DE650830C - Sauerstoffatemschutzgeraet - Google Patents

Sauerstoffatemschutzgeraet

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DE650830C
DE650830C DEG87967D DEG0087967D DE650830C DE 650830 C DE650830 C DE 650830C DE G87967 D DEG87967 D DE G87967D DE G0087967 D DEG0087967 D DE G0087967D DE 650830 C DE650830 C DE 650830C
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    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62BDEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
    • A62B7/00Respiratory apparatus
    • A62B7/08Respiratory apparatus containing chemicals producing oxygen

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  • Emergency Management (AREA)
  • Respiratory Apparatuses And Protective Means (AREA)

Description

  • Sauerstoffatemschutzgerät Die Erfindung betrifft ein Sauerstofatemschutzgerät mit einer eine sauerstoffabgebende, kohlensäurebindende Masse enthaltenden Patrone, die während der Benutzung des Gerätes ausgewechselt werden kann.
  • Es sind bereits Sauerstoffatemschutzgeräte dieser Art bekannt, bei denen die auszuwechselnde verbrauchte Patrone mittels eines Schiebers aus der Atemleitung ausgeschaltet und zugleich eine andere, unverbrauchte Patrone in die Atemleitung eingeschaltet wird.
  • Demgegenüber besteht die Erfindung darin, daß die in ihrem Mantel mit einer Ein:laß-,iffnung und einer gegenüberliegenden Auslaßöffnung versehene Patrone in einem mit entsprechenden gegenüberliegenden Anschlußöffnungen versehenen Lager gasdicht derart längs verschiebbar gelagert ist, daß sie aus dem Lager unter gasdichtem Abschluß der Anschlußöffnungen des Lagers teerausgeschoben werden kann, indem von dem einen Ende des Lagers her unmittelbar hinter der verbrauchten Patrone eine neue Patrone eingeschoben wird. ' Das Lager kann aus einem rohrförmigen, an beiden Enden offenen Außenbehälter bestehen oder zwei einander gegenüberliegende rnuldenförmige Schalen aufweisen, die an einer Lagerplatte befestigt sind und von denen mindestens eine federnd an den Mantel der Patrone angedrückt wird. Zur Verbindung der Atemleitungen mit der Patrone dienen vorzugsweise rohrförmige Zwischenstücke, die in den Lagerschalen längs verschiebbar gelagert sind und von außen an elastische; zwischen den Lagerschalen und der Patrone angeordnete Dichtungen angedrückt werden.
  • Bei einem Sauerstoftatemschutzgerät, bei dem, nur eine Lagerschale federnd gegen die Patrone angepreßt wird, kann über der federnd angepreßten Lagerschale noch eine zusätzliche, ein- und ausschaltbare Andrückvorrichtung angeordnet sein. Ferner können die rohrförmigen Zwischenstücke an ihrem der Patrone zugekehrten Ende einen sich' nach außen verjüngenden flanschartigen Ansatz besitzen, mit dem sie dauernd gegen die elastischen Dichtungen mittels eines Bowden-oder Seilzuges angedrückt werden, der in der Ausschaltstellung noch eine gewisse Vorspanrung besitzt.
  • Schließlich können die an ihren der Patrone zugekehrten Enden mit Flanschen versehenen rohrförmigen Zwischenstücke auf beiden Seiten des Flansches Dichtungsringe aufweisen, und es kann jedes Zwischenstück bei nicht eingesetzter Patrone mittels einer Feder mit seinem Flansch dicht schließend gegen die Innenwandung des Lagers und bei eingesetzter Patrone durch eine Spannvorrichtung entgegen der Wirkung der Feder gegen den Mantel der Patrone gedrückt werden. Bei einem in dieser Weise ausgebildeten Atemschutzgerät kann die Patrone während des Betriebes rasch und 'leicht gegen eine neue Patrone ausgewechselt werden, ohne <laß irgendwelche besonderen Absperrgliede. betätigt werden müssen, die das Eindringen'. von Giftgasen in das1Gerät verhindern. Auch ist das Atemschutzgerät nach der Erfindung verhältnismäßig leicht.
  • In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
  • Abb. i zeigt einen Längsschnitt durch eine Ausführungsform, bei der das Lager der Patrone aus einem rohrförmigen, an beiden Enden offenen Außenbehälter besteht.
  • Abb.2 zeigt einen Querschnitt nach der Linie fl-A der Abb. i.
  • Abb.3 zeigt einen Schnitt nach der Linie A-A der Abb. i während des Ausevechselns einer Patrone.
