DE729088C - Als Filtergeraet oder Sauerstoffgeraet verwendbares Atemschutzgeraet - Google Patents

Als Filtergeraet oder Sauerstoffgeraet verwendbares Atemschutzgeraet

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DE729088C
DE729088C DED82369D DED0082369D DE729088C DE 729088 C DE729088 C DE 729088C DE D82369 D DED82369 D DE D82369D DE D0082369 D DED0082369 D DE D0082369D DE 729088 C DE729088 C DE 729088C
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oxygen
gas container
filter
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DED82369D
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BERNH DRAEGER
Draegerwerk AG and Co KGaA
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BERNH DRAEGER
Draegerwerk AG and Co KGaA
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62BDEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
    • A62B7/00Respiratory apparatus
    • A62B7/10Respiratory apparatus with filter elements

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Pulmonology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Respiratory Apparatuses And Protective Means (AREA)

Description

  • Als Filtergerät oder Sauerstoffgerät verwendbares Atemschutzgerät Die Erfindung betrifft ein als Filtergerät oder Sauerstoffgerät verwendbares Atemschutzgerät, das eine Umsteuervorrichtung für die Atemluft von einem Gerät auf das andere aufweist.
  • Bei bekannten Geräten dieser Art erfolgt die Umschaltung vom Filtergerät auf das Sauerstoffgerät und umgekehrt von Hand: Eine von Hand betätigte Umschaltung ist insofern nachteilig, als nach dem Öffnen der Vorratsflasche vergessen werden _ kann, vom Filter- auf das Sauerstoffgerät umzuschalten. Bei entleerter Flasche besteht andererseits die Gefahr des Sauerstoffmangels, wenn nicht rechtzeitig vom Sauerstoffgerät auf das Filtergerät umgeschaltet wird.
  • Die Erfindung besteht nun darin, daß die Umschaltvorrichtung selbsttätig und in Abhängigkeit vom Öffnen des Druckgasbehälters erfolgt. Die Umsteuervorrichtung kann zu diesem Zwecke so angeordnet und ausgebildet sein, daß sie beim Öffnen des Druckgasbehälters oder beim Ingangsetzen der Erzeugerpatrone für chemisch erzeugten Sauerstoff oder eines Hilfsbehälters selbsttätig vom Filtergerät auf das Sauerstoffgerät umschaltet. Wenn der Sauerstoff für das Sauerstoffgerät einem Druckgasbehälter entnommen wird, kann der Druckgasbehälter mit der Umsteuervorrichtung unmittelbar oder über den Druckminderer durch eine Leitung verbunden sein, durch die beim Öffnen des Druckgasbehälters Sauerstoff zur Umsteuervorrichtung strömt, der diese derart schaltet, daß der Atemweg durch das Filter abgesperrt und der durch das Sauerstoffgerät freigegeben ist.
  • Die Umsteuervorrichtung kann bei geschlossenem Druckgasbehälter durch den Druck einer Feder in einer Stellung gehalten werden, die den Atemweg durch das Filter freigibt, während sie bei geöffnetem Druckgasbehälter entgegen dem Druck der Feder derart geschaltet wird, daß sie den Atemweg durch das Filter sperrt, jedoch den Weg zum Sauerstoffgerät freigibt.
  • Zur Betätigung der beispielsweise aus einem Kolbenschieber bestehenden Umsteuervorrichtung kann in - eine vom Druckgasbehälter kommende Zweigleitung ein gegen den Druck der Feder verschiebbarer Kolben eingeschaltet sein, der mit der Umsteuervorrichtuiig, z. B. dem Kolbenschieber, zwangsläufig oder kraftschlüssig verbunden ist und bei geöffnetem Druckgasbehälter die als Ventilsitz ausgebildete Auslaßöffnung der Zweigleitung schließt.
  • Zur Betätigung der Umsteuervorrichtung kann auch in eine vom Druckgasbehälter kommende Zweigleitung eine Membran eingebaut sein, die mit der Umsteuervorrichtung kraftschlüssig verbunden ist und die Zweigleitung luftdicht abschließt.
  • Ferner kann die druckbeaufschlagte Membran auch mit einer Membran verbunden sein, die ein Ventil steuert, das entweder den Atemweg zum Sauerstoffgerät absperrt und zugleich den Weg durch das Filter freigibt oder umgekehrt.
