AT217487B - Verfahren zur individuell dosierbaren Nährstoffversorgung von Pflanzen mit Flüssigdüngern - Google Patents

Verfahren zur individuell dosierbaren Nährstoffversorgung von Pflanzen mit Flüssigdüngern

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AT217487B AT408960A AT408960A AT217487B AT 217487 B AT217487 B AT 217487B AT 408960 A AT408960 A AT 408960A AT 408960 A AT408960 A AT 408960A AT 217487 B AT217487 B AT 217487B
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Verfahren zur individuell dosierbaren Nährstoffversorgung von Pflanzen mit Flüssigdüngern   
Kultiviert man Pflanzen in   Erd-oderjydrokultur.   so zeigen sich bei längerem Gebrauch der käuflichen   Volldünger,   auch wenn sie als ballastfrei bezeichnet werden, an den Pflanzen Symptome von Man-   gel-oder Überdungungsschäden.   Diese   Wachstumsstörungen   können durch unrichtig zusammengesetzte Dünger oder/und durch schädliche Bestandteile des Giesswassers hervorgerufen werden.

   Versucht man nun, die Düngung im günstigen Sinn zu beeinflussen, dass man Mangelerscheinungen durch Zufuhr von Nährstoffen regelt, scheitert dies meist daran, dass mit   der Zugabe einesKations   gleichzeitig ein dazugehöriges unerwünschtes Anion bzw. mit   einemAnion   stets ein nicht erwünschtes Kation verabreicht wird. Das Gleiche gilt sinngemäss   beiüberdungungsschäden, so   dass dadurch die angestrebte ausgeglichene Düngung vereitelt wird. W. Schropp weist im Handbuch der landwirtschaftlichen Versuchs- und Untersuchungsmetho-   dik, Methodenbuch VIII : Die   Methodik der Wasserkultur höherer Pflanzen (Neumann Verlag, Radebeul und Berlin   1951).

   Seite 202. darauf   hin, dass beim Ergänzen und Erneuern der Lösung die Möglichkeiten einer nachteiligenBeeinflussung des Pflanzenwachstums durch diese Massnahmen zu beachten sind. 



   Das Ziel der Erfindung war ein Verfahren zu schaffen, welches eine Volldüngung mit Flüssigdünger erlaubt, wobei man nach festgestellten Pflanzenschäden durch Vornahme einschlägiger Prüfungen wie Boden- und Pflanzenteste, Nährlösungskontrollen,   PH- und Leitfähigkeitsrnessungen u. a.   die tatsächlich individuell erforderlichen   Nährstoffanteile   ermittelt und auf optimale Werte bringt. 



   Der Vorteil des Verfahrens nach der Erfindung liegt nun darin, dass auf Grund der vorgenommenen Teste und der Krankheitssymptome die notwendigen   N hrstoffanteile   auf einfachste Art und in einfachster Form in den Flüssigdünger einzubringen sind und in weiterer Fortsetzung eine optimale Düngung ermöglichen. Verschiebungen nach der Anionen- oder Kationenseite sind leicht durchführbar. 



   Darüberhinaus gestattet das Verfahren nach dieser Erfindung auch, weitere im Lauf der Vegetations-   periode auftretende Mangel-oder Überdungungsschäden in einfachster Weise wieder auszugleichen.   Durch Fortsetzung der kontrollierten Düngung kann schliesslich eine individuelle und harmonische Düngung erreicht werden, bei der das Angebot an Nährstoffen gerade dem Bedarf der Pflanze entspricht, so dass ein gesundes Wachstum, gesteigerter Ertrag und Qualität, frühere Erntezeiten und Resistenz gegen Schädlingsbefall erzielt werden kann. 



   Die Erfindung besteht darin, dass man die notwendigen Ionen der Makro- und Mikro-Nährstoffe einer   Volldüngerlösung,     u. zw.   die Kationen in Form der Carbonate, Oxyde, Hydroxyde, unschädlicher Salze von organischen Säuren wie z. B. Azetate, Laktate   u. a.   und die erforderlichen Anionen als freie Säuren in Wasser einbringt und mit dieser Lösung düngt. Durch die bereits erwähnten Teste stellt man den Nährstoffbedarf der Pflanze fest, indem man die verbrauchten bzw. verbliebenen Ionen ermittelt. Im Falle   eines Mangels an bestimmten Nährstoffennimmt   man erfindungsgemäss die Ergänzung derselben durch Zugabe von Carbonaten usw. und/oder von freien Säuren vor.