  • Abb. - zeigt eine Ausführungsform teilweise im Schnitt, teilweise in der Ansicht, bei der das Lager der Patrone zwei einander gegenüberliegende muldenförmige Schalen aufweist.
  • Abb. 5 ist eine Seitenansicht -eines Atemschutzgerätes, dessen eine Lagerschale mit der Tragplatte fest verbunden ist.
  • Abb.6 zeigt einen Längsschnitt durch einen Anschlußstutzen für die Atemleitung. Abb. ; zeigt einen Längsschnitt einer anderen Ausführungsform eines Anschlußstutzens für die Atemleitung.
  • Abb.8 ist die Vorderansicht des Atemschutzgerätes nach Abb. 4, und Abb. 9 zeigt die allgemeine Anordnung der Einzelteile eines Atemschutzgerätes nach der Erfindung während des Gebrauchs.
  • Bei dem in den Abb. i bis 3 dargestellten Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in das Anschlußstück 2 mittels eines Schraubstutzens 7 ein rohrförmiger Behälter 3 eingeschraubt, der an seinen beiden Enden offen ist und zur Aufnahme der zylindrischen, von den Seiten her in den zylindrischen, 3 einzuschiebenden, die sauerstoffabgebende Masse enthaltenden Patrone dient. Der rohrförmige Außenbehälter 3 weist zwei in seinem :Mantel angeordnete, einander gegenüberliegende und in der Verlängerung des Anschlußstückes 2 liegende Öffnungen 5, 6 auf. Die Öffnung 5 stellt durch den Schraubstutzen ; und das Anschlußstück 2 hindurch die Verbindung des Behälterinnern mit dem Innern der Maske i her, während die öffnung 6 das Innere des Behälters 3 mit einer an diesen angegossenen Leitung 8 verbindet, diQ in einem Stutzen 9 endigt, an den der zu dem Aternbeutel i i führende Ausatemschlauch io angeschlossen ist. Der Atembeutel i i ist andererseits durch den Einatemschlauch i2 mit einem Stutzen 13 verbunden, der an einer an dem Behälter 3 befestigten und in den 'Stutzen 7 einmündenden Leitung 14 ange-..bracht ist. In dem Stutzen 13 ist das Ein-£°temventil 16 angeordnet, während das Ausatemventil 15 in dem Stutzen 7, und zwar in der Ausatemrichtung hinter der Einmündungsstelle der Leitung 14, angeordnet ist. Der Weg der Atemluft ist durch Pfeile angedeutet.
  • Die in das Innere des Außenbehälters 3 von der Seite her einzuschiebende Patrone 4 weist Üffnungen 17, 18 auf, die sich mit den Öffnungen 5, 6 des Behälters decken und vor der Benutzung der Patrone z. B. durch dünne Ölpapierblätter verschlossen sind.
  • DieWirkungsweise des dargestelltenAtemschutzgerätes ist folgende: Die ausgeatmete Luft tritt durch das Anschlußstück 2, das Ventil 15 und die üfl'nungen 5 und 17 hindurch in das Innere der Patrone 4 ein. In dieser wird die in der ausgeatmeten Luft enthaltene Kohlensäure und der Wasserdampf gebunden und dadurch Sauerstoff entwickelt. Die gereinigte, mit Sauerstoff beladene Luft strömt durch die Öffnungen i8 und 6, den Stutzen 8 und den Schlauch io hindurch in den Atembeutel i i. Dieser wird zweckmäßig vor der Benutzung des Gerätes mit Luft gefüllt, so daß er während des Gebrauchs des Gerätes eine größere Luftmenge enthält, als für die Atmung erforderlich ist.
  • Beim Einatmen strömt die Luft aus dem Atembeutel i i durch den Einatemschlauch r2, das Einatemventil 16, die Leitung 14 und das Anschlußstück 2 in die Maske i: Ist die in der Patrone enthaltene Chemikalmasse verbraucht, so kann die Patrone während des Gebrauchs des Gerätes, also ohne daß der Gerätträger die mit giftigen Gasen angereicherte Luft zu verlassen braucht, leicht durch eine neue Patrone ersetzt werden. Zu diesem Zweck wird die neue Patrone 4a von der einen offenen Seite des Behälters 3 her in diesen so weit eingeschoben, daß ihre Öffnungen 17, i8 sich mit den Öffnungen 5, 6 des Behälters 3 decken (Abb. 3). Hierdurch wird zugleich die verbrauchte Patrone 4 nach der anderen Seite aus dem Behälter 3 herausgeschoben. Da jede Patrone vollkommen luftdicht in den Außenbehälter 3 eingepaßt ist (die Abdichtung kann gegebenenfalls durch beliebige, am Mantel der Patrone oder des Behälters angeordnete Dichtungsmittel" noch verbessert werden), so kann bei der Auswechllung der Patrone@keine Außenluft in das Gerät eindringen; denn die Öffnungen $ und 6 des Behälters 3 sind während des Auswechselns der Patrone entweder durch beide Patronen oder, sobald die innere Stirnfläche der neuen Patrone über die öffrrungen 5, 6 des Behälters 3 hinweggeschoben ist, durch die eingesetzte neue Patrone allein immer abgeschlossen.
