AT216134B - Ozon-Entnahmegerät - Google Patents

Ozon-Entnahmegerät

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AT216134B
AT216134B AT61060A AT61060A AT216134B AT 216134 B AT216134 B AT 216134B AT 61060 A AT61060 A AT 61060A AT 61060 A AT61060 A AT 61060A AT 216134 B AT216134 B AT 216134B
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AT
Austria
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line
piston
removal
chamber
membrane
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AT61060A
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English (en)
Inventor
Joachim Dr Haensler
Original Assignee
Joachim Dr Haensler
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  • Infusion, Injection, And Reservoir Apparatuses (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Ozon-Entnahme gerät 
Es ist bekannt, für therapeutische Zwecke den zweiatomig in der Luft vorkommenden Sauerstoff in seine allotrope Modifikation Ozon   0   zu überführen. Praktisch wird nur ein geringer Prozentsatz, etwa 0, 1 bis   1%   gereinigten Sauerstoffes mit einem Reinheitsgrad von über   99% in Ozon   umgewandelt und das so entstehende   0/0-Gemisch   gelangt dann zur internen oder externen medizinischen Anwendung, die z. B. in der Wundbegasung oder in einer Injektion besteht. Für die interne Anwendung wird das Gemisch dem Ozonisierungsgerät aus einer Düse entnommen, in die der Konus einer Spritze eingesetzt wird, die sich durch den Gasdruck von selbst füllt. 



   Als Nachteil bekannter Ozonisierungsgeräte wird angesehen, dass bei häufiger Anwendung immer noch so viel Gemisch in den Raum entweicht, dass eine erhebliche Reizung der Schleimhäute sowie unter Umständen Übelkeit und Erbrechen hervorgerufen werden. 



   Die Erfindung richtet sich auf derartige   Ozonisierungsgeräte,   insbesondere auf ein Ozon-Entnahmegerät, das die vorstehend erwähnten Nachteile ausschaltet und das dadurch, dass ungewollt kein Ozon in den Behandlungsraum gelangen kann, die toxische Wirkung eines konzentrierten Ozon-Gemisches auf die Atmungsorgane, insbesondere des Bedienungspersonals, beseitigt. Hiezu schlägt die Erfindung vor, die mit einem Hahn oder Ventil versehene Gas-Eintrittsleitung in eine Kammer einmünden zu lassen, wobei die Abteilung für das Ozon-Sauerstoff-Gemisch in eine Freileitung und eine Entnahmeleitung aufgeteilt ist und die Entnahmeleitung nur dann in Verbindung mit der Einströmleitung gebracht werden kann, wenn der sie enthaltende Kolben gegen den Widerstand einer elastischen Kraft in die Entnahmestellung gebracht worden ist. 



   Die Freileitung braucht nicht an einen Ort zu führen, an dem das Ozon nicht mehr schädlich wirken kann,   z. B.   in einen Kaminabzug   od. dgl..   sondern sie kann auch in eine Entozonisierungseinrichtung münden, die ein integrierender Bestandteil des Entnahmegerätes oder von diesem getrennt und durch eine starre oder flexible Leitung verbunden aufgestellt sein kann. 



     Ozon-Entnahmegeräte,   deren Eintrittsleitung mit einem Hahn oder Ventil ausgerüstet ist, sind an sich bekannt. Derartige Geräte können jedoch das ungewollte Entweichen des Ozongemisches in den Behandlungsraum nicht verhindern. Man muss sich hiezu vorstellen, dass im praktischen Betrieb, beispielsweise beim Füllen einer Spritze, das   Öffnen und Schliessen der Gaseintrittsleitung mittels   eines Hahnes oder Ventils zeitlichniemalsgenau mit   dem Einfüllvorgang in die   Spritze zusammenfallen kann. Das Entnahmegerät nach der Erfindung setzt also Hahn oder Ventil als Hauptabspenmittel in der Eintrittsleitung voraus. 



