AT214801B - Maschine zur Aufbringung von Dichtungsmaterial auf Verschlußkappen - Google Patents

Maschine zur Aufbringung von Dichtungsmaterial auf Verschlußkappen

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AT214801B
AT214801B AT242859A AT242859A AT214801B AT 214801 B AT214801 B AT 214801B AT 242859 A AT242859 A AT 242859A AT 242859 A AT242859 A AT 242859A AT 214801 B AT214801 B AT 214801B
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caps
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Description


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  Maschine zur Aufbringung von Dichtungsmaterial auf
Verschlusskappen 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zur Aufbringung von Dichtungsmaterial auf Verschlusskappen, bei der die Kappen einer Haltevorrichtung und weiter einem kontinuierlich rotierenden heb-und senkbaren Futter zugeführt werden, auf dem die Kappen während der Drehung unter einer Düse zur Zufuhr des Dichtungsmaterials gehalten werden. Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf eine Maschine zur Aufbringung einer gewünschten Menge einer Kautschukdichtungsmasse in Form eines Ringes auf die Innenfläche einer   Kronenkappe,   z. B. bei der Fertigung von Kronenkappen, wie sie in der   österrr.   Patentschrift Nr.   202478   beschrieben sind. 



   Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine hochtourige Maschine herzustellen, bei der die Kappen automatisch einem Futter zugeleitet werden. auf dem ihnen die Dichtungsmasse zugeführt wird und die behandelten Kappen von dem Futter abgenommen und   z. B.   auf ein Förderband übergeleitet werden, durch. das sie durch einen Ofen oder eine Heizvorrichtung geführt werden   können.   um die Dichtungsmasse zu stabilisieren und/oder zu vulkanisieren. 



   Es sind bereits Maschinen zum Aufbringen von Dichtungsmaterial auf Behälterkappen bekannt, bei welchen die Kappen einer Haltevorrichtung zugeführt weiden, aus der sie mittels eines Transportorgans zu einem umlaufenden Stössel gefördert werden. Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art werden die Kappen einfach durch eine Vorschubführung weiterbefördert, was den Nachteil mit sich bringt, dass beim Bewegen der Vorschubführung mit hoher Geschwindigkeit die den Kappen erteilte Beschleunigung es unmöglich macht, die Kappen immer genau über dem Futter zu stoppen. Gemäss einer andern bekannten Vorrichtung werden die Kappen mittels einer rotierenden Scheibe weiterbefördert. Infolge ihrer Masse kann diese jedoch nicht absatzweise mit hoher Geschwindigkeit gedreht werden. 



   Durch die Erfindung sollen diese Nachteile beseitigt werden. Sie besteht im Wesen darin, dass ein hin-und herbewegbarer Wagen und zwei an dem Wagen angeordnete Greiferpaare vorgesehen sind und, im Zuge der einen Bewegungsrichtung des Wagens, mit dem einen Greiferpaar die Kappen von der Haltevorrichtung auf das Futter und mit dem   andemGreiferpaar   die Kappen von dem Futter auf eine Abnahmevorrichtung übertragbar sind, wobei die Greiferpaare auf dem Wagen in Richtung der hin-und hergehenden Bewegung einen Abstand aufweisen, der dem Abstand des Futters von der Haltevorrichtung entspricht und die Greifer jedes Paares quer zur Wagenbewegung gegeneinander bewegbar sind. 



   Vorzugsweise wird das Futter in zeitlicher Abstimmung mit der Bewegung der Überleitgreifer auf-und abbewegt, u. zw. angehoben, um eine aufgelegte Kappe in eine zur Zufuhr der Dichtungsmasse durch die 
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 rend der Überleitung der Kappen zum Futter und vom Futter weg nicht behindert. 



   Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist das heb-und senkbare Futter in einer Zwischenstellung jeweils vorübergehend feststellbar, in der die auf dem Futter befindliche Kappe sich im Raum zwischen dem zugehörigen Greiferpaar befindet, um von diesem zur Abnahme erfasst zu werden. Während eine Kappe, die mit Dichtungsmaterial versehen wurde, in die Abgabestellung übergeleitet wird, wird gleichzeitig eine Kappe, die aus der Haltevorrichtung herausgezogen ist, bis über das Futter bewegt und durch die Auseinanderbewegung der Greifer losgelassen, sobald sich das Futter wieder aufwärts bewegt. 



