AT217652B - Aufhänge-Vorrichtung für Vorhänge od. dgl. - Google Patents

Aufhänge-Vorrichtung für Vorhänge od. dgl.

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AT217652B
AT217652B AT10160A AT10160A AT217652B AT 217652 B AT217652 B AT 217652B AT 10160 A AT10160 A AT 10160A AT 10160 A AT10160 A AT 10160A AT 217652 B AT217652 B AT 217652B
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AT
Austria
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suspension device
curtain
articulated
links
rolling elements
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AT10160A
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English (en)
Inventor
Georg Zorn
Original Assignee
Georg Zorn
Koemmerling Gmbh Geb
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  • Curtains And Furnishings For Windows Or Doors (AREA)

Description


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  Aufhänge-Vorrichtung für Vorhänge od. dgl. 



   Die Erfindung betrifft   Aufhänge-Vorrichtungen   für Vorhänge od.   dgl. -wie   z. B. Gardinen, Teppiche usw.-, und setzt sich eine besonders einfache, leichte und wohlfeile Ausbildung derselben zum Ziele. 



   Nach der Erfindung besteht die Aufhänge-Vorrichtung für Vorhänge aus miteinander   gelenkig verbun-   denen Gliedern, die abwechselnd entgegengesetzt gebogen sind, wobei die obere Kante des Vorhanges zwischen zwei solchen Glieder-Reihen befestigt ist und seine Roll-Elemente auf Achsen gelagert sind, welche mit den einzelnen Gliedern verbunden sind. 



   Die gelenkigen Glieder-Reihen können erfindungsgemäss aus je einem wellenförmigen Streifen bestehen, bei dem die Verbindungsstellen der einzelnen Glieder scharnierartig ausgebildet   sind-vorzugs-   weise durch Verformung des Streifenmateriales, u. zw. bestehen die Glieder-Reihen zweckmässig aus bogenförmigen, abwechselnd konkav und konvex eingesetzten Gliedern, die untereinander mit Scharnieren od. dgl. verbunden sind. 



   Weiters sind an den einzelnen Gliedern der gelenkigen Glieder-Reihen oben Klammern zur Befestigung des zwischen ihnen eingesetzten Vorhanges angebracht und weiters je ein zungenförmige Träger für die Roll-Elemente des Vorhanges. 



   Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Aufhänge-Vorrichtung bestehen die Roll-Elemente des Vorhanges aus Kugeln. Diese Kugeln können nun auf Achsen laufen, die in einem Ring und dieser wieder in einer Gabel befestigt sind, welche mit der an den den Vorhang tragenden gelenkigen Gliedern angebrachten Zunge verbunden ist. 



   Bei einer andern Variante sind die Kugeln in einer vertikalen Schlaufe eingesetzt, die jeweils über einen Stift mit dem Träger eines der am Vorhang angebrachten gelenkigen Gliedes verbunden ist. 



   Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung sind die Roll-Elemente des Vorhanges in einer hohlen Rollbahn mit zwei gegeneinander geneigten Laufflächen geführt ; als Rollbahn für die Roll-Elemente dient vorzugsweise eine unten geschlitzte vielkantige Hohlschiene, bei der von den Kanten des Schlitzes beide Laufflächen nach innen aufgebogen sind. 



   Die gelenkigen Glieder-Reihen der Aufhänge- Vorrichtung können aus jedem beliebigen leichten, verhältnismässig steifen Werkstoff bestehen, wie z. B. aus Metall, aus Kunststoff, aus mit Bakelit getränktem Karton usw. ; die Befestigung dieser wellenförmigen Streifen oder Scharnier-Glieder am oberen Rande det Vorhanges kann durch einfaches Zusammendrücken oder auch durch örtliche Verformung der betreffenden Mittel bzw. auch durch Kombination dieser Massnahmen erfolgen. Die Hohlschienen zur Aufnahme der Roll-Elemente können aus jedem für die erforderliche Bearbeitung geeigneten plattenförmigen bzw. bandförmigen Material bestehen-wie z. B. aus Metall, Kunststoff usw. 



