AT216168B - Tisch - Google Patents

Tisch

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AT216168B
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Moebelfabrik Franz Lipp
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B1/00Extensible tables

Landscapes

  • Tables And Desks Characterized By Structural Shape (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Tisch 
Es ist ein Tisch bekannt, bei dem die Platte aus zwei Hälften besteht, die in ihrer Ebene um 900 schwenkbar sind und nach Beendigung ihrer Verschwenkung durch Zwischenlegen von Platten vergrösserbar sind, wobei die beiden Hälften durch Feder und Nut an den Stossstellen ineinandergreifen, ausserdem auf Schienen eines Schlittens geführt sind, in der Grundstellung miteinander gekuppelt und nach Drehung um 900 auseinanderziehbar sind, wobei die Schlittenführungen mit dem Tischunterteil durch Lenkerpaare verbunden sind, die ein Anheben der aus der   Grundstellung verschwenkten Tischhälften ermöglichen. Die Len-   ker sind dabei um einen kurzen Bereich schwenkbar und stützen sich in der angehobenen Lage der Tischplatte auf den Zargenrändern der Schmalseiten auf.

   Ausserdem sind die beiden Hälften der Tischplatte je für sich an kurzen Lenkern angebracht, die nur einen Bewegungsbereich von zirka 900 besitzen. 



   Es ist ferner ein Tisch mit in zwei Dimensionen vergrösserbarer Tischplatte bekannt, bei dem die Platte entlang ihrer Längsachse in zwei Plattenteile unterteilt ist, welche vermittels je zweier am Untergestell und an den Plattenteilen angelenkter Lenker in ihrer Ebene selbst um   90    verschwenkbar sind, so dass nach Verschwenkung der Plattenteile die vorher in der Längsachse der Platte gelegenen Kanten der Platten sich im Abstand gegenüberliegen, so dass eine Zwischenplatte eingesetzt werden kann. Dabei werden die Tischplattenteile nur in ihrer eigenen Ebene verschwenkt. 



   Es ist auch ein Tisch mit zwei in der Vertikalen schwenkbaren Tischplattenteilen bekannt, die eine ebene Schalenform besitzen und deren jede durch zwei Lenkerpaare in der Vertikalen begrenzt aus einer Grundstellung, in der ihre offenen Seiten aneinanderstossen, in eine voneinander entfernte Lage, in der ihre offenen Seiten mit einem festen Tischplattenteil, der unter den schwenkbaren Tischplattenteilen angeordnet ist, bündig abschliessen. Die relativ kurzen Lenker sind einerseits an der Aussenseite der Tischzarge und anderseits an den inneren Seiten der   Randteile der Tischplattengelenkigvorgesehen.   



   Den Gegenstand der Erfindung bildet demgegenüber ein Tisch mit Tischplattenteilen, die durch Ver- änderung ihrer Lage zum Tischplattenrahmen aus einer zusammengelegten Stellung in eine vergrösserte Stellung gebracht werden können, wobei das wesentliche Kennzeichen der Erfindung darin besteht, dass die Tischplattenteile durch ein Lenkersystem miteinander und mit den Rahmenteilen des Tisches gelenkig verbunden sind, wobei sie durch blosse Schwenkbewegung der Lenker aus einer übereinander angeordneten Lage über zahlreiche Zwischenstellungen in eine gestreckte Lage verbringbar sind. 



   Ein weiteres Kennzeichen der Erfindung besteht darin, dass die   Lenker paarweise zwei Gelenkparallelo-   gramme bilden, die an gegenüberliegenden Seiten des Tischrahmens und der Tischplattenteile um zirka   1800   verschwenkbar vorgesehen sind. 



   Ausserdem ist der Tisch nach der Erfindung noch dadurch gekennzeichnet, dass je zwei Lenker an jeder der einander gegenüberliegenden Seiten des Tischrahmens und der Tischplattenteile etwa in der Mitte der Lenker mit dem zugehörigen Rahmenteil und an dem einen Ende mit dem einen Tischplattenteil und an dem andern Ende mitdem andern Tischplattenteil gelenkig verbunden sind. 



   Gegenüber dem Bekannten ergibt sich bei dem Gegenstand der Erfindung der besondere Vorteil, dass sich die beiden Tischplattenteile gleichzeitig und gleichmässig unter Erhaltung der waagrechten Lage bei jeder Bewegung verstellen lassen, wodurch es   möglichist, z. B. bei gestufter Stellung der beiden Tisch-   plattenteile zueinander beide Plattenteile mit Geschirr zu versehen und ohne Gefahr die beiden Plattenteile in die Strecklage zueinander zu bringen. In der genannten gestuften Lage sind diebeiden Tischplattenteile so angeordnet, dass diese bequem mit dem Geschirr oder Besteck beschickt werden können. 



