AT212455B - Gleichlaufüberwachungseinrichtung - Google Patents

Gleichlaufüberwachungseinrichtung

Info

Publication number
AT212455B
AT212455B AT671258A AT671258A AT212455B AT 212455 B AT212455 B AT 212455B AT 671258 A AT671258 A AT 671258A AT 671258 A AT671258 A AT 671258A AT 212455 B AT212455 B AT 212455B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
sep
synchronization monitoring
monitoring device
synchronization
relay
Prior art date
Application number
AT671258A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Licentia Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Gmbh filed Critical Licentia Gmbh
Application granted granted Critical
Publication of AT212455B publication Critical patent/AT212455B/de

Links

Landscapes

  • Electronic Switches (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Gleichlaufüberwachungs einrichtung 
Im Stammpatent ist eine   Gleichlaufsteuerungs- und Überwachungseinrichtung   für Stufenschaltwerke beschrieben, bei der der Gleichlauf vollautomatisch eingesteuert und kontrolliert wird, wobei durch Nachschalten von Meldegeräten, die über Hilfskontakte erregt werden, der jeweilige Regelvorgang bzw. bei Gleichlaufregelung Hängenbleiben eines Schaltwerkes, erkannt werden kann. 



   Die nachstehende Erfindung bezieht sich auf eine   Gleichlaufüberwachung, die   im Falle einer Störung eindeutig anzeigt, welches Stufenschaltwerk gestört ist und in welcher Stellung gegenüber den andern dieses Stufenschaltwerk steht. 



   Die Gleichlaufüberwachung beruht darauf, dass bei gleicher Stellung aller in Betrieb befindlichen Stufenschaltwerke   Auf-und Abwärtsrelais   gleichzeitig ansprechen. Die Gleichlaufmeldung wird somit über hintereinandergeschaltete Kontakte der   Auf-und Abwärtsrelais   vorgenommen. 



   Erfindungsgemäss geschieht das durch   eine Gleichlaufüberwachungseinrichtung nach Patent Nr. 207467   bei der über Relaishilfskontakte, die bestimmten   Stromdurchlassrichwngen   zugeordnet sind, sowie ein jeseils in der Stellung, die dem vorangegangenen Steuerbefehl entspricht, verharrendes Kipprelais und über entsprechend angeordnete Verbindungsschienen nur dann ein Impuls an eine Meldeeinrichtung gegeben wird, wenn ein oder mehrere Stufenschaltwerke einer Störung unterliegen. 



   An einem Beispiel soll die Erfindung näher   erläutert werden :  
In der Zeichnung, Fig.   l. sind   mitd Hilfskontakte der   Aufwärts-bzw. Abwärtsrelais   bezeichnet, von denen die mit 1 versehenen der einen Antriebsrichtung und die mit 2 versehenen der andern Antriebsrichtung zugeordnet sind. I bezeichnet diejenigen Kontakte, durch deren Zusammenschaltung über entsprechende Verbindungsschienen H und T festgestellt wird, ob bei der   Aufwärts-oder Abwärtsregelung   ein Stufenschaltwerk nicht mitgegangen ist. K sind Hilfskontakte eines Kipprelais, wobei letzteres jeweils in der Stellung verharrt, die durch einen vorangegangenen Steuerbefehl festgelegt wurde.

   II betrifft eine derartige Schaltungsanordnung der Hilfskontakte d, durch die über entsprechende Verbindungsschienen F, wenn das führende Stufenschaltwerk gestört ist, und G, wenn eines der andern Stufenschaltwerke gestört ist, diejenigen Stufenschaltwerke angezeigt werden. die einer Störung unterliegen. 



   Die Wirkungsweise dieser Schaltung sei wie folgt beschrieben :
Unter der Voraussetzung, dass alle Stufenschaltwerke auf gleicher Stufe stehen und zusammenarbeiten, soll angenommen werden, dass sie von einem Spannungsregler einen Aufwärtsbefehl bekommen ; so werden, wenn alle Schaltwerke nach Beendigung der Regelung auf gleicher Stufe stehen, die Verbindungsleitungen H und T durch eine gegenseitige Verriegelung der Kontakte keine Spannung führen. Für den Fall, dass ein Stufenschaltwerk dem Aufwärtsbefehl nicht gefolgt ist, wird entweder das Aufwärtsrelais des   Hängengebliebenen, wenn   das Führende mitgegangen ist, oder das Abwärtsrelais des Mitgegangenen, wenn das Führende hängengeblieben ist, erregt und somit über die wechselseitig öffnenden und schliessenden Kontakte d Spannung an die Verbindungsleitungen H oder T gelegt.

