AT219067B - Stempelvorrichtung - Google Patents
StempelvorrichtungInfo
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- AT219067B AT219067B AT865958A AT865958A AT219067B AT 219067 B AT219067 B AT 219067B AT 865958 A AT865958 A AT 865958A AT 865958 A AT865958 A AT 865958A AT 219067 B AT219067 B AT 219067B
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Stempelvorrichtung EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> Beispielsweise kann wenigstens eine Polschiene mit zum Druckgut hin gerichteten Vorsprüngen ver- sehen sein. Diese Vorsprünge können entsprechend den Ziffern eines Zifferblattes angeordnet sein. Weitere Vorteile des Erfindungsgegenstandes sind aus der Zeichnung zu ersehen. Es zeigen Fig. 1 einen Längsschnitt durch ein erfindungsgemäss ausgebildetes Einstellaggregat, Fig. 2 eine teilweise An- sicht von oben auf das Einstellaggregat nach Fig. l, Fig. 3 den Abdruck eines Einstellaggregates. Nach der in der Zeichnung dargestellten Stempelvorrichtung ist eine Weicheisenkugel 1 zwischen einer ringförmigen Polschiene 2 und einer Polscheibe 3 bewegbar geführt. Die Schiene 2 hat einen T- förmigen Querschnitt, wobei der scheibenförmige Steg 2a die Kugel nach oben abstützt. Der obere Ring- flansch 2b umschliesst die unteren Enden von elf stabförmigen Elektromagneten 4, während der untere Ringflansch 2c insgesamt elf im Querschnitt dreieckförmige Stempelzacken 5 aufweist, die bis in die gleiche Abschlussebene mit der Kugel 1 nach unten wegragen. Bei einer Stempelung mit der Kugelstellung nach Fig. 1 erhält man ein Stempelbild gemäss Fig. 3. Die einzelnen Stempelzacken 5 ergeben dabei ziffernblattmässig verteilte Stempelmarken 6, und durch den Abdruck 7 der Kugel 1 kann die jeweilige Einstellung abgelesen werden, hier z. B. der Wert-3 für die Dichte einer Farbkomponente od. dgl. Die einzelnen Magnete 4 bestehen im wesentlichen aus der Magnetwicklung 8 und einem stabförmigen Magnetkern 9, die durch eine Hülse 10 aus Isolierwerkstoff voneinander getrennt sind. 11 und 12 sind an den Enden der Wicklung vorgesehene Isolierscheiben. Der Magnetkern 9 weist unten einen Ringflansch 13 und eine sich anschliessende Nase 14 auf, die unmittelbar am Steg 2a der Schiene 2 anliegt. Wenigstens diese Schiene 2 und gegebenenfalls die Polscheibe 3 bestehen aus magnetremanenzarmem Werkstoff. Beide sind durch einen Flanschring 15 aus Isolierwerkstoff getrennt. Ein oberer Zapfen 16 des Magnetkernes 9 greift in Bohrungen eines im Querschnitt Z-förmigen Steges 17 und einer Flanschbuchse 18. Die Stege 17 bestehen aus magnetisch leitendem Werkstoff und werden durch eine Gewindehülse 19 gegen die Scheibe 3 gedrückt. Diese Hülse 19 ist auf eine Senkschraube 20 aufgeschraubt, deren Kopf in einer Mittenaussparung der Scheibe 3 sitzt. Eine Mutter 21 ist ebenfalls auf die Senkschraube 20 aufgeschraubt und drückt die Flanschbuchse 18, die oberen Enden der Stege 17, die Magnetkerne 9, den Steg 2a und den Flanschring 15 gegen die Scheibe 3. Durch die Stege 17 sind somit die oberen Pole sämtlicher Magnete mit der Scheibe 3 magnetisch leitend verbunden. Bei Einschaltung eines Magneten 4 erhalten daher die Polschiene 2 und die Polscheibe 3 entgegengesetztes magnetisches Potential, welches am Ort des Magneten den grössten Wert erreicht und von dort nach dem gegenüberliegenden Ende hin nahezu gleichmässig abfällt, so dass sich über die Bahn der im übrigen frei beweglichen Kugel 1 ein magnetisches Gefälle erstreckt, welches die Kugel an die Stelle des eingeschalteten Magneten zieht. Man braucht dann lediglich in der noch zu beschreibenden Weise den Stempelmagneten einzuschalten und erhält einen Abdruck ähnlich Fig. 3. Die Senkschraube 20 ist über die Mutter 21 hinweg nach oben verlängert und durch zweiIsolierschei- ben 22,23 und eine ebenfalls aus Isolierstoff bestehende Abstandsscheibe 24 hindurchgeführt. Darüber sitzt noch eine Anschlussscheibe 25, die für jeden Magneten zwei Aussparungen 26 aufweist, durch die bügelförmige Anschlussplättchen 27 hindurchgeführt sind. Eine weitere Mutter 28 klemmt die Plättchen 27 zwischen den Scheiben 23,25 fest. Das obere Ende 27a der Anschlussplättchen wird jeweils mit einer Steuervorrichtung (Verteiler) verbunden, während das äussere Ende 27b über nicht dargestellte