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Vom Zimmerinnern aus ausstellbarer Rolladen.
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ihrem unteren Ende ein Zahnrad 19, welches durch ein zwischengeschaltetes Zahnrad 20 mit dem von einem Handgriff 21 bewegten Zahnrade 22 in Eingriff steht. Dieser Räder- mechanismus als auch der Handgriff 21 befinden sich zwischen Fensterbrett und Fensterrahmen, sind also nicht weiter sichtbar. Am oberen Ende trägt die Stange 18 ein
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Zimmerinnern aus mittels eines Bandes, das sich auf die Bandrolle 9 aufwickelt. Soll der Rolladon ausgestellt werden, d. J1. in die in Fig. 2 ersichtliche Lage kommen, so hat man nur notwendig, den Hebel 21 aus der in Fig. 4 ersichtlichen Lage um 180"zu verdrehen.
Dadurch erfährt die Stange 18 infolge des Rädergetrietes 22, 20, 19 eine Drehung, welche auf das Exzenter 23 übertragen wird. Zweckmässig ist hiebei das Exzenter 23 so auf der Stange 18 angeordnet, dass es bei vollständig erreichter Ausstellung des Rahmens 12 seine Totpunktlage etwas überschritten hat, so dass das auf das Exzenter 23 wirkende Gewicht des Rahmens 12 samt Rolladen 11 die Neigung besitzt, durch die Stange 18 und das Rädergetriebe 19, 20, 22 den Handgriff 21 in der ihm gegebenen Stellung festzuhalten, bezw. ihl1 gegen die Fensterwandung zu drücken.
Um ein Hochheben des Rolladens durch Wind zu verhindern, ist weiter an den Backen 13 des Rahmens 12 eine Nase 31 angeordnet, welche bei vollständig ausgestellter Lage des Rolladens gegen einen einstellbaren Anschlag 32 stösst, so dass also ein weiteres Heben des Rahmens nicht möglich ist.
Soll der Rolladen zurückbewegt werden, d. h. wieder dicht am Fenster liegen, so braucht der Hebel 21 nur in seine ursprüngliche Lage zurückgedreht werden. Bei dieser Zurück bewegung des Rahmens 12 wird derselbe gleichzeitig selbsttätig gegen Zurückbewegen gesichert. Zu dem Zweck ist am unteren Teil des Rahmens ein Riegel 24 vorgesehen, der eine Öffnung 25 besitzt und der durch einen entsprechenden Schlitz 26 in dem die Fenster- öffnung teilenden Mittelstück 27 hindurchgeht. Andererseits ist auf der Stange 18 an geeigneter Stelle ein sich mit derselben drehender Stift 28 angeordnet, welcher in die Öffnung 25 des Riegels 24 eintritt, sobald der Rahmen dicht am Fenster anliegt.
Es ist daher unmöglich, den Rahmen bezw. den Rolladen von aussen ohne Drehung der Stange 18 zurtickzubewegen. Ausserdem ist an dem Mittelstück 27 ein vorspringender Zapfen 29 angeordnet, der in eine entsprechende Öffnung 30 des Rolladens ? J eintritt und hiedurch ein lichen des Rolladens von aussen verhindert.
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um 30"gedreht wird, so dass der Rahmen 12 eine geringe Neigung erhält und damit der Zapfen 2. 9 ausser eingriff mit der Öffnung 30 des Rolladens und der Zapfen 28 ausser
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die Bandrolle 9 gewickelte Band möglich.
Wie aus vorstehendem ersichtlich ist, ist zu allen Bewegungen des Rolladens kein Öffnen der Fenster notwendig. Auch kann das Aus-und Zurückstellen des Rolladens vom Zimmerinnern aus erfolgen, ohne dass irgendwelche Betätigung des Rolladens selbst inner- dei Ralimens 12 notwendig wäre. Weiter kann der Rolladen in dem Rahmen beliebig aufgezogen und herabgelassen werden, gleichgiltig, in welcher Stellung sich der Rahmen befindet.
PATENT-ANSPRÜCHE ;
1. Ein vom Zimmerinnern ans ausstellharer Rolladen, welcher seiner ganzen Länge nach in einem um die Aufwickelwalze schwingbaren Rahmen auf und ab bewegbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen vom Zimmerinnern aus durch eine von einer verdrehbaren Stange (18) bewegte Exzenterscheibe (23) aux- und zurückgestellt wird.