AT217166B - Verfahren zur Herstellung von aus glasigen Körnern gefritteten Körpern, beispielsweise Filterkörpern - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von aus glasigen Körnern gefritteten Körpern, beispielsweise FilterkörpernInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Herstellung von aus glasigen Körnern gefritteten Körpern, beispielsweise Filterkörpern Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Herstellen von aus glasigen Körnern gefritteten Körpern, beispielsweise Filterkörpern. Das bekannte Verfahren zur Herstellung von Frittenkörpern besteht darin, dass glasige Stoffe in einer Kugelmühle zu Staub und zu. Korngrössen verschiedener Fraktionen zerkleinert werden. Die einzelnen Fraktionen werden kann durch Sieben getrennt und in Formen gebracht, wo sie in einem Sinterofen unter geeigneten Temperaturen zusammengefrittet werden. Der in einer Kugelmühle erzeugte Glasstaub besitzt Kornformen, die nahezu Kugelform aufweisen. Es hat sich nun gezeigt, dass Frittenkörper, welche in erster Linie als Filter verwendet werden, eine möglichst grosse innere Oberfläche besitzen sollen. Die innere Oberfläche eines Frittenkörpers wächst aber mit dem Kleinerwerden der Korngrössen, d. h. mit kleinerwerdender Porengrösse. Um dieses Ziel zu erreichen, sind aber Körner in Kugelform nicht geeignet. Ein weiterer Nachteil des bekannten Verfahrens besteht darin, dass die Trennung der Fraktionen durch Sieben langwierig ist. Ausserdem fällt eine grosse Menge Abtriebstaub an, der für die Erzeugung von Frittenkörpern nicht mehr brauchbar ist. Schliesslich zeigen die nach dem bekannten Verfahren hergestellten Frittenkörper beim Brennen einen grossen Schwund, wodurch vielfach Brandrisse auftreten. Nacheinem weiteren bekannten Vorschlag wird Glaswolle in einernach dem Prinzip eines Fleischwolfes arbeitenden Vorrichtung zerkleinert und das entstehende schüttfähige Glasmehl in einer Kugelmühle weiter zerkleinert. Zum Zusammenfritten sollen dann in der Länge und im Querschnitt übereinstimmende stabförmige Teilchen Verwendung finden. Das Verfahren gemäss der Erfindung zum Herstellen von aus glasigen Körnern gefritteten Körpern, bei- spielsweise Filterkörpern, besteht darin, dass die glasigen Stoffe in einem Walzenstuhl mit einstellbarem Walzenspalt zerkleinert und anschliessend in an sich bekannter Weise unter Wärmeanwendung in einem Sinterofen gefrittet werden. Durch das Verfahren gemäss der Erfindung wird erreicht, dass die Kornform nicht mehr kugelförmig, sondern splittrig ist und hiedurch das einzelne Korn im Verhältnis zu seinem Volumen eine grössere Oberfläche erhält. Dadurch aber erhält auch der erzeugte Frittenkörper eine grössere innere Oberfläche. Für die Herstellung der Fritteiikörper gemäss der Erfindung ist es völlig gleichgültig, ob diese in der Länge und im Querschnitt übereinstimmen. Wichtig ist es nur, dass das Glas im Walzenstuhl zerkleinert wird, da es nämlich dann ausser der langsplittrigen Form noch sehr scharfe Kanten besitzt, an denen die EMI1.1 Auch das Sintern der Frittenkörper ist bei Anwendung der Erfindung mit tieferen Temperaturen und kürzeren Brennzeiten möglich, so dass der Brandschwund viel geringer ist als beim Fritten kugelförmiger Körner. Ferner wird erreicht, dass die splittrigen Körper sich besser ineinander verzahnen und dadurch die Frittenkörper, beispielsweise eine Filterplatte, elastischer werden. Filterkörper, welche nach dem Verfahren gemäss der Erfindung hergestellt wurden, zeichneten sich bei ihrer Prüfung nach dem Blasendruckverfahren durch besonders gleichmässiges Gasen aus. <Desc/Clms Page number 2> Auch in wirtschaftlicher Hinsicht bedeutet das neue Verfahren einen grossen Vorteil. Während das Mahlen in Kugelmühlen und das anschliessende Fraktionieren durch Sieben verhältnismässig hohe Erzeugungskosten des Frittenpulvers erfordert, wird das splittrige Frittenpulver mittels eines Walzenstuhles erzeugt. Die gewünschte Korngrösse wird dann bereits durch die Einstellung des Walzenspaltes vorbestimmt. Das Fraktionieren fällt dann praktisch fort. Während das Sieben bei in Kugelmühlen gemahlenem Pulver mindestens 30 min/kg erfordert, ist bei gewalztem Pulver, welches ja schon sehr nahe an der gewünschten Fraktion liegt, nur eine Siebzeit von etwa 2 min/kg erforderlich. Auch die Zerkleinerungszeit beim Walzen ist bekannterweise nur ein Bruchteil von der, die beim Mahlen in Kugelmühlen erforderlich ist. Die Gestehungskosten der Frittenkörper bei Anwendung des Verfahrens gemäss der Erfindung sind also erheblich geringer als bei Anwendung des bekannten Verfahrens.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Verfahren zum Herstellen von aus glasigen Körnern gefritteten Körpern, beispielsweise Filterkörpern, dadurch gekennzeichnet, dass die glasigen Stoffe in einem Walzenstuhl mit einstellbarem Walzenspalt zerkleinert und anschliessend in an sich bekannter Weise unter Wärmeanwendung in einem Sinterofengefrittet werden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE217166X | 1958-09-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT217166B true AT217166B (de) | 1961-09-11 |
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ID=5830597
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT671259A AT217166B (de) | 1958-09-25 | 1959-09-15 | Verfahren zur Herstellung von aus glasigen Körnern gefritteten Körpern, beispielsweise Filterkörpern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT217166B (de) |
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1959
- 1959-09-15 AT AT671259A patent/AT217166B/de active
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