<Desc/Clms Page number 1>
Maschine zum Hobeln, Schlitzen und Falten von Leder.
EMI1.1
worauf dieselbe mit Zement vorsehen, von dem übrigen Teil des Lederstücks abgetretint, umgebogen, gefaltet und schliesslich, gepresst wird, und alle die hiezu mitwirkenden Vorrichtungen sind so in der Maschine vereinigt, dass die genannten Arbeiten in ununterbrochener Folge vor sich gehen. Dabei ist gleichzeitig eine Schleifvorrichtung vorgesehen, um das Hoboimesser scharf zu halten,
Fig. 1 ist ein Grundriss der Maschine, Fig. 2 ein Querschnitt in der Linie x-x
EMI1.2
in den verschiedenen Stadien der Bearbeitung desselben darstellt.
Die Arbeitsweise der Maschine ist folgende :
EMI1.3
stück von dem Werkstückschieber nach oben verschoben, bis die abgeschärfte Kante sich über der zum Hobelmesser A17 in entgegengesetzter Richtung sich drehenden Scheibe A1
EMI1.4
Scheibe.. angedrickt und durch die in diesem Zeitpunkt unter der Kante vorbeigehende, mit Kiebstoff verschone, vortiefte Fläche Z, Z der Scheibe A4 mit Klebstoff versehen.
EMI1.5
wird, wie die Fig. 18 veranschaulicht. Indem die Scheibe A4 sich nun weiter dreht, wird der nach unten bgebogene Teil der abgeschlrften Lederkante von dem aus Fig. 1 und 2 ersichtlichen abgeschrägten Teil B19 der scheibe erfasst und gegen den oberen Teil der
EMI1.6
festgerieben.
Die Einrichtung der Maschine ist folgende :
EMI1.7
<Desc/Clms Page number 2>
EMI2.1
sitzenden Scheibe AU angetrieben wird.
Fest an dem unteren Ende der Welle  sitzt ferner eine aumenscheibe A5, mit
EMI2.2
worden.
Von dieser Stange wird der Werkstückschieber in Bewegung gesetzt. Derselbe besteht aus dem in Fig. 4 bis 8 dargestellten Teilen, welche folgendermassen zusammengesetzt werden : Die an dem Umfang gerauhte Scheibe A16 (Fig. 4) wird in der Gabel A27 (Fig. 5) 'durch einen Zapfen A26 (Fig. 3) gehalten. Die Gabel A27 wird in die hohle, mit Lager-
EMI2.3
Schraube- gehalten wird, und auf das aus der Hülse nach hinten vorstehende Ende der Gabel A27 wird der mit einem Zapfen versehene Bund A3 () (Fig. 7) aufgesteckt, welcher durch die Schraube A31 an der Gabel befestigt wird.
Die Lagerzapfen A32, A33 der Hülse A28 (Fig. 6) werden dann durch die Löcher des an der Aussenseite des Maschinengestells A2 befestigten Bügels AM (Fig. 8) gebracht, so dass der Werkstück- schieber A16 wie in einem Gelenk auf und ab bewegt werden kann. Unterstützt wird der Wcrkstückschieber A16 von einer Feder A44 (Fig. 3), welche an einem durch eine
EMI2.4
Bügel A39 ist seinerseits durch eine Schraube At an dem Maschinengestell A2 festgeschraubt. Das untere Ende des beweglichen Teils A40 liegt an einer durch das Gestell., 12 geschraubten Schraube A43 an, durch deren Anziehen der Druck der Feder A44 verstärkt werden kann.
Eine durch das Gestell A2 von oben hindurchgehende Schraube A4 (siehe Fig. 3 rechts oben) bildet einen Anschlag, wodurch die Bewegung des Werkstückschiebers nach oben begrenzt wird. Infolge dieser Anordnung und der beschriebenen Zusammensetzung des Werkstückschiebers kann letzterer in jedem beliebigen Winkel zur Schneidkante des Hobelmessors Al7 eingestellt und gehalten werden. Die aus Fig. 4 ersichtliche vorstehende Flansche des Werkstückschiebers A16 wird von dem oberen gabelförmigen Ende eines Lebels 15 gefasst (Fig. 2 und 3), wobei auf dieses Ende des Hebels von einer Feder A18 ein Zug ausgeübt wird, deren eines Ende in einen an dem Hebel befindlichen Haken ein- greift, während das andere Ende an einem Bügel A19 befestigt ist.
Das untere gabelförmig
EMI2.5
springenden Zapfen A13 sitzenden Rolle A14, welche auf dem Zapfen durch eine Mutter gehalten wird (Fig. 3 und 10). Wird nun die verschiebbare Stange AG durch die Daumen- scheibe A5 und die Feder AM hin und her geschoben, so wird ebenfalls der Hebel A15 hin und her bewegt, welcher seinerseits den Werkstückschieber A16 so bewegt, dass das Werstück dem Hobelmesser und der Faltvorrichtung A4 zugeschoben wird.
Die Rückwärtsbewegung des Werkstückschiebers A16 wird durch einen zylindrischen Hemmschuh A46 verhindert, welcher in Fig. 3 in gestrichelten Union gezeichnet und zwischen der Scheibe 116 und der Gabel A27 angeordnet und durch eine an dieser durch die Schraube 48 befestigte Feder A47 nach unten gedrückt wird.