   In der Zeichnung sind mehrere beispielweise Ausführungsformen der erfindungsgemässen AufhängeVorrichtung dargestellt. Es   zeigen : Fig. 1 - 5   eine Aufhänge-Vorrichtung der Reihe nach in Ansicht, im horizontalen Längsschnitt II-II der Fig. 1, in Seitenansicht bzw. im Schaubild und   schliessllchwieder im   horizontalen Längsschnitt (V-V) der Fig.   l,   jedoch mit zusammengeklappten Befestigungselementen ; Fig. 6 - 8 eine andere Variante der Aufhänge-Vorrichtung u. zw. zuerst im Schaubild mit teilweise aufgebroche- 

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 ner Laufschiene sowie ferner im vertikalen Querschnitt bzw. im horizontalen Längsschnitt   VILLI-VU   durch die Laufschiene ; Fig.   9, 10   und 11 sowie Fig. 12 und 13 drei Varianten der Roll-Elemente. 



   Die   erfindungsgemässe Aufhäige-Vorrichtung   besteht-wie ersichtlich-aus zwei   verhältnismässig   steifen, mit abwechselnder Krümmung gelenkig gegliederten Streifen. 



   Im Ausführungsbeispiel wird jeder Streifen gebildet durch eine Aufeinanderfolge konvexer Elemente 1 und konkaver Elemente 2, zwischen denen stets ein kleiner Zwischenraum verbleibt und welche miteinander durch ein biegsames, ein Scharnier bildendes Band 3 verbunden sind. Der obere Rand der Gardine 4 ist zwischen zwei solchen gewellten Gliederstreifen eingeklemmt und daran mittels der federnden   Klemhaken   5 in der Form von Zangen befestigt. In diesem Falle befindet sich an der Oberkante jedes konvexen Elementes l und jedes konkaven Elementes 2 eine Zunge 6, welche einen Halter bildet, an dem eines der Enden einer kleinen Stange 7 befestigt ist, welch letztere einen geraden Teil 8 hat, der die Achse des Rollelementes 9 bildet. 



   Wie es in den Fig. 1 und 3 schematisch dargestellt ist, befinden sich die Rollelemente in einer Hohlschiene 10. Durch die Bewegung der Gardine 4 in bestimmter Richtung verschieben sich die Rollelemente 9 sehr leicht innerhalb der Schiene 10, u. zw. entweder durch Abrollen oder durch Gleiten, und die Gardine wird dabei gerade in der richtigen Weise angeordnet, da die Paare gebogener Elemente 1,2 sich von selbst aneinander legen, wie es in der Fig. 5 dargestellt ist. 



   Bei der Ausführung der Rollelemente nach den Fig.   6-9   wird das   Aufhänge- und   Rollelement der Gardine od. dgl. in der Hauptsache durch ein Kugelelement 11 gebildet, das auf einer Achse 12 ruht, deren 
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 letztere ist befestigt an den Enden der Zinken 14 und 15 einer Gabel, deren Schaft 16 an einer Vorrichtung befestigt ist, welche ihrerseits an der Oberkante der Gardine angebracht ist, u. zw. ist in dem Beispiel nach   Fig.11   dieser Schaft 16 an einer Zunge 17 angebracht, welche letztere einen Teil eines der gebogenen Elemente der Gardinenbefestigungsvorrichtung bildet. 



   Der die Rollbahn bildende hohle Balken besteht in diesem Falle im wesentlichen aus einer dünnen Wandung 18, die derartig gebogen ist, dass sie einen hohlen Balken von rechteckigem Querschnitt bildet, wobei die freien Längskanten der erwähnten   Wandung   18 nochmals nach innen zu umgebogen sind, um die beiden Rollbahnen 19 und 20   Zll   bilden, auf welchen die Kugelelemente 11 frei ruhen können. 



   Es ist leicht zu verstehen, dass man mit dieser Anordnung eine vollständige Aufhänge-, Roll- und   Fiihrungsvorrichtung für   eine in diesem Falle mit 21 bezeichnete Gardine bekommt. Der Hohlbalken 18 selbst kann dabei für den ins Auge   gefassten Verwendungszweck   beliebige Formen annehmen und Abmessungen haben. 



   Bei der Ausführung der Rollelemente nach den Fig. 10 und 11 befindet sich das Kugelelement 11 innerhalb einer profilierten Kammer 22, welche durch den oben erwähnten Befestigungsschaft 16 verlängert ist. 