  • Eine sehr gedrängte Anordnung ergibt sich schließlich, wenn die Umsteuervorrichtung in den Ventilkasten des Sauerstoffgerätes eingebaut oder mit diesem vereinigt ist.
  • Mit besonderem Vorteil läßt sich die neue Umsteuervorrichtung bei einem Atemschutzgerät verwenden. bei dem ein Filtergerät mit einem Sauerstoffgerät ohne Regeneration der Atemluft, also mit einem Spülgerät, vereinigt ist. Diese Vereinigung ist in erster Linie nützlich für wenig geschulte Gerätberiutzer, weil ein Spülgerät wesentlich einfacher im Gebrauch und vor allem in der Wartung ist als ein Sauerstoffgerät mit Regeneration der Ausatemluft. Auch läßt sich bei einer solchen Vereinigung die Umsteuervorrichtung sehr einfach ausbilden. Man braucht zudem kein besonderes Ausatemventil, weil das in der Maske angeordnete Ausatemventil sowohl für Filter- als auch für Spülgerätatmung benutzt werden kann.
  • In der Zeichnung sind einige Ausführungsformen des neuen Gerätes dargestellt.
  • Abb. i zeigt ein Atemschutzgerät teilweise im Schnitt, bei dem ein Sauerstoffgerät mit Regeneration der Atemluft mit einem Filtergerät vereinigt ist.
  • Abb. 2 zeigt ein Atemschutzgerät teilweise im Schnitt, bei dem ein Sauerstoffgerät ohne Regeneration der Atemluft, also ein Spülgerät, mit einem Filtergerät vereinigt ist.
  • Abb. 3 stellt eine zweite Ausführungsform der Umsteuervorrichtung im Längsschnitt für ein Gerät nach Abb. :2 oder i dar.
  • Bei dem Gerät nach Abb. i, bei dem ein Kreislaufgerät mit einem Filtergerät vereinigt ist, ist die Umsteuervorrichtung in den Ventilkasten d.o des Sauerstoffgerätes eingebaut. Der Sauerstoff wird bei Einschaltung des Sauerstoffgerätes einem mit einem Absperrventil :2 versehenen Druckgasbehälter i entnommen und sein Druck am Druckmesser 3 abgelesen. Der Sauerstoff strömt dann über den Druckminderer q. und die gleichbleibende Sauerstoffzuführung in den Atembeutel 5, aus dem er über das Einatemventil 6 mittels des Einatemschlauches 7 entnommen wird. Die Ausatemluft strömt durch den Ausatemschlauch 8 und das Ausatemventil 9 zur Alkalipatrone-io und aus dieser über das Rohr i i in den Atembeutel 5 zurück.
  • Bei der Darstellung nach Abb. i ist angenommen, daß das Ventile der Sauerstoffflasche i geschlossen ist. Im Augenblick des Öffnens des Ventils 2 strömt ein Teil des Sauerstoffs in die unmittelbar oder über den Druckminderer 4 an den Druckgasbehälter i angeschlossene Leitung 12 und drückt den kleinen Kolben 13 so weit nach unten, daß er sich schließlich gasdicht auf den Ventilsitz 14 legt und dabei den mit ihm durch die Stange 15 zwangsläufig verbundenen Kolbenschieber 16 entgegen dem Druck der Feder 17 so weit nach unten verschiebt, daß er den bis dahin freien Zutritt der Außenluft durch das Filter 18 absperrt und gleichzeitig der Ausatemluft den Weg durch das zum Filtergerät gehörige Ausatemventil i9 verwehrt.
  • -Nach dem Schließen des Ventils z oder bei entleerter Sauerstoffflasche i drückt die Feder 17 den Kolbenschieber 16 wieder in die in Abb. i gezeichnete Stellung, so daß nunmehr das Filtergerät beatmet werden kann.
  • Bei der Ausführungsform gemäß Abb.2 sind zwei Druckgasbehälter :2o vorgesehen. die zum Ablesen des in den Behältern herrschenden Sauerstoffdruckes mit einem Druckmesser 21 in Verbindung stehen.
  • Nach dem Öffnen eines der Flaschenventile 22 strömt Sauerstoff über die in dem Behälter 23 angeordnete lungenselbsttätige Steuerung zum Atemschlauch 24.. Gleichzeitig tritt ein Teilstrom des Sauerstoffs über die Leitung 25 zum Kolben 26 und drückt diesen so weit nach unten, bis er sich gasdicht auf den Ventilsitz 27 legt. Gleichzeitig wird auch der Kolbenschieber 28 entgegen dem Druck der Feder 29 nach unten verschoben, so daß er die Verbindung vom Filter 30 zum Atemschlauch 24 unterbricht. Das Gerät wirkt nunmehr als Spülgerät.