Mit dem Werkstückschieber A16 wirkt der Drückerfuss B zusammen, welcher von einer durch einen Längsschlitz in dem Drückerfuss gehenden Schraube und Mutter einstellbar
EMI2.6
Maschinenarm B22 befestigt ist (Fig. 3), wobei die Befestigungsschrauben durch einen senkrechten Schlitz in dem Teil hindurchgehen, wie aus Fig. 2 deutlich zu ersehen, so dass der Drückerfuss sowohl seitlich als auch in der Höhenrichtung verstellt werden kann.
An dem unteren Ende einer in Lagern des Maschinenarmes B22 verschiebbar gelagerten Drückerstange B21 ist ausserdem ein Drücker B20 angeordnet, Stange B21 wird durch eine starke Feder B23 (Fig. 2), deren freies Ende auf einem auf der Drückerstangc befestigten Hund aufliegt, nach unten gedrückt, welche Bewegung durch eine Mutter am oberen Ende der Stange begrenzt wird. Wc Feder B23 ist durch eine in Fig.
2 in go- stricbelten Linien gezeichnete Schraube an dem Maschinenarm B22 hcfestigt und durch
EMI2.7
<Desc/Clms Page number 3>
EMI3.1
sitzt ferner ein Ktinkentrager Cd, welcher mit einem Stück ungegerbter Haut vorsehen ist und durch eine Feder C3 in Berührung mit einer Schraube c5 gehalten wird.
Die an dem Klinkonträgor ca durch eine Schraube C gehatlene Klinke C7 wird durch eine
EMI3.2
mal nun, wenn die Scheibe Ao gedreht wird, trifft ein an der Scheibe befestigter Lappen C13 (Fig. 9) gegen den Klinkenträger C3, wodurch das Sperrad C9 und dadurch das auf Welle C'sitzende Rad C2 um ein Stück gedreht werden, so dass das Rad C2 Zement an den Teil Z, Z der Scheibe A4 abgibt, wenn dieser Teil an dem Rad C2 vorbeigeht. Das Auftragen des Zements geschieht in folgender Weise.
Wie aus Fig. 15 ersichtlich, ist oben auf der Scheibe A4 eine Daumenscheibe C17
EMI3.3
(Fig. 14,15 und 16). Jedesmal, wenn Scheibe A4 gedreht wird, wird auch die Daumenscheibe C17 gedreht und dadurch eine in Führungen C30, C31 verschiebbar gelagerte Stange C29 hin und her bewegt, welche durch eine Zugfeder C32 gegen den Umfang der
EMI3.4
durch einen Draht C36 und eine Schraube C7 an der Stange C29 gehalten.
Wie aus Fig. 3 links unten ersichtlich, ist in das einstellbar angeordnete Lager A22 der Welle 1120 des Hobelmessers eine lose durch das Maschinengestell hindurchgehende
EMI3.5
ein die Schruabe A24 tragender llebel B' (Fig. 1 und 2) bewegt wird. Da der Hebel fest an dem einen Ende einer drehbaren Welle B2 sitzt, so wird auch die Wolle gedreht und damit ein am anderen Ende derselben befestigter Ilebel B4 so bewegt, dass eine mit diesem Hebel verbundene Stange B3 (Fig. 2) gegen die Wirkung einer Feder B7 nach aufwärts bewegt wird, wodurch der mit dem anderen Ende der Stange verbundene zwei- almige Hebel B'r'um seinen Drehpunkt. B10 am Maschinenarm geschwungen wird.
Der vermittels des Zwischengliedes hall an die in Führungen gelagerte Stange B15 angreifende andere Arm des Hebels bewegt dudurch das an dem unteren Ende der Stange B15
EMI3.6
eingestellt werden kann.
Wie rechts aus Fig. 2 ersichtlich, ist an der aufrechten Welle D eine Hülse einstellbar befestigt, welche mit einem Handhebel D1 versehen ist und ferner mit zwei Armen Da, deren Enden zu einem Lager für eine Welle 1)-5 ausgebildet sind. welche bei / genutet ist und auf welcher die Reibscheibe 7 sitzt, in deren Nabe eine Schraube D8
EMI3.7
festigten Bund eintritt. An dem oberen Ende der Welle e 5 ist eine Schleifscheibe D11 befestigt, welche zum Schleifen des Hobelmessers A17 dient. Um die Welle D5 in Drehung zu versetzen, wird durch Drehung des Handhebels D4 um die Welle D die Reibscheibe D7
EMI3.8
<Desc/Clms Page number 4>
EMI4.1
PATENT. ANSPRÜCHE :
1. Maschine zum Hobeln, Schätzen und Falten von Leder, dadurch gekennzeichnet, dass Vorrichtungen vorhanden sind, durch die die Kante eines Lederstücks in ununterbrochenem Arbeitsgang gehobelt, mit Zement versehen, in Zwiscbonräumon geschützt, ge- faltet und gepresst wird, wodurch eine dünne gefaltete Lederkante erzeugt wird.