   Bei der Abwärtsregelung spielt sich das gleiche mit entsprechend vertauschten Rollen ab. Entsprechend der Kombination der d-Kontakte kann jeweils nur eine Schiene, H oder T, Spannung führen. 



   In Verbindung mit der Stellung des Kipprelais, welche dieses durch den vorangegangenen Steuerbe- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 fehl eingenommen hat, kann jetzt eine eindeutige Aussage gemacht werden, welches Schaltwerk gestört ist. 



   Man erhält die Charakteristiken : 
 EMI2.1 
 
<tb> 
<tb> 1. <SEP> Vorangegangener <SEP> Steuerbefehl <SEP> höher <SEP> ; <SEP> 
<tb> a) <SEP> weder <SEP> H <SEP> noch <SEP> T <SEP> haben <SEP> Spannung............. <SEP> Gleichlauf <SEP> 
<tb> b) <SEP> H <SEP> hat <SEP> Spannung <SEP> das <SEP> Schaltwerk, <SEP> dessen <SEP> Aufwärtsrelais <SEP> angesprochen <SEP> hat, <SEP> ist <SEP> gestört.
<tb> c) <SEP> T <SEP> hat <SEP> Spannung <SEP> das <SEP> führende <SEP> Schaltwerk
<tb> (bei <SEP> dem <SEP> Auf- <SEP> und <SEP> Abwärtsrelais <SEP> ansprechen)
<tb> ist <SEP> gestört.
<tb> 



  2. <SEP> Vorangegangener <SEP> Steuerbefehl <SEP> tiefer <SEP> : <SEP> 
<tb> a) <SEP> weder <SEP> H <SEP> noch <SEP> T <SEP> haben <SEP> Spannung............. <SEP> Gleichlauf <SEP> 
<tb> b) <SEP> T <SEP> hat <SEP> Spannung <SEP> das <SEP> Schaltwerk, <SEP> dessen <SEP> Abwärtsrelais <SEP> anspricht, <SEP> ist <SEP> gestört
<tb> c) <SEP> H <SEP> hat <SEP> Spannung........................ <SEP> das <SEP> führende <SEP> Schaltwerk
<tb> (bei <SEP> dem <SEP> Auf- <SEP> und <SEP> Abwärtsrelais <SEP> ansprechen) <SEP> 
<tb> ist <SEP> gestört.
<tb> 
 
 EMI2.2 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 



   Die polarisierten Relais haben 3 Stellungen (l ; 0 ; 2), von denen Stellung 1 und 2 je einer bestimmten Richtung, z. B. auf-oder abwärts, zugeordnet sind und einen Stromdurchgang nur in dieser zugeordneten Richtung gestatten. Stellung 0 kann je nach Bedarf für Wechselstromdurchgang oder für Stromunterbrechung vorgesehen sein. 



   Schaltet man je ein polarisiertes Relais an Stelle der beiden, den Strom in entgegengesetzter Richtung durchlassenden Steuerrelais, die jeweils den   Auf- oder Abwärtsregelvorgang   einleiten, so ergibt sich bei der Gleichlaufüberwachungseinrichtung die in Fig. 2 angegebene vereinfachte Schaltung.   1 ;   2 und 0 sind Stellungen der Hilfskontakte der vorher beschriebenen polarisierten Relais, die andern Bezeichnungen sind die gleichen wie bereits in Fig. 1 beschrieben. 



   Die Wirkungsweise dieser Schaltung ist die gleiche, nur dass jetzt die Stellung 1 der Hilfskontakte der polarisierten Relais den Abwärtsimpuls und Stellung 2 den Aufwärtsimpuls für die Gleichlaufüberwachung   gibt, während Stellung   0 bei   Wechselstromdurchgang, entsprechend   dem vorherigen Vorgang, wenn beide, zu einem Stufenschaltwerk gehörenden Relais angezogen hatten, eingenommen wird. 



   Die Meldeeinrichtung wird so ausgebildet, dass ausser einer Anzeige des gestörten Stufenschaltwerkes, die optisch oder akustisch sein kann, gleichzeitig eine Sperrung (Unterbrechung) aller am Regelvorgang beteiligter Stufenschaltwerke einsetzt ; damit wird bewirkt, dass sie nur um eine Stufe auseinander laufen können. Notfalls kann das gestörte Stufenschaltwerk auch vom Netz getrennt werden. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Gleichlaufüberwachungseinrichtung nach Patent Nr. 207467, dadurch gekennzeichnet, dass über Relaishilfskontakte, die bestimmten   Stromdurchlassrichtungen   zugeordnet sind, sowie ein jeweils in der Stellung, die dem vorangegangenen Steuerbefehl entspricht, verharrendes Kipprelais und über entsprechend angeordnete Verbindungsschienen nur dann ein Impuls an eine Meldeeinrichtung gegeben wird, wenn ein oder mehrere Stufenschaltwerke einer Störung unterliegen.

