AT21550B - Verfahren zur Herstellung von 8-Aminotheophyllin und dessen Alkyl- oder Arylderivaten. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von 8-Aminotheophyllin und dessen Alkyl- oder Arylderivaten.

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AT21550B
AT21550B AT21550DA AT21550B AT 21550 B AT21550 B AT 21550B AT 21550D A AT21550D A AT 21550DA AT 21550 B AT21550 B AT 21550B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von   8-Aminotheophyllin   und dessen    Alkyl- oder Arylderivaten.   
 EMI1.1 
 (Ber. d. d.   ehem.   Ges. 32,435) findet sich zwar die Bemerkung   : Ammoniak wirkt bf'i   höherer   Temperatur   auf die Chlorpurine t gemein unter Bildung von Aminoderivaten". 
 EMI1.2 
   8-Aminokaffeine   aus dem entsprechenden Chlorderivat, dem 8-Chlorkaffein, durch Umsetzung mit Ammoniak   bezw.   mit Aminen dargestellt worden.   wurde   nun festgestellt, dass sich im 8-Chlorteophyllin 
 EMI1.3 
 
 EMI1.4 
 dem chemischen Charakter nach sowohl Säuren wie Basen.

   Durch die Fähigkeit, mit Alkalien Salze zu bilden, unterscheiden sie sich vorteilhaft von dem   8-Aminol {affein,   während sie vor dem Stammkörper, dem Theophyllin, den Vorzug der grösseren Basizität haben. Infolge dieser Doppelnatur können die neu erhaltenen Xanthinderivate im Organismus 
 EMI1.5 
 

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 abgeschieden. Beim längeren Erhitzen mit Kali-oder Natronlauge tritt allmählich Zersetzung ein. Beim raschen Erhitzen bräunt sich das Aminotheophyllin über   3100   und schmilzt beim weiteren Erhitzen allmählich zu einer dunklen   Flüssigkeit.   
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 auf 175 bis   1800   erhitzt. Beim Erkalten erstarrt das Ganze zu einem feston Kristallbrei, der abgesaugt wird. Durch Waschen   mit verdünnter   Essigsäure wird das noch anhaftende Anilin entfernt.

   Das Anilintheophyllin zeigt gegen Alkalien und Säuren ein ähnliches Verhalten wie die Aminoverbindung. In heissem Wasser ist es schwer löslich, leichter in kochendem Alkohol, woraus es in farblosen Nadeln kristallisiert. Es schmilzt gegen   3200   zu einer farblosen Flüssigkeit. 
 EMI2.2 
 



   1 Teil Chlortheophyllin wird mit 1.2 Teilen einer 330/oigen Dimothylaminlösung und 5 Teilen Alkohol in geschlossenem Gefässe während 5 Stunden auf 1500 erhitzt. Nach dem Erkalten ist der ganze Inhalt zu einem dicken Brei von langen Kristallnadeln erstarrt. 



  Das Dimethylaminotheophyllin gleicht in seinen Eigenschaften den beiden zuvor beschriebenen Verbindungen. In heissem Wasser und heissem Alkohol ist es ziemlich schwer   löslich ; es   schmilzt beim raschen Erhitzen gegen   3300   zu einer farblosen Flüssigkeit.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von 8-Aminotheophyllin und dessen Alkyl-oder Arylderivaten, darin bestehend, dass man Ammoniak oder Amine auf 8-Chlortheophyllin einwirken lässt.
AT21550D 1903-09-01 1904-12-09 Verfahren zur Herstellung von 8-Aminotheophyllin und dessen Alkyl- oder Arylderivaten. AT21550B (de)

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