   Die Kappe wird in ihrer Lage auf dem Futter seitlich durch den Umfangswulst gehalten und durch einen Sog, der durch eine oder mehrere Bohrungen innerhalb des Umfangswulstes im Ende des Futters ausgeübt wird, auch nach unten festgehalten. 

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   Um die Erfindung verständlicher zu machen, wird sie nun an Hand eines Ausführungsbeispieles gemäss der Zeichnung erläutert. Es zeigen Fig. 1 ein Schema der Maschine nach der Erfindung, Fig. 2 eine schematische perspektivische Ansicht des Maschinenteils, der den Kappenüberleitmechanismus enthält. Fig. 3 eine Draufsicht einer konstruktiven Ausführung des   Kappenüberleitmechanismus,   Fig. 4 eine Seitenansicht zu Fig. 3, Fig. 5 einen mittleren Längsschnitt zu Fig. 3 mit der Futteranordnung. 



   Entsprechend dem   Ausfuhrungsbeispiel   werden Kronenkappen 1 aus einer die Kappen herstellenden Maschine 30 eine Rutsche 2 abwärts geleitet, die die Kappen in Reihe hält. Das Unterende der Rutsche 2 läuft im Bogen horizontal aus und ist am Ende mit einer Haltevorrichtung versehen, die die Endkappe oder die Führungskappe in einer bestimmten Lage mit dem Rücken der Kappe nach unten gekehrt einstellt,   d. h.   der Rand der Kappe ist nach oben gerichtet. Die Haltevorrichtung besteht aus einer unteren, am Ende der Rutsche 2 angelenkten Platte 3, auf der der nach unten gerichtete Deckel der Kappe aufruht, und diese Platte ist mit einer Vertiefung und vorteilhaft mit einer bogenförmigen Rippe 4 um die Vorderkante herum versehen, um die Kappe genau einzustellen.

   Fedem 5 drücken die Platte 3 um das Gelenk 3a aufwärts gegen eine feste Oberplatte 6. wobei Anschläge 6a vorgesehen sind, um die beiden Platten 3 und 6 in einem Abstand zu halten, der die Bewegung der Kappe zwischen ihnen   zulässt, wobei   die Rippe 4 eine Bewegung über die Vorderkante der Haltevorrichtung hinaus verhindert, wenn nicht die untere Platte 3 gegen die Wirkung der Federn 5 nach unten gedrückt wird. Die obere Platte 6 und erforderlichenfalls die untere Platte 3 ist bzw. sind so profiliert, dass der Umfang des Randes der in der Haltevorrichtung liegenden Führungskappe durch die Greifer des   Überleitmechanismus   erfasst werden kann, wie nachstehend beschrieben wird. 



   Im Abstand von etwa 5 bis 7, 5 cm vor der Haltevorrichtung ist ein Futter 7 angeordnet, das um eine vertikale Achse rotiert und über ein geeignetes Getriebe vom Motor 31 der die Kappen herstellenden Maschine 30 angetrieben wird. Eine Nocke 8. die ebenfalls durch den Motor 31 synchron mit der die Kappen herstellenden Maschine angetrieben wird, ist vorgesehen. um das Futter auf-und abzubewegen, wobei die Nocke so profiliert   ist, dass   jeweils ein Stillstand nach der Abwärtsbewegung des Futters während eines geeigneten Zeitpunktes des Maschinenzyklus hervorgerufen wird.

   Während der Abwärts-oder Absenkbewegung wird das Futter vorübergehend angehalten, so dass die auf ihm ruhende Kappe auf einer Zwischenhöhe   stehenbleibt,   während der Zeit die Greifer des Überleitmechanismus sich zum Erfassen der Kappe nach innen bewegen, worauf das Futter seine Abwärtsbewegung fortsetzt, so dass sich der Umfangswulst bis unter den Boden der Kappe bewegt und deren Bewegung während der Vorwärtsbewegung des Überleitmechanismus nicht behindert. Das obere Ende des Futters ist mit einem Umfangswulst oder einer Umfangswand 9 versehen, um eine KrQnenkappe hierin einzulegen, u. zw. so, dass der nach aussen gebogene, gewellte Randflansch über die Wandung 9 nach aussen vorragt. Auf den Raum innerhalb der Umfangswandung wird durch die Bohrungen 10 ein Unterdruck ausgeübt. 