  • An Stelle der in Abb. i dargestellten Patrone mit kreisförmigem Querschnitt können bei entsprechender Ausbildung des Behälters 3 auch Patronen mit anderem Querschnitt verwendet werden.
  • Auch kann das Gerät so ausgebildet sein, <(aß, Ein-,vegatmung stattfindet. In diesem Falle sind der Schlauch 12, die Ventile 15 und i6 und die Leitung 14 nicht vorhanden. Die in dem Atembeutel enthaltene gereinigte Luft strömt dann beim Einatmen durch den Schlauch io, den Stutzen 8 und die Patrone .4 hindurch zurück in die Maske.
  • Bei den in den Abb. 4 bis 9 dargestellten Ausführungsbeispielen des Erfindungsgegenstandes weist der Mantel der Patrone 4 ebenfalls eine Einlaßöffnung und eine dieser gegenüberliegende Auslaßöffnung für die Atemluft auf. Als Lager für die Patrone dienen zwei einander gegenüberliegende muldenförmige Schalen i9 bzw. ig und ig«, die rnit den Öffnungen im Patronenmantel entsprechend gegenüberliegenden Anschiußöffnungen versehen und an einer an dein Körper des Gerätträgers anliegenden Lagerplatte 22 befestigt sind.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb. 4 werden beide muldenförmigen Schalen ig durch Federn 2i an den Mantel der Patrone-1 angedrückt, so daß die Patrone gasdicht zwischen den muldenförmigen Schalen i9 ge-#agert ist. Die Patrone ist zwischen den muldenförmigen Schalen i9 ebenso wie bei der Ausführungsform nach den Abb. i bis 3 längs verschiebbar gelagert ,und läßt sich bei Anwendung eines Schmiermittels, z. B. Seife, leicht von der Seite her in Richtung des Pfeiles 4o der Abb. 8 zwischen die @muldenförrnigen Schalen i9 einschieben. (-m das Einschieben zu erleichtern, weisen die Lagerschalen ig und i9" nach der Einführungsseite der Patrone .4 hin Erweiterungen 33 auf. Auch sind die Lagerschalen io und i9" etwas länger als die Patrone 4.. Das Auswechseln der Patrone erfolgt, indem eine neue' Patrone 4" von der Seite her zwischen die sich erweiternden Verlängerungen 32 der Lagerschalen ig eingeschoben wird, wie dies in Abb. 8 angedeutet ist. .
  • Bei dem in Abb.5 dargestellten Ausführungsbeispiel wird nur die eine Lagerschale ig durch die Feder 21 gegen die Patrone 4 angepreßt. Über der federnd angepreßten Lagerschale ig ist außerdem noch eine zusätzliche, ein- und ausschaltbare AndrückvorriChtUng 23 angeordnet, die vorzugsweise aus einem Exzenter besteht. Die Patrone wird bei diesem Ausführungsbeispiel auf der Gegenseite in einer mittels eines Ansatzes 24 mit der Tragplatte 22 fest verbundenen Lagerschale ig" gehalten.
  • Um die zwischen die Lagerschalen i9 und i g" eingeschobene Patrone .4 gegen Verdrehung um die waagerechte Längsachse zu sichern, - sind an den Seitenwänden der Patrone Leisten 34 angeordnet (Abb. 4, 5 und 8), die mit genügendem Spiel von den Lagerschalen ig und ig" abstehen. Bei beiden Ausführungsformen nach Abb.4 und 5 befindet sich je eine Leiste 34 auf jeder Seite der Patrone, und zwar die eine Leiste oben und die andere Leiste unten an der Patrone.
