AT212665B - Kopiervorrichtung für Drehbänke - Google Patents

Kopiervorrichtung für Drehbänke

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AT212665B
AT212665B AT584859A AT584859A AT212665B AT 212665 B AT212665 B AT 212665B AT 584859 A AT584859 A AT 584859A AT 584859 A AT584859 A AT 584859A AT 212665 B AT212665 B AT 212665B
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AT
Austria
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sensor
amplifier
template
rack
ruler
Prior art date
Application number
AT584859A
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English (en)
Inventor
Hans Ing Seitler
Original Assignee
Voest Ag
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Kopiervorrichtung für Drehbänke 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Kopiervorrichtung für Drehbänke mit einer-parallelachsig zum Werkstück angeordneten, mit diesem synchron laufenden Schablone und einem das Drehmesser entsprechend der   Schablonenform   quer zur Vorschubrichtung verschiebenden, von einer Fühlereinrichtung gesteuerten hydraulischen Verstärker. Derartige Vorrichtungen werden verwendet, um komplizierte Formen, die durch händische Steuerung der Drehbank nicht hergestellt werden können, zu drehen. Bisher arbeitet die Fühlereinrichtung des Verstärkers unmittelbar mit der Schablone bzw. dem Modell zusammen, so dass das Werkstück stets gleiche Abmessungen wie die Schablone bzw. das Modell erhält, und es nicht möglich ist, das Werkstück der Schablone gegenüber in einem bestimmten Massstab zu vergrössern oder zu verkleinern.

   Es sind zwar auch   schon Kopierdrehbänke bekannt,   bei denen die Schablone bzw. das Modell die   20 - 100   fache Grösse des Werkstückes aufweist, jedoch werden in diesem Fall die Kräfte mittels einer storchschnabelartigen Einrichtung rein mechanisch übertragen, was die Anwendung auf Verkleinerungen in grossem Massstab beschränkt, weshalb solche Kopierdrehbänke hauptsächlich für die Herstellung von Münzenstempeln verwendet werden. 



   Die Erfindung bezweckt die Schaffung einer Kopiervorrichtung, welche die Herstellung von der Schablone bzw. dem Modell gegenüber beliebig vergrösserten oder verkleinerten Werkstücken mit verhältnismässig einfachen Mitteln ermöglicht. 



   Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, dass der die Schablone   abtastendeFühler   starr mit einem in Vorschubrichtung liegenden, in dieser Richtung sowie quer dazu verschiebbaren und beim Vorschub mittels eines   Ùbersetzungstriebes   eine Relativbewegung gegenüber dem Verstärker ausführenden Lineal verbunden ist, an dessen Längsfläche ein über einen weiteren Übersetzungstrieb mit der   Verstärkerfühlereinrich-   tung zusammenwirkender Schubstift   od. dgl.   anliegt. Beim üblichen Drehmesservorschub muss das Drehmesser eine der Schablonenform entsprechende Querbewegung ausführen, die der Verstärker bewirkt. 



  Während bisher die Fühlereinrichtung des Verstärkers unmittelbar die Schablone abtastet, so dass eine Übertragung im Massstab 1 : 1 stattfindet, ist nun zwischen den Fühler und der Fühlereinrichtung des Verstärkers ein Übersetzungstrieb eingeschaltet, der die Drehmesserbewegung der Fühlerbewegung gegenüber in dem durch die Übersetzung gegebenen Verhältnis verändert. Selbstverständlich dürfen dabei das Drehmesser und der Fühler nicht die gleiche Vorschubbewegung ausführen, weil sich sonst eine Verzerrung ergäbe. Aus diesem Grunde führt der Fühler beim Messervorschub eine dem Übersetzungsverhältnis entsprechende Relativbewegung aus, so dass die   Modell- bzw. Schablonenform   ohne Verzerrung auf das Werkstück übertragen wird.

   Wegen dieser Relativbewegung des Fühlers dem Verstärker gegenüber beim Vorschub wirkt der Fühler nicht unmittelbar auf den Übersetzungstrieb zur Verstärkersteuerung ein, sondern es ist das Lineal vorgesehen, an dessen   Längsfläche   der Schubstift entlang gleiten kann. 



