AT218315B - Antriebsriemen, Förderband od. dgl. - Google Patents
Antriebsriemen, Förderband od. dgl.Info
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Description
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Antriebsriemen, Förderband od. dgl.
EMI1.1
oder Polyurethan aufweisen, und eine vollständige und austrocknungsdichte Umschliessung des oder der Zugbänder, insbesondere mit Materialien, die eine hohe Adhäsionskraft besitzen. Weiters nimmtdie Erfindung auch Bezug auf derartige Riemen oder Förderbänder, die einer- oder beiderseits von den Zugbändern in das Umschliessungsmaterial lagende Fortsätze zeigen.
Um mit Hilfe von Kunststoffzugbändem grosse Kräfte übertragen zu können, müssten diese trotz der Verwendung von Werkstoffen hoher Festigkeit eine ziemliche Dicke besitzen. Wird ein solches Kunststoffzugband aber zu dick ausgeführt, wird seine Schmiegsamkeit und Biegsamkeit abträglich beeinflusst, und es leidet insbesondere beim Herumführen des Riemens od. dgl. um Umlenkorgane dessen Haltbarkeit.
Dieser Schwierigkeit wird durch die Erfindung begegnet.
Dieselbe betrifft einenAntriebsriemen, ein Förderband od. dgl. der eingangs erwähnten Art, der bzw. das dadurch gekennzeichnet ist, dass zwischen den Zugbändern und dem Umschliessungsmaterial verstär- kendeDeckschichten, wieTextilien, Kunstfaser-, Glasfasergebilde oder Kombinationen dieser, vorgesehen sind, vorzugsweise mit mindestens gleich hoher spezifischer Festigkeit wie das oder die Zugbänder selbst.
Deckschichten aus den genannten Materialien sind elastisch und nachgiebig, so dass eine Minderung der Biegefähigkeit des Riemens oder Bandes nicht zu fürchten ist. Dabei kann das Zugband selbst denkbar dünn gehalten sein, und es wird die Gesamtbeanspruchungsfähigkeit des Bandes erheblich, unter Umständen um ein Mehrfaches der durch das Zugband allein erreichten Werte, gesteigert.
Vorzugsweise verwendet man nach der Erfindung für die Deckschichten lose Glasfasern oder Glasfasergebilde in Form von Geweben, Strängen, Schnüren, Zwirnen od. dgl. In diesem Falle ist die Deckschichte gemäss einem weiteren Merkmal der Erfindung in einer für die Zugbänder austrocknungsdichten Bindungsmasse eingebettet. Als zweckmässigste. Einbettungsmasse für die Glasfasern oder Glasfasergebilde, aber auch für die andemDeckschichtmaterialien, wird aufgelöstes Polyamid oderPolyurethan, Gumml, Weich- PVC-Massen oder Lacke verwendet. Endlich kommen auch Lacke oder Kunststoffkleber in Betracht, soferne deren Zusammensetzung einen dichten, jedoch geschmeidigen Anschluss an die Zugbänder gewährleistet.
DieVerwendung von Klebemitteln, die einen zumindest geringen Zusatz an aromatischen oder hydroaromatischen Oxyverbindungen haben, bietet einen zusätzlichen Schutz gegen ein Spleissen der Zugbandkanten.
Nach einem ändern erfindungsgemässen Merkmal umhüllen die Deckschichten das oder die Zugbänder zur Gänze oder nur teilweise.
Werden die Deckschichten nur an einer oder beiden Flachseiten des Zugbandes angebracht, ergibt sich eine einfache Herstellungsweise. Eine gänzliche Umhüllung des oder der Zugbänder durch die Deckschichten ist dann von besonderer Bedeutung, wenn die Deckschichte mit einer austrocknungsdichten Bindungsmasse für die Zugbänder hergestellt ist, so dass die sonstige Umhüllung, z. B. die Reibschicht, nicht unbedingt austrocknungsdicht sein muss. Wie bekannt, verlieren Gummi oder ähnliche Massen nach längerer Zeit jene Eigenschaften, welche das Zugband gegen Austrocknung schützen, so dass bei Anwendung der genannten Deckschichte diesbezüglich keine Gefahr mehr besteht.
Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemässen Deckschichten ist die Erleichterung in der Herstellung einerhaltbarenVerbindungzwischendemZugbandbzw. den Zugbändern und dem Umschliessungsmater1al.
Ein weiteres Mittel zur Verbesserung dieser Verbindung sind Fortsätze, die mit den Zugbändern ver-
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klebt, verleimt, vernietet oder lose durch diese hindurchgesteckt sind und die in das Umschliessungsmaterial hineinragen. Durch diese Fortsätze wird nicht nur die für die Herstellung einer solchen Verbindung massgebende Oberfläche vergrössert, sondern-wie leicht einzusehen ist-auch rein mechanisch die Kraftschlüssigkeit zwischen Zugband und Umschliessungsmaterial verbessert.
Die Zeichnung stellt in prinzipieller Darstellungsweise und beispielsweiser Ausführungsform einen Keilriemen nach der Erfindung dar. Die Fig. 1 und 2 zeigen den Keilriemen im Längs- und Querschnitt, die Fig. 3 und 4 sind ebensolche Schnitte, wobei jedoch das Zugband auf beiden Seiten mit in die Umhüllungsmasse ragenden Fortsätzen versehen ist. Fig. 4 ist ein Schnitt nach der Linie IV-IV in Fig. 3.
Die Masse 1 umschliesst das zweckmässig in der neutralen Zone angeordnete Zugband 2 von allen Seiten.
Die Deckschichte - gleichgültig aus welchem der angegebenen Materialien - ist mit 3 bezeichnet.
In den Fig. 3 und 4 sind beiderseits des Zugbandes 2 quer zur Längsrichtung desselben verlaufende Fortsätze verschiedener Form zu erkennen, wobei 4 ein durchgehender Stift und 5 rippenartige Auflagen sind. Solche Fortsätze können natürlich auch nur auf einer Seite des Zugbandes bzw. der Zugbänder in die Umschliessungsmasse hineinragen. Ferner ist es möglich, die Fortsätze auf der Oberseite und der Unterseite des Zugbandes in gleichen Querschnitten anzuordnen oder gegenseitig zu versetzen.
Wenn im vorgesagten die Möglichkeit der Anordnung mehrerer Zugbänder in einem Riemen oder Band erwähnt ist, heisst dies, dass die Zugbänder neben-oder übereinander bzw. auch neben-und über- einander liegen können. Die Deckschichte nach der Erfindung ist in diesem Falle am Zugbandpaket aussen aufgebracht.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Antriebsriemen, Förderband od. dgl., mit einem oder mehreren hochzerreissfesten Zugbändern aus Polyamid oder Polyurethan, vollständiger, austrocknungsdichter Umschliessung des oder der Zugbänder mittelsMaterialien, insbesondererhoherAdhäsionskraft und gegebenenfalls einer- oder beiderseits von den Zugbändern in das Umschliessungsmaterial ragenden Fortsätzen, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Zugbändern und dem Umschliessungsmaterial verstärkende Deckschichten, wie Textilien, Kunstfaser-, Glasfasergebilde oder Kombinationen dieser. vorgesehen sind, vorzugsweise mit mindestens gleich hoher spezifischer Festigkeit wie das oder die Zugbänder selbst.
Claims (1)
- 2. Riemen, Band od. dgl. nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass lose Glasfasern oder Glasfasergebilde als Deckschichte in einer vorzugsweise für die Zugbänder austrocknungsdichten Bindungsmasse eingebettet sind.3. Riemen, Band od. dgl. nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckschichten das oder die Zugbänder teilweise oder zur Gänze umhüllen.4. Riemen, Band od. dgl. nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Fortsätze mit den Zugbändern verklebt, verleimt, vernietet oder lose durch diese hindurchgesteckt sind.
Priority Applications (2)
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Applications Claiming Priority (1)
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| AT218315B true AT218315B (de) | 1961-11-27 |
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Family Applications (1)
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Country Status (2)
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1960
- 1960-02-05 AT AT89860A patent/AT218315B/de active
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1961
- 1961-02-03 FR FR41188A patent/FR1279018A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR1279018A (fr) | 1961-12-15 |
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