  • Auf derjenigen Seite des Patronenlagers, nach welcher die verbrauchte Patrone herausgeschoben wird, liegen die Stirnflächen der Lagerschalen ig und i9« und der Patrone 4. in einer Ebene B-B (Abb. 8), so daß der Gerätträger die richtige Lage der Patrone 4. rnrt Sicherheit durch Tasten mit der Hand feststellen kann. Die Patronen 4 besitzen glatte Stirnränder 35, um die Dichtflächen zwischen zwei Patronen während des Auswechselns auf ein Mindestmaß zu verkleinern.
  • In den Abb. 4 und 8 weisen die Lagerschalen 19 Ansätze 25 auf, die eine Bohrung 26 enthalten. In diesen Bohrungen 26 sind rohrförmige Zwischenstücke 27 längs verschiebbar gelagert, die zur Verbindung der Atemleitung 31 mit der Patrone 4. dienen. Die Zwischenstücke 27 werden von außen her mit einem gewissen Druck an elastische, zwischen den Lagerschalen i g und der Patrone 4 angeordnete Dichtungen 2o angedrückt (Abb. -. bis 7). Zum Andrücken der Zwischenrohrstücke 27 an die Dichtungen 2o dient ein Seilzug oder Bowdenzug 28. Die beiden Teile dieses Seil- oderBowdenzuges sind mit ihrem einen Ende an der Tragplatte 22 befestigt und durch Ösen 30 (Abb. 4, 6 und 8) der Verbindungsstücke 27 hindurchgeführt und mit ihrem anderen Ende an einem Exzenterhebel 29 befestigt, der drehbar an einer Platte 4i sitzt. Diese legt sich, nachdem die Patrone 4. zwischen die Lagerschalen ig eingeschoben ist, gegen die Vorderwand der Patrone 4 an. Der Seil- oder Bowdenzug 28 besitzt eine gewisse Vorspannung, so daß er dauernd die Verbindungsstücke 27 gegen die elastischen Einlagen 2o 'andrückt. Wird nach dem Einschieben der Patrone .4 zwischen die Lagerschalen ig der Exzenterhebel 29 in Richtung des Pfeiles 42 umgelegt, so werden die Zwischenrohrstücke 27 . noch fester gegen die Außenseiten der elastischen Einlagen 2o gepreßt und somit diese wiederum gegen die Patronenöffnungen, so daß mit Sicherheit ein gasdichter Verschluß gebildet wird. Bei der in Abb.6 dargestellten Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes besitzt der Bowden- öder Seilzug, wenn sich der Exzenterhebel 29 in der in Abb. ,4 gezeichneten Lage befindet, keine Vorspannung, sondern er wird erst gespannt, wenn nach dem Einschieben der Patrone q der Exzenterhebel 29 in Richtung des Pfeiles 42 . (vgl. Abb.4) umgelegt wird. Um in jedem Fall einen gasdichten Abschluß während des Auswechselns der Patrone zu erreichen, also während der Zeit, während deren der Bon- den-oder Seilzug 28 nicht gespannt ist, ist an jedem Zwischenrohrstück 27 eine Platte 43 befestigt. Mittels einer Schraubenfeder 44, die zwischen der Platte 43 und dem Ansatz 25 liegt, wird das Zwischenrohrstück 27 mit seinem Flansch 27a gegen den Flansch 4; des Ansatzes 25 gepreßt. Auf beiden Seiten des Flansches 27a sind elastische Dichtungsringe 36 angeordnet, von denen der eine die Dichtung zwischen dem Zwischenrohrstück 27 und dem Flansch 47 des Ansatzes 25 herstellt. Wird bei der in Abb. 6 gezeichneten Stellung des Zwischenrohrstückes 27 nach dem Einschieben der Patrone der Exzenterhebel 29 in Richtung des Pfeiles 42 umgelegt, so überwindet der Bowden- oder Seilzug 28 die Kraft der Federn 44 der beiden Zwischenrohrstücke, und die Zwischenrohrstückewerdeu entgegen der Wirkung der Federn 44 mit den innenliegenden Dichtungsringen 36 gegen den Mantel der Patrone 4 angedrückt, wodurch dann die Verbindungsstellen zwischen den Öffnungen in der Patrone 4 und den Zwischenrohrstücken 27 abgedichtet werden. Die Dichtungen 20 weisen Aussparungen auf, deren Durchmesser dem Durchmesser der Dichtungsringe 36 entspricht,. so daß die inneren Dichtungsringe 36 ohne Behinderung durch die Dichtungen 20 gegen die Patronenoberfläche angedrückt werden können.