   In der völlig zusammengeklappten Lage der beiden Tischplattenteile nimmt der Tisch nur die Hälfte des Raumes oder der Grösse gegenüber der Tischplatte in gestreckter Lage der Tischplattenteile ein. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



  Dieshat den Vorteil, dass die Verpackung des Tisches auf den geringstmöglichen Raum eingeschränkt werden kann. Dazu dient noch besonders vorteilhaft der Umstand, dass die   Füsse   und eine allfällige Zwischenplatte zu einem kleinen Paket zusammengestellt werden können, das in einer grösseren Schachtel unterbringbar ist und bei Versand und Lagerhaltung einen ganz geringen Raum einnimmt. 



   Man kann in einer Stellung, bei welcher die Tischplattenteile in einer gestuften Lage zueinander angeordnet sind, beide Teile als Tischplatten verwenden und das Geschirr od. dgl. aufstellen, -und sodann als Buffet verwenden, oder in die volle Tischplattengrösse strecken, so dass aus einem Serviertisch mit einem Griff ein Teetisch oder ein Speisetisch wird. 



   Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise   Ausführungsformdes Gegenstandes   der Erfindung, u. zw. stellt die Fig. 1 schematisch eine Seitenansicht dar, während die Fig. 2 eine Draufsicht veranschaulicht. Die Fig. 3 zeigt eine Einzelheit des Lenkerparallelogrammes in einer vergrösserten Darstellung und mit teilweiser Ansicht der beiden Tischplattenteile und des Rahmens in Seitenansicht und schematisch, während   die Fig. 4den   Tisch nach   Fig. 1in   der gestreckten Lage der beiden Tischplattenteile zeigt. Die Fig. 5zeigt in vergrösserter Darstellung und im Schema die beiden Lenker einer Tischplattenseite in der Lage, in der die beiden Tischplattenteile aufeinanderliegen und die Lenker einen spitzen Winkel zur Horizontalen einschliessen.

   Die Fig. 6 zeigt einen Teilschnitt nach der Linie VI-VI der Fig. 1 und die Fig. 7 einen Teil-   schnittnach der Linie VII-VIIder Fig. l, beideDarsteIlungenin   vergrössertem Schnitt. 



   Die Tischfüsse   1,     z. B.   aus Metall oder einem andern Material auch Holz od. dgl., sind mit ihren oberen Enden in die Steckhülsen 2 an den Ecken eines Rahmens eingesteckt, der nur aus zwei Schmalsei-   ten 3 und den als Handgriffe ausgebildeten   Teilen 4 besteht. Unten sind die Füsse mit Schraubenbolzen versehen, welche durch Ausnehmungen 6 des Rahmens 7 der Abstellplatte 8 gesteckt und mit Schraubenmuttern 9, die auch   Flügelschraubenmuttern   sein können, versehen werden, durch welche eine Verspannung der Füsse mit der genannten Platte erfolgt. 



   Bei 10, 10a sind je ein Lenkerpaar 11,11 an jeder Innenseite der beiden Rahmenteile 3 angelenkt,   u.   zw. so, dass der eine Schwenkzapfen 10a tiefer liegt als der andere, so dass die Anlenkung in zwei verschiedenen Ebenen erfolgt. 



   Die Enden der Lenker 11 sind paarweise einander gegenüberliegend bei 14 und 14a bzw. 15 und 15a an den Innenseiten, d. h. an den den Anlenkstellen an den Rahmenteilen 3 zugekehrten Schmalseiten der Tischplattenteile 17 und 18 angelenkt, dabei sind die Entfernungen der paarweisen Anlenkstellen 14, 14a bzw. 15,15a voneinander genau gleich der Entfernung der Schwenkzapfen 10, 10a an den Rahmenteilen 3. Die Zapfenanordnung in den genannten Stellen an den Tischplattenteilen 17 und 18 ist in der Horizontalen so getroffen, dass die Zapfen 14bzw. 15 höher vorgesehen sind, als die Zapfen 14a und 15a. 



  Die Zapfenentfernungen sind für alle Anlenkstellen gleich. 



   Es entsteht also ein Parallelogramm in dem gezeichneten und beschriebenen Sinne, so dass mit die-   sem die verschiedenen Stellungen nach den Fig. 3 und 4 und 5   eingenommen werden können. 



