AT219536B - Nachgiebige Verbindung für mehrteilige Grubenausbauelemente, z. B. mehrteilige Streckenausbaubögen - Google Patents

Nachgiebige Verbindung für mehrteilige Grubenausbauelemente, z. B. mehrteilige Streckenausbaubögen

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AT219536B
AT219536B AT36061A AT36061A AT219536B AT 219536 B AT219536 B AT 219536B AT 36061 A AT36061 A AT 36061A AT 36061 A AT36061 A AT 36061A AT 219536 B AT219536 B AT 219536B
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AT
Austria
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screws
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AT36061A
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Karl Theodor Jasper
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Karl Theodor Jasper
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Description


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  Nachgiebige Verbindung für mehrteilige Grubenausbauelemente, z. B. mehrteilige Streckenausbaubögen 
Die Erfindung bezieht sich auf eine nachgiebige Verbindung für mehrteilige Grubenausbauelemente,   z. B.   mehrteilige Streckenausbaubögen, insbesondere aus an den Enden ineinandergelegten Rinnen- profilen   od.   dgl. 



   Die nachgiebige Verbindung von an den Enden ineinandergelegten   Rinnenprofilen   erfolgt in der Regel durch Spannelemente, welche die ineinandergelegten Profilenden gegeneinanderpressen, so dass ein Reibungsschluss entsteht, welcher bei Überschreiten einer vorgegebenen Höchstlast durchbrochen wird, so dass die Profilenden sich gegeneinander verschieben können. Für die Gestaltung derartiger, mit Reibungsschluss arbeitender Spannverbindungen sind schon zahlreiche Vorschläge gemacht worden. Alle diese Verbindungen erfordern jedoch eine gewisse Wartung bezüglich der Nachstellung der Verspannung und sind in ihrer Herstellung und Anbringung vergleichsweise aufwendig. 



   Zur Vermeidung dieser Nachteile der bekanntgewordenen Spannverbindungen befasst sich ein noch nicht zum Stande der Technik gehörender Vorschlag mit dem Gedanken, auf einem der Profileisen ein Bremselement anzuordnen, gegen das sich das Ende des andern Profils anlegt und die sich überlappenden Enden der beiden Profile durch Ringe mit Bewegungsspiel aneinander zu führen. Bei diesem noch nicht bekanntgewordenen Vorschlag ist vorgesehen, dass das Bremselement mit Reibungsschluss arbeitet, welcher bei Überschreitung einer gewissen Höchstlast durchbrochen wird.

   Die nachgiebige Verbindung nach diesem Vorschlag ist bereits wesentlich einfacher als die bekannten mitReibungsschluss arbeitenden Spannverbindungen und erfordert auch weniger Wartung : da es sich aber um eine Reibungsschlussverbindung handelt, ist ein gewisser Arbeitsaufwand für die Herstellung und Anbringung   der Reibungskörper aber   unvermeidlich. 



   Die Erfindung greift den Grundgedanken eines auf einem der   Profilkörper   angeordneten Bremskörpers aus dem geschilderten, nicht zum Stande der Technik gehörenden Vorschlag auf und bezweckt, eine nachgiebige Verbindung für mehrteilige Grubenausbauelemente zu schaffen, welche mit einem Minimum an Arbeitsaufwand hergestellt werden kann und einfach in der Anbringung ist. 



   Dieses Ziel wird   erfindungsgemäss   dadurch erreicht, dass auf einem der Profileisen,   z. B.   dem Innenprofil, ein das Profil umgreifendes   ringförmiges Organ, vorzugsweise   eine ringsum geschlossene Muffe, mittels Schrauben festgeklemmt ist, gegen das sich das Ende des andern Profils abstützt, wobei die UberlappendenEnden der beiden Profile durch Ringe mit Bewegungsspiel aneinander geführt sind. Vorteilhaft sind über die Breite des   ringförmigenorgans verteilt mehrere   Schrauben in Umfangsrichtung des ringförmigen Organs gegeneinander versetzt vorgesehen. Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung sind die zum Festklemmen   des ringförmigen   Organs dienenden Schrauben mit zum Eindringen in das Profil bestimmten Spitzen versehen und weisen zum Anziehen einfache Vierkante auf.

   Die Spitzen der Schrauben sind vorteilhaft gehärtet oder mit Hartmetall bestückt. 



     Beiden vorgeschlagenen Massnahmen handelt es   sich um äusserst   einfache Mittel. welche   mit geringem Aufwand herzustellen sind. Es wird dabei nicht verkannt, dass durch das Eindringen der Schraubenspitzen in das Profil beim Nachgeben der Verbindung Rillen im Profil entstehen und daher das mit der Bremse versehene Profilstück allmählich beschädigt wird. Dies wird jedoch im Hinblick darauf in Kauf genommen, dass die Möglichkeit besteht, jahrelang mit einer solch einfachen Bremse auskommen zu können. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt,   u. zw.   zeigen Fig. leinen 

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Schnitt durch die Verbindung nach der Linie I-I der Fig. 2 und Fig. 2 eine Seitenansicht. 