  • Bei der ,in Äbb. 7 dargestellten Aus'führungsform des Atemschutzgerätes besitzen die rohrförmigen Zwischenstücke 27 an ihren der Patrone 4 zugekehrten Enden einen sich nach außen verjüngenden fianschartigen Ansatz 45, mit dem sie dauernd gegen die elastischen Dichtungen 2o mittels des in Ausschaltstellung noch eine gewisse Vorspannung aufweisenden Bowden- oder Seilzuges 28 angedrückt werden. Wird die Patrone 4 zwischen die Lagerstücke i9 eingeschoben, so werden die elastischen Dichtungen 2o bei 46 noch stärker zusammengedrückt, wodurch die Abdichtung zwischen der Patrone und den Zwischenstücken 27 noch_erhöht wird.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Sauerstoffatemschutzgerät mit einer eine sauerstoffabgebende, kohlensäurebindende Masse enthaltenden Patrone, die während der Benutzung des Gerätes ausgewechselt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß die in ihrem Mante! mit einer Einlaßöffnung (i7) und einer gegenüberliegenden Auslaßöffnung (i8) versehene Patrone (4) in einem mit entsprechenden gegenüberliegenden Anschlußöffnungen (5,6) versehenen Lager (3, 1g) gasdicht derart längs verschiebbar gelagert ist, daß sie aus dem Lager unter gasdichtem Abschluß der Anschlußöffnungen (5, 6) des Lagers herausgeschoben werden kann, indem von dem einen Ende des Lagers her unmittelbar hinter der verbrauchten Patrone (4) eine neue Patrone (4a) eingeschoben wird.
  2. 2. Sauerstoffatemschutzgerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Lager aus einem rohrförmigen, an beiden Enden offenen Außenbehälter (3) besteht (Abb. i bis 3).
  3. 3. Sauerstoffatemschutzgerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Lager zwei einander gegenüberliegende muldenförmige Schalen (i9, iga) aufweist, die an einer Lagerplatte (2@) befestigt sind und von denen mindestens eine federnd an den Mantel der Patrone (4) angedrückt wird (Abb. 4 bis 8). 4.. Sauerstoffatemschutzgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verbindung der Atemleitungen (V) mit der Patrone (4) rohrförmige Zwischenstücke (27) dienen, die in den Lagerschalen (i9, iga) längs verschiebbar gelagert sind und von außen an elastische, zwi scheu den Lagerschalen (i9, iga) und der Patrone (4) angeordnete Dichtungen (20) angedrückt werden (Abb.
  4. 4 und 7).
  5. 5. Sauerstoffatemschutzgerät nach Anspruch 3 oder 4, bei dem nur eine Lagerschale federnd- gegen die Patrone angepreßt wird, .dadurch gekennzeichnet, daß über der federnd angepreßtenLa&erschale (ig) noch eine zusätzliche, ein- und ausschaltbare Andrückvorrichtung (23) angeordnet ist (Abb. 5).
  6. 6. Sauerstoffatemschutzgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die rohrförmigen Zwischenstücke (-27) an ihrem der Patrone (4) zugekehrten Ende einen sich nach außen verjüngenden flanschartigen Ansatz (45) besitzen, mit dem sie dauernd gegen die elastischen Dichtungen (2o) mittels eines Bowden-oder Seilzuges (28) angedrückt werden, der in der Ausschaltstellung noch eine gewisse Vorspannung besitzt (Abb. 7).
  7. 7. Sauerstoffatemschutzgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die an ihren der Patrone (4.) zugekehrten Enden mit einem Flansch (27a) versehenen rohrförmigen Zwischenstücke (27) auf beiden Seiten des Flansches (27a) Dichtungsringe (36) aufweisen und daß jedes Zwischenstück (27) bei nicht eingesetzter Patrone mittels einer Feder (44) mit seinein Flansch (27a) dicht schließend gegen die Innenwandung der Lagerschale (rg) und bei eingesetzter Patrone (:1.) durch eine Spannvorrichtung (28) entgegen der Wirkung der Feder (-A) gegen den Mantel der Patrone (.4) gedrückt wird (Abb. 6).
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3400505A1 (de) * 1984-01-10 1985-07-18 Drägerwerk AG, 2400 Lübeck Atemschutzgeraet mit schutzhaube

Cited By (3)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3400505A1 (de) * 1984-01-10 1985-07-18 Drägerwerk AG, 2400 Lübeck Atemschutzgeraet mit schutzhaube
EP0148325A3 (en) * 1984-01-10 1985-10-30 Dragerwerk Aktiengesellschaft Respiratory apparatus with protective hood
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