  • Hört der Sauerstoffdruck auf, so schiebt die Feder 29 den Kolbenschieber 28 in die in Abb.2 gezeichnete Lage. Das Gerät wirkt dann als Filtergerät.
  • Bei der zweiten Ausführungsform der Umsteuervorrichtung nach Abb. 3 drückt der über die Leitung 31 zuströmende Sauerstoff auf die Membran 32, die ihrerseits entgegen dem Druck der Feder 33 mittels des Stiftes 34 auf eine zweite Membran 35 drückt und dadurch entgegen dem Druck einer zweiten Feder 36 den Ventilteller 37 gasdicht auf den Ventilsitz 38 drückt.
  • Dadurch ist der MTeg über das Filter zur Maske geschlossen und der vom Sauerstoff gerät kommende Strömungsweg geöffnet. Nach dem Schließen des Druckgasbehälters wird der Ventilteller 37 durch die Feder 36 in die in Abb. 3 gezeichnete Lage gebracht, so daß das Gerät nunmehr als Filtergerät arbeitet.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Als Filtergerät oder Sauerstoffgerät verwendbares Atemschutzgerät, das eine Umsteuervorrichtung für die Atemluft von einem Gerät auf das andere aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Umsteuervorrichtung so angeordnet und ausgebildet ist, daß sie beim Öffnen des Druckgasbehälters oder beim Ingangsetzen der Erzeugerpatrone für chemisch erzeugten Sauerstoff oder eines Hilfsbehälters selbsttätig vom Filtergerät auf das Sauerstoffgerät umschaltet.
  2. 2. Atemschutzgerät nach Anspruch i, bei dem der Sauerstoff für das Sauerstoffgerät einem Druckgasbehälter entnommen wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckgasbehälter (i) mit der Umsteuervorrichtung unmittelbar oder über den Druckminderer (q.) durch -eine Leitung .(i2) verbunden ist, durch die beim Öffnen des Druckgasbehälters (i) Sauerstoff zur Umsteuervorrichtung strömt, der diese derart schaltet, daß der Atemweg durch das Filter (i8) abgesperrt und der durch das Sauerstoffgerät freigegeben ist (Abb. i).
  3. 3. Atemschutzgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Umsteuerv orrichtung bei geschlossenem Druckgasbehälter (i) durch den Druck einer Feder .(i7) in einer Stellung gehalten wird, die den Atemweg durch das Filter (i8) freigibt, während sie bei geöffnetem Druckgasbehälter (i) entgegen dem Druck der Feder (i7) derart geschaltet wird, daß sie den Atemweg durch das Filter (i8) sperrt, jedoch den Weg zum Sauerstoffgerät freigibt. q..
  4. Atemschutzgerät nach Anspruch oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Betätigung der beispielsweise aus einem Kolbenschieber (i6) bestehenden Umsteuervorrichtung in eine vom Druckgasbehälter (i) kommende Zweigleitung (i2) ein gegen den Druck der Feder (i7) verschiebbarer Kolben (i3) eingeschaltet ist, der mit der Umsteuervorrichtung, . z. B. dem Kolbenschieber (i6), zwangsläufig oder kraftschlüssig verbunden ist und bei geöffnetem Druckgasbehälter (i) die als Ventilsitz (i4) ausgebildete Auslaßöffnung der Zweigleitung (i2) schließt.
  5. 5. Atemschutzgerät nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Betätigung der Umsteuervorrichtung in eine vom Druckgasbehälter (i) kommende Zweigleitung (i2) eine Membran (32) eingebaut ist, die mit der Umsteuervorrichtung kraftschlüssig verbunden ist und die Zweigleitung (i2) luftdicht abschließt (Abb. 3).
  6. 6. Atemschutzgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die druckbeaufschlagte Membran (32) mit einer Membran (35) verbunden ist, die ein Ventil (37, 38) steuert, das entweder den Atemweg zum .Sauerstoffgerät absperrt und zugleich den Weg durch das Filter freigibt oder umgekehrt (Abb. 3).
  7. 7. Atemschutzgerät nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Umsteuervorrichtung in den Ventilkasten (d.0) des Sauerstoffgeräts eingebaut oder mit diesem vereinigt ist.
DED82369D 1940-03-22 1940-03-22 Als Filtergeraet oder Sauerstoffgeraet verwendbares Atemschutzgeraet Expired DE729088C (de)

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