   Bei festgestelltem Überschuss an bestimmten Nährstoffen erhöht man, mit Ausnahme der   überschüssigen,   alle übrigen Nährstoffe im unveränderten Verhältnis zueinander durch entsprechende Zugaben von Carbonaten usw. für die Kationen und/oder freien Säuren für die Anionen. Sollte hiebei die erlaubte Konzentration überschritten werden, ist eine entsprechende Verdünnung mit Wasser vorzunehmen. In allen Fällen kommen weder unerwünschte Ionen hinzu, noch werden notwendige Ionen vermindert. 



   Es ist natürlich nicht in allen vorkommenden Fällen erforderlich, die erstmalig zu verwendende Voll-   düngedösung   mit den notwendigen Makro-und Mikro-Nährstoffen unbedingt auf die vorstehend angegebene Weise zusammenzustellen, d. h. es müssen die Kationen nicht unbedingt in Form der Carbonate usw. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 und auch die Anionen nicht in Form der freien Säuren eingebracht werden, um auf diese Art die entsprechenden Nährsalze erst zu bilden. Man kann ohne weiteres auch von gegebenen willkürlichen NährsalzMischungen ausgehen, sofern das entsprechende, erfahrungsgemäss   gunstige     Nährstoffverhältnis   für die betreffende Pflanzengattung vorliegt.

   Demnach bildet auch die Herstellung von Nährsalzen in gelöster Form aus Carbonaten usw. und freien Säuren, die als solche ja bekannt ist, an sich nicht den Gegenstand der Erfindung, welche in der individuell dosierbaren Nährstoffversorgung mit festgestelltem Mangel bzw. 



  Überschuss liegt, ohne notwendige Ionen zu vermindern bzw. unerwünschte Ionen zuzuführen. Da nach dem Vorschlag der Erfindung die Einbringung der im   Unter-bzw. Überschuss benötigten   Nährstoffe mittels Carbonaten usw. bzw. mit freien Säuren erfolgt, erscheint es zweckmässig, diese Massnahme auch für die Herstellung der erstmalig benötigten, vollständigen   Düngerlösung   anzuwenden. Der Vorteil, die Nährlösung schon zu Beginn des DUngungsversuches in der angegebenen Weise für die später notwendige Nachdosierung herzustellen, liegt auf der Hand, da bei Verwendung willkürlicher Salzgemische bei der Nachdosierung, besonders der Kationen in Form der Carbonate usw., Niederschläge entstehen können, welche nach dem obigen Verfahren vermieden werden. 



   Nachfolgende Beispiele erläutern die Erfindung, wobei man auch von der Original-Zusammensetzung der erstmalig anzuwendenden Volldüngerlösung ausgehen kann. 



   Beispiel 1 : Anwendung von weichem Wasser mit   4    dH. Gegeben sei die Nährlösung von W.F.Gericke aus"The complete guide to soilless gardening" (1940) Seite   52 (New York, Prentice   Hall) = Lösung   I :   
 EMI2.1 
 
<tb> 
<tb> 1010 <SEP> mg <SEP> Kaliumnitrat <SEP> KNO <SEP> 
<tb> 164 <SEP> mg <SEP> Calciumnitrat <SEP> Ca <SEP> (NO) <SEP> 
<tb> 234 <SEP> mg <SEP> prim. <SEP> Calciumphosphat <SEP> Ca <SEP> (H <SEP> PO)
<tb> 120 <SEP> mg <SEP> Magnesiumsulfat <SEP> MssSO
<tb> 1528 <SEP> mg <SEP> in <SEP> 1 <SEP> Liter <SEP> Wasser
<tb> 
 
Sämtliche Chemikalien sind wasserfrei. Der Einfachheit und der Übersichtlichkeit halber werden hier in diesen Beispielen die Mikro-Nährstoffe ausgelassen.

   Die in der Nährlösung benötigten Kationen und Anionen ergeben, in Form der Carbonate bzw. der freien Säuren angewendet, folgende Zusammensetzung : = Lösung II : 
 EMI2.2 
 
<tb> 
<tb> 690 <SEP> mg <SEP> Kaliumcarbonat <SEP> K <SEP> CO <SEP> 
<tb> 200 <SEP> mg <SEP> Calciumcarbonat <SEP> CaCO
<tb> 84 <SEP> mg <SEP> Magnesiumcarbonat <SEP> MgCCL
<tb> 756 <SEP> mg <SEP> Salpetersäure <SEP> HNCL
<tb> 196 <SEP> mg <SEP> Phosphorsäure <SEP> H <SEP> PO <SEP> 
<tb> 98 <SEP> mg <SEP> Schwefelsäure <SEP> H <SEP> SO <SEP> 
<tb> 
 
Diese Mengen an Chemikalien   (100% ig   und wasserfrei berechnet) werden mit Wasser auf 1 Liter gebracht. 