   In der anliegenden Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung gezeigt. An Hand dieser ist die Erfindung nachfolgend beschrieben. Es stellen   dar : Fig. l   ein erfindungsgemässes Ozon-Entnahmegerät im Vertikalschnitt und verkleinertem Massstab, Fig. 2 ein kombiniertes Ozon-Entnahme- und Entozonisierungsgerät anderer Ausführungsform, etwa im Massstab der Fig. 1 und Vertikalschnitt, Flg. 3 ein Entnahmegerät besonderer Ausführungsform mit abnehmbarem Deckel. 
 EMI1.1 
 einen Schlauchanschluss-Nippel 3fortsetzen kann. Die Einströmleitung 2 mündet in eine Gemischkammer 4, von der aus. durch die Gehäusewand eine Freileitung 5 geht, die In einem Anschlussnippel 6 enden kann, während die Kammer 4 nach oben durch einen auf und ab beweglichen Kolben 7 verschlossen ist. Der Kolben 7 weist einen Kolbenring 7a,   z.

   B.   aus Polyäthylen, auf und setzt sich in eine Kolbenstange 8 und diese in eineEntnahme- 

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 platte 9 fort. Kolbenstange und Platte werden von   Entnahmeleitungen 10,   11 durchsetzt, die in einer Düse 12 für das Einsetzen einer Spritze enden. 



   Den oberen Abschluss des Gehäuses l bildet ein Deckel 13, dessen Innenring 14 im Zusammenwirken mit einer Schulter 15 des Gehäuses 1 eine flexible Membrane 16 am äusseren Umfang festspannt, deren Innenumfang beispielsweise mittels eines   Stellringes17   auf der Oberfläche 18 des Kolbens 7 festgespannt ist. 



   In der Möglichkeit der Verwendung von Material für die verschiedenen, das Gerät nach der Erfindung 
 EMI2.1 
 
Teile istz. B. Aluminium, gewisse   Aluminiumverbindungen, hochlegicrte Stähle   und verschiedene Kunststoffe. 



  Von letzteren hat sich besonders Polyäthylen als geeignet erwiesen, weshalb als Material für die Teile 7a und 16 für die dargestellten Ausführungsformen dieses Material gewählt ist. 



   Die Membrane 16 sorgt dafür, dass in jeder Stellung dc. s Kolbens 7 die Kammer4 in Entnahmerichtung gegen die Aussenluft abgedichtet ist und kein Gemisch aus der Kammer 4 in den Deckelraum 19 entlang der Kolbenstange 8 nach aussen entweichen kann. 



   Eine sich gegen die Unterfläche der Entnahmeplatte 9 und die Oberfläche des Deckels 13 abstützende Feder 20 hält den Kolben 7 normalerweise in der angehobenen, gezeichneten Stellung, so dass in Pfeil-   richtung A einstromendes 0/Ög-Gemisch den Weg durch die Freileitung 5 in PfeilrichtungB nehmen   muss, wo es in einen Raum gelangt, in dem es keinen Schaden anrichten kann. 



   Erst wenn man eine Spritze auf die Düse 12 aufsetzt und die Platte 9 gegen die Kraft der Feder 20 nach unten drückt, wird der Querast 11 der Entnahmeleitung 10 in Übereinstimmung mit der Einström- 
 EMI2.2 
 tung A-C nehmen, wcbei die der Kolbenbewegung folgende Membrane 16 jedes Entweichen des Gemisches längs nicht vorgeschriebener Wege nach aussen verhindert. 



   Die Ausführungsform nach Fig. 2 sieht ebenfalls ein Gehäuse 21 mit Einströmleitung 22, Nippel 23 und Mischkammer 24 sowie Freileitung 25 vor. Zum Unterschied von der   Ausführungsform   nach Fig. 1 wird jedoch ein genau passender,   z. B. cin gsschliffcncr Kolben   26 mit Entnahmeleitungen 27,28 und Düse 29 verwendet. Der Deckel 30 ruht mit seinem Innenring 31 auf dem   äusseren   Umfang eines Faltenbalges 32, dessen innerer Umfang mittels eines Spannringes 33 auf einer konischen Spannfläche 34 des Kolbens 26 so festgespannt ist, dass ein Entweichen des in PfeilrichtungD einströmenden Gemisches in die Deckelkammer 35 und von hier längs des Durchtrittes des Kolbens durch den Deckel unmöglich gemacht ist. 