   Fig. 12 und 13 zeigen eine weitere Ausführung der Rollelemente. Hiebei bestehen diese aus zwei Halbkugelkörpem oder-Schalen 23, die auf einem an den Enden   abgeplattetenStift24   drehbar sind. An diesem Stift hängt mittels einer angebogenen Öse der Schaft 16. 



   Entsprechend der Erfindung bekommt man nicht nur eine ausserordentlich einfache Vorrichtung, die leicht und verhältnismässig billig hergestellt werden kann, sondern man hat auch die Gewissheit, dass die Gardine stets in genauer Weise verschoben werden kann, wobei die obersten Falten völlig regelmässig angeordnet sind. 



   Natürlich gibt es für die beschriebene Vorrichtung zahlreiche Varianten, u. zw. sowohl in der Auswahl der Werkstoffe der durchlaufenden oder unterbrochenen Anordnung der gebogenen Elemente, welche die gewellten Streifen bilden, als auch hinsichtlich der Scharniervorrichtung, der Befestigungsmittel für die Gardine und der Roll- oder Gleitelemente. Man kann die Anzahl der Varianten noch   vergrössern. u. zw. auch   durch die Auswahl der Führungsmittel für die Kugelelemente und die Wahl des Profils und der   Abmessun-   gen der die Rollbahn bildenden Bauelemente. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : l. Aufhänge-Vorrichtung für Vorhänge od. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass sie aus miteinander ge- lenkig verbundenen Gliedern (1-2-1-2...) besteht, die abwechselnd entgegengesetzt gebogen sind, wobei die obere Kante des Vorhanges (4 bzw. 21) zwischen zwei solchen Glieder-Reihen befestigt ist und seine Roll-Elemente (9 bzw. 11, 23) auf Achsen (8 bzw. 12, 24) gelagert sind, welche mit den einzelnen Gliedern verbunden sind. <Desc/Clms Page number 3>
    2. Aufhänge-Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die gelenkigen Gliederreihen aus je einem wellenförmigen Streifen bestehen, bei dem die Verbindungsstellen der einzelnen Glieder scharnierartig ausgebildet sind-vorzugsweise durch Verformung des Streifenmateriales.
    3. Aufhänge-Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die gelenkigen Glieder-Reihen aus bogenförmigen, abwechselnd konkav und konvex eingesetzten Gliedern (1 bzw. 2) bestehen, die untereinander mit Scharnieren (3) od. dgl. verbunden sind.
    4. Aufhänge-Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass an den einzelnen Gliedern (1 bzw. 2) der gelenkigen Glieder-Reihen oben Klammern (5) zur Befestigung des zwischen ihnen eingesetzten Vorhanges (4 bzw. 21) angebracht sind.
    5. Aufhänge-Vorrichtung nach einem der vorherigen Anspräche, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Glieder (1 bzw. 2) der gelenkigen Glieder-Reihen mit je einem zungenförmigen Träger (6 bzw.
    17) für die Roll-Elemente des Vorhanges versehen sind.
    6. Aufhänge-Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Roll-Elemente des Vorhanges aus Kugeln bestehen.
    7. Aufhänge-Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Kugeln (11) der RollElemente auf Achsen (12) laufen, die in einem Ring (13) und dieser wieder in einer Gabel (14-15-16) befestigt sind, welche mit der an den den Vorhang tragenden gelenkigen Gliedern angebrachten Zunge (17) verbunden ist (Fig. 6 und 9).
    8. Aufhänge-Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Kugeln (11) der RollElemente in einer vertikalen Schlaufe (22) eingesetzt sind, die jeweils über einen Stift (16) mit dem Träger (17) eines der am Vorhang angebrachten gelenkigen Gliedes verbunden ist (Fig. 10, 11).
    9. Aufhänge-Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Roll-Elemente des Vorhanges in einer hohlen Rollbahn mit zwei gegeneinander geneigten Laufflächen (19-2 0) geführt sind.
    10. Aufhänge-Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass als Rollbahn für die Roll-Elemente eine unten geschlitzte vielkantige Hohlschiene (18) dient, bei der von den Kanten des Schlitzes beide Laufflächen (19-20) nach innen aufgebogen sind.
AT10160A 1959-01-12 1960-01-07 Aufhänge-Vorrichtung für Vorhänge od. dgl. AT217652B (de)

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