   Der Überleitungsmechanismus besteht aus einem Träger bzw. aus einem Wagen 11, der auf dem Ende eines Stössels 12 sitzt und zur hin-und hergehenden Bewegung in einem Lager 13 montiert ist. Der Wagen und der Stössel werden durch eine vom Motor 31 angetriebene Nocke 14 vorwärts bewegt und werden durch Federn 15 wieder zurückbewegt. Der Wagen 11 wird zusätzlich durch seinen Fuss   l1a   geführt, der in einer Nut 16 einer Sockelplatte 17 gleitet. Der Wagen 11 ist mit zwei Seitenarmen 18 versehen, die in bezug auf das Futter 7 einander gegenüberliegen. Jeder Seitenarm 18 besitzt zwei Querbohrungen 19, in denen die Greifer 20 gleitend gelagert sind.

   Die Greifer 20 liegen einander paarweise gegenüber und jeder Greifer besitzt eine innere Fläche von Bogenform und ist längs dieser mit einer im Querschnitt Vförmigen Ausnehmung 21 zum Erfassen der nach   aussen   gebogenen Kante des Kappenrandes versehen. Die Greiferpaare besitzen einen Abstand voneinander entsprechend dem Abstand zwischen einer Kappe in der Haltevorrichtung und einer Kappe, die sich auf dem Futter 7 befindet. 



   Die Federn 22 liegen zwischen Zapfen 23 und 24, von denen der eine 23 jeweils auf dem Seitenarm und der andere auf dem Greifer 20 befestigt ist, so dass die Federn die Greifer 20 normal nach aussen in Gleitberührung mit den Flächen der Gleitglieder 25 drücken, die an der Aussenseite der Seitenarme 18 angeordnet sind. Die Gleitglieder25 sind auf horizontalen Wellen 26 verschwenkbar gelagert und miteinander durch Lenker27 und einem zwischengeschalteten Kipphebel 28, der bei 29 schwenkbar gelagert ist, miteinander verbunden, so dass die Bewegung eines der Gleitglieder 25 eine gleiche Bewegung des andern Gleitgliedes in entgegengesetzte Richtung auslöst, d. h. beide Glieder werden sich gleichzeitig nach innen oder nach aussen bewegen.

   Die Gleitglieder werden durch eine Nocke 32   betätigt.   die mit der Nocke 14 
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32 betätigt überabgekehrtes Ende durch einen Lenker 35 mit einem der Gleitglieder 25 verbunden ist. Wenn die Gleitglieder nach innen geschwenkt sind, stossen sie gegen die   Aussenenden   der Greifer 20 und bewegen diese 

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 letzteren nach innen, um eine dazwischenliegende Kappe zu erfassen, wogegen, wenn die Gleitglieder 25 sich nach aussen bewegen, die Greifer 20 sich unter Federdruck nach aussen bewegen und die   erfassten.   



  Kappen loslassen. Die Nocke 32 ist so profiliert und arbeitet in solcher zeitlicher Abstimmung mit der Nocke 14, die den Greiferwagen hin-und herbewegt, zusammen, dass die Greiferglieder nach innen bewegt werden, wenn sich der Wagen in seiner rückwärtigen Stellung befindet, so dass er die Kappen in der Haltevorrichtung und auf dem Futter erfassen kann, wobei die Greifer in   der G. reiferstellung b1eiben. wenn   sich der Wagen vorwärtsbewegt,   u. zw.   so lange, bis der Wagen seine vordere Stellung erreicht, in der das hintere Greiferpaar sich mit dem Futter in Überdeckung befindet, worauf die Nocke 32 es zulässt, dass die Gleitglieder 25 sich unter der Wirkung der Feder 36 nach aussen bewegen, womit sich auch die Greifer 20 unter der Wirkung der Federn 22 nach aussen bewegen können und dabei die zwischen ihnen gehaltenen Kappen loslassen.