   Bei der Darstellung der Fig. 3 handelt es sich um die Stellung der beiden Tischplattenteile in einer gestuften Lage übereinander und zum Teil (in Draufsicht) in Überdeckung, aber so, dass auf beiden Tischplattenteilen Geräte aufgestellt werden können, die bei Bewegung der beiden Tischplattenteile ständig in der horizontalen Ebene auf der Oberfläche der beiden Plattenteile aufgestellt bleiben können. 



   Bei der Darstellung der Fig. 4sind die beiden Tischplattenteile in die gestreckte Ebene nebeneinander, oder besser hintereinander ausgebreitet. 



   Bei der Stellung der Fig. 5 sind die beiden Tischplattenteile übereinander angeordnet,   u. zw.   durch deren Bewegung aus der Fig. 3 oder 4 in einem Schwenksinne entgegen dem Uhrzeigersinn. 



   In der Zeichnung nicht besonders vermerkt und eingezeichnet, sind für alle Stellungen entsprechende Riegel zur Fixierung der Tischplattenteile vorgesehen, die in der einfachsten Form in Gestalt von Zapfen oder Bolzen ausgebildet sein können. Diese sind in Löcher oder Ausnehmungen an den Seitenholmen einsteckbar und die Zapfen oder Bolzen reichen so weit in den Bereich der   Lenker des Parallelogrammss, dass-   sich ein oder der andere Lenker auf diese stützen kann. Ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen, können auch andere Verriegelungssysteme vorgesehen sein. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Tisch mit Tischplattenteilen, die durch Veränderung ihrer Lage zum Tischplattenrahmen aus einer zusammengelegten Stellung in eine vergrösserte Stellung verbracht werden können, dadurch gekennzeichnet, dass die Tischplattenteile (17,18) durch ein Lenkersystem (11) miteinander und mit den Rahmenteilen (3) des Tisches gelenkig verbunden sind, wobei sie durch blosse Schwenkbewegung der Lenker (11) aus <Desc/Clms Page number 3> einer übereinander angeordneten Lage über zahlreiche Zwischenstellungen in eine gestreckte Lage verbringbar sind.
    2. Tisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lenker (11) zwei Gelenkparallelogramme bilden, die an gegenüberliegenden Seiten des Tischrahmens (3) und der Tischplattenteile (17, 18) um zirka 1800 verschwenkbar vorgesehen sind.
    3. Tisch nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass je zwei Lenker (11) an jeder der einander gegenuberliegendenSeiten des Tischrahmens (3) und der Tischplattenteile (17, 18) etwa in der Mitte der Lenker (11) mit dem zugehörigen Rahmenteil (3) und an dem einen Ende mit dem einen Tischplattenteil (17) und an den andern Enden mit dem andern Tischplattenteil (18) gelenkig verbunden sind.
    4. Tisch nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Anlenkstellen (14, 14a bzw. 15, 15a bzw. 10. l0a) der beiden Lenker (11) eines Parallelogrammes einer Tischseite sowohl an den Seiten der Tischplattenteile (17, 18) als auch an dem Rahmenteile (3) in der Horizontalen paarweise gestuft übereinander angeordnet sind, wobei überdies die Anlenkstellen (10, 10a, 14, 14a, 15, 15a) an den Tischplattenteilen und an dem Rahmenteil für jedes Paar und alle Paare untereinander den gleichen Abstand (10, 14 bzw. 10, 15 bzw. 14a, 10a bzw. 10a, 15a) aufweisen.
    5. Tisch nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Anlenkstellen (10, 10a, 14, 14a, 15, 15a) der Lenker (11) an den Tischplattenteilen (17, 18) bzw. an den Seitenteilen (3) des Rahmens im wesentlichen im Abstand einer Breite eines Lenkerarmes (11) bei gestreckter Lage der beiden Tischplattenteile (17, 18) übereinander angeordnet sind, so dass die beiden Lenker (11) eines Paares flach aneinander zu liegen kommen (Fig. 4).
    6. Tisch nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Tischplattenteile (17, 18) mit den Lenkerparallelogrammen (11) sowie den beiden Seitenteilen (3) zu einer Einheit ausgebildet und an den Ecken der Rahmenseitenteile (3) mit Hülsen (2) versehen sind, die auf die oberen Enden der Füsse (1) aufsteckbar und darauf fixierbar sind.
    7. Tisch nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Füsse (1) je für sich eine Steckeinheit mit einem unteren Querzapfen (5) bilden, der zur Vereinigung mit einer unteren Abstellplatte (8) dient, wobei der Zapfen als Schraubenbolzen ausgebildet ist, der nach der Vereinigung mit dem Rahmen der Abstellplatte (8) durch eine Schraubenmutter (9), z. B. eine Flügelmutter, gegen Herausnahme gesichert wird.
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