nicht näher dargestellten Kraftwelle her in der in Fig. 1 mit A bezeichneten Richtung angetrieben ; Der Treibriemen 46 läuft zwischen
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dem Förderer M und den Führungsrollen 16 und 18. Dadurch wird die Übertragung von Geräuschen von dem Förderer M auf andere Teile der Maschine vermindert.
Die der Station Sl durch geeignete Fördermittel einschliesslich der Walze 16 zugeführten Kegel 50 bewegen sich in die Taschen 11 des Förderrades M. Die in dem Förderrad M sitzenden Kegel 50 werden in der in Fig. l durch den Pfeil B angegebenenRichtung nach oben zu der Kegelabgabestation S2 getragen, wobei entweder das dicke Ende oder das Griffende vorangeht.
An der Station S2 fallen die Kegel 50, wenn sie, wie weiter unten beschrieben, ausgelöst worden sind, aus den Taschen des Förderers M heraus und auf eine Einrichtung T zum Ausrichten und Übergeben der Kegel, an der alle Taschen nacheinander vorbeigehen.
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wünscht ist, kann die Station S2 auch an irgendeiner andern Stelle entlang der Bewegungsbahn des För- derers M liegen, soweit dort nur Platz zum Auslösen der Kegel 50 aus dem Förderer in die Einrichtung
T zum Ausrichten und Übergeben der Kegel vorhanden ist.
Wenn das Kegelheberad M mit den in seinen Taschen sitzenden Kegeln sich von der Auflesestation
Sl zur Station S2 dreht, neigt die Schwerkraft dazu, die Kegel 50 von ihren festen Plätzen zu lösen. Um das zu verhindern, ist für jede Tasche eiP Kegelgreifer 52 vorgesehen, damit jeder Kegel 50 in seiner jeweiligen Tasche gegen Bewegungen während des Transportes zu der Abgabestation S2 hin gesichert ist.
Wie gezeigt, hat das Kegelheberad M normalerweise sieben im gleichen Abstand voneinander be- findliche Taschen, und es werden daher sieben Greifer 52, für jede Tasche einer, gebraucht. Aufbau und Wirkungsweise sind bei jedem Greifer 52 gleich.
Es wird nun Bezug auf die Fig. 5,5A und 7 genommen. Jede der Einrichtungen 52 zum Greifen oder Halten der Kegel enthält einen Montagearm 54, einen Kegelklemmarm 56, an dem drehbar ein Kurven- taster 59 befestigt ist. und ein Kniegelenk 66. Der Kegelklemmarm 56 ist mittels eines Stiftes 58 gelenkig am Montagearm 54 angebracht. Der Arm 54 ist in radialer Richtung auf der Rückseite des Heberades M derartig angebracht, dass das Ansatzstück 57 des Klemmarmes 56 sich durch eine längliche Öffnung 60 in dem Förderer M bewegen kann. An dem Kegelklemmarm 56 ist mittels eines Bolzens 70 eine Gelenkbuchse 68 drehbar angebracht, die mit einem rohrförmigen Ansatz oder einer Hülse 71 versehen ist. Eine Gelenkbuchse 72 ist drehbar an dem Arm 54 mittels eines Bolzens 74 befestigt und mit einer Stange 73 verbunden, die frei in dem rohrförmigen Ansatz 71 gleiten kann.
Eine Schraubenfeder 76 umgibt den rohrförmigen Ansatz 71 und die Stange 73 und legt sich gegen die Gelenkbuchsen 68 und 72. Auf diese Weise hält die Druckkraft der Schraubenfeder 76 den Kegelklemm- arm 56 in geöffneter oder geschlossener Stellung, wenn er über die die Drehpunkte verbindende Mittellinie hinaus verschwenkt worden ist.
Zur Aufnahme von Stössen und Geräuschen sind für jede der Einrichtungen 52 Stossfänger 64 vorgesehen ; bei seiner nach aussen gerichteten Bewegung wird der Kegelklemmarm in der Stellung C (Fig. 5) durch Berührung mit dem Förderer M aufgehalten, während der Arm 54 als Haltepunkt für die volkom- men geschlossene Stellung D dient. An diesen Stellen sind in gleicher Weise Stossfänger 64 angebracht wie an dem Ansatzstück 57 des Klemmarmes 56, wo die Berührung mit den Spielkegeln 50 gedämpft werden soll. Zwischen dem Arm 54 und dem Förderer M sind Stossfänger 62 angebracht.