   Die zwischen dem hinteren Greiferpaar gehaltene Kappe   wifd   damit auf das Futter niedergelegt, wo sie durch den dort ausgeübten Unterdruck unter Drehung festgehalten wird. während die zwischen den vorderen Greifern gehaltene Kappe losgelassen wird und auf eine   Abnahmerutsche   oder auf ein Transportband 37 fällt, die bzw. das die behandelten Kappen auf ein weiteres Förderband 38 leitet, durch das sie durch einen Ofen 39, z. B. einen Infrarotofen, laufen, um die Dichtungsmasse zu stabilisieren und zu vulkanisieren. Die den Ofen verlassenden Kappen können einem weiteren Förderband 40 zugeleitet werden, so dass sie abkühlen, bevor sie in. einem Behälter abgelegt werden.

   Durch geeignete Profilierung der Flächen der Gleitglieder 25 und/oder der vorderen Greifer kann für die Kappe, die zwischen dem vorderen Gieiferpaar gehalten wird, erreicht werden, dass sie unmittelbar vor dem Ende des Vorwärtshubes des Wagens losgelassen wird, wodurch die behandelten Kappen von dem vorderen Greiferpaar mit einer vorwärts gerichteten Bewegungskomponente entsprechend der Geschwindigkeit des Abnahmeförderers 37 abgelegt werden. Dies führt zu einem im wesentlichen gleichen Abstand der Kappen auf dem Abnahmeförderer und damit auch auf dem durch den Ofen laufenden Förderband 38. 



   Die Düse 41 zum Aufbringen der Dichtungsmasse kann in bekannter Weise ausgebildet sein, indem sie ein pneumatisch betätigtes Nadelventil aufweist, welches durch eine Solenoidspule od. dgl. gesteuert wird. Diese Spule kann automatisch durch Mikroschalter 42 gesteuert werden, die durch eine Nocke 43 synchron mit dem Maschinenzyklus betätigt wird. Die Düse   41 ist auf einem Träger 44 montiert,   der bei 45 relativ zu einem Basisträger 46 verschwenkbar ist, so dass der Träger 44 nach oben verschwenkt werden kann, um die Düse erforderlichenfalls von dem Futter weg zu bewegen. Der   Dilsenträger   kann Mittel zum Einstellen der Querlage der Düse gegenüber dem Futter aufweisen und kann weiter mit einem einstellbaren Anschlag versehen sein um die vertikale Lage der Düse einstellen zu können.

   Dieser Anschlag stützt sich vorzugsweise auf einem Teil ab, der einen Mikroschalter betätigt, welcher, sobald der Träger angehoben wird, das elektropneumatische Ventil von den automatisch steuernden Schaltern 42 abschaltet und das Ventil an handbetätigte Schalter anschliesst. Die   automatischenSteuerschalter42   werden durch eine Nocke 43 so gesteuert, dass Dichtungsmasse aus der Düse 41 während einer vollen Umdrehung des Stössels ausfliesst und damit einen kontinuierlichen Ring der Dichtungsmasse um die Innenfläche der Kappe herum erzeugt. Die Dichtungsmasse kann der Düse durch   eine Pumpenan1Åage   entsprechend der brit. 



  Patentschrift Nr.   675, 569 zugeführt   werden. 



   Kontrollsteuerungen können vorgesehen sein, um die genaue Arbeitsweise der Maschine   zugewähr-     leisten, und   um zu   verhindern,   dass zu Unzeiten Dichtungsmasse aus der Düse austritt. Beispielsweise kann der Steuerschalter des Antriebsmotors so ausgebildet sein, dass er nach seinem Abschalten zusätzliche Schaltungen betätigt, um zu gewährleisten, dass das elektropneumatische Steuerventil der Düse in die Schliesslage gelangt und weiter auch so, dass er die automatischen Steuerschalter abschaltet und damit das Ventil zur Betätigung mit   einem handgesteuerten   Schalter verbindet. Dies lässt es zu, dass die Maschine von Hand zurückgedreht werden kann, ohne dass Dichtungsmasse ausläuft.

