DE1454536C - Vorrichtung zum Kühlen, Reinigen und Befeuchten der Luft - Google Patents

Vorrichtung zum Kühlen, Reinigen und Befeuchten der Luft

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DE1454536C
DE1454536C DE1454536C DE 1454536 C DE1454536 C DE 1454536C DE 1454536 C DE1454536 C DE 1454536C
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Germany
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channel
sieve
water
openings
coiled
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Expired
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English (en)
Inventor
Der Anmelder Ist
Original Assignee
Arndt, Wilfried, 6100 Darmstadt-Eberstadt
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Description

Das Hauptpatent betrifft eine Vorrichtung zum Kühlen, Reinigen und Befeuchten der Luft, bei welcher der zu behandelnde Luftstrom zuerst abwärts und sodann aufwärts geführt wird. Hierbei wird der Luftstrom durch einen gewendelten, mit auswechselbaren Sieben oben abgedeckten Kanal geführt, der sich in einem oben mit Wasser gefüllten und einen abgeschlossenen oberen Luftraum aufweisenden Behälter befindet. Hierbei ist der Wasserdruck derart in bezug auf den im Inneren des gewendelten Kanals herrschenden Druck gewählt, daß das Wasser durch die Sieböffnungen in den Kanal hineinrieselt und vor dem Tiefstpunkt des gewendelten Kanals in einen Tiefbehälter geleitet wird, von dem es mittels einer Pumpe wieder in den Behälter zurückgepumpt wird.
Die Erfindung betrifft eine Verbesserung dieser bereits vorgeschlagenen Vorrichtung und besteht im wesentlichen in einer speziellen konstruktiven Ausbildung der den Kanal oben abdeckenden Siebe, wobei durch Leitbleche, weiche unterhalb der Siebe angeordnet sind, das in den Kanal eindringende Wasser in Richtung zum tiefsten Punkt des Kanals gelenkt wird. Es wird also durch diese Leitbleche dem in den Kanal eindringenden Wasser eine Bewegungskomponente in Längsrichtung des Kanals erteilt, und zwar "in derjenigen Richtung, in welcher die Luft durch den Kanal strömt. Hierdurch wird erreicht, daß das einströmende Wasser keine bremsende Wirkung auf die Luftströmung ausübt, sondern diese noch unterstützt.
Es ist zweckmäßig, wenn die Leitbleche mit dem Sieb im Material verbunden sind. Hierdurch wird es möglich, die Siebe zusammen mit den Leitblechen in sehr einfacher Weise herzustellen, indem die Leitbleche durch Wegdrücken des an den Sieböffnungen befindlichen Materials gebildet werden.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist der Kanal oben durch zwei vom Wasser nacheinander durchströmte Siebe abgeschlossen. In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Hierbei sind alle zum Verständnis der Erfindung nicht erforderlichen Einzelheiten fortgelassen worden. Einander entsprechende Teile sind in allen Figuren in der gleichen Weise gezeichnet. Es zeigt
F i g. 1 das Prinzip der Anordnung des gewendelten Kanals,
Fig. 2 im vergrößerten Maßstab einen Längsschnitt durch ein Stück des Kanals mit eingesetzten Sieben,
F i g. 3 einen Querschnitt durch den Kanal,
F i g. 4 die Draufsicht auf eine Siebplatte,
F i g. 5 einen zugehörigen Querschnitt,
Fig. 6 die Draufsicht auf eine andere Ausführungsform der Siebplatte,
F i g. 7 einen zugehörigen Querschnitt,
F i g. 8 und 9 je eine Draufsicht auf weitere Varianten der Siebplatte,
Fig. 10 einen zugehörigen Querschnitt.
Aus F i g. 1 ist ersichtlich, daß der gewendelte Kanal 1 sich in einem schematisch angedeuteten Behälter 2 befindet. Dieser Behälter ist mit Wasser gefüllt, welches durch (in Fig. 1 nicht dargestellte) feine Sieböffnungen ins Innere des Kanals rieselt. Die den Kanal in Richtung nach abwärts durchströmende Luft wird von dem nicht dargestellten tiefsten Punkt des Kanals in Richtung der eingezeichneten Pfeile durch das mittlere Rohr 3 nach oben in Richlun« zur Vcrbrauchsstellc s>eführl.