   Eine mit dieser Nährlösung (vervollständigt mit Mikro-Nährstoffen) laufend   gedUngte   Pflanze zeigt beispielsweise nach einigen Wochen deutliche Kali-Überdungungsschäden, welche durch die verschiedenen Teste bestätigt   werden. EineHerabsetzung desKaligehaltes   auf die Hälfte, unter Beibehaltung der übrigen Nährstoffbestandteile, ist angezeigt. Durch die Herabsetzung in der Lösung   I würde   gleichzeitig der an Kali gebundene Nitratstickstoff nach der Zusammensetzung der Lösung I ebenfalls auf die Hälfte sinken. Werden hingegen in der Lösung n sämtliche   Nährstoffanteile,   mit Ausnahme des   Kaliumcarbonates.   verdoppelt, so bleibt das Verhältnis der verdoppelten Nährstoffanteile zueinander unverändert.

   Infolge der nun erhöhten Konzentration muss die Lösung entsprechend verdünnt werden. Selbstverständlich bleibt es unbenommen, das Kaliumcarbonat beim nächsten Ansatz des Flüssigdüngers zu halbieren bei gleichebliebenen Mengen aller übrigen Nährstoffanteile. 



   Lösung III hätte dann folgende Zusammensetzung : 
 EMI2.3 
 
<tb> 
<tb> 690 <SEP> mg <SEP> Kaliumcarbonat
<tb> 400 <SEP> mg <SEP> Calciumkarbonat
<tb> 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 
<tb> 
<tb> 168 <SEP> mg <SEP> Magnesiumcarbonat
<tb> 1512 <SEP> mg <SEP> Salpetersäure
<tb> 392 <SEP> mg <SEP> Phosphorsäure
<tb> 196 <SEP> mg <SEP> Schwefelsäure
<tb> 
 
Diese Mengen sind mit Wasser auf rund 2 Liter zu bringen. 



   In weiterer   Fortführung     derkultur könnten späterphosphor-und Schwefelmangelerscheinungen   an der Pflanze auftreten, die durch Teste bestätigt erscheinen. Eine Verdoppelung dieser Mangelgehalte wäre zu empfehlen. Bei Lösung I würde mit dem Phosphor und Schwefel gleichzeitig das Calcium bzw. das Magnesium verdoppelt werden. Hingegen gelingt es in der Lösung   HI   durch Erhöhung der Phosphorsäure auf 784 mg und   der Schwefelsäure auf   392 mg diese beiden Anionen zu verdoppeln, ohne den Bestand der Kationen und den des Nitrat-Ions zu verändern. 



   Lösung IV hätte dann folgende Zusammensetzung : 
 EMI3.2 
 
<tb> 
<tb> 690 <SEP> mg <SEP> Kaliumcarbonat
<tb> 400 <SEP> mg <SEP> Calciumcarbonat
<tb> 168 <SEP> mg <SEP> Magnesiumcarbonat
<tb> 1512 <SEP> mg <SEP> Salpetersäure
<tb> 784 <SEP> mg <SEP> Phosphorsäure
<tb> 392 <SEP> mg <SEP> Schwefelsäure
<tb> 
 
Mit hartem Wasser auf 2, 1 Liter zu ergänzen. 



   Im allgemeinen rufen Verschiebungen nach der   Anionen- oder Kationenseite   keine wesentlichen Änderungen im PH-Wert hervor, da solche   Volldüngerlösungen   meist gut gepuffert sind. Erfahrungsgemäss sind Pflanzen gegen alkalische Werte sehr empfindlich, da vor allem die Mikro-Nährstoffe und zum Teil auch die Makro-Nährstoffe unwirksam werden. Eine gewisse Gewöhnung an tiefere PH-Werte lassen die. Pflanzen in Hydrokulturen zu, wenn keine schroffen PH-Sprunge eintreten und entsprechende Antagonisten vorhanden sind. 



     Beispiel 2 :   Anwendung von hartem Wasser mit   22-24  dH.   



   Das benUtzte Wasser enthält entsprechend seiner Härte rund 120 mg Calcium, 25 mg Magnesium, 125 mg Sulfat und 20 mg Chlorid-Ionen im Liter. Um die Zusammensetzung der   Dungerlösung   bezuglich der Nährstoffanteile konstant zu halten, müssen die im harten Wasser enthaltenen Ionen berücksichtigt 
 EMI3.3 
 Lösung zeigt dann folgende Zusammensetzung :
Lösung V : 
 EMI3.4 
 