Claims (1)

  1. 2. Gleichlaufüberwachungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass durch eine wechselseitige Verriegelung von zu den Auf- und Abwärtsrelais der einzelnen Stufenschaltwerke gehörenden Hilfskontakten die Gleichlaufüberwachung vorgenommen wird.
    3. Gleichlaufüberwachungseinrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleichlaufüberwachung über Hilfskontakte der polarisierten Relais vorgenommen wird.
    4. Gleichlaufüberwachungseinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass nur das oder die zu dem oder den gestörten Stufenschaltwerken gehörende Melderelais zur Anzeige gebracht werden.
    5. Gleichlaufüberwachungseinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass bei Ansprechen eines oder mehrerer Melderelais die Regelung der Stufenschaltwerke unterbrochen oder notfalls diese vom Netz getrennt werden.
    6. Gleichlaufüberwachungseinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Abweichung der einzelnen Stufen der Stufenschaltwerke untereinander nicht grösser als eine Stufe wird.
AT671258A 1957-10-21 1958-09-24 Gleichlaufüberwachungseinrichtung AT212455B (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT207467D
DE212455X 1957-10-21

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT212455B true AT212455B (de) 1960-12-27

Family

ID=25607800

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT671258A AT212455B (de) 1957-10-21 1958-09-24 Gleichlaufüberwachungseinrichtung

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT212455B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69702869T2 (de) Sicherheitsrelais
AT212455B (de) Gleichlaufüberwachungseinrichtung
DE951705C (de) Schaltungsanordnung zur Fernsteuerung und Fernueberwachung eines mit Wechselstrom betriebenen Alarmgeraetes
DE1095369B (de) Anordnung zur UEberwachung der Stufengleichheit an parallel arbeitenden Stufenschaltwerken
CH400314A (de) Anordnung zur Einsteuerung der Stufengleichheit und deren Überwachung an parallel arbeitenden Stufenschaltwerken
DE602828C (de) Elektrische Uhrenanlage mit einer Hauptuhr und einer Reserveuhr
DE2038031C3 (de) Schaltungsanordnung zum Umstellen und Überwachen von Weichen mit Drehstromantrieben
DE929431C (de) UEberwachungsschaltung fuer Achszaehler
DE634178C (de) Schaltungsanordnung zum Abschalten einer gestoerten Hauptuhr
DE917678C (de) Schaltungsanordnung zum Verschliessen, Steuern und UEberwachen von Weichen, Gleissperren u. dgl., insbesondere in Stellwerken mit elektrischen Verschlussregistern
AT152881B (de) Elektrische Sicherungsanlage für Eisenbahnübergänge.
DE108701C (de)
DE519334C (de) Einrichtung zur Fernsteuerung von Schaltern
DE945156C (de) Gleisrelais mit Hilfsschaltung
DE662174C (de) Einrichtung zur Sicherung der ungestoerten UEbertragung von Meldungen ueber die Stellung von fernverstellbaren Organen, insbesondere Schaltern einer elektrischen Energieverteilungsanlage
AT143229B (de) Schaltungsanordnung für Telegraphenanlagen mit mehrstufigem Wählerbetrieb.
DE810774C (de) UEberwachungseinrichtung fuer Achszaehlanlagen bei Eisenbahnen
DE951091C (de) Schaltungsanordnung fuer Streckenblockstromkreise mit erdfreiem Wechselstrombetrieb
DE711829C (de) Fernmeldeeinrichtung mit impulsweise fortschaltbaren Waehlern in Haupt- und Unterstation
DE962082C (de) Schaltungsanordnung fuer Stellstromkreise elektrischer Antriebe, insbesondere von Weichen, Gleissperren und aehnlichen Einrichtungen in Stellwerksanlagen
DE919647C (de) Schaltungsanordnung fuer Stelltasten mit mehreren Arbeitsstellungen in Gleisbildstellwerken
DE1013686B (de) Schaltung fuer selbsttaetige Streckenblockanlagen
DE1100676B (de) Schaltungsanordnung in elektrischen Eisenbahnstellwerken mit einem akustischen Stoerungsmelder
AT208969B (de) Einrichtung zur Einsteuerung eines mittleren Gleichlaufes von Stufenschaltwerken
DE1207241B (de) Anordnung zur Anzeige des Einschaltens eines elektrischen Kontaktes