   Für die Relativbewegung des Fühlers bzw. Lineals beim Vorschub ist erfindungsgemäss ein in Vorschubrichtung gespanntes an sich bekanntes Stahlband od. dgl. vorgesehen ; das eine am Schlitten drehbar gelagerte Scheibe umschlingt, auf deren Welle ein mit einer am Lineal angreifenden Zahnstange kämmendes Ritzel sitzt. Wird der Schlittenzum Messervorschub bewegt, dreht sich die Scheibe und das Ritzel, es wird die Zahnstange und damit auch das Lineal bzw. der Fühler verschoben, und es ergibt sich die gewünschte Relativbewegung gegenüber dem am Schlitten befestigten, das Drehmesserhaltenden Verstärker. Durch Wahl entsprechender   Scheiben-und Ritzeldurchmesser   wird das gewünschte Übersetzungsverhältnis erreicht. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Der   Übersetzungstrieb   zur Verstärkersteuerung besteht vorzugsweise aus zwei in an sich bekannter
Weise durch ein Stahlband od. dgl. verbundenen Scheiben, deren Wellen je ein mit einer Zahnstange kämmendes Ritzel tragen, wobei die eine Zahnstange den am Lineal anliegenden Schubstift bildet und die andere mit der   Verstärkerfühlereinrichtung   zusammenwirkt. Auch hier wird durch das Durchmesser- verhältnis der Scheiben das gewünschte Übersetzungsverhältnis bzw. der   Vergrösserungs- oder   Verkleine- rungsmassstab bestimmt, und es ist klar, dass sich durch Änderung der Scheibendurchmesser verschiedene Massstäbe einstellen lassen. 



   In weiterer Ausbildung der Erfindung ist schliesslich die Schablone in Achsrichtung oder quer dazu   verstellbar. Diese Verstellbarkeit, u. zw. beim   Plandrehen in Achsrichtung und beim Längsdrehen in Querrichtung gibt die Möglichkeit, das   Drehmesser   an das Werkstück anzustellen bzw. die Spanstärke festzu- legen. Wird nämlich die Schablone verstellt, folgt ihr automatisch der Fühler, wodurch über den Schubstift, den   übersetzungstrieb   und die Fühlereinrichtung des Verstärkers auch der Drehstahl gegen das Werkstück angestellt oder von diesem zurückgezogen wird. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in Draufsicht, teilweise geschnitten, dargestellt. 



   Mit 1 ist das Drehbankbett, mit 2 der Spindelstock und mit 3 der Support bezeichnet, auf dem der   Schlitten4 zum Plandrehen quer zum Bett 1 mit Hilfe der Spindel 5 verschiebbar ist. Hinter dem Spindel-    stock 2 ist eine weitere Spindel 6 gelagert, die ein Laufradmodell 7 als Schablone trägt. Die Spindel 6 ist mit der Drehbankspindel 8 durch Zahnräder 9, 10, 11 auf Gleichlauf verbunden, wobei eine einstellbare Bremse 12 vorgesehen ist, um das Flankenspiel zwischen den Zahnrädern zu beseitigen. Das das Werkstück 13 bearbeitende Drehmesser 14 wird von einem hydraulischen Verstärker 15 gehalten, der durch eine Fühlereinrichtung 16 gesteuert wird und auf dem Schlitten4 befestigt ist.

   Die Schablone 7 wird von einem Fühler 17 abgetastet, der starr mit einem Lineal 18 verbunden und zusammen mit diesem sowohl in Längsals auch in Querrichtung verschiebbar auf dem Schlitten 4 gelagert ist. An der Längsfläche des Lineals 18 liegt ein mit seinem Hinterende als Zahnstange ausgebildeter Schubstift 19 an. Auf der Welle 20 des mit dem Zahnstangenende kämmenden Ritzels 21 sitzt eine Bandscheibe 22, die über ein Stahlband 23 mit einer Scheibe 24 antriebsverbunden ist. Auf der Welle 25 der Scheibe 24 sitzt ein gleich grosses Ritzel 26, das mit einer Zahnstange 27 in Eingriff steht, die auf die Fühlereinrichtung 16 des Verstärkers einwirkt.