<tb> 
<tb> 1035 <SEP> mg <SEP> Kaliumcarbonat
<tb> 300 <SEP> mg <SEP> Calciumcarbonat
<tb> 126 <SEP> mg <SEP> Magnesiumcarbonat
<tb> 1134 <SEP> mg <SEP> Salpetersäure
<tb> 294 <SEP> mg <SEP> Phosphorsäure
<tb> 147 <SEP> mg <SEP> Schwefelsäure
<tb> 
 Die im harten Wasser enthaltenen Mengen entsprechen :

   
 EMI3.5 
 
<tb> 
<tb> 120 <SEP> mg <SEP> Calcium.......... <SEP> 300 <SEP> mg <SEP> Calciumcarbonat
<tb> 25 <SEP> mg <SEP> Magnesium <SEP> 87 <SEP> mg <SEP> Magnesiumcarbonat
<tb> 125 <SEP> mg <SEP> Sulfat.......... <SEP> 127 <SEP> mg <SEP> Schwefelsäure
<tb> 
 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 
Um diese   Carbonat-und Säuremengen   ist obige Lösung V zu verringern. Die in Wasser einzubringenden Stoffe ergeben somit
Lösung   VI :   
 EMI4.1 
 
<tb> 
<tb> 1035 <SEP> mg <SEP> Kaliumcarbonat
<tb> 0 <SEP> mg <SEP> Calciumcarbonat <SEP> = <SEP> 300 <SEP> - <SEP> 300 <SEP> 
<tb> 39 <SEP> mg <SEP> Magnesiumcarbonat= <SEP> 126 <SEP> - <SEP> 87 <SEP> 
<tb> 1134 <SEP> mg <SEP> Salpetersäure
<tb> 294 <SEP> mg <SEP> Phosphorsäure
<tb> 20 <SEP> mg <SEP> Schwefelsäure
<tb> 
 
Mit hartem Wasser auf 1 Liter zu ergänzen. 



   Selbstverständlich bleibt es unbenommen, auch diese mit hartem Wasser eingestellte   Düngerlösung   auf den jeweiligen Nährstoffbedarf der Pflanze abzuändern, wie dies im Beispiel 1 beschrieben wurde. 



   Anwendung des Verfahrens : a) Zur laufenden Kontrolle des hohen Nährstoffverbrauches von Intensivkulturen im Freiland oder unter Glas zur Sicherung einer zweckmässigen Nährstoffversorgung, gleichgültig ob es sich um   Erd- oder   Hydrokulturen handelt. b) Zur raschen Behebung von Kulturfehlern bei erkannten   Mangel-oder Überdüngungsschäden,   ohne den Nährstoffspiegel durch Zufuhr unerwünschter oder Verminderung notwendiger Ionen zu verändern. c) Zur Lanzendüngung im Obstbau unter Berücksichtigung der im Boden vorhandenen und der für die Ertrags- und Qualitätssteigerung erforderlichen Nährstoffe. d) Zur Herstellung echter Mangellösungen im Sinne von W. Schropp (loc. cit. Seite 150,226).

   Hiebei kann man bei starker Reduzierung des Anionenanteil die sonst ungelöst bleibenden Carbonate usw. der Kationen in Form unschädlicher Salze organischer Säuren wie Acetate, Laktate   u. a.   in die wässerige Lösung einbringen und mit dieser elastischen   Düngerlösung   die Mangelversuche durchführen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur individuell dosierbaren Nährstoffversorgung von Pflanzen mit Flüssigdünger, dadurch gekennzeichnet, dass man die für bestimmte Volldünger-Nährsalzmischungen notwendigen Ionen der Makro- und Mikro-Nährstoffe, u. zw. die Kationen als Carbonate, Oxyde, Hydroxyde, unschädliche Salze von organischen Säuren und die erforderlichen Anionen als freie Säuren in Wasser einbringt, mit dieserLösung düngt und nach Feststellung des Nährstoffbedarfes der Pflanze bei erkanntem Mangel an be- stimmtenNährstoffen, die Ergänzung der Kationen in Form der Carbonate, Oxyde, Hydroxyde, unschädlicher Salze organischer Säuren und/oder die der Anionen in Form der freien Säuren vornimmt bzw.
    bei festgestelltem Überschuss an bestimmten Nährstoffen, die übrigen Nährstoffanteile im unveränderten Ver- hältnis zueinander gleichfalls in der angegebenen Weise entsprechend erhöht, gegebenenfalls die so erhaltene Lösung verdünnt und mit der auf den individuellen Nährstoffbedarf der Pflanze eingestellten Lösung die Düngung fortsetzt.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4033813A1 (de) * 1989-11-09 1991-05-16 Hydrokultur Gregg Nordkirchen Verfahren zur verbesserung des pflanzenwachstums

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DE4033813A1 (de) * 1989-11-09 1991-05-16 Hydrokultur Gregg Nordkirchen Verfahren zur verbesserung des pflanzenwachstums

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