AT213181B - Absperrschieber für Rohrleitungen - Google Patents

Absperrschieber für Rohrleitungen

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AT213181B
AT213181B AT155559A AT155559A AT213181B AT 213181 B AT213181 B AT 213181B AT 155559 A AT155559 A AT 155559A AT 155559 A AT155559 A AT 155559A AT 213181 B AT213181 B AT 213181B
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AT155559A
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Poerringer & Schindler G M B H
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Description


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  Absperrschieber für Rohrleitungen 
 EMI1.1 
 

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 per 16 ist wiederum   einDruckstück   10 aufgelegt, das mittels Bolzen 11 mit dem Abschlusskörper 3 in Verbindung steht und in dem drehbar die Spindel 13 mittels einer Spindelmutter 12 gehaltert ist. Das Druckstück 10 kann sich also unter dem Druck der Spindel, geführt durch die Bolzen 11, dem Abschlusskörper nähern, kann sich aber von diesem über eine durch die Bolzen 11 gegebene Endlage hinaus nicht entfemen. 



   In den Fig. 3 und 4 sind die Stellung und der Zustand des Schiebers in dem Augenblick dargestellt, in dem bei weiterem Zudrehen der Spindel der die Dichtung herbeiführende Druck auf die Dichtungskörper ausgeübt werden würde. Bei dieser Ausbildung der Dichtungskörper ist, ebenso wie bei derjenigen gemäss Fig. 1 und 2, sichergestellt, dass sich die Dichtungsflächen der Dichtungskörper erst im letzten Augenblick an die ihnen zugeordneten gegenüberliegenden Flächen, mit denen sie zusammenwirken, anlegen. Dabei 
 EMI3.1 
    Wirkungder Druckkräfte   der Spindel in Ebenen parallel zur Spindel ein. Die dichtenden Druckkräfte in den oberen Bereichen der   Dichtungskörper   werden unter dem Einfluss des Druckstückes 10 in Ebenen umgesetzt, die senkrecht zur Spindelebene, also parallel zur Rohrachse, liegen. 



   Der besondere Vorteil der   erfindungsgemässen   Anordnung ist darin zu sehen, dass die Dichtwirkung bzw. die Aufhebung der Dichtwirkung unmittelbar vor dem Ende bzw. nach Beginn der Spindelbewegung eintritt bzw. aufgehoben wird. Damit treten während der Bewegung des Abschlusskörpers keinerlei Reibungen an irgendeiner Stelle zwischen der eigentlichen Dichtung und den dieser zugeordneten gegenüberliegenden Flächen auf. Damit wird ein vorzeitiger Verschleiss der elastischen Dichtungsflächen durch Reibung auf den Metallflächen des Rohres bzw. des Gehäuses mit Sicherheit vermieden. Weiterhin wird durch die besondere Formgebung des Durchganges als glattes Rohrstück erreicht, dass sich keinerlei Fremdkörper, die im die Leitung durchströmenden Medium meistens enthalten sind, im Bereich des Schiebers ablagern und damit dessen Betriebssicherheit gefährden.

   Die Ausbildung eines Schiebersackes wird vermieden. Weiterhin ist es nicht notwendig, die den dichtenden Teilen   gegenüberliegenden Rohr- und   Gehäuseflächen zu bearbeiten, was eine Verbilligung der Herstellung mit sich bringt und, was noch wichtiger ist, die Korrosionsgefahr erheblich verringert, da die Gusshaut der einzelnen Teile nicht entfernt zu werden braucht. Durch die Aufteilung in zwei ringförmige Dichtungskörper nach Fig. 3 und 4 wird insbesondere im Bereich des Rohrumfanges eine ausserordentlich gute Abdichtung sichergestellt, vor allem dadurch, dass der Dichtungskörper sich nicht mehr über die ganze Breite des Abschlusskörpers zwischen dessen beiden Stirnseiten erstreckt.

   Die Dichtungsfläche ist vielmehr in zwei   verhältnismässig schmale Berei-   che aufgetrennt, so dass sogar dann, wenn der   eine Dichtungsbereich z. B. durch Einzwlingen   eines Fremdkörpers zwischen Rohrwandung und Dichtungskörper nicht ganz wirksam werden sollte, immer noch der andere Dichtungsbereich für eine einwandfreie und vollständige Abdichtung sorgt. 