   Weiter können auch Mittel vorgesehen werden, um ein Auslaufen von Dichtungsmasse zu verhindern, wenn sich auf dem Futter keine Kappe befindet. Dies kann durch einen Schalter erreicht werden, der durch die Höhe des Unterdrucks im Futter gesteuert wird. Ein Behälter zum Sammeln von Dichtungsmasse kann von Hand oder automatisch vor die Düse gebracht werden, wenn der   Düsenträger   angehoben wird, um somit irgendwelche Dichtungsmasse aufzufangen, die durch   Handbetätigung   oder auf andere Weise. aus der Düse austritt, wenn sie sich in ihrer angehobenen Stellung befindet. 



   Eine Maschine mit dem beschriebenen Aufbau kann Dichtungsmasse zu etwa 300 Kappen pro Minute oder mehr zufuhren. 



   Innerhalb des   Lösungsgedankens   der Erfindung können verschiedene Abänderungen getroffen werden. 



  Beispielsweise könnendie Kappen aus einem trichterförmigen Behälter auf die Rutsche 2 geleitet werden. 



  Weiters kann durch geeignete Abänderung der Rutsche und des Futters die Maschine so angepasst werden, 

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 dass Dichtungsmasse auch andern Kappen, z. B. Kappen für Marmeladengläser od. dgl. zugeführt werden kann. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Maschine zur   A ubringuag von Dichtungsmaterial   auf Verschlusskappen, bei der die Kappen einer Haltevorrichtung und weiter einem kontinuierlich rotierenden, heb-und senkbaren Futter zugeführt werden, auf dem die Kappen während der Drehung unter einer Düse zur Zufuhr des Dichtungsmaterials gehalten werden, dadurch gekennzeichnet, dass ein hin-und herbewegbarer Wagen (11) und zwei an dem Wagen angeordnete Greiferpaare (20) vorgesehen sind und, im Zuge der einen Bewegungsrichtung des Wagens, mit dem einen Greiferpaar die Kappen von der Haltevorrichtung (3-6) auf das Futter (7) und mit dem andern Greiferpaar die Kappen von dem Futter auf eine Abnahme vorrichtung übertragbar sind, wobei die Greiferpaare (20) auf dem Wagen in Richtung der hin-und hergehenden Bewegung einen Abstand aufweisen, der dem Abstand des Futters (7)

   von der Haltevorrichtung (3-6) entspricht und die Greifer jedes Paares quer zur Wagenbewegung gegeneinander bewegbar sind.

Claims (1)

  1. 2. Maschine nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Wagen (11) zwei in bezug zum Futter (7) einander gegenüberliegende Seitenarme (18) aufweist, in denen die gegeneinander bewegbaren Greifer (20) gelagert sind und dass ferner um Achsen (26) schwenkbar gelagerte und durch Lenker (27) und Kipphebel (28) miteinander verbundene Gleitglieder (25) sowie Federn (22) zum Andrücken der Greifer (20) an die Gleitglieder (25) vorgesehen sind, wobei durch einen Nocken- und Lenkerantrieb die Gleitglieder (25) steuerbar sind, um die Greifer abwechselnd nach innen in die Greifstellung zu bewegen und hierauf wieder die Greiferbewegung durch Wirkung der Federn (22) nach aussen in die Offenstellung zu gestatten.
    3. Maschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das heb- und senkbare Futter (7) in einer Zwischenstellung jeweils vorübergehend feststellbar ist, in der die auf dem Futter befindliche Kappe sich im Raum zwischen dem zugehörigen Greiferpaar befindet, um von diesem zur Abnahme erfasst zu werden.
    4. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die zwischen dem einen Greiferpaar in der einen Wagenendstellung liegende und die Kappen gegebenenfalls aus einer Zuführrinne empfangende Haltevorrichtung aus einer unteren, am Ende der Rutsche (2) angelenkten Platte (3) mit nach oben gerichteter Vorderkante zum vorübergehenden Anhalten einer Kappe auf der Platte und einer festen oberen Platte (6) besteht und ein Anschlag (5) den Minimalabstand zwischen den beiden Platten (3, 6) entsprechend der Kappenhöhe begrenzt, wobei die Gelenkplatte (3) federnd gegen den Anschlag gedrückt wird und nach unten ausschwenkbar ist, wenn eine Kappe aus der Haltevorrichtung durch das Greiferpaar herausgezogen wird.
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