AT21322B - Schutzvorrichtung an Straßenbahnwagen. - Google Patents

Schutzvorrichtung an Straßenbahnwagen.

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AT21322B
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Austria
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pliers
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contact strip
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Alfred Streintz
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Alfred Streintz
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    Schutzvorrichtung an Strassenbahnwagen.   



   Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf solche Schutzvorrichtungen an Strassenbahnwagen, bei welchen ein Fangnetz in angehobener Lage festgehalten und erst im Bedarfsfalle selbsttätig oder durch Vermittlung des Wagenführer ausgelöst und zum Herabfallen auf die Fahrbahn freigegeben wird. 



   Die Zeichnung veranschaulicht die beiden Ausführungsformen der Vorrichtung je in Seiten-und Vorderansicht. *
Das Fangnetz a wird von den an den freien Enden mit Rollen c und Bremsschuhen h ausgerüsteten Federn b getragen ; die anderen gewundenen Federenden sind mittelst Vierkant und Schraube an der Trittbrettrückwand k befestigt. Die beiden Vorderenden der Federn sind durch ein Zugorgan m miteinander verbunden, mittelst welchem sie unter Spannung der Federn hochgezogen werden können. Das Festlegen des Fangnetzes in gehobener Lage erfolgt gemäss vorliegender Erfindung mittelst einer durch Federkraft 0 selbstschliessenden Zange n, in welche das Zugorgan m eingelegt wird. Beim Öffnen der Zange n fällt infolge der Kraft der gespannten Federn b das Fangnetz plötzlich in die Arbeitslage herab. 



   Zum Öffnen der Zange kann das an sich bekannte, durch das Fahrbahnhindernis bewegte Auslösependel r oder ein vom Wagenführer zu betätigender   Fusstritthebel   y benützt werden. In beiden Fällen ist der bewegliche Teil der Zange n mit einem Hebel p ausgestattet, an den eine Zugstange q angelenkt ist. Das Auslösependel r (Fig. 1) trägt einen Schleifbogen s mit einer Druckrolle t, die gegen eine Nase u der Zugstange g anliegt. 



  Weicht das   Auslösependel)'unter dem   Widerstande eines Fahrbahnhindernisses zurück, so vorschiebt der Schleifbogen s durch Vermittlung der Rolle t und Nase u die Zugstange q und öffnet dadurch die Zange n, die das Fangnetz   herabschnellen     lässt.   Bei Auslösung durch den Wagenführer ist die Zugstange   q   an ein Schleifstück v (Fig. 3) angelenkt, welches von einer Klinke w   beeinflusst   wird, die durch einen   Lenker. r mit   dem Fusstritt y verbunden ist. Durch Druck auf letzteren wird die Zugstange q durch Vermittlung der   Klinke ei,   und des Schleifstückes v   nfch   vorne gezogen und dadurch die Zange   ei     zum   angegebenen Zwecke geöffnet.

   Das Rückversetzen des Fangnetz. s in die gehobene Lage erfolgt durch Vorziehen der Zugstange q in gleicher Weise wie beim Auslösen und Freigabe nach erfolgtem   Einhängen   des Zugorganes m in die Zange n. Die ganze Betätigungsvorrichtung wird von einem Bandeisenrahmen z getragen, der an den ohnehin vorhandenen Längsschwellen des Wagenuntergestelles befestigt wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Schutzvorrichtung an Strassenbahnwagen, bei welcher beim Anstoss an ein Fahrhindernis ein in gehobener Lage gehaltenes Fangnetz mittelst Auslösependel zum Herabfallen auf die Fahrbahn freigegeben wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Fangnetz (b) mittelst einer durch Federwirkung geschlossen gehaltenen Zange      in angehobener Lage erhalten wird, deren beweglicher Arm (p) mittelst Zugstange (q) und Nase (u) derart von einem mit dem Auslösependel   (1 :)   verbundenen Bogenstück (s) beeinflusst wird, dass beim Zurückweichen des Auslösependels unter dem   Widerstande   eines Hindernisses die Zange   zwangli : ìufig   geöffnet wird. 

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Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform der Schutzvorrichtung nach Anspruch l, bei welcher das Auslösen des Fangnetzes vom Wagenführer mittelst Tritthebels bewirkt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die die Zange (n) beeinflussende Zugstange (q) mit einem Schleifstück (v) verbunden ist, in welches eine vom Fusstritthebel (y) beeinflusste Klinke ) eingreift, die beim Niedertreten des Tritthebels (y) das Schleifstück nach vorne zieht und dadurch die Zange (it) öffnet. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT21322D 1904-06-22 1904-06-22 Schutzvorrichtung an Straßenbahnwagen. AT21322B (de)

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