   In der Zeichnung ist das innere Profileisen mit 10 und das äussere Profileisen mit 11 bezeichnet. Die   beidenProfileisen   sindan denEnden ineinandergelegtund werden an   derÜberlappungsstelle durchRinge   12 mitBewegungsspiel aneinander geführt. Der am Ende des Innenprofils 10 vorgesehene Ring 12 liegt mittels einer Nase 13 oder Brücke am Innenprofil an. 



   Das innere Profileisen 10 wird von einem ringförmigen Organ umfasst, welches aus einer ringsum ge- schlossenen Muffe 14 besteht. In dem den Boden des Rinnenprofils umfassenden Bereich der Muffe 14 sind
Schrauben 15 eingesetzt, mit denen die Muffe 14 am inneren Profileisen 10 festgeklemmt wird. Es sind über die Breite der Muffe 14 mehrere Schrauben verteilt vorgesehen, welche in Umfangsrichtung der Muffe gegeneinander versetzt angeordnet sind, wie dies aus Fig.   l   erkennbar ist. Die Schrauben 15 besitzen ge-   härtete. Spitzen 16.   mit denen sie beim Anziehen in den Profilboden eindringen. Zum Anziehen der
Schrauben sind diese mit Vierkanten 17 versehen. 



   Das Ende des äusseren Profileisens 11 liegt an der Muffe 14 an. Die Schrauben 15 sind entsprechend der gewünschten Tragfähigkeit der Verbindung angezogen worden. Tritt bei Belastung der Verbindung eine
Verschiebung des äusseren Profileisens 11 in Richtung des Pfeiles 18 ein, so wirken die in den Boden des inneren Profileisens eingedrungenen Spitzen 16 der Schrauben 15 bremsend, wobei sie eine Rille im Profil- eisen 10 hinterlassen. Durch mehr oder weniger starkes Anziehen der Schrauben 15 ist eine genaue Regelung der Abbremsung möglich. 



   Wie bereits erwähnt, ist die beschriebene und dargestellte Ausführungsform nur ein Beispiel für die
Verwirklichung der Erfindung und diese ist nicht darauf beschränkt. Es sind vielmehr noch mancherlei andere Ausführungen und Anwendungen möglich. So könnte die Verbindung auch auf Grubenstempel an- gewendet werden. An Stelle einer ringsum geschlossenen Muffe könnte auch eine mit Haken versehene
Muffe verwendet werden, welche mit ihren Haken den Rand des inneren Profileisens übergreift. An Stelle die Befestigungsschrauben ausschliesslich im Bereich des Bodens des Profileisens vorzusehen, könnten sie auch auf die Stege oder Gurtungen des Profils wirken. Die Schrauben können demnach je nach Profilform auf den ganzen Umfang verteilt werden. Auch kann die neue nachgiebige Verbindung für andere Profil- formen verwendet werden. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Nachgiebige Verbindung für mehrteilige Grubenausbauelemente,   z. B.   mehrteilige Streckenaus- baubögen, insbesondere aus an den Enden ineinandergelegten Rinnenprofilen   od. dgl..   dadurch gekenn- zeichnet, dass auf einem der Profileisen, z. B. dem Innenprofil (10), ein das Profil (10) umgreifendes ring- förmiges Organ, vorzugsweise eine ringsum geschlossene Muffe (14), mittels Schrauben (15) festgeklemmt ist, gegen das sich das Ende des andern Profils (11) abstützt, wobei die überlappenden Enden der beiden
Profile (10,   11)   durch Ringe (12) mit Bewegungsspiel aneinander geführt sind.

Claims (1)

  1. 2. Verbindung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass über die Breite des ringförmigen Organs (14) verteilt mehrere Schrauben (15) in Umfangsrichtung des ringförmigen Organs gegeneinander versetzt vorgesehen sind.
    3. Verbindung nach Anspruch 1 oder 2.. dadurch gekennzeichnet, dass die zum Festklemmen des ring- förmigen Organs (14) dienenden Schrauben (15) mit zum Eindringen in das Profil (10) bestimmten Spitzen (16) versehen sind und zum Anziehen einfache Vierkante (17) aufweisen.
    4. Verbindung nach Anspruch 3. dadurch gekennzeichnet, dass die Spitzen (16) der Schrauben (15) gehärtet oder mit Hartmetall bestückt sind.
AT36061A 1960-02-09 1961-01-17 Nachgiebige Verbindung für mehrteilige Grubenausbauelemente, z. B. mehrteilige Streckenausbaubögen AT219536B (de)

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