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Shifenförmiger Hohlbaustein
Die Erfindung bezieht sich auf einen stufenförmigen Hohlbaustein mit durchgehenden Längskanälen, dessen Breitenmasse des horizontalen Hohlbausteinprofiles ein Vielfaches der Stufenhöhe betragen.
Bekannt sind Hohlbausteine mit L- oder T-förmigen Querschnitten, also Hohlbausteine der eingangs erwähnten Art mit höchstens zwei Abstufungen. Mit ihnen ist es möglich, drei verschiedene Mauerstärken herstellen zu können.
Durch die Verwendung des erfindungsgemässenHohlbausteines gelingt es jedoch, vier und mehr Mauerstärken zu erreichen, wobei meist noch die Wärme- und Schallisolierung verbessert wird.
Der Hohlbaustein nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die zwei einander gegenüberliegenden Seitenflächen symmetrischer Ausbildung mindestens drei Stufen gleicher Höhe und Breite aufweisen.
In der Zeichnung ist in Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemässen Hohlbausteines in perspektivischer Ansicht und in den Fig. 2-5 Verarbeitungsmöglichkeiten mit Hohlbausteinen zur Errichtung von Wänden in vier verschiedenen Wandstärken dargestellt.
Der Hohlbaustein a nach Fig. 1 weist im horizontalen Querschnitt an zwei einander gegenüberliegenden Seitenflächen drei symmetrische Stufen auf, deren Höhe und Breite einander gleich sind. Die ungestufte Breite des Hohlbausteines verhält sich zur gestuften Höhe wie 6 : 3. Bei Verwendung eines vierstufigen Hohlbausteines verhalten sich diese Masse wie 8 : 4 usw.
Der Hohlbaustein a besitzt zur Gewichtsverminderung und zur Dämmung senkrecht verlaufende Längskanäle b, die verschiedene Querschnitte aufweisen können und derart angeordnet sind, dass durch sie die grösste Tragfähigkeit und der höchste Grad von Wärme - und Schallisolierung erreicht wird.
An den Seitenflächen des Hohlbausteines sind vertikale Rinnen c angeordnet, die eine bessere Bindung des Mörtels ermöglichen.
Mit dem dargestellten Hohlbaustein ist es möglich, vier Typen von Mauern mit verschiedenen Wandstärken herzustellen.
In Fig. 2 sind die Hohlbausteine e und f symmetrisch mit den Seiten aneinander gestellt, wodurch eine Mauerstärke erzielt wird, die der dreifachen Stufenhöhe entspricht.
Im Schema der Fig. 3 ragen die Hohlbausteine g auf einer Seite hinaus und sind auf der ersten Stufe aneinander gestellt und mit Mörtel verbunden. Auf gleiche Weise sind auch die Hohlbausteine h, die an der andern Seite hinausragen, zusammengesetzt, so dass sie dann zwischen den Blöcken g zu liegen kommen.
Es ist vorteilhaft, zwischen den Hohlbausteinen einen kleinen Zwischenraum zu lassen, da dadurch die Wärme- und Schallisolierung erhöht wird. Eine auf diese Weise aufgeführte Mauer hat ungefähr eine Stärke, die der vierfachen Stufenhöhe gleichkommt.
Die Fig. 4 stellt eine Einheit von vier Hohlbausteinen dar, die in Kreuzform angeordnet sind, wobei die zwei Hohlbausteine i und j seitlich hinausragen und mit den andern zusammengepasst sind.
Auf diese Weise wird eine Wand von der sechsfachen Stufenhöhe des Hohlbausteines erzielt. Die Geschlossenheit der Mauer wird dadurch erreicht, dass jeder folgende Hohlbaustein gegengleich eingesetzt wird.
In Fig. 5 wird nochmals eine Einheit von vier Hohlbausteinen in Kreuzform dargestellt, wobei die zwei Blöcke fund 1 quergestellt angeordnet sind.
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Auf diese Weise erreicht die Mauer ungefähr eine Stärke, die der achtfachen Stufenhöhe des Hohlbausteines entspricht.
Auch in diesem Falle wird die Geschlossenheit der Mauer durch gegengleiches Einsetzen der Hohlbausteine erreicht.
Die dargestellten Figuren stellen nur vier Möglichkeiten zur Verwendung des in Fig. 1 abgebildeten, dreistufigen Hohlbausteines dar. Mit vier-und mehrstufigen Hohlbausteinen können noch mehr Kombinationen erreicht werden, die die verschiedensten Wandstärken ermöglichen.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Stufenförmiger Hohlbaustein mit durchgehenden Längskanälen, dessen Breitenmass des horizontalen Hohlbausteinprofiles ein Vielfaches der Stufenhöhe betragen, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei einander gegenüberliegenden Seitenflächen in symmetrischer Ausbildung mindestens drei Stufen gleicher Höhe und Breite aufweisen.