   Ein weiterer Unterschied gegenüber der Ausführungsform nach Fig. 1 besteht darin, dass die den Kolben in der Normalstellung hoch haltende Kraft von einer Feder 36 herrührt, die in der Mischkammer 24 untergebracht ist und sich gegen deren Bodenfläche und die Unterfläche des Kolbens 26 abstützt. 



   Die Freileitung 25 mündet in ein bei 37 angeflanschtes Rohr 38 aus feuerfestem Material, z. B. Porzellan, das mit stückigem, feuerfestem Material,   z. B. keramischen   Perlen, Kugeln oder Quarzsand 39 gefüllt und von einer Heizeinrichtung, z. B. einer elektrischen Spule 40, umgeben ist. Bei 41 ist schematisch ein dasHerausfallen des   Füllrnatcrials 39 verhindernder   Siebeinsatz   od. dgl.   dargestellt. Das   Füllma-   terial39 zwingt dem in   Pfeilrichtung E entweichenden Gas einen vielfach umgelenkten   Weg auf und durch eine starke Erwärmung auf   mehrere 1000   wird das Ozon in zweiatomigen Sauerstoff zurückverwandelt. 



   Wird eine Spritze auf die Düse 29 aufgesetzt und mit dieser der Kolben 26 gegen die Kraft der Feder 36 nach unten gedrückt, so werden die   Entnahmeleitungen   27,28 im Kolben 26 mit der Einströmleitung 22 in Verbindung gebracht und das    0./0.-Gemische   kann den vorgeschriebenen Entnahmeweg in Pfeilrichtung D-F gehen. 



   Bei dem in Fig. 3 veranschaulichten Entnahmegerät ist mit 42 das Gehäuse bezeichnet, das eine Einströmleitung 43 mit Stutzen, eine Freileitung 44 sowie eine Kammer 45 aufweist. Die Freileitung endet in einem Freileitungsstutzen 46. 



   In der Kammer 45 ruht mit verhältnismässig grossem Spiel ein Sperrglied 47, das sich in einen Entnahmepilz 48 mit Entnahmebohrung 49 fortsetzt. Beim dargestellten   Ausführungsbeispiel   ist der Entnahmepilz so weit in das Sperrglied eingeschraubt, dass ein freier Raum 50 verbleibt. Von der Ringrille 51 des   SperrgUedes   aus geht eine schräg nach unten verlaufende, in den Raum 50 einmündende Bohrung 52. 



  Zwischen eine Schulter des Gehäuses und eine Scheibe 53 ist der Aussenumfang einer Membrane 54 eingeklemmt, die am Innenumfang zwischen dem Sperrglied und einem Absatz des Entnahmepilzes dichtend befestigt ist. 



   Der das Gehäuse vervollständigende Spanndeckel 55 hält mit dem Innenflansch 56 über eine Zwi-   schenscheibe 57   die Membrane dichtend fest. Zwischen der Scheibe 57 und der Unterfläche des bombierten 

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 Kopfes des Entnahmepilzes48 ist ein elastisches Mittel,   z. B.   eine Tellerfeder 58 geschaltet. Diese drückt in der Normalstellung Sperrglied 47 und Entnahmepilz 48 in Pfeilrichtung G nach oben, so dass die Ringrille 51 gegen die in diesem Fall gegen die Scheibe 53 anliegende Membrane gedrückt wird und dem in Pfeilrichtung H einströmenden Ozon-Sauerstoff-Gemisch der Weg durch die   Leitungen 49,   52 versperrt bleibt.

   Die auf einem Führungszapfen 59 des Sperrglieds sitzende Dichtungsscheibe 60 ist dann nach oben abgehoben, so dass das in die   Kammer45 einströmende Gemisch in PfeilrichtungI   durch die Freileitung   44.   ins Freie oder in eine   Entozonisierungseinrichtung   strömen kann. 



   Wird dagegen auf den Entnahmepilz eine Spritze gesetzt und mit dem Pilz entgegen der Wirkung der Feder 58 nach unten gedrückt, so   verschliesst   die Dichtungsscheibe 60 die Freileitung, während das sich in der Kammer 45 sammelnde Gemisch über die Ringrille 51 und die Bohrung 52 des Sperrglieds in den Raum 50 einströmen und von hier durch die vertikale Bohrung 49 in Pfeilrichtung G ausströmen kann. 