F i g. 2 zeigt in vergrößertem Maßstab einen Längsschnitt durch ein Stück des Kanals, F i g. 3 einen zugehörigen Querschnitt. Der Kanal besteht aus einem U-förmigen, gewendelten Profil 4, das oben durch ein mit feinen Öffnungen versehenes Sieb 5 abgedeckt ist, durch welches das Wasser in den Kanal rieselt. Das Sieb 5 ist in F i g. 4 in Draufsicht und in F i g. 5 im Querschnitt dargestellt. Oberhalb des Siebes 5 befindet sich parallel dazu ein mit größeren Löchern versehenes Sieb 6, das in F i g. 6 in Ansicht und in Fig. 7 im Querschnitt dargestellt ist. Sowohl das Sieb 5 als auch das Sieb 6 besitzen eine verstärkte Randzone.
Durch die Anordnung von zwei nacheinander vom Wasser durchströmten Sieben wird das jeweils untere Sieb, das sogenannte Regensieb, von dem im Behälter wirkenden Wasserdruck teilweise entlastet und kann daher schwächer ausgeführt werden, was die Herstellung vereinfacht und verbilligt.
Es hat sich als zweckmäßig erwiesen, im oberen Teil des Kanals als unteres sogenanntes Regensieb die in den Fig.4 und 5 dargestellte Ausführungsform zu verwenden, hingegen im unteren Teil des Kanals die in den Fig. 9 und 10 dargestellte Ausführungsform. Bei letzterer ist das Sieb mit länglichen Schlitzöffnungen 7 versehen, die quer zur Längsrichtung des Kanals verlaufen. Wenn die den gewendelten Kanal durchströmende Luft gegen Ende des Kanals unter Sieben der in F i g. 9 und 10 dargestellten Ausführungsform hindurchströmt, wird dort der Wasserstaub zurückgehalten, welcher sich im Luftraum unterhalb der in den F i g. 4 und 5 dargestellten Siebe bildet. Die für die Erfindung charakteristischen Leitbleche 9 sind in Fig. 2, 5 und 10 deutlich zu erkennen.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Kühlen, Reinigen und Befeuchten der Luft, bei welcher der zu behandelnde Luftstrom gemäß deutschem Patent 1257 397 durch einen gewendelten, mit auswechselbaren Sieben oben abgedeckten Kanal nach abwärts geführt wird, der sich in einem mit Wasser gefüllten und einen abgeschlossenen oberen Luftraum aufweisenden Behälter befindet, und wobei der Wasserdruck derart in bezug auf den im Inneren des gewendelten Kanals herrschenden Druck gewählt ist, daß das Wasser durch die Sieböffnungen in den Kanal hineinrieselt und vor dem Tiefstpunkt des gewendelten Kanals in einen Tiefbehälter geleitet wird, von dem es mittels einer Pumpe wieder in den Behälter zurückgepumpt wird, gekennzeichnet durch Leitbleche (9), die das durch die Sieböffnungen in den Kanal eindringende Wasser in Richtung zum tiefsten Punkt des Kanals lenken.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitbleche (9) mit dem Sieb im Material verbunden sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitbleche von dem Material gebildet werden, welches beim Herstellen der Sieböffnungen weggedrückt worden ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kanal oben durch zwei vom Wasser nacheinander durchströmte Siebe (6 und 5) abgeschlossen ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß im oberen Teil des Kanals das obere Sieb (6) weniger und größere Öffnungen aufweist als das darunter angeordnete Sieb (5).
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß im unteren Teil des Kanals das untere Sieb mit länglichen Schlitzöffnungen (7) versehen ist, die quer zur Längsrichtung des Kanals verlaufen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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