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Seitenrahmen für Vulkanisierpressen
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die eine obere bzw. untere Begrenzungswand eines Hohlraumes bilden. Zu diesem Zweck wurden die
Platten 14,15 vorher dem Umriss der Seitenplatte 12 entsprechend zugeschnitten. Zwischen den der Sei- tenplatte 12 entgegengesetzten Rändern der Platten 14,15 erstreckt sich eine Wand 16, die durch Schweiss- nähte 17 mit den Platten 14, 15 verbunden ist, so dass jede Backe einen Kasten mit rechteckigem Queri schnitt aufweist. Die Enden des Kastens sind mit Endplatten 18 verschlossen, die ebenfalls längs ihres ganzen Umrisses mit Hilfe von Schweissnähten 19 an die Platten 12, 14, 15 und 16 angeschweisst sind.
Die Platte 14 weist an der der Seitenplatte 12 entgegengesetzten Seite Lappen 20, 21 auf, die mitBoh- rungen 22 zur Aufnahme von Schrauben oder andern Mitteln zur Befestigung der Backe an dem Backenträ- ger versehen sind.
Der Backenträger besteht aus einem Stahlgussstück mit einem mittleren Teil 23, das an den Enden in Queransätze 24 ausläuft. Die dem Vulkanisationsrahmen zugewendete Fläche des mittleren Teiles ist eben und liegt an der Platte 16 der Backe an. Der rechte Teil der beiden Ansätze 24 bleibt unter den
Flügeln 20. In der Oberseite des Backenträgers sind Bohrungen angeordnet, die mit denen der Backe über- einstimmen und ein Einsetzen der nicht dargestellten Schrauben gestatten, mit denen die Backe und der i Backenträger zusammengespannt werden.
Die Queransätze 24 haben miteinander fluchtende Fortsätze 25, die mit den Gleitführungen der Ma- schine zusammenwirkende Richtungspunkte der Seitenrahmen darstellen. Daher kann die Backenanord- nung im Betrieb der Maschine seitlich so verschoben werden, dass die Enden der Seitenplatte 12 an den
Enden der entsprechenden Platte der entgegengesetzten Backe anliegen. Ausserdem haben die Aussenenden der Ansätze 24 Fortsätze 26, an denen in nicht dargestellter Weise Federn zur Rückführung der Backen in ihre Offenstellung angreifen. Die linke Seite des mittleren Teiles 23 hat Ansätze 27 zur Aufnahme der
Enden der Seitendruckstössel.
Die Backe kann durch jede geeignete Einrichtung geheizt werden, z. B. durch einen Widerstand 28 oder mit Hilfe von erhitzten Medien.
Aus obigem gent laar hervor, dass bei einem Wechsel des Modells des in der Maschine zu vulkani- sierenden Schuhes nur die sechs Schrauben 22 zu lösen sind, wonach die Backen einfach durch Abheben abgenommen werden können. während die der Maschine angepassten Teile, nämlich die Backenträger 11, an Ort und Stelle verbleiben und ihre Einstellungen in keiner Weise geändert werden. Die Schrauben 22 sind keiner besonderen Beanspruchung ausgesetzt und können daher Rändelkopfschrauben sein, die mit der
Hand oder mit Hilfe eines Werkzeuges betätigt werden können. Die Schrauben können gegebenenfalls durch blosse. Führungszapfen ersetzt werden. da sie durch das Eigengewicht der Backe festgehalten werden.
Aus Fig. 3 ist ersichtlich, dass für die Backen zwei Führungen 38 vorgesehen und in üblicher Weise derart auf der Maschine montiert werden, dass die darauf gelagerten Backenanordnungen quer zur Bewe- gungsrichtung der nicht dargestellten Druckeinrichtung verschoben werden können, der das Sohlenmuster trägt und bei einwärtsbewegten Backen passend zwischen diese tritt.
Zu diesemZweck bestehen die beiden Führungen aus zwei Winkelprofilen, deren horizontale Schen- kel 39 unten und deren senkrechte Schenkel 40 aussen liegen. An dem oberen Rand der Schenkel 40 kön- nen mit Hilfe von Schrauben 41, die in die Löcher 42 eingreifen, Abdeckungen 43 befestigt werden, die zusammen mit den Schenkeln 39 und 40 zwei U-Profile bilden, in denen die Enden des Backenträgers gleiten können.
Die beiden Backenträger 44,45 gemäss Fig. 3, die in ihrer Funktionsweise den Backenträgern gemäss
Fig. 1 entsprechen, sind einander gleich und zur Längsmittelebene der Maschine symmetrisch, so dass nur einer von ihnen detailliert beschrieben ist.
Sie bestehen aus einem verhältnismässig stark dimensionierten Körper 46, der zwischen den beiden
Führungen 38 angeordnet ist und auf deren horizontalen Schenkeln 39 ruht. Das eine Ende des Körpers 46 besitzt einen Vorsprung 47, der ebenfalls auf dem Schenkel 39 ruht und dadurch die horizontale Lage der entsprechenden Backe bestimmt. Die Aussenseiten dieser Vorsprünge liegen nicht satt an den Schenkeln 40 an, sondern haben Vorsprünge 48, mit denen sie gegen die Schenkel 40 abgestützt sind und dadurch die
Längslage der Backenträger bestimmen.
Innerhalb des Körpers 46 ist eine Bohrung 49 ausgebildet, die die Heizvorrichtung trägt, die im vor- liegenden Fall ein Heizwiderstand 50 ist.
Die äusseren Seitenflächen 51 des Körpers 46 besitzen zwei Plattformen 52, auf denen eine Platte 54 aus Hartmaterial mit Hilfe der Schrauben 53 befestigt ist, die in entsprechende Löcher des Körpers eingreifen. Über dieser Platte ist ein mit Schrauben befestigter Deckel 55 angeordnet, der mit einem T-Schlitz versehen ist, welcher sich von einer unterhalb des oberen Randes des Deckels gelegenen Stelle zum unteren Rand der Platte erstreckt (Fig. 7). In diesem Schlitz sind die Köpfe 56 der Stangen 57 unter-
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