   Für die Dauerentnahme eines Gemisches, z. B. für die Wundbegasung, ist ein   Abschlussdeckel   61 vorgesehen, der abnehmbar mit dem Spanudeckel 55,   z. B.   mittels Bajonettverschlusses 62 verriegelbar ist und dessen   Entnahmestutzen 63   sich nach innen fortsetzt und in einer Druckplatte 64 endet. Die Länge des Fortsatzes 65 des Entnahmestutzens 63 ist so bemessen, dass bei aufgesetztem und verriegelte Abschlussdeckel 61 Entnahmepilz und Sperrglied nach unten gedrückt werden und dem in Pfeilrichtung H einströmenden Gemisch der Weg in die Freileitung 44 versperrt bleibt, dagegen der Weg durch die Bohrungen 52, 49,66 geöffnet wird. 



   Das Gerät nach Fig. 3 weist nur sehr kleine Wege der bewegten Teile auf und verzichtet auf gleitende Dichtungsmittel, wodurch trotz des sehr korrosionsaktiven Ozons Abnutzungen vermieden werden. 



  Ausserdem ist eine bequeme Möglichkeit der Dauerentnahme eines Gemisches vorgesehen. 



   Der Entnahmestutzen 63 ist z.   B.   mittels einer sich gegen den Bund 64 abstützenden Tellerfeder 67 elastisch im Abschlussdeckel 61 gehalten. 



   An Stelle der in Fig. 2 dargestellten, sich an die Freileitung anschliessenden   Entozonisierungseinrich-   tung können andere bekannte, den gleichen Zweck erfüllende Einrichtungen treten. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Ozon-Entnahmegerät mit einer Austrittsöffnung, in die sich der Konus einer Injektionsspritze einsetzen lässt und einer mit einem Hahn oder Ventil versehenen, in eine Kammer einmündenden Gas-Eintrittsleitung, dadurch gekennzeichnet, dass die Ableitung fur das Ozon-Sauerstoff-Gemisch in eine Freileitung und eine Entnahmeleitung aufgeteilt ist und die Entnahmeleitung nur dann in Verbindung mit der Einströmleitung gebracht werden kann, wenn der sie enthaltende Kolben gegen den Widerstand einer elastichen Kraft in die Entnahmestellung gebracht ist.

Claims (1)

  1. 2. Gerät nach Anspruch 1, dadurchgekennzeichnet, dass die Einströmöffnung (2,22, 43) in eine Kammer (4,24, 45) mündet, von der eine Freileitung (5,25, 44) ausgeht und deren oberen Abschluss ein federbelasteter Kolben (7,26) bildet, der die Entnahmeleitung (10,28) enthält und diese in der Eritnahmestel- lung mit der Einströmleitung verbindet.
    3. Gerät nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kammer durch eine Membrane, einen Faltenbalg (16,32, 54) od. dgl. abgedichtet ist, deren äusserer Umfang im Gehäuse und deren innerer Umfang am Kolben eingespannt ist.
    4. Gerät nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die dichtenden Teile, z. B. der Kolbenring (7a) und die Membrane (16,54) bzw. der Faltenbalg (32) aus Polyäthylen bestehen.
    5. Gerät nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass in der Kammer (45) mit Spiel EMI3.1 durch eine auf den Entnahmepilz wirkende Feder, z. B. Tellerfeder (58) gegen eine Membrane (54) gedrückt, den Zutritt zu der Entnahmeleitung verschliesst und den Weg in die Freileitung freigibt.
    6. Gerät nach den Ansprüchen 1 bis 3 und 51 dadurch gekennzeichnet, dass ein abnehmbarer Verschlussdeckel (61) vorgesehen ist, dessen sich nach innen (65) fortsetzender Entnahmestutzen (63) den Ent- nahmepilz nach unten drückt.
    7. Gerät nach den Ansprüchen 1 bis 3 sowie 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Entnahmepilz (48) in das Sperrglied eingeschraubt ist und nur so weit in die Gewindebohrung reicht, dass ein Raum (50) bleibt, der über eine Bohrung (52) mit einer in einer Stirnfläche des Sperrglieds eingebrachten Ringrinne (51) In Verbindung steht.
AT61060A 1959-02-13 1960-01-27 Ozon-Entnahmegerät AT216134B (de)

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