   Darüber hinaus ergibt sich jedoch als weiterer Vorteil insbesondere die leichte und schnelle Auswechselbarkeit der Dichtungskörper. Diese müssen nicht mehr in Irgendeiner Weise, wie dies meistens üblich war bzw. ist, auf den Abschlusskörper aufgeklebt oder aufvulkanisiert werden. Auch andere Befestigungsmittel mit Nieten, versenkte Schrauben   od. dgl.   sind nicht mehr notwendig. Die Dichtungskörper werden einfach auf den Abschlusskörper aufgezogen, ähnlich wie ein Gummireifen auf ein Fahrrad oder das Rad eines Kraftfahrzeuges aufgezogen wird. Der Abschlusskörper kann als Gusskörper hergestellt werden, ohne irgendwelche Nacharbeiten, ebenso können die Dichtungskörper in einfachster Weise hergestellt werden. 



  Es ergibt sich also eine wesentliche Verbilligung der ganzen Armatur, was besonders bei Versorgungsleitungen grösseren Durchmessers, für die diese Armatur gedacht und vorzugsweise geeignet ist, Bedeutung hat. Schliesslich ergibt sich durch die Aufteilung der Dichtungskörper im Dichtungsbereich innerhalb des Rohres und die Verkleinerung der Auflagefläche eine Verringerung der aufzuwendenden Schliesskraft. Die beiden Ringe schliessen   denSchieberbereich   sowohl in   Zufluss- als   auch in Abströmrichtung ab, so dass das Schiebergehäuse, die Spindelpackung usw. bei geschlossenem Schieber ohne Druck sind. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Absperrschieber für Rohrleitungen, insbesondere Versorgungsleitungen grösseren Durchmessers, mit die eigentliche Dichtung bewirkenden elastischenDichtungskörpern, die auf den verschiebbaren Abschluss- körper aufgebracht sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Abschlusskörper (3) als Prismakörper mit im wesentlichen trapezförmigem Querschnitt ausgebildet und unten abgerundet ist, wobei die elastische Dichtung (8) den Abschlusskörper (3) in dessen unterem Teil (4) nur an dessen Umfangsfläche (7) umgibt und mit den ihr zugeordneten und gegenüberliegenden Flächen des Rohres (1) und des Schiebergehäuses (2) unter den von der Spindel (13) in deren Achsrichtung ausgeübten Druckkräften zusammenwirkt,
    wobei weiterhin zwischen oberem Teil des Abschlusskörpers (3) und einem diesem zugeordneten, mit der Spin- <Desc/Clms Page number 4> del (13) zusammenwirkenden Druckstück (10) eine weitere elastische Dichtung (9) angeordnet ist, die mit den ihr zugeordneten gegenüberliegenden Wandungen des Gehäuses in zur Druckrichtung der Spindel senkrechter Richtung zusammenwirkt.
    2. Absperrschieber nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Abschlusskörper (3) entlang seines Umfanges, den Kanten seiner Stirnflächen (18) benachbart, mit Ausnehmungen (15) versehen ist, in die je ein ringförmig geschlossener Dichtungskörper (16) auswechselbar eingelegt ist, die im Bereich des abzudichtenden Rohrquerschnittes mit ihrer dichtenden Fläche gegen die Rohrwandung gerichtet sind, im Bereich zwischen Rohr und Schiebergehäuse in Rohrachsenrichtung gegen entsprechend gecenüherlie- gende Wandungsflächen der Armatur, wobei weiterhin ein auf die Oberflächen (18) des oberen Bereiches der Dichtungskörper (16) einwirkendes, dort die von der Spindel (13) kommenden Druckkräfte in senkrecht zur Spindelachse stehende Kräfte umwandelndes Druckstück (10) vorgesehen ist.
    3. Absperrschieber nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass Absperrkörper (3) und Druckstück (10) mit durch die elastische plattenförmige Dichtung (. 9) bzw. zwischen den oberen Bereichen der ringförmig geschlossenenDichtungskörper (16) geführte Bolzen (11) relativ zueinander beweglich verbunden sind.
    4. Absperrschieber nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der im Rohrquerschnitt wirksame, angenähertU-förmigeBereich der ringförmig geschlossenenDichtungskörper (16) mit in entsprechend vorgesehene Nuten (17) am Grund der Ausnehmungen (15) des Abschlusskörpers (3) eingreifenden Wulsten versehen ist.
    5. Absperrschieber nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der im Rohrquerschnitt wirksame. angenähert U-förmige Bereich der ringförmig geschlossenen Dichtungskörper (16) mit Verstärkungs- bzw.
    Versteifungseinlagen, der an dem Abschlusskörper anliegenden Fläche folgend, versehen sind.
    6. Absperrschieber nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Abschlusskörper (3) und mit diesem die oberen, in Rohrachsrichtung dichtend wirksam werdenden Bereiche der ringförmig geschlossenen Dichtungskörper (16) leicht gewölbt sind.
AT155559A 1958-03-01 1959-02-27 Absperrschieber für Rohrleitungen AT213181B (de)

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