   Jede Verschiebung des   Fühlers   17 in   Längsrichtung wird   also durch den Stahlbandtrieb in einem bestimmten Übersetzungsverhältnis auf die   Fühlereinrichtung   16 übertragen und führt durch den Verstärker 15 eine entsprechend übersetzt Verschiebung des   Drebmessers   14 herbei. 



   Am Support 3 ist in Querrichtung, also in der Vorschubrichtung für das Plandrehen, ein Stahlband 28 gespannt, das eine am Schlitten 4 drehbar gelagerte Scheibe 29 umschlingt. Auf der Welle 30 der Scheibe 29 ist ein Ritzel 31 vorgesehen, das mit einer mit dem Fühler 17 bzw. mit dem Lineal 18 starr verbundenen   Zahnstange 32 zusammenwirkt. Sobald das Messer durch Verschiebung des Schlittens4 mitHilfe   der Spindel 5 vorgeschoben wird, dreht sich die Scheibe 29, und es wird der Fühler 17 bzw. 18 zu einer Relativbewegung gegenüber dem Messer gezwungen, welche Relativbewegung notwendig ist, um auch beim Vorschub das durch den Übersetzungstrieb 22, 23, 24 gegebene Übersetzungsverhältnis einzuhalten. 



  Die Anstellbewegung des Messers 14 an das Werkstück 13 wird durch Axialverschiebung der Spindel 6, auf der die Schablone 7 sitzt, mit Hilfe der Spindel 33 herbeigeführt. Das Zurückziehen der Schablone 7 hat nämlich ein Vorgehen des Fühlers 17 und damit auch ein Anstellen des Messers 14 zur Folge. 



   Es ist selbstverständlich, dass sich die erfindungsgemässe Vorrichtung nicht nur in der dargestellten Weise für das Plandrehen, sondern auch für das Längsdrehen eignet, es brauchen hiefür nur die entsprechenden Einrichtungen versetzt bzw. um 900 verdreht zu werden. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Kopiervorrichtung für Drehbänke mit einer parallelachsig zum Werkstück angeordneten, mit diesem synchron laufenden Schablone und einem das Drehmesser entsprechend der Schablonenform quer zur Vorschubrichtung verschiebenden, von einer Fühlereinrichtung gesteuerten hydraulischen Verstärker, dadurch gekennzeichnet, dass der die Schablonen (7) abtastende Fühler (17) starr mit einem in Vorschubrichtung liegenden, in dieser Richtung sowie quer dazu verschiebbaren und beim Vorschub mittels eines   Übersetzungstriebes   (28-32) eine Relativbewegung gegenüber dem Verstärker (15) ausführenden   Lineal (18)   verbunden ist, an dessen Längsfläche ein über einen weiteren Übersetzungstrieb (22-24) mit der Verstär-   kerfühlereinrichtung   (16) zusammenwirkender Schubstift (19) od.

   dgl. anliegt.

Claims (1)

  1. 2. Kopiervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für die Relativbewegung des <Desc/Clms Page number 3> Fühlers (17) bzw. Lineals (18) beim Vorschub ein in Vorschubrichtung gespanntes an sich bekanntes Stahlband (28) od. dgl. vorgesehen ist, das eine am Schlitten (4) drehbar gelagerte Scheibe (29) umschlingt, auf deren Welle (30) ein mit einer am Lineal angreifenden Zahnstange (32) kämmendes Ritzel (31) sitzt.
    3. Kopiervorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Übersetzungstrieb zur Verstärkersteuerung aus zwei in an sichbekannter Weise durch ein Stahlband (23) od. dgl. verbundenen Scheiben (22, 24) besteht, deren Wellen (20, 25) je ein mit einer Zahnstange (19 bzw. 27) kämmendes Ritzel (21 bzw. 26) tragen, wobei die eine Zahnstange (19) den Schubstift bildet und die andere (27) mit der Verst rkerfühlereinrichtung (16) zusammenwirkt.
    4. Kopiervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schablone (7) in Achsrichtung oder quer dazu verstellbar ist.
AT584859A 1959-08-08 1959-08-08 Kopiervorrichtung für Drehbänke AT212665B (de)

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