Leitungsstücke, die durch Randaussparungen 22a der Scheibe 22 hindurchgeführt sind, an beispielsweise das obere Ende der Wicklung des zugehörigen Magneten 4 angeschlossen wird. Die unteren Enden der Magnetwicklungen sind an Masse gelegt. Die Schraube 20 hält somit das gesamte Einstellaggregat zusammen. Sie kann weiterhin auch zur Befestigung dieses Aggregates an z. B. einer Trägerplatte verwendet werden. EMI2.1 de ein Durchmesser von 20 mm erzielt, so dass ohne Schwierigkeit wenigstens vier Einstellaggregate an einer gemeinsamen Stempelplatte innerhalb eines Feldes von weniger als 5 x 5 cm untergebracht werden und damit auf den kleinsten üblichen Papieren 6 x 6 cm (mit Rand 7 x 7 cm) vier Korrekturkomponenten registriert werden können, ohne dass es schwierig ist, z. B. noch die Nummer aufzustempeln. Der Nummernstempel ist in der Zeichnung nicht näher dargestellt. Die Erfindung ist nicht beschränkt auf die Anwendung bei Rollenkopiermaschinen, sondern umfasst alle solchen Geräte, bei welchen bestimmte Faktoren für eine spätere Verwertung aufgezeichnet werden müssen, damit eine Kontrolle möglich ist. Insbesondere kann sie überall dort vorteilhaft zur Anwendung kommen, wo die Tätigkeit ungeübterArbeitskräfte überwacht werden soll.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE : 1. Stempelvorrichtung, insbesondere für photographische Papiere, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einem parallel zur Papierebene geführten Druckkörper (1) und aus einer elektrisch fernsteuerbaren Einstellvorrichtung (40) für den Druckkörper (1) besteht.2. Stempel Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellvorrichtung aus mehreren wahlweise einschaltbaren Elektromagneten (4), die nebeneinander angeordnet sind und aus einer quer zu den Kraftfeldern der Magnete angeordneten Führung (2,3) für den aus magnetremanenzarmem Werkstoff bestehenden Druckkörper (1) besteht.3. Stempelvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung (2,3) eine z. B. die Südpole der einzelnen Magnete kurzschliessende Polschiene (3) aufweist.4. Stempelvorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung zwei Polschienen (2,3) mit entgegengesetzter Polarität aufweist.5. Stempelvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Magnetkerne (9) der Elektromagnete (4) mit der einen Polschiene (2) unmittelbar und mit der andern über magnetisch leitende Stege (17) verbunden sind.6. Stempelvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellvorrichtung einen Kreisring aufweist, auf den die Magnete (4) angeordnet sind und dass die Führung kreisförmige Gestalt hat.7. Stempelvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die stabförmig ausgebildeten Magnete (4) zwischen einer Polschiene (3) und einer Flanschbuchse (18) angeordnet sind, wobei in der Mitte der Flanschbuchse (18) und der Polschiene (3) ein die Flanschbuchse und die Polschiene verbindender Bolzen (20) vorgesehen ist.8. Stempelvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die einen Anschlüsse der Magnete (4) kurzgeschlossen und die andern über einen Verteiler (60,43) oder je einen gesondert zu betätigenden Kontakt geführt sind.9. Stempel Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckkörper aus Weicheisen besteht.10. Stempelvorrichtung nach Anspruch 3,4 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung (2, 3) aus magnetisch gering permanentem Werkstoff besteht, deren bei ausgeschalteten Magneten auf den Stempelkörper wirkende Haltekraft grösser als dessen Gewicht ist.11. Stempelvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterseite der Einstellvorrichtung (40) mit Vorsprüngen (5) versehen ist.12. Stempelvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Polschiene (2) mit zum Druckgut hin gerichteten Vorsprüngen (5) versehen ist.13. Stempelvorrichtung nach Anspruch 6,11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsprünge (5) entsprechend den Ziffern eines Ziffernblattes angeordnet sind.
Priority Applications (1)
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| AT865958A AT219067B (de) | 1958-12-15 | 1958-12-15 | Stempelvorrichtung |
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1958
- 1958-12-15 AT AT865958A patent/AT219067B/de active
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