Beim Betrieb der Maschine dreht sich derDrehförderer M für die Spielkegel in der Richtung B (Fig. l) durch den Kugelfang P der Kegelbahn, bei welcher die Maschine verwendet wird. Die durch den auf der Walze 53 laufenden Kegelförderer 15 an die Station Sl abgelieferten Spielkegel werden in die Taschen des Förderers M eingebracht, aus denen sie dann an die Abgabestation S2 ausgeliefert werden. Die Klemmeinrichtungen 52 des Förderers M sind normalerweise beim Vorbeigehen des Förderers M an der Station Sl geöffnet. In dieser in Fig. 5 mit C angedeuteten Stellung ist das Ansatzstück 57 des Klemmarmes 56 durch die Öffnung 60 aus der ihm zugeordneten Tasche zurückgezogen, und es besteht daher freie Bahn für einen in eine Tasche eintretenden Kegel 50.
Wenn der Förderer M sich dreht und einen Kegel 50 von der Station Sl zur Station S2 hinaufbefördert, berührt die Klemmarmrolle 59 die geneigte Kurve 78 (Fig. 5). Die Kurve 78 ist als Schweisswerkstück dargestellt, sie kann jedoch ebensogut ein Leichtgussstück oder auf beliebige andere Weise, hergestellt sein. Die Kurve 78 ist am Gestell 10 durch einen U-Bolzen 180 etwa in der Mitte zwischen den Stationen Sl und S2 befestigt. Wie Fig. 5 erkennen lässt, wandert die Rolle 59 an der unteren Kante der Kurve 78 entlang. Während die Rolle 59 entlang der Kurve 78 nach oben wandert, wird der Arm 56 gegen die Wirkung der Feder 76 verschwenkt. Die radiale Schwenkbewegung des Armes 56 um den Bolzen 58 bewegt auch den Kniehebel 66 radial auf dem Bolzen 74.
Wenn die Kurve 78 den Arm 56 über die Stellung hinausbewegt. hat, in der die Drehpunkte des Kniegelenkes 66 in einer Linie liegen, treibt die Druck-
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kraft der Feder 76 das Ansatzstück 57 des Armes 56 gegen den Kegel 50 und verhindert so die Entfernung des Kegels 50 aus der Tasche 11.
Falls der Förderer M in der Station S1 keinen Kegel 50 aufgenommen hat, wird der Klemmarm 56 beim Vorbeigehen an der Kurve 78 in die vollkommen geschlossene Stellung D (Fig. 5) verschwenkt. Aus der Fig. 5 ergibt sich, dass der Kegelklemmarm 56 auch Kegel von kleinerem Durchmesser festhält, wie z. B. abgedrehte oder aufgearbeitete Kegel.
An der Station S2 (Fig. 1 und 2) ist ein wahlweise zu betätigender Auslösemechanismus vorgesehen, um die Kegel 50 aus ihren jeweiligen Taschen auszulösen, wenn die Kegel im Verlaufe des Arbeitszyklus der gesamten Kegelaufstellmaschine gebraucht werden. In der dargestellten Ausführungsform der Erfindung ist das Gehäuse 82 (Fig. 2) des Auslösemechanismus durch U-Bolzen 75 auf dem Ring 10 auf der Rückseite des Förderers M befestigt. Wie Fig. 7 zeigt, enthält der Auslösemechanismus vorzugsweise eine Kegelzählplatte 176, einen damit verbundenen Elektromagneten 178 und einen mechanischen Zähler 80.
Die Kegelzählplatte 176 ist so geformt, dass sie, wenn sie schwenkbar an einer horizontalen Achse 84 im Gehäuse 82 befestigt ist, mit ihrem äusseren Ansatz 74 in einer vertikalen Ebene auf einem Bogen. in die und aus der Bewegungsbahn des Kurvenabtasters 59 der Kegelhalteeinrichtung 52 schwingen kann. Der innere Rand 79 der Kegelzählplatte 176 erstreckt sich nach oben, um in das Zählwerk 80 einzugreifen. Der Rand 79 dient als hin-und hergehende Sperrklinke zum Weiterdrehen des Sperrzahnrades 81. Die Kegelzählplatte 176 befindet sich normalerweise in ihrer in gestrichelten Linien in Fig. 7 angedeuteten unteren Stellung E, in welcher sie sich nicht in Eingriff mit dem Zählwerk 80 und nicht in der Bewegungsbahn des Kuvenabtasters 59 befindet.
Wenn sich der Förderer M dreht, um die in den Taschen 11 befindlichen Kegel 50 an die Kegelas- lösestation 52 abzugeben, kommt der Kurvenabtaster 59 jeder Kegelklemmeinrichtung 52 in Eingriff mit der Kurve 74 der Kegelzählplatte 176, wie es bei D in Fig. 7 angedeutet ist. Durch die Berührung des Kurvenabtasters 59 mit der Kurve 74 wird die Kegelzählplatte 176 auf der Achse 84 gegen die Gegenkraft der Schraubenfeder 76 im wesentlichen horizontal bewegt, wodurch der Teil 79 das Sperrzahnrad 81 (Fig. 8) einen Schritt weiterschaltet.
Beim Ablauf der Drehung des Förderers M bewegen sich alle Kurvenabtaster 59 nacheinander entlang der Kurve 74 nach aussen, bis jeder der Kniehebel 66 die ihm zugeordnete Halteeinrichtung 52 in die vollkommen offene Stellung gebracht hat. Bei diesem Vorgang werden die Arme 56 durch die Öffnung 60 zurückgezogen, und die Berührung mit den in den Taschen 11 befindlichen Kegeln 50 wird aufgehoben.
Wenn sie auf diese Weise ausgelöst worden sind, fallen die Kegel 50 in. die Einrichtung T zum Ausrichten und Übergeben der Kegel.
Wenn im weiteren Ablauf der Umdrehung des Rades M die Berührung zwischen dem Kurvenabtaster 59 und der Kurve 74 aufgehoben ist, wird die Zählplatte 176 mittels der Schraubenfeder 86 in ihre ursprüngliche Stellung zurückgebracht. Die Schraubenfeder 86 ist am einen Ende an dem aufrechtstehenden Schulterrand der Zählplatte 176, der dem Rand 79 gegenüberliegt, befestigt. Das andere Ende der Feder 86 ist mit dem Ansatz 88 des Zählwerkes 80 verbunden. Der Ansatz 88 ist am Gehäuse 82 durch eine Schulterschraube 90 gelenkig befestigt. Auf diese Weise hält die Feder 86 im Zählwerk 80 einen nach unten gerichteten Druck gegen den hin-und hergehenden Rand 79 der Zählplatte 176 aufrecht.
Das Sperrzahnrad 81 dreht sich auf einer Schulterschraube 83 auf dem Ansatz 88. Ein Zurückdrehen des Sperrzahnrades 81 wird durch die Schraubenfeder 92 vermieden, welche die Schulterschraube 83 umgibt und zwischen dem Kopf der Schraube 83 und dem Sperrzahnrad 81 (Fig. 9) sitzt.
D s Sperl'zahnrad 81 besitzt zehnzähne und einen damit fest verbundenen Flansch 87, der den Aussen- anfang des Sperrzahnrades neben diesem verlaufend umgibt. An einem Zahn des Sperrzahnrades 81 ist aus dem Flansch 87 ein Winkelsegment 89 ausgespart, um eine Öffnung zu schaffen, durch welche das Endstück 79 der Zählplatte 176 hindurchtreten kann, um in und ausser Eingriff mit dem Sperrzahnrad 81 zu kommen. Nachdem der erste Kegel 50 aus der gewünschten Anzahl von Kegeln (üblicherweise zehn) m die Übergabeeinrichtung T ausgeliefert worden ist, hat die Zählplatte 176 das Sperrzahnrad und den iamit verbundenen Flansch 87 um einen Schritt oder eine Zehntelumdrehung weitergeschaltet und ist in
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Aus dem vorstehenden ergibt sich, dass dann, wenn während des Arbeitszyklus der gesamten Kegelaufitellmaschine Kegel von dem (hier nicht näher dargestellten) Kegelaufstellmechanismus gebraucht werlen, die Kurve 74 in die Bewegungsbahn des Kurvenabtasters 59 gestellt wird, um der Kniehebel 66 jeder greifereinrichtung 52 umzustellen und so das Auslösen der Kegel an der Station S2 zu bewirken. Um dann, fenn'dem Kegelaufstellmechanismus Kegel zugeführt werden müssen, das Einstellen der Kurve 74 in ihre
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Arbeitslage (in Fig. 7 in voll ausgezogenen Strichen dargestellt) sicherzustellen, ist ein nicht näher dargestellter Stromkreis vorgesehen. Dieser enthält Betätigungsmittel, wie z.
B. einen handbetätigten Elektromagnet 178 der erregt wird und daubai die Kurve 74 von der Stellung E in die in ausgezogenen Strichen in Fig. 7 dargestellte Lage bewegt. Der Stromkreis wird aufrechterhalten, bis dem Kegelaufstellmechanismus wenigstens ein Kegel der gewünschten Anzahl von Kegeln zugeführt worden ist. Wie hier gezeigt ist, werden der Ausricht- und Übergabeeinrichtung T nacheinander zehn Kegel zugeführt, da nämlich das Sperr-
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81 zehn Zähneklinke 79 mit den Zähnen des Sperrzahnrades in Eingriff. obwohl der Stromkreis unterbrochen werden kann.
Und bevor nicht zehn Kegel zugeführt worden sind und sich das mit dem Sperrzahnrad in Eingriff stehende
Sperrklinkenende 79 nicht in die Aussparung 89 am Flansch 87 bewegt hat, kann die Armatur 77 nicht nach unten fallen und die Kurve 74 in ihre unwirksame Stellung E zurückgehen lassen.
Wenn dem zugehörigen Kegelaufstellmechanismus zehn Kegel zugeführt worden sind, haben das
Sperrzahnrad 81 und sein Flansch 87 eine vollständige Umdrehung ausgeführt, so dass das ausgesparte Seg- ment 89 in seine ursprüngliche Stellung zurückgekehrt ist und der Zählplatte 176 gestattet, unter dem
Einfluss der Schwerkraft in die Stellung E (Fig. 7) und aus der Bewegungsbahn des Kurvenabtasters 59 zu schwingen. Die Zählplatte bleibt dann unwirksam bis sie nach Erregung des Magneten 178 in der oben beschriebenen Weise wieder aufgerichtet wird.
Die Armatur 77, die den Elektromagnet 178 mit der Zählplatte 176 verbindet, ist durch Abstands- halter 94, die ein gewisses Schwenken der Armatur 77 zulassen, in dem Kern des Elektromagneten zentriert. Die Armatur 77 erstreckt sich durch eine Öffnung in der Zählplatte 176 und ist damit durch eine Schulterschraube 192 federnd verbunden. Die Schulterschraube 192 hängt frei von der Zählplatte 176 (Fig. 7) herab. Sie wird von einer Schraubenfeder 96 umgeben, die zwischen das freie Ende der Armatur 77 und die Zählplatte 176 eingeschaltet ist.
Die Verbindung des freien Endes der Armatur 77 mit der Zählplatte 176 ist derartig, dass die Armatur dann, wenn die Kurve 74 der Zählplatte 176 einen Kurvenabtaster 59 gerade während der durch den Magneten 178 bewirkten Bewegung in die Arbeitsstellung streift, die Feder 96 zusÅammendrückt und das Zurückziehen des Elektromagneten 178 zu vollenden gestattet. Wenn der Kurvenabtaster 59 sich dann weiterbewegt hat, wird die Zählplatte 176 auf Grund der Ausdehnung der Feder 96 in ihre Arbeitslage angehoben.
Auf der Rückseite eines nach unten stehenden Randes der Zählplatte 176 ist ein Gummipuffer 64 angebracht, der als Anschlag für die Armatur 77 in ihrer ausgelösten Stellung dient, wenn sich die Zählplatte 176 in ihrer Arbeitslage befindet.
Es sind Mittel vorgesehen, um die Anzahl der an den Kegelaufstellmechanismus abgelieferten Kegel anzuzeigen. Wie Fig. 8 zeigt, ragt der Flansch 87 durch eine Öffnung im Gehäuse 82 des Auslösemechanismus, so dass Markierungen auf dem Flansch 87 deutlich gesehen werden können. Diese Markierungen können Nummern, Ansätze oder Vorsprünge sein, die fest an dem Flansch 87 angebracht-sind. Auf diese Weise ist eine sichtbare Anzeige gegeben, so dass während des Arbeitszyklus die Anzahl der dem Kegelaufstellmechanismus zu irgendeiner Zeit zugeführten Kegel 50 leicht bestimmt werden kann.
Wie aus dem oben gesagten hervorgeht, befinden sich alle an der Auslösestation S2 ankommenden Kegelhalter 52 in Schliessstellung, egal, ob die zugehörige Tasche 11 des Förderers M einen Kegel 50 trägt oder nicht. Bei einer Tasche 11 des Förderers M, die an der Auslösestation S2 ohne einen Kegel 50 ankommt, befindet sich der zugehörige Kegelhalter 52 in Schliessstellung. In einem solchen Fall wird jeder Kurvenabtaster 59 an der Kurve 74 in der Stellung G vorbeigehen, also ohne Berührung mit der Zählplatte 176 (Fig. 7), daher kann der Zähler 80 nicht betätigt werden.
Es kommt gelegentlich vor, dass Taschen 11 zu der Auslösestation S2 und über diese hinaus bewegt werden, ohne dass sich Kegel darin befinden. Auch dann, wenn mehr als zehn Kegel in der Maschine gehandhabt werden, kann der Bedarf des Kegelaufstellmechanismus so sein, dass gewisse in den Taschen 11 gehaltene Kegel an der Station S2 nicht ausgelöst werden. Wenn dieser Fall eintritt, ist es erforderlich, die Kegelklemmarme in ihre unwirksame Stellung zu bewegen, bevor das Rad M die betreffenden Taschen in die Aufnahmestation Sl bewegt. Um die Arme 56 in dieser Weise zu bewegen, ist eine Kurve 98 vorgesehen, die gegenüber den Kurvenabtastern 59 so angebracht ist,. dass jeder Kurvenabtaster auf einem in der Kegelhaltestellung befindlichen Arm 56 die Kurve 96 berührt und den Kniehebel 66 verschwenkt, so dass die betreffenden Arme 56 in die unwirksame Stellung bewegt werden.
Wie Fig. 3 zeigt, ist die Kurve 98 an dem Ring 10 mittels U-Bolzen 80 befestigt, u. zw. an einer Stelle rechts oberhalb der Station S l, wie Fig. 1 veranschaulicht. Die Kurve 98 ist so gelegen, dass dann, wenn die Arme 56 aus der Berührungstellung mit den Kegeln in den Taschen 11 verschwenkt sind, die Schwerkraft die in den Tauchen 11 sit-
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zenden Kegel nicht herausfallen oder verrutschen lässt.
Um zu verhindern, dass die Kegel 50 auf dem Kugelfang P durch die Öffnung des Förderers M hinaus- fallen, ist am unteren Teil dieser Öffnung ein Kegelprallbrett 100 passender Grösse und Abmessung vor- gesehen (Fig. 1). Dabei greifen an dem Kegelprallbrett 100 befestigte Federklammern 102 über das runde
Gestell 10. Das Kegelprallbrett 100 kann daher leicht entfernt werden, um die Kegel zu wechseln oder
Instandsetzungsarbeiten durch die Öffnung des Förderers M auszuführen.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Gerät zum Aufheben von Spielkegeln aus dem Kugelfang einer Kegelbahn, welches die Kegel in einem mit einer konzentrischen Mittelöffnung und einem im wesentlichen U-förmigen Umfangsringkanal versehenen Drehkörper einer über der Kegelbahn gelegenen Abgabestation zuführt, wobei der Drehkörper auf der einen Seite des Kugelfanges mit Haltemitteln angebracht ist, so dass er darin arbeiten kann, und
Mittel zum Anliefern der Spielkegel in den Kanal des Drehkörpers vorgesehen sind, sowie Einrichtungen zumSichem der in dem Kanal sitzenden Spielliegel, damit sie von der Anlieferungsstelle der Kegel in den
Kanal bis zur Übergabestation nicht daraus entfernt werden können, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtungen (52)
zum Sichern derSpielkegel (50) in dem Kanal des Drehkörpers (M) in gleichenAbstän- den angeordnete, von einem Kniegelenk (66) betätigte Kegelhaltemittel mit Gliedern (57) enthalten, die durch Öffnungen in einer Wand des Kanals bewegt und so in und ausser Halteeingriff mit den in dem Ka- nal sitzenden Spielkegeln bringbar sind, wobei an verschiedenen Stellen entlang der Bewegungsbahn des
Drehkörpers (M) in Abstand voneinander angeordnete Schaltkurven (74, 78,98) zur Betätigung der Knie- gelenke (66) angeordnet sind, um die Halteglieder (57) in und ausser Halteeingriff mit den in dem Kanal sitzenden